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Gut fürs Klima: Strom aus der Schweiz

5. April 2009 - Wissen, Klima

flagge_schweiz_140x140Treib­haus­gase wie Koh­len­di­oxid (CO2) schä­di­gen das Klima. Dank Was­ser­kraft und Kern­en­er­gie ist Strom aus der Schweiz nahezu CO2-frei.

Ein gros­ser Plus­punkt im Kampf gegen den glo­ba­len Kli­ma­wan­del, denn Pro­duk­tion und Nut­zung von Ener­gie belas­ten stets auch die Umwelt.

Die Ver­min­de­rung der schäd­li­chen CO2-Emissionen ist darum eines der Haupt­ziele. Dabei hat die Schweiz einen rie­si­gen Vor­teil: Die Strom­pro­duk­tion zeich­net sich durch ein­ma­lig tiefe CO2-Emissionen aus. Dies dank der Tat­sa­che, dass der Schwei­zer Strom zum über­wie­gen­den Teil aus einem ökolo­gisch vor­teil­haf­ten Mix aus Was­ser­kraft und Kern­kraft erzeugt wird. Der grösste Pro­du­zent von Strom aus Was­ser­kraft ist in der Schweiz Axpo. Die umwelt­freund­li­che Pro­duk­ti­ons­art wird gezielt wei­ter aus­ge­baut, aller­dings ist da Poten­zial nicht mehr unbe­schränkt, da es hier­zu­lande schon rund 500 grös­sere Was­ser­kraft­werke gibt.
Mit­ver­ant­wort­lich dafür, dass die Schweiz neben Nor­we­gen den gerings­ten CO2-Austoss in Europa auf­weist, ist auch die Kern­en­er­gie. Die fünf Kern­kraft­werke Bez­nau (I und II), Gös­gen, Leib­stadt und Müh­le­berg sor­gen für 40 Pro­zent des Schwei­zer Stroms. Ein Ver­gleich: Würde heute der in der Schweiz durch Kern­en­er­gie pro­du­zierte Strom in moder­nen Gas­kom­bi­k­raft­wer­ken erzeugt, würde die Luft mit so viel CO2 zusätz­lich belas­tet wie alle Autos in der Schweiz ausstossen.

Im Durch­schnitt stösst ein Kern­kraft­werk pro Kilo­watt­stunde (kWh) hun­dert Mal weni­ger CO2 aus als ein Werk, das mit Stein­kohle Ener­gie pro­du­ziert. Das KKW Bez­nau hat sei­nen CO2-Austoss über den gesam­ten Lebens­zy­klus, vom Uran­ab­bau bis zur Tie­fen­la­ge­rung der Abfälle, nach den Richt­li­nien des ISO-Standards 14025 ermit­telt. Das Ergeb­nis, das von einer unab­hän­gi­gen Behörde geprüft wurde, ist ver­blüf­fend. Strom aus Bez­nau belas­tet die Umwelt mit nur 3 Gramm CO2/kWh. Bez­nau ist das erste Schwei­zer Kern­kraft­werk mit die­ser Umwelt­de­kla­ra­tion EPD (Environ­men­tal Pro­duct Decla­ra­tion).
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Das Schwei­zer Volk wird in rund vier Jah­ren über Kern­kraft­werke abstim­men kön­nen. Denn die ältes­ten KKW in Bez­nau und Müh­le­berg sol­len ersetzt wer­den, der ent­spre­chende poli­ti­sche Pro­zess ist im Gang. (br)

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53 Kommentare


  1. Richard Frei schrieb:

    Ich find’s super, dass wir in CH die meiste Ener­gie CO2-neutral pro­du­zie­ren. An der Kli­ma­er­wär­mung wer­den wir durch unse­ren Strom­ver­brauch (auch für einen Mini-E wie in Ihrer TV-Werbung zu sehen) somit kaum betei­ligt sein. Ist doch beru­hi­gend, oder ? Auch dass wir radio­ak­ti­ven Abfall hin­ter­las­sen ist nicht beson­ders tra­gisch. Da wir alten Gruf­tis nicht in der Lage sind die­ses Pro­blem wirk­lich zu lösen, sol­len dies gefäl­ligst unsere Kin­der tun. Bleibt zu hof­fen dass unsere Kin­der etwas inte­li­gen­ter sind als wir. .…sorry, aber das ist KEIN Spass !

