Gut fürs Klima: Strom aus der Schweiz
Treibhausgase wie Kohlendioxid (CO2) schädigen das Klima. Dank Wasserkraft und Kernenergie ist Strom aus der Schweiz nahezu CO2-frei.
Ein grosser Pluspunkt im Kampf gegen den globalen Klimawandel, denn Produktion und Nutzung von Energie belasten stets auch die Umwelt.
Die Verminderung der schädlichen CO2-Emissionen ist darum eines der Hauptziele. Dabei hat die Schweiz einen riesigen Vorteil: Die Stromproduktion zeichnet sich durch einmalig tiefe CO2-Emissionen aus. Dies dank der Tatsache, dass der Schweizer Strom zum überwiegenden Teil aus einem ökologisch vorteilhaften Mix aus Wasserkraft und Kernkraft erzeugt wird. Der grösste Produzent von Strom aus Wasserkraft ist in der Schweiz Axpo. Die umweltfreundliche Produktionsart wird gezielt weiter ausgebaut, allerdings ist da Potenzial nicht mehr unbeschränkt, da es hierzulande schon rund 500 grössere Wasserkraftwerke gibt.
Mitverantwortlich dafür, dass die Schweiz neben Norwegen den geringsten CO2-Austoss in Europa aufweist, ist auch die Kernenergie. Die fünf Kernkraftwerke Beznau (I und II), Gösgen, Leibstadt und Mühleberg sorgen für 40 Prozent des Schweizer Stroms. Ein Vergleich: Würde heute der in der Schweiz durch Kernenergie produzierte Strom in modernen Gaskombikraftwerken erzeugt, würde die Luft mit so viel CO2 zusätzlich belastet wie alle Autos in der Schweiz ausstossen.
Im Durchschnitt stösst ein Kernkraftwerk pro Kilowattstunde (kWh) hundert Mal weniger CO2 aus als ein Werk, das mit Steinkohle Energie produziert. Das KKW Beznau hat seinen CO2-Austoss über den gesamten Lebenszyklus, vom Uranabbau bis zur Tiefenlagerung der Abfälle, nach den Richtlinien des ISO-Standards 14025 ermittelt. Das Ergebnis, das von einer unabhängigen Behörde geprüft wurde, ist verblüffend. Strom aus Beznau belastet die Umwelt mit nur 3 Gramm CO2/kWh. Beznau ist das erste Schweizer Kernkraftwerk mit dieser Umweltdeklaration EPD (Environmental Product Declaration).

Das Schweizer Volk wird in rund vier Jahren über Kernkraftwerke abstimmen können. Denn die ältesten KKW in Beznau und Mühleberg sollen ersetzt werden, der entsprechende politische Prozess ist im Gang. (br)
Weitere Beiträge zu diesem Thema:
Weitere Informationen zum Thema:
- Die Axpo hat einen klimafreundlichen Kraftwerkspark
- Die Mitarbeiter im Mittelpunkt
- Umweltdeklaration Kernkraftwerk Beznau




6. April 2009 um 21:36
Ich find’s super, dass wir in CH die meiste Energie CO2-neutral produzieren. An der Klimaerwärmung werden wir durch unseren Stromverbrauch (auch für einen Mini-E wie in Ihrer TV-Werbung zu sehen) somit kaum beteiligt sein. Ist doch beruhigend, oder ? Auch dass wir radioaktiven Abfall hinterlassen ist nicht besonders tragisch. Da wir alten Gruftis nicht in der Lage sind dieses Problem wirklich zu lösen, sollen dies gefälligst unsere Kinder tun. Bleibt zu hoffen dass unsere Kinder etwas inteligenter sind als wir. ….sorry, aber das ist KEIN Spass !
6. April 2009 um 21:53
Das neueste Projekt eines Endlagers für radioaktive Abfälle ist im ehemaligen Bundêsratsbunker geplant. Wusstest Du das denn nicht ? Das MUSS doch ein abolut sicher Ort sein.
19. April 2009 um 15:36
WIE CO2-FREI SIND AKWs WIRKLICH?
