“Das Auto der Zukunft fährt mit Strom”
Interview mit Opel Chef Hans H. Demant
Und fünf Jahre später kombinierte er im „Lohner-Porsche“ den Elektro– mit dem Verbrennungsantrieb – das erste Auto mit Hybrid-Antrieb. Dennoch hatten die abgasfreien Stromer mit ihren schweren und schnell erschöpften Batterien gegen die stinkenden Spritbrenner keine Chance.
Bis heute. Rund 100 Jahre später und in Zeiten des Klimawandels erlebt der Hybrid– und Elektroantrieb eine Renaissance. (rs)
Wird der Opel Ampera das Autofahren grundlegend verändern?
Hans Demant: „Beim Ampera handelt es sich um eines der ambitioniertesten und für uns vielversprechendsten Projekte aller Zeiten. Es hat das Potenzial, das Autofahren in naher Zukunft grundlegend zu verändern. Der Ampera ist zentraler Bestandteil der Opel-Strategie für umweltverträgliche Mobilität. Er schliesst gewissermassen die Lücke zwischen kurzfristigen Massnahmen, wie der Optimierung des klassischen Verbrennungsmotors – also unserer ecoFLEX-Modelle – und dem längerfristig angestrebten Brennstoffzellenantrieb. Der Verbrennungsmotor wird auch auf absehbare Zeit von grosser Bedeutung sein. Daneben sehen wir allerdings grosses Potenzial für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge – sofern sie wie unser Ampera, uneingeschränkte Alltagstauglichkeit zu interessanten Konditionen bieten. Wir erreichen dies beispielsweise mit unserer Vortec-Technologie, die es ermöglicht, ohne Lade– oder Tankstopp bis zu 500 Kilometer elektrisch zurückzulegen.“
Solche Projekte kosten doch Unsummen. Können Sie die Entwicklung trotz Finanznot der Opel-Mutter GM und dem verordneten Spardruck weiter vorantreiben?
Demant: „Autos wie unser Opel Ampera oder in den USA der Chevrolet Volt gehören zu unserer Strategie, unsere Mutter General Motors wettbewerbsfähigerer, schlanker und damit zukunftsfähig zu machen. Das bedeutet auch, unseren Produkte-Mix innerhalb der nächsten vier Jahre grundlegend zu verändern. Wir werden vor allem auf sparsame Fahrzeuge mit hoher Reichweite und Energieeffizienz setzen.“

Wird der Ampera Ende 2011 gleich in Grossserie gebaut?
Demant: „Seien Sie versichert, dass der Ampera kein Nischenprodukt sein oder lediglich in einer zahlenmässig begrenzten Demoflotte kommen wird – wie all die Fahrzeuge, die kürzlich andere Hersteller präsentiert haben.“
Ihre Technik ist modular. Möglich, dass dereinst auch ein Opel Astra oder Insignia mit der selben Antriebstechnik kommt?
Demant: „Es ist kein Geheimnis, dass GM mit der Voltec-Technologie noch mehr vor hat. Zum Beispiel zeigt das dieses Jahr an der Detroit Motorshow vorgestellte Konzept des Cadillac Converj, wie ein hochentwickelter Elektroantrieb auch in einem luxuriösen Fahrzeug gute Figur machen kann.“
Es hiess, der Ampera-Zwilling Chevrolet Volt werde in den USA für rund 35 000 Dollar angeboten. Nun ist es um den Preis verdächtig still geworden. Wie teuer werden denn nun Volt und Ampera?
Demant: “Wie bei allen grundlegend neuen Technologien wird anfangs ein Aufschlag zu zahlen sein. Doch wenn man bedenkt, dass durch die deutliche CO2-Verminderung die Gesellschaft insgesamt profitiert, sollten die Regierungen daran interessiert sein, Konsumenten einen Kaufanreiz für diese Technologie zu geben.“
Die Batterien treiben den Preis in die Höhe. Ihre Wettbewerber zweifeln aber auch daran, dass GM/Opel die Batterietechnik schnell genug beherrscht. Wie weit sind Sie wirklich?