  2. Toni Meierhans schrieb:

    Das neu­este Pro­jekt eines End­la­gers für radio­ak­tive Abfälle ist im ehe­ma­li­gen Bun­dês­rats­bun­ker geplant. Wuss­test Du das denn nicht ? Das MUSS doch ein abolut sicher Ort sein.

  3. Chris Zweiacher schrieb:

    WIE CO2-FREI SIND AKWs WIRKLICH?
    Bericht von Henry Habeg­ger | 09:28 | 02.03.2007

    Atom­strom ist frei von CO2. Behaup­tet die Atom­lobby. Doch das stimmt nicht. AKWs ver­ur­sa­chen Zehn­tau­sende von Ton­nen des Kli­ma­gifts. Haupt­grund: Der auf­wän­dige Uranabbau.

    Atom­en­er­gie und Kli­ma­kil­ler CO2. «Die Kern­en­er­gie erzeugt rund 40% der schwei­ze­ri­schen Elek­tri­zi­tät, die Was­ser­kraft und Alter­na­tiv­en­er­gien 60%. Die­ser CO2-freie Mix ist ein­zig­ar­tig.» So tönt es auf der Web­site des Nukle­ar­fo­rums, vor­mals Ver­ei­ni­gung für Atomenergie.

    Voll­stän­di­ger Bericht
    [Edit: Die­ser “Kom­men­tar” musste von uns gekürzt wer­den, weil er eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung darstellte. ]

  4. Emil Bieri schrieb:

    Lie­ber Herr Frei

    Den­ken Sie beim Ein­schal­ten eines Elek­tro­ge­rä­tes daran, dass Sie damit Kern­kraft­werke (mit-)steuern? Wie erklä­ren Sie Ihren Kin­dern dass Sie sel­ber ein paar Mikro­gramm radio­ak­ti­ven Abfall pro­du­ziert haben? Wir alle haben Strom gebraucht, brau­chen ihn wei­ter­hin und unsere Kin­der wer­den ihn brau­chen. Das soll­ten wir bei unse­ren Über­le­gun­gen nicht vergessen.

    Herz­li­che Grüsse,
    E. Bieri

  5. michi schrieb:

    Baut end­lich Gös­gen 2, Bez­nau 3, Müh­le­berg 2, Kai­ser­augst, Ver­bois 1+2, Inwil 1+2 und Gra­ben! Damit CO2– freier Strom aus ein­hei­mi­schen Kern­kraft­wer­ken unser Klima schont und unsere Arbeits­plätze sichert und den Wohl­stand mehrt!!!!!!!

  6. Urs schrieb:

    AKW = ein­hei­mi­sche Kraft­werke? Ziem­li­cher Blöd­sinn, diese Annahme:
    1. es gibt kein Uran aus der Schweiz = 100% Aus­land­ab­hän­gig­keit.
    2. Es gibt keine CH-Unternehmen, die ein AKW bauen könn­ten, zum Zuge kom­men Fir­men wie AREVA aus Frank­reich = das inves­tierte Geld fliesst zum gros­sen Teil ins Aus­land ab. Und wir spre­chen hier von min­des­tens 15–20 Mil­li­ar­den CHF bei 2–3 neuen Reaktoren.

    Klar, ein neues AKW gene­riert auch ein paar ein­hei­mi­sche Arbeits­plätze, im Ver­gleich mit dem Arbeits­platz– und Wert­schöp­fungs­po­ten­tial, wel­ches ein mas­si­ver Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien brin­gen würde, ist das aber ein Klacks. Und bei erneu­er­ba­ren Ener­gien bleibt das Geld, na wo wohl? Rich­tig: in der Schweiz!

    Kurz: wer den Wohl­stand hier bei uns erhal­ten will, unter­stützt ein­hei­mi­sche Ener­gie­pro­duk­tion und das ist nie und nim­mer Atomstrom.

