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Aus was wird in der Schweiz Energie gewonnen?

10. März 2009 - Fragen, Sonstiges

Ant­wort: Die Frage zielt nach den Ener­gie­trä­gern. Zu die­sen zählt man Erdöl, Elek­tri­zi­tät, Gas, Kohle, Holz, Fern­wärme, Indus­trie­ab­fälle und übrige erneu­er­bare Ener­gien (Erd– und Umge­bungs­wärme, Bio­gas, Solar­wärme). Die schwei­ze­ri­sche Gesamt­en­er­gie­sta­tis­tik gibt umfas­send Aus­kunft über den Ein­satz der ver­schie­de­nen Ener­gie­trä­ger und den Ener­gie­ver­brauch.  Im phy­si­ka­li­schen Sinn kann Ener­gie nicht gewon­nen, son­dern ledig­lich von einer Erschei­nungs­form in eine andere umge­wan­delt wer­den. Ziel ist meist, eine beson­ders hoch­wer­tige Erschei­nungs­form von Ener­gie wie elek­tri­schen Strom zu erhal­ten, diese zu trans­por­tie­ren und dann in die gewünschte Form (z. B. mecha­ni­sche Ener­gie) umzu­wan­deln. Bei der elek­tri­schen Ener­gie beträgt die gesamte Lan­des­er­zeu­gung der Schweiz rund 58 000 GWh (2006). Davon stam­men rund 57 % aus Was­ser­kraft, 42% aus Kern­kraft und 5% aus ther­mi­schen und ande­ren Quellen.

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