Demant: „Wir haben mit den Batterieeinheiten unzählige Tests gemacht und sind überzeugt, dass sie die benötigte Energie, Reichweite, Sicherheit und Dauerhaltbarkeit bieten. GM macht folgerichtig die Konzeption, Entwicklung und Produktion hochentwickelter Batterien zu einer Kernkompetenz des Unternehmens. Im Januar haben wir bereits angekündigt, dass wir ab 2010 die Batterieeinheiten in den USA herstellen werden. Wir haben LG Chem als Lieferanten für die Lithium-Ionen-Zellen ausgewählt. GM wird auch die Entwicklungskapazität für Batterien erweitern, wenn wir im Laufe dieses Jahres das grösste Batterielabor in den USA eröffnen.“
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Weitere Informationen zum Thema:
- Axpo hat einen klimafreundlichen Kraftwerkspark
- Sind Elektroautos die Mobilität der Zukunft?
- Autobauer unter Strom
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23. April 2009 um 16:12
Hallo
ich kann es nicht verstehen, warum man schon lange Zeit vorher keine Elekrtoautos gebaut hat, wegen der Benzinkosten Umwelt, Lärm usw. Ist es nicht höchste Zeit das die Ingenieure damit anfangen?
mfg
S. Gashi
27. September 2009 um 08:39
Ich fahre seit 20 Jahren Toyota, gibt es auch mit Hibrid
27. September 2009 um 08:41
die Politiker sollen endlich neue und grössere AKW bauen wie Kashwazaki Kariwa und Onogawa!
27. November 2009 um 14:55
Zu Tina. Die Politiker werden neuestens zu Atommeilerbauern
und Teilehersteller dafür. Zu Atomphysiker und Bauingenieure. Ihre Äusserung hat vielleicht noch etwas wahres. Vielleicht werden sie in Zukunft noch mehr zu Atomlobbyisten oder einstige Kritiker über die atomverfilzten Politiker und
generelle Atomkraftgegner zu Beratern für Atomkraftgesellschaften wie der deutsche Exaussenminister und Kamäleon Joschka Fischer.
Tschernobyl 1986
Nach grösstem anzunehmenden Unfall(GAU), Verseuchung im Umkreis
von mehr als 80 km. Unfall bei Beznau = Verseuchung bis nach
Zürich. Haben die absoluten Verfechter der Atomkraft die tausenden
von Erkrankten und getorbenen schon vergessen? Der unbegrenzte
Glaube an die Technik und vor allem an die Kernspaltung für die
Energiegewinnung bringt die Industriegesellschaften mit ihren
Umweltschutzanliegen längerfristig nie ans Ziel. Die Atomkraft
darf nur eine relativ kurzfristige Übergangsenergie sein, um mit
ihr die Produktion von Alternativenergien (erneuerbare Energien)
zu verwirklichen. Solarenergie, Windenergie. Private, kleine
Inselsolaranlagen(Panels), zur Aufladung des Leichtbauelektro–
mobils.(Solarpanelenproduktion)
Geothermie und Energieaufwendungen für den Bau und Umrüstung
der Bauten in Minergiestandard. Für diese Umgestaltung der
Energiegewinnung muss die Atomenergie genutzt werden. Je weniger
lang wir die Atomenergie nutzen, desto weniger lang müssen wir mit
der Gefahr eines grossen Unfalls rechnen.
Haben wir einmal die sanftere Energieerzeugung und Sparprogramme und auch ein Rückgang der Bevölkerung, so können wir dann weiterhin ohne die risikohafte Atomenergie wieder in weitere Alternativenergien investieren.
WEG VON URANIMPORTABHÄNGIGKEIT.
WEG VON RISIKOTECHNOLOGIEN. WEG VON WAHNSINNIGEN MONSTERKERN–
KRAFTWERKEN. UNSER LAND IST ZU KLEIN FÜR SOLCHE VORGESCHLAGENE
KERNKRAFTWERKMONSTER MIT NOCH MEHR PRODUZIERTEM ATOMAREN MÜLL.
27. November 2009 um 18:18
Es gibt viele gute Projekte im Automobilbau für effizientere und
oekologischere Mobilität. Leichtbau, Hybrid. Z. Bsp. das Projekt Mindset.ch Diese Bestrebungen müssen Steuerlich und von Investoren
gefördert werden.
29. November 2009 um 08:18
Toyota ist gut und billig!
Baut KKW für billigen Strom und schafft gute Arbeitsplätze!