  7. Peter schrieb:

    Wuss­ten Sie schon, dass die Axpo im Aus­land Mil­lio­nen Ton­nen von CO2 in die Luft bläst? Liebe Axpo es spielt keine rolle ob das in der CH oder im Aus­land pas­siert, der nega­tive Effekt ist der selbe. Und das wisst ihr ganz genau!

    Ich habe das Vetrauen verlohren!!

    http://cash.ch/news/alle/der_gruene_heinz_poliert_die_marke_axpo-807487–448

  8. Ralf schrieb:

    Von wegen kli­ma­freund­li­chem Kraft­werk­park. Als Axpo Toch­ter betreibt und baut EGL umwelt­schäd­li­che CO2-Schleuder in Ita­lien. Pfui!

  9. Christof Merkli schrieb:

    Die lei­dige Dis­kus­sion um die Ein­spa­rung von CO2! Alle mei­nen, die beste Lösung gefun­den zu haben. Und alle haben ein wenig Recht.

    Als Ergän­zung: In Deutsch­land lau­fen 20’000 Wind­rä­der. Sie sol­len CO2 ein­spa­ren wie ver­rückt. Direkt gese­hen tun sie das auch und des­halb erhält Deutsch­land sehr viele Umwelt­zer­ti­fi­kate dafür! Bravo!

    Das Pro­blem ist aber, dass damit die Wind­rad — Schat­ten­kraft­werke wie Nie­der­aus­sem legi­ti­miert wer­den. Sie ver­bren­nen 70’000 Ton­nen Braun­kohle — pro Tag! Das Kraft­werk stellt Strom her — für Deutsch­land, wenn es dann mal etwas weni­ger Wind hat! Dies ist ein klas­si­sches Bei­spiel wie Wind­kraft ober­fläch­lich grün und frisch daher­kommt — und auf den zwei­ten Blick viel häss­li­cher aus­sieht. Für den zwei­ten Blick ist aber wenig Inter­esse da. Die Jour­na­lis­ten sind dann schon bei der Hoch­zeit von Boris Becker.

    Mit der Ener­gie läuft etwas ganz ordent­lich falsch. Es hat ein­fach zu wenig Den­ker und zu viele Lob­by­is­ten auf die­ser Welt. Zu wel­cher Sorte Mensch gehö­ren Sie?

  10. Meroni schrieb:

    Baut doch end­lich neue Atom­kraft­werke, die sind uwelt­freund­lich!
    Baut end­lich auch unsere Auto­bah­nen fertig!

    Gibt viel weni­ger Stau!

  11. TINA schrieb:

    Japan baut Atom­kraft­werke wie ver­rückt!
    Ist voll gut!

    ICh kaufe lie­ber Toyota als VW oder Renault. Ist auch viel bil­li­ger und genau so gut.

  12. Anders rum schrieb:

    Hei TINA
    Für was kaufst Du Toyota? Damit mit dem rum­fah­ren darfst, brauchst doch zuerst einen Führerausweis!

  13. Markus Alder schrieb:

    Es gibt doch tat­säch­lich Frauen, die bes­ser fah­ren als “so oder anders herum” ver­dreh­ten Poli­ti­ker. Die Erfah­rung zeigt, dass Frauen weni­ger schwere Unfälle pro­du­zie­ren als Män­ner. Hai­der und andere Poli­ti­ker haben gezeigt, was pas­siert wenn.…
    Am ver­rück­tes­ten sind rot­grüne, grün­grüne und grün­li­be­rale Poli­ti­ke­rIn­nen, die einen Off­roa­der fah­ren und –noch bes­ser– die­sen auf dem Rad­strei­fen vor ihrem Haus par­kie­ren! Selbst beobachtet!

  14. Anders rum schrieb:

    Die meis­ten Män­ner absol­vie­ren ja auch ihre Fahr­schule bei die­sen humorlosen,engstirnigen, ver­graul­ten und pho­bisch ver­an­lag­ten männ­li­chen Fahrlehrern.

