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Die “Mineralwasser-Methode” spart CO2

7. April 2009 - News, Technologien

geysir_140x140Künf­tig könnte so ver­hin­dert wer­den, dass CO2 aus Koh­le­kraft­wer­ken die Umwelt belastet.

Der Ansatz ist denk­bar ein­fach: In Koh­le­kraft­wer­ken trennt die CCS-Technologie (Car­bon Cap­ture and Sto­rage)  bei der Strom­pro­duk­tion anfal­len­des CO2 direkt ab und spei­chert es unter­ir­disch.
Ent­schei­dend ist, dass das kli­ma­schäd­li­che Gas nicht in die Atmo­sphäre ent­weicht, son­dern tat­säch­lich im Unter­grund ver­bleibt – und zwar für Tau­sende von Jahren.

Die Wis­sen­schaft­ler der Uni­ver­sity of Man­ches­ter haben fest­ge­stellt, dass die Methode funk­tio­nie­ren kann, wenn sich das Treib­haus­gas über­wie­gend in Was­ser von Gesteinspo­ren auf­ge­löst hat. So ver­bleibt das ursprüng­li­che CO2 quasi als Mine­ral­was­ser im Boden.

Zwei Hin­der­nisse gilt es noch aus dem Weg zu räu­men, bis die Tech­no­lo­gie aus­ge­reift ist. Zum einen müs­sen Lager­stät­ten so kon­zi­piert sein, dass kein Grund­was­ser an die Ober­flä­che tritt. Zum ande­ren sind zur Wei­ter­ent­wick­lung rie­sige Inves­ti­tio­nen notwendig.

Immer­hin hat Deutsch­land, des­sen Strom zu 43,6% in Stein– oder Braun­koh­le­kraft­wer­ken pro­du­ziert wird, bereits rea­giert und jüngst einen Gesetz­ent­wurf zur Nut­zung der Tech­no­lo­gie ver­ab­schie­det. (jr)

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