7. Dezember 2009 um 10:50
Der mutmassliche Energiehaushalt eines Elektromobiles
Batterien braucht es bis auf Weiteres ganz sicher davon muss man ausgehen. Batterien müssen immer wieder aufgeladen werden. Der Ladevorgang ist bei den meisten Batterien sehr langsam. Also muss der Ladevorgang auch während der Fahrt erfolgen können.
Wie soll das ohne Oberleitung oder Kabel möglich sein?
Die primären Energiequellen an Bord, wären beispielsweise die 4 Bremsgeneratoren (einer pro Rad) welche den Bremsstrom über Zwischenspeicher (Supercaps) einem Bord-Elektrolyseur zuführen. Der Bord-Elektrolyseur wäre in der Lage diesen unregelmässig anfallenden Bremsstrom in kurzer Zeit umzuwandeln indem dieser aus destilliertem Wasser, Wasserstoff– und Sauerstoffgas produziert. Die beiden Gase werden gereinigt, getrocknet und in je einem Niederdruckbehälter zwischengespeichert und anschliessend von der bordeigenen Brennstoffzelle in Ladestrom umgewandelt welcher laufend, den Batterien zugeführt wird.
Sobald die Bremsenergie aufgebraucht ist und die Niederdruckbehälter leer sind, wird der Wasserstoff und der Sauerstoff zum betreiben der Brennstoffzelle von bordeigenen Hochdrucktanks bezogen. Die Brennstoffzelle kann so die Batterien je nach Bedarf laufend auch während der Fahrt nachladen.
Die Hochdrucktanks können an Wasserstofftankstellen aufgefüllt oder ausgetauscht werden.
Als Alternative dazu bietet sich die Möglichkeit an, die Hochdrucktanks z.B. über Nacht an einer Steckdose via Bord-Elektrolyseur und zwei kleinen Hochdruckkompressoren nachzufüllen. Dieser letztere Nachfüllprozess dürfte allerdings etwa gleich viel Zeit in Anspruch nehmen wie das Nachladen von Batterien mit vergleichbarer Energiekapazität. Aber das kann ja über Nacht geschehen wenn der Strom günstig ist und das Auto in der Garage oder auf einem Abstellplatz steht. Der Elektrolyseur und die Wasserstoff Brennstoffzelle könnten sich für diesen Zweck als nützlich erweisen.
Zugegeben, vieles ist noch zu entwickeln und zu erforschen aber dazu sind wir Entwickler, Erfinder, Tüftler, Mechaniker, Zeichner, Konstrukteure, Ingenieure, Forscher, Manager und Politiker da. Niemand kann behaupten keine Zeit zu haben, alle haben genau gleich viel Zeit zur Verfügung um etwas zu Bewegen:
Elektromobile produzieren keine Emissionen.
Elektromobile fahren fast geräuschlos.
Elektromobile sind generell leichter als Autos mit Verbrennungsmotor.
Elektromobile produzieren fast keine Abwärme.
Elektromobile fahren mit preisgünstiger Energie.
Elektromobile beschleunigen besser als Autos mit Verbrennungsmotor.
Elektromobile verbrauchen nur etwa halb so viel Energie bei gleicher Leistung.
Elektromobile bieten sehr grossen Komfort und grössere Sicherheit für die Insassen
Elektromobile sind einfacher zu Bedienen und machen viel Freude und Spass.
Elektromobile erfordern weniger Unterhalt als Autos mit Verbrennungsmotor.
Elektromobile werden kostengünstiger sein als Autos mit Verbrennungsmotor.
Das Elektromobil wird durch seine technischen Neuerungen selbst die Wunschträume von Sidi Abdel Assar vo Elhama übertreffen. Hoffentlich reichen die Öl-Reserven des Scheichs bis derartige Elektromobile in grossen Stückzahlen ausgeliefert werden können.
Ueli
12. Dezember 2009 um 20:51
Elektroautos betrieben mit billigem Atomstrom ganz ohne Umweltverschmutzung!
Autos aus Japan finde ich nicht gut, machen zu viele Arbeitsplätze total kaputt!
27. Mai 2010 um 13:38
PET in der Schweiz recyceln uns so Arbeitsplätze hier behalten! Sich für PET– REcycling überall einsetzen!
12. August 2010 um 20:52
Die Volkswirtschaft der Zukunft wird von Kernenergie angetrieben und wächst dank Basisinnovationen und produktiven Investitionen!
