Reichen die erneuerbaren Energien, um ohne AKW weiter zu machen?
Die erneuerbaren Energien allein reichen nicht aus, ein KKW zu ersetzen. Ab 2020 erreichen die älteren Kernkraftwerke das Ende ihrer Betriebsdauer, zudem laufen ab 2017 wichtige Stromimportverträge mit Frankreich schrittweise aus. Um 2030 werden der Schweiz 30 bis 40 Prozent des nötigen Stromes fehlen.
Axpo wie das Bundesamt für Energie rechnen bis dann mit einem Anteil von rund 6 Prozent, der durch neue erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Axpo investiert in diese neuen Produktionsformen 3 Milliarden Franken bis 2030. Die Optimierung der Wasserkraft und der Ausbau der neuen Energien allein können die Stromlücke nicht füllen. Es braucht auch weitere Grosskraftwerke.



25. Oktober 2009 um 23:29
Diese Axpo-Behauptung ist offensichtlich falsch.
Die Schweiz hat nahezu 3000 km2 verbaute Fläche.
Wenn nur 10% dieser verbauten Fläche mit Photovoltaik Modulen bedeckt werden, resultiert bei einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 15% und 1000 Sonnenstunden eine jährliche Stromproduktion von 45’000 GWh. Das KKW Mühleberg produziert dagegen weniger als 3’000 GWh. Das heisst alleine mit Photovoltaik kann 15 mal mehr Strom produziert werden als mit dem KKW Mühleberg.
Ein neues ausländisches KKW kostet inklusive Zubehör gemäss dem KKW Konzern Areva $11.8 Milliarden.
http://tiny.cc/ptWDP
Mit $11.8 Milliarden kann man knapp 40 Schweizer Photovoltaikmodulfabriken finanzieren, welche in 10 Jahren 64 GW Photovoltaikleistung produzieren. Das entspricht 40mal mehr Leistung als die Leistung des ausländischen Reaktors.
http://tiny.cc/IXHas