Bericht von Henry Habegger | 09:28 | 02.03.2007
Atomstrom ist frei von CO2. Behauptet die Atomlobby. Doch das stimmt nicht. AKWs verursachen Zehntausende von Tonnen des Klimagifts. Hauptgrund: Der aufwändige Uranabbau.
Atomenergie und Klimakiller CO2. «Die Kernenergie erzeugt rund 40% der schweizerischen Elektrizität, die Wasserkraft und Alternativenergien 60%. Dieser CO2-freie Mix ist einzigartig.» So tönt es auf der Website des Nuklearforums, vormals Vereinigung für Atomenergie.
Vollständiger Bericht
[Edit: Dieser "Kommentar" musste von uns gekürzt werden, weil er eine Urheberrechtsverletzung darstellte. ]
24. April 2009 um 17:37
Lieber Herr Frei
Denken Sie beim Einschalten eines Elektrogerätes daran, dass Sie damit Kernkraftwerke (mit-)steuern? Wie erklären Sie Ihren Kindern dass Sie selber ein paar Mikrogramm radioaktiven Abfall produziert haben? Wir alle haben Strom gebraucht, brauchen ihn weiterhin und unsere Kinder werden ihn brauchen. Das sollten wir bei unseren Überlegungen nicht vergessen.
Herzliche Grüsse,
E. Bieri
28. April 2009 um 21:49
Baut endlich Gösgen 2, Beznau 3, Mühleberg 2, Kaiseraugst, Verbois 1+2, Inwil 1+2 und Graben! Damit CO2- freier Strom aus einheimischen Kernkraftwerken unser Klima schont und unsere Arbeitsplätze sichert und den Wohlstand mehrt!!!!!!!
30. April 2009 um 15:41
AKW = einheimische Kraftwerke? Ziemlicher Blödsinn, diese Annahme:
1. es gibt kein Uran aus der Schweiz = 100% Auslandabhängigkeit.
2. Es gibt keine CH-Unternehmen, die ein AKW bauen könnten, zum Zuge kommen Firmen wie AREVA aus Frankreich = das investierte Geld fliesst zum grossen Teil ins Ausland ab. Und wir sprechen hier von mindestens 15-20 Milliarden CHF bei 2-3 neuen Reaktoren.
Klar, ein neues AKW generiert auch ein paar einheimische Arbeitsplätze, im Vergleich mit dem Arbeitsplatz- und Wertschöpfungspotential, welches ein massiver Ausbau erneuerbarer Energien bringen würde, ist das aber ein Klacks. Und bei erneuerbaren Energien bleibt das Geld, na wo wohl? Richtig: in der Schweiz!
Kurz: wer den Wohlstand hier bei uns erhalten will, unterstützt einheimische Energieproduktion und das ist nie und nimmer Atomstrom.
12. Juni 2009 um 08:35
Wussten Sie schon, dass die Axpo im Ausland Millionen Tonnen von CO2 in die Luft bläst? Liebe Axpo es spielt keine rolle ob das in der CH oder im Ausland passiert, der negative Effekt ist der selbe. Und das wisst ihr ganz genau!
Ich habe das Vetrauen verlohren!!
http://cash.ch/news/alle/der_gruene_heinz_poliert_die_marke_axpo-807487-448
20. Juni 2009 um 00:29
Von wegen klimafreundlichem Kraftwerkpark. Als Axpo Tochter betreibt und baut EGL umweltschädliche CO2-Schleuder in Italien. Pfui!
26. Juni 2009 um 13:39
Die leidige Diskussion um die Einsparung von CO2! Alle meinen, die beste Lösung gefunden zu haben. Und alle haben ein wenig Recht.
Als Ergänzung: In Deutschland laufen 20′000 Windräder. Sie sollen CO2 einsparen wie verrückt. Direkt gesehen tun sie das auch und deshalb erhält Deutschland sehr viele Umweltzertifikate dafür! Bravo!
