Wie sieht die Zukunft der Wasserkraft in der Schweiz aus? Welche konkreten Projekte hat die AXPO für die nächsten Jahre?
Antwort: Bei der Erzeugung von Elektrizität in der Schweiz haben die Wasserkraftwerke im Jahre 2006 mit 32’557 GWh insgesamt 52,4 % an die gesamte Landeserzeugung beigetragen. Weitere 42,2 % stammten aus Kernkraftwerken und 5,4 % aus konventionell-thermischen Kraftwerken (z.B. KVA) und aus anderen Quellen (Industrie-WKK, Fernheizwerke, Klein-WKK, Photovoltaik, Wind).
Matthias Bamberg beantwortet Fragen zum Thema Wasserkraft
Bei der Erzeugung von Elektrizität in der Schweiz haben die Wasserkraftwerke im Jahre 2006 mit 32’557 GWh insgesamt 52,4 % an die gesamte Landeserzeugung beigetragen. Weitere 42,2 % stammten aus Kernkraftwerken und 5,4 % aus konventionell-thermischen Kraftwerken (z.B. KVA) und aus anderen Quellen (Industrie-WKK, Fernheizwerke, Klein-WKK, Photovoltaik, Wind).
Auch in Zukunft wird die Wasserkraft wichtig bleiben. In der Studie Stromperspektiven 2020 zeigt Axpo auf, dass die Stromproduktion aus Wasserkraft ihre grosse Bedeutung behalten wird. Sie ist die umweltverträglichste Form der Stromproduktion. Allerdings stossen die weiteren Ausbaumöglichkeiten an Grenzen. Das Axpo Tochterunternehmen NOK ist die grösste Schweizer Produzentin von Strom aus hydraulischen Kraftwerken. NOK baut die Wasserkraft weiter aus. Zur Leistungserhöhung plant die NOK den Umbau des Kraftwerks Linth-Limmern von einem Speicherkraftwerk zu einem Pumpspeicherkraftwerk. Weitere Projekte sind in Abklärung. Zusätzlich wird die Axpo Gruppe in den nächsten Jahrzehnten auch massiv in den Aus– und Umbau bestehender Kleinwasserkraftwerke sowie in neu zu bauende Anlagen investieren. Alles in allem werden die Investitionen rund zwei Milliarden Franken betragen.
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