  15. Alter Sozi schrieb:

    Was haben Poli­ti­ker gegen Fahr­leh­rer? Sind sie ein­fach gegen Erwerbstätige!

    Blon­di­nen sind schon gut.
    Abzo­cker sind schlecht!

    Schlimm, dass Europa Autos aus Japan und China impor­tiert, wäh­rend unsere Arbei­ter ihre Exis­tenz ver­lie­ren.
    Glo­ba­lis­mus ist Ausbeutung!

    Für Inves­ti­tio­nen in neue Atom­kraft­werke, Fabri­ken und Wohnungen!

  16. TINA schrieb:

    Viele unse­rer Arbei­ter sind heute “anders rum”, sprich stink­faul und total destruk­tiv. Die Arbei­ter in Japan, China und Tai­wan wol­len noch rich­tig hart krüp­peln und Über­stun­den machen, damit sie sich auch ein­mal Ferien in der Schweiz leis­ten kön­nen! Japan hat bald so viele AKW wie Frank­reich! Die wer­den den Wes­ten über­ho­len. Wohl­stand macht träg und faul!
    Viele west­li­che Män­ner sind impotent!

  17. TINA schrieb:

    Japan pro­du­ziert mehr Strom pro Ein­woh­ner als man­che west­li­che Indus­trie­staa­ten.
    Wohl­stand macht faul, der Sozi­al­staat tötet die Unter­neh­mungs­lust der Menschen!

  18. Anders rum schrieb:

    Wenn jetzt noch das Wort Unter­neh­mungs­lust mit z.B. Krea­ti­vi­tät erset­zest, muss ich dei­ner letz­ten Linie voll bei­pflich­ten!
    Unter­neh­mungs­lus­tig sind näm­lich auch unsere 35h hard core Arbeiter.

    Das war ja rich­tig ein “Hole-in-one” von uns­rer Tino.

  19. TINA schrieb:

    Baut Kern­kraft­werke und stellt den Grü­nen die Sub­ven­tio­nen ab!

  20. Jehle Philipp schrieb:

    Holzkraftwerke,Geothermiekraftwerke müs­sen nebst neuen Kern­kraft­wer­ken gebaut werden!

  21. Arbeitsloser schrieb:

    Die 10er JAhre wer­den die Geburts­stunde des Atomzeitalters!

    Die Kern­en­er­gie ist ein­fach vollgeil!

  22. PET-Flasche schrieb:

    Abfall tren­nen statt alles ver­bren­nen!
    Keine Wert­stoffe für die Strom­pro­duk­tion verheizen!!!!!

    PET, Alu, Papier und Kar­ton fürs Recy­cling, Gar­ten– und Küchen­ab­fälle für den Kom­post, Uran für den Strom!

  23. TINA schrieb:

    Umwelt­schutz!

  24. Anders rum schrieb:

    @ Dot­son­Mandy & TINA

    dis­gus­ting way of advertaising

  25. Gabriela schrieb:

    Wer bei Fremd­spra­chen nicht sat­tel­fest ist,sollte bei sei­ner Mut­ter­spra­che bleiben!

  26. Anders rum schrieb:

    Not­hing to add. You‘re right!

    But, you are allo­wed to keep my errors.

  27. finn schrieb:

    Very infor­ma­tive post. Thanks for taking the time to share your view with us.

  28. Richtig rum schrieb:

    Damit Strom aus der Schweiz umwelt­freund­lich und bil­lig bleibt, müs­sen drin­gend 3–5 neue Kern­kraft­werke bis 2040 gebaut wer­den. Nötig sind schlanke Bewil­li­gungs­ver­fah­ren, koope­ra­tive und tüch­tige Poli­ti­ker und weni­ger Grüne.

  29. Richtig rum schrieb:

    Grüne scha­den Wirt­schaft, Men­schen und Land!

  30. Richtig rum schrieb:

    Strom aus der Schweiz ist auch für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit abso­lut gut und wich­tig.
    Wegen der Kälte muss Frank­reich Strom aus deut­schen Koh­le­kraft­wer­ken impor­tie­ren, was die Ver­sor­