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Frühling für Elektrovelos

23. April 2009 - News, Technologien

20090423_news_technologie_115x115Im Früh­ling kehrt  das Fahr­rad als Ver­kehrs­mit­tel zurück. Immer mehr Leute mögen aber nicht mehr «alleine» tre­ten und ent­schei­den sich für ein Elektrovelo.

Ver­schwitzt im Büro anzu­kom­men oder am stei­len Anstieg das Fahr­rad zu schie­ben, davor graut vie­len. Hier schafft ein Elek­tro­velo ele­gant Abhilfe. Ein Motor unter­stützt die eigene Tret­be­we­gung je nach Modell bis zum Tempo von 35 km/h –  und plötz­lich wird der nächste Anstieg ganz mühe­los erklommen.

Bei Herr und Frau Schwei­zer wer­den die Elek­tro­ve­los immer belieb­ter: Über 11 000 Exem­plare ver­lies­sen im ver­gan­ge­nen Jahr die Aus­stel­lungs­räume der  Händ­ler,  rund dop­pelt so viele wie 2007. Mit einem Markt­an­teil von 75 Pro­zent ist das Elek­tro­velo Flyer hier­zu­lande unum­strit­te­ner Lea­der. Flyer-Hersteller Bike­tec aus Kirch­berg ist auch für 2009 äusserst zuver­sicht­lich: «Dank der Wirt­schafts­krise haben die Ver­käufe enorm ange­zo­gen. Die Leute ver­zich­ten auf einen Zweit­wa­gen und fah­ren dafür ein Elek­tro­velo», sagt Andy Baum­gart­ner von Bike­tec. Die Firma hat ihre Ver­käufe seit 2006 jähr­lich ver­dop­pelt und setzte letz­tes Jahr welt­weit 17 000 E-Velos ab. Die Nach­frage ist rie­sig: «Wir sind voll aus­ge­las­tet und arbei­ten seit Februar im Zwei­schicht­be­treib.» Im Werk in Kirch­berg stösst die Flyer-Produktion an ihre Gren­zen. Des­halb wird Bike­tec ab Juni in Hutt­wil eine neue Fabrik­halle mit der vier­fa­chen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät bezie­hen. Die Aus­sicht auf wei­te­res Wachs­tum ist gut: Noch beträgt der Markt­an­teil der Elek­tro­ve­los in der Schweiz erst vier Prozent.

Das Elek­tro­fahr­rad Flyer ver­braucht auf 100 Kilo­me­tern rund 1kWh Strom, was in etwa der Ener­gie­menge eines Dezi­li­ters Ben­zin oder der Warm­was­ser­auf­be­rei­tung für drei Minu­ten Duschen ent­spricht. Die Reich­weite des Fly­ers ist von der Topo­gra­fie und vom Gewicht des Fah­rers abhän­gig: 30 bis 60 Kilo­me­ter sind rea­lis­tisch, dann muss der Flyer wie­der an die Steck­dose. Oder es muss eben doch «alleine» getre­ten wer­den. (scc)

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5 Kommentare


  1. schobana schrieb:

    So ein Schwach­sinn!
    Jedes Ömi und jeder Opi meint jetzt, sie müss­ten wie­der Velo fah­ren (sprich Elek­tro­velo) und mit ihrem zitt­ri­gen Fahr­stil den Ver­kehr “berei­chern”!
    Wer Velo­fah­ren will soll in die Pedale treten!!!

  2. Richtig rum schrieb:

    Bes­sere Bat­te­rien brin­gen den Flyer wirk­lich zum Flie­gen!
    Viel­leicht kön­nen bald ein­mal Brenn­stoff­zel­len oder gar minia­tu­ri­sierte Kern­re­ak­to­ren im Stras­sen­ver­kehr ein­ge­setzt wer­den.
    Das Atom­velo ist aber wohl noch fer­ner in der Zukunft als die Kern­fu­sion und daher wer­den wir noch lange grosse Kern­kraft­werke für die öffent­li­che Strom­ver­sor­gung benö­ti­gen.
    Die wei­tere Elek­tri­fi­zie­rung aller Lebens­be­rei­che und ins­be­son­dere auch der Arbeits­welt (Ratio­na­li­sie­rung um auch gegen Japan, China und Tai­wan konn­kur­renz­fä­hig zu blei­ben!) lässt den Strom­ver­brauch ste­tig anstei­gen, zusätz­lich fal­len Strom­be­zugs­rechte weg und die klei­ne­ren Kern­kraft­werke müs­sen ersetzt wer­den.
    Daher braucht die schweiz bis 2030 min­des­tens 5 neue Kern­kraft­werke. Weil eben der Strom­ver­brauch steigt und steigt .….….….….….….….….….….….….….….….….….….….……!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  3. multikulturell-ökologische Wende schrieb:

    Wir demons­trie­ren gegen jedes neue AKW, egal was die Atom­lobby alles lügt! Nur wer demons­triert, der auch erfolg­reich pro­tes­tiert!
    Anar­chie ist mach­bar, Frau Nach­bar!
    Gegen den all­täg­li­chen Ras­sis­mus, für freie Migration!

  4. Anders rum schrieb:

    Wer öffent­lich zu Anar­chie auf­ruft, gehört straf­recht­lich ver­folgt!
    INTERNET IST NICHT ANONYM!! Das sollte sich jeder Lüm­mel, ob poli­tisch rechts oder links hin­ter die Ohren schreiben.

    ANARCHIA est, quando in civi­tate nul­lus sena­tus, judi­cia, leges.“
    ANARCHIE exis­tiert, wenn es kei­nen Senat, kein Recht und kein Gesetz gibt.“

    Majus est malum, quam tyran­nis“
    „Sie ist von grö­ße­rem Übel als die Tyrannei.“

    – Lexi­con Philosophicon

  5. Richtig rum schrieb:

    Es gibt ein­fach zu viele und zu extreme Rot­grüne.
    Dop­pelt ärger­lich, weil diese Typen auch noch meist von unse­ren Steu­ern leben!


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