5 Energiespartipps für Mieter
Energie sparen heisst das Gebot der Stunde. Das sind die besten Tipps für Mieter.
1. Wasser effizient erhitzen!
Warmes Wasser in der Küche verbraucht pro Jahr im Durchschnitt etwa 410 kWh, also rund CHF 115. Sparen können Sie ganz einfach: Holen Sie das Wasser möglichst warm aus der Leitung und erhitzen Sie es nicht auf dem Herd, sondern mit dem Wasserkocher. Und das geht meistens auch noch schneller. Eier im Eierkocher zuzubereiten, ist ebenfalls sparsamer, als sie auf dem Herd zu kochen.
2. Stand-by-Geräte wirklich ausschalten!
Die Initiative EnergieEffizienz hat ausgerechnet, dass der Stand-By-Betrieb von Elektrogeräten von 20 bis 24 Stunden am Tag in einem durchschnittlichen Haushalt Kosten von über CHF 110 im Jahr verursachen. Die Stereoanlage hat mit CHF 31 den größten Anteil an diesem Verbrauch. Ein Computer mit angeschlossenem Drucker verursacht immerhin Kosten von CHF 27 im Stand-By-Betrieb. Verwenden Sie deshalb Zeitschaltuhren und achten Sie bei der Neuanschaffung von Geräten darauf, dass sie einen „echten“ Aus-Schalter besitzen und niedrigen Stand-By-Stromverbrauch aufweisen.
3. Passenden Topf zum Kochen wählen!
Im Durchschnitt verbraucht jeder Haushalt alleine für Kochen und Backen rund 400 kWh. Aber: Sie können beim Herd gleich mehrfach sparen: Wählen Sie den passenden Topf für die jeweilige Herdplatte, denn ist die Kochplatte nur 1–2 cm größer als der Topf, verpuffen bereits 20–30 % der eingesetzten Energie. Auch wichtig: Kochen Sie immer mit dem passenden Deckel. Ohne Deckel zu kochen verbraucht bis zu viermal mehr Energie. Und noch ein Trick: Arbeiten Sie mit der Restwärme Ihres Herdes. So können Sie bestimmt noch 10 Minuten kochen, ohne den Herd eingeschaltet zu haben.
4. Verwenden Sie Energiesparlampen!
Energiesparlampen haben eine deutlich effizientere Lichtausbeute, denn sie wandeln ca. 25 Prozent des elektrischen Stroms in Licht um. Glühlampen nutzen nur 5 Prozent. Energiesparlampen benötigen folglich sehr viel weniger Watt für die gleiche Leuchtleistung, z. B. leuchtet eine 11-Watt-Sparlampe genauso hell wie eine 60-Watt-Glühlampe. Darüber hinaus leben Energiesparlampen deutlich länger: Die Glühlampe schafft es auf ca. 1000 Stunden, eine Energiesparlampe kann bis zu 19 000 Stunden leuchten.
5. Regulieren Sie Ihre Heizung richtig!
Wer heizt nicht schon gerne abends einmal das Bad vor? Aber jedes Grad ist bares Geld! Faustregel: Mit jedem Grad weniger sparen Sie 6% Heizenergie. Und für ein gesundes Raumklima sind überheizte Räume ohnehin abträglich. Ihre Heizung sollte außerdem freistehen und nicht von einer Wohnlandschaft verdeckt werden. Regelmäßiges Entlüften der Heizung und intelligentes Lüften der Räume tragen auch zur Reduzierung der Heizkosten bei. Lassen Sie die Fenster nicht gekippt, sondern lüften Sie stossweise bei weit geöffnetem Fenster.
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6. Mai 2009 um 14:36
Guten Tag
Möchte wissen wieviel Stromeinsparug in einen neuen Gastronomie Kochherd möglich sind und ob neue Kombis wirklich weniger verbrauchen ?
Vielen dank und M:F:G