12. August 2010 um 22:03
Ja, PET-Flasche, ich bin auch voll für das Recycling. Ich finde es immer toll, wenn ich 25 ct Pfand pro PET-Flasche zahle, die dann umständlich zum Händler zurückbringe, wo sie dann zerkleinert und in die Müllverbrennung gefahren wird. Recycled wird nämlich nur ein sehr kleiner Teil des PET-Plastik (ca. 20%).
14. August 2010 um 21:51
In Sache Pet-Recycling könnte unser grosse Kanton im Norden vielleicht mal was vom kleinen Nachbar im Süden abgucken.
http://www.pet-recycling.ch/de/neuer-rekord-pet-verwertungsquote-steigt-auf-81-prozent.html-0
15. August 2010 um 21:33
Wollen die Kernenergie– Gegner die PET– Flaschen in der Kehrichtverbrennung verstromen oder doch lieber –mit Strom– stofflich wiederverwerten?
Oder gibt es ganz einfach verschiedene Sorten von Kernenergie– Gegnern, die unterschiedlich militant sind?
Egal, Hauptsache, es gibt keine brutalen Demos mehr.
Mit zunehmendem Alter werden die Kerle ruhiger. Auf der Baustelle in Gösgen mochten sie noch randalieren, in Leibstadt lautstark protestieren, bei Beznau 3 reisen sie noch an, gegen Mühleberg 2 demonstrieren sie im Altersheim, wenn Gösgen 2 gebaut wird, drehen sie sich vielleicht noch im Grab um.….
Momentan ärgern mich die Neonazis mehr, die ständig neue Prozesse gegen mich anstrengen.…
16. August 2010 um 07:21
PET– Recycling ist schon gut, wenn es von der Privatwirtschaft ohne Aufpreise für die Steuerzahler finanziert wird. Mir ist das eigentlich egal.
Ich bekämpfe jede Art von Umwelt– und Energiesteuern, welche uns Konsumenten treffen und Arbeitsplätze vernichten. Die Kosten für Solarirrsinn und Windrädli sollen die Verursacher bitte selbst bezahlen!
Man muss eben klar für die Wirtschaft einstehen und kein Doppelspiel spielen. Entweder ist man für Fortschritt und Wachstum, oder man ist dagegen. Halbheiten sind nutzlos.
Die Grünen werden sich früher oder später selbst erledigen, daher müssen heute die Halbheiten erbittert bekämpft werden!
16. August 2010 um 20:21
Wenn man das liest, kommt man noch auf die Idee, die Petrecycler wollten die Welt mit ihrer Ideologie retten!
So ein Unsinn! Wir brauchen Fortschritt und Wachstums statt Politik und Abzockerei!!
17. August 2010 um 23:47
Ganz nach dem Motto: Für die Wirtschaft einstehen aber sich von der Arbeit drücken sprich statt sich qualitativ weiterentwickeln Status quo!
18. August 2010 um 18:03
Elektroautos?
Zuerst die Stromversorgung mit ausreichend neuen KKW sichern
4. Dezember 2010 um 17:27
Elektroautos sind voll gut und endlich neue AKW!
26. Dezember 2010 um 16:15
Keine Autos und AKW
öv und windredli
26. Februar 2011 um 20:08
Elektroautos.….….. ich weiss nicht so recht!
Baut die AKW in Beznau und Gösgen!
26. Februar 2011 um 20:08
Arbeitsplätze statt immer noch mehr Vorschriften und Unfreiheit!
26. Februar 2011 um 21:12
Dann aber sicher keine AKW: Die bringen am allerwenigsten Arbeitsplätze, und wenn, dann für ein paar Ingenieure, wie den Prof. Prasser, der an der ETH aus ex-DDR und Sowjetunion fürs Atomare eingesetzt werden musste, weil hier keiner zu finden war.
Und Unfreiheit werden vor allem die Hochsicherheitstrakte bringen, die die AKW sind und die bis zum geht nicht mehr abgesichert werden müssen.
27. Februar 2011 um 13:54
Schon wenige m2 Photovoltaik auf dem Dach des Elektromobilisten ermöglichen die energetische Selbstversorgung des Fahrzeugs. Zusammen mit den Möglichkeiten des Smart Grid wird der kooperative Elektromobilfahrer der nahen Zukunft zum Lieblingskunden seines Elektrizitätswerks werden.