Karin will es wissen
TV-Moderatorin Karin Lanz besucht Kompogas – und stellt Fragen. Wie läuft das genau mit Energie aus der Bananenschale? Amüsant und informativ zugleich.
Das Bundesamt für Energie schätzt, dass jeder Einwohner in der Schweiz rund 100 kg organische Abfälle verursacht, egal ob Rüstabfälle, Speisereste aus der Küche oder das Grün des Rasenschnittes. Hier schlummert das Potenzial für ökologisch produzierte Energie. Wieso sollen Abfälle aus der Küche im Kehricht und später in der Kehrricht-Verbrennungsanlage landen? Was passiert, wenn Grünabfälle liegen bleiben, weiss jeder, der Zugang zu einem Komposthaufen hat: Es beginnt zu gären. Dass mit Grünabfällen Energie gewonnen werden kann, zeigt die Firma Kompogas aus Glattbrugg, eine Tochter des Energieunternehmens Axpo. Sie betreibt mittlerweile weltweit über 40 Anlagen für die Vergärung von Biomasse.
Wie entsteht denn nun aber genau dieses Biogas? Auch Karin Lanz, Moderatorin und Schauspielerin, wollte es genau wissen. Für energiedialog.ch hat sie die Kompogas-Anlage in Otelfingen besucht. Sie nimmt den Zuschauer mit auf eine witzige und informative Besichtigungstour und zeigt, wie die faszinierende Verwandlung einer Bananenschale zu purer Energie in der Realität vor sich geht. Denn Karin will es wissen – vielleicht schon bald zu weiteren Energiethemen.
Weitere Beiträge:
- Gut fürs Klima: Strom aus der Schweiz
- Treibhausgas CO2 – Auf die Menge kommt es an
- Karin will es wissen – Wasserkraft
Weiterführende Informationen:



6. Juni 2009 um 00:56
Wie viele Kilowattstunden werden mit einer aus Südamerika importierten Bananenschale produziert?
9. Juni 2009 um 20:06
0, etwas!
Lieber Uran als stinkende Küchenabfälle!!!!!!
11. Juni 2009 um 23:48
Warum nicht aus “Gülle” Strom herstellen, besonders im Winter, wenn Ueberfluss herrscht. Die riecht wenig stärker als Küchenabfälle. Oder schlicht, die Leuchtreklamen und das “stand by”über Nacht ausschalten, = sich auf’s “Sorge tragen” besinnen, wäre wohl bald an der Zeit, an Stelle der ewigen, nutzlosen Reden & Vorschläge!!
29. September 2010 um 23:27
Atomstrom für Erdölsubstitution!
30. September 2010 um 07:41
Warum wird in diesen Berichten nie erwähnt wieviel eine kWH Strom kostet. Ist doch klar!! Niemand bezahlt soviel für ein kWh Strom. Das müssen die Atomstrom Bezüger berappen. Wer bezahlt wenn die AKW stillgelegt sind?
30. September 2010 um 10:37
Und wer bezahlt all die Kosten, die uns die AKW hinterlassen? Giftig und hochradioaktiv will sie wohl auch der Willi Höhener nicht in seinem Garten!
Und was wenn doch ein Unfall passiert? Kein Versicherer deckt die Kosten (hierzulande ist die Deckungssumme sogar fünfmal kleiner als in Deutschland, das sich der sichersten AKW der Welt rühmt).
Was wenn radioaktives Material doch in Terroristenhände gelangt oder der US-Geheimdienst statt des iranischen AKW aus Versehen ein schweizerisches kaltstellt? Dann wird es ganz heiss und wer zahlt die Kosten?
1. Oktober 2010 um 20:36
Die radioaktiven Abfälle verlieren ihre Gefährlichkeit in 300 Jahren, in einigen Jahrtausenden strahlen sie nicht mehr als das taube Gestein.
Demgegenüber behalten die Chemie- Abfälle (z.B. Deponie Kölliken, die Gerüst- Halle neben der Autobahn) ihre Giftigkeit über Jahrtausende.
Deutschland muss, wegen der von Politikern und Massenmedien geschürten Atom- Ängste, auf seine sehr sicheren und zuverlässigen Kernkraftwerke mittelfristig verzichten. Deshalb werden sehr viele Kohlekraftwerke gebaut, die viel CO 2 ausstossen. Ironischerweise emittieren sie auch mehr radioaktive Stoffe als Kernkraftwerke, denn die Kohle enthält auch eine gewisse Menge Uran und Thorium. Davon geht ein Teil durch die Abgasreinigung in die Luft!
Wenn unsere Freunde von CIA und Mossad ein KKW kaltstellen, dann bleibt der Reaktor eben kalt und der Strom wird knapper.
Ich schätze, Mossad wird sich auf Iran und die USA (11. September) beschränken!
2. Oktober 2010 um 01:42
Lieber Bertie, deine Schätzung in Ehren – aber du könntest dich auch mal verkalkulieren!
Dass die radioaktiven Abfälle ihre Gefährlichkeit nach 300 Jahren verlieren, ist wohl als Witz des Jahrtausends gemeint. Deshalb also sucht man ein Endlager, welches die Abfälle für mehr als 100’000 Jahre sicher versorgt – wirklich witzig.
Was uns bei solchen Lagern auch erwartet, zeigt derzeit das deutsche Zwischenlager Asse – sanierungsbedürftig für mehrere Milliarden – alles auf Kosten der SteuerzahlerInnen wohlgemerkt und nicht etwa der Atomwirtschaft. So rentiert es richtig – für die Atomstromer!
Warten wir auch mal ab, wie viele Kohlekraftwerke in Deutschland noch gebaut werden (müssen). Denn da bläst der Wind gewaltig und der Wasserstrom aus Norwegen wird sich auch bald über Europa ergiessen.
2. Oktober 2010 um 19:45
Da wird viel geträumt. Die Jahreserzeugung in Norwegen reicht nicht einmal, um die deutschen Kernkraftwerke zu ersetzen!
Weit sinnvoller als Utopien ist die Abkehr vom schädlichen Atomausstieg in Deutschland.
Diese Einsicht kommt auf jeden Fall sehr spät.