Die “Mineralwasser-Methode” spart CO2
Künftig könnte so verhindert werden, dass CO2 aus Kohlekraftwerken die Umwelt belastet.
Der Ansatz ist denkbar einfach: In Kohlekraftwerken trennt die CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) bei der Stromproduktion anfallendes CO2 direkt ab und speichert es unterirdisch.
Entscheidend ist, dass das klimaschädliche Gas nicht in die Atmosphäre entweicht, sondern tatsächlich im Untergrund verbleibt – und zwar für Tausende von Jahren.
Die Wissenschaftler der University of Manchester haben festgestellt, dass die Methode funktionieren kann, wenn sich das Treibhausgas überwiegend in Wasser von Gesteinsporen aufgelöst hat. So verbleibt das ursprüngliche CO2 quasi als Mineralwasser im Boden.
Zwei Hindernisse gilt es noch aus dem Weg zu räumen, bis die Technologie ausgereift ist. Zum einen müssen Lagerstätten so konzipiert sein, dass kein Grundwasser an die Oberfläche tritt. Zum anderen sind zur Weiterentwicklung riesige Investitionen notwendig.
Immerhin hat Deutschland, dessen Strom zu 43,6% in Stein- oder Braunkohlekraftwerken produziert wird, bereits reagiert und jüngst einen Gesetzentwurf zur Nutzung der Technologie verabschiedet. (jr)
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- School of GeoScienses: Publikation [pdf]


