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Axpo bietet “Naturstrom” an; gleichzeitig wollen Sie KKWs bauen? Sie predigen Wasser und trinken Wein

2. April 2009 | Fragen | Sonstiges

Ein breiter Strommix ist die wichtigste Grundlage für die Sicherstellung der künftigen Stromversorgung. Die Axpo-Strategie baut auf dieser Basis auf.

Zur Diversifikationsstrategie zählen bei Axpo auch die neuen Energien. Daher werden wir bis ins Jahr 2030 voraussichtlich rund 3 Mia. CHF in diese Energien investieren. Wir die Marktführerschaft weiter ausbauen. Trotz dieses ehrgeizigen Zieles dürften die neuen erneuerbaren Energien lediglich einen Anteil von etwa 6 % am Stromverbrauch 2030 erreichen.

Ein wichtiger Eckpunkt unserer Diversifikationsstrategie ist die Wasserkraft. Sie ist die umweltverträglichste Form der Stromproduktion in Grosskraftwerken und die Axpo Tochtergesellschaft NOK ist die grösste Schweizer Produzentin von Strom aus hydraulischen Kraftwerken. Zur Erhöhung der Leistung plant die NOK den Umbau des Kraftwerks Linth-Limmern. Weitere Ausbauprojekte sind in Prüfung.

Zur Sicherung der langfristigen Versorgungssicherheit wird auch die Kernenergie eine bedeutende Rolle spielen. Für den Ersatz des Kernkraftwerk Beznau hat Axpo im Dezember 2008 ein Rahmenbewiligungsgesuch eingereicht. Das gleiche hat die BKW für das Kernkraftwerk Mühleberg getan.

 

6 Kommentare

  1. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen nimmt weltweit immer noch stark zu. Nicht nur absolut sondern auch anteilmässig am Gesamtenergieverbrauch. Vor gut 10 Jahren lag der fossile Anteil bei 80%, heute sind es schon fast 85% und Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg auf ca. 90%. Erdöl und Erdgas werden schon in wenigen Jahrzehnten knapp. Abbaubare Kohlevorkommen dürften noch bis ins nächste Jahrhundert reichen. Auch wenn die Grenzen allenfalls von den Experten etwas verschoben werden sollten, diese Energiequellen sind auf der Erde nur begrenzt vorhanden. Wir haben allen Grund, endlich eine Trendwende herbeizuführen.

    Und wir diskutieren immer noch darüber, ob wir eher die erneuerbaren Energien fördern oder doch vielleicht unsere alten Kernkraftwerke in Mühleberg und Beznau durch neue ersetzen sollen? Wir brauchen dringend alle drei: Energieeffizienz, erneuerbare Energie und Kernenergie! Es geht nicht nur darum, den heutigen Strombedarf abdecken zu können. Die Grenze zwischen der Energieversorgung mit und ohne Strom wird sich in den kommenden Jahrzehnten schrittweise verschieben. Nicht einfach ein “Ja“ zu neuen Kernkraftwerken sondern eine Vorlage zu einer umfassenden Energiestrategie ist zukunftsgerecht. Die dringend notwendige Startförderung der erneuerbaren Energien darf nicht wegen dem Neubau von KKW oder einer dummen „Übergangslösung“ mit Gas-Kombikraftwerken ins Abseits geraten.

  2. Kernenergie ist eine umweltfreundliche, nachhaltige, leistungsfähige und kostengünstige Energiequelle.
    Wir brauchen in der Schweiz neue Kernkraftwerke, weil wegen des Atomausstiegs in den nächsten Jahren eine Million arbeitssuchende Deutsche in die Schweiz kommen wollen!
    Die alle brauchen Strom zum Arbeiten, Wohnen und Leben!
    Dazu komme auch noch viele Afrikaner, die in iher Heimat kein Auskommen haben und daher in der Schweiz besser leben wollen. Auch sie brauchen nachhaltigen und vor allem billigen Strom.
    Sie sind sich nicht an unser Klima gewöhnt, daher brauchen sie elektrische Heizöfeli!

  3. “Richtigrum” = aves (anklicken!) – stimmt das? – Ich wusste nicht, dass aves aus dieser Ecke polemisiert…

  4. Wie dem auch sei…
    Aber elektrische Heizöfeli gehören verboten!
    Kein Witz: In der Gemeinde Bärschwil (BL) wurde vor wenigen Jahren festgestellt, dass die Schüler im gemeindeeigenen Schulhaus frieren, weil eine Wand nicht isoliert sei.
    Abhilfe: Elektroradiatoren wurden montiert!!!
    Einverstanden. – Wenn wir so denken, brauchen wir tatsächlich einem Menge neue AKW.
    Mein Alternativvorschlag wäre gewesen: Thema mit den Schülern aufgreifen, gemeinsam Varianten prüfen, Vor – und Nachteile auflisten, Energieeinsparung berechnen (Physik!), mit der Gemeindebehörde verhandeln, Anträge schreiben, (Sozialkompetenz/Sprache!), wenn möglich tatkräftig bei der Sanierung mithelfen (Werken!).
    Hier wurde eine einmalige pädagogische Chance vergeben.

  5. Wie heizen die Ausländer, die in den teuer vermieteten Bruchbuden wohnen? Jeder Multikulti- Schwärmer, der seine Idole in der kalten Jahreszeiten besucht, sollte dies sehen!
    Nachisolieren ist aufwändig, ein Holzofen ebenfalls, Gasheizgeräte sind zu gefährlich.

  6. “DIE” Ausländer gibt es micht. Ebensowenig “DIE” Schweizer.
    Diese Ausdrucksweise zeugt von gefährlichem, wirklichkeitsfremden Schubladenkenken.
    Es gibt auch nicht Schwarz und Weiss, sondern nur Grautöne. Hier und dort.
    Bezüglich Heizmethoden liegt der Ball bei den Vermietern, nicht bei “den Ausländern”. Oder seit wann bestimmt der Mieter, wie gut die Wohnung isoliert wird oder wie geheizt wird?
    (Er bezahlt nur die Folgen der Entscheidungen – oder besser Nichtentscheidungen – der Vermieter.)
    Darum: Her mit dem Gebäudeausweis! Transparenz schafft Wettbewerb!

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