Das Problem ist aber, dass damit die Windrad – Schattenkraftwerke wie Niederaussem legitimiert werden. Sie verbrennen 70′000 Tonnen Braunkohle – pro Tag! Das Kraftwerk stellt Strom her – für Deutschland, wenn es dann mal etwas weniger Wind hat! Dies ist ein klassisches Beispiel wie Windkraft oberflächlich grün und frisch daherkommt – und auf den zweiten Blick viel hässlicher aussieht. Für den zweiten Blick ist aber wenig Interesse da. Die Journalisten sind dann schon bei der Hochzeit von Boris Becker.
Mit der Energie läuft etwas ganz ordentlich falsch. Es hat einfach zu wenig Denker und zu viele Lobbyisten auf dieser Welt. Zu welcher Sorte Mensch gehören Sie?
20. Juli 2009 um 21:21
Baut doch endlich neue Atomkraftwerke, die sind uweltfreundlich!
Baut endlich auch unsere Autobahnen fertig!
Gibt viel weniger Stau!
19. September 2009 um 19:00
Japan baut Atomkraftwerke wie verrückt!
Ist voll gut!
ICh kaufe lieber Toyota als VW oder Renault. Ist auch viel billiger und genau so gut.
19. September 2009 um 21:29
Hei TINA
Für was kaufst Du Toyota? Damit mit dem rumfahren darfst, brauchst doch zuerst einen Führerausweis!
22. September 2009 um 05:05
Es gibt doch tatsächlich Frauen, die besser fahren als “so oder anders herum” verdrehten Politiker. Die Erfahrung zeigt, dass Frauen weniger schwere Unfälle produzieren als Männer. Haider und andere Politiker haben gezeigt, was passiert wenn….
Am verrücktesten sind rotgrüne, grüngrüne und grünliberale PolitikerInnen, die einen Offroader fahren und -noch besser- diesen auf dem Radstreifen vor ihrem Haus parkieren! Selbst beobachtet!
23. September 2009 um 22:42
Die meisten Männer absolvieren ja auch ihre Fahrschule bei diesen humorlosen,engstirnigen, vergraulten und phobisch veranlagten männlichen Fahrlehrern.
24. September 2009 um 19:21
Was haben Politiker gegen Fahrlehrer? Sind sie einfach gegen Erwerbstätige!
Blondinen sind schon gut.
Abzocker sind schlecht!
Schlimm, dass Europa Autos aus Japan und China importiert, während unsere Arbeiter ihre Existenz verlieren.
Globalismus ist Ausbeutung!
Für Investitionen in neue Atomkraftwerke, Fabriken und Wohnungen!
27. September 2009 um 08:34
Viele unserer Arbeiter sind heute “anders rum”, sprich stinkfaul und total destruktiv. Die Arbeiter in Japan, China und Taiwan wollen noch richtig hart krüppeln und Überstunden machen, damit sie sich auch einmal Ferien in der Schweiz leisten können! Japan hat bald so viele AKW wie Frankreich! Die werden den Westen überholen. Wohlstand macht träg und faul!
Viele westliche Männer sind impotent!
27. September 2009 um 08:46
Japan produziert mehr Strom pro Einwohner als manche westliche Industriestaaten.
Wohlstand macht faul, der Sozialstaat tötet die Unternehmungslust der Menschen!
27. September 2009 um 22:10
Wenn jetzt noch das Wort Unternehmungslust mit z.B. Kreativität ersetzest, muss ich deiner letzten Linie voll beipflichten!
Unternehmungslustig sind nämlich auch unsere 35h hard core Arbeiter.
Das war ja richtig ein “Hole-in-one” von unsrer Tino.
14. November 2009 um 20:44
Baut Kernkraftwerke und stellt den Grünen die Subventionen ab!
31. Dezember 2009 um 04:51
Holzkraftwerke,Geothermiekraftwerke müssen nebst neuen Kernkraftwerken gebaut werden!
31. Dezember 2009 um 23:07
Die 10er JAhre werden die Geburtsstunde des Atomzeitalters!
Die Kernenergie ist einfach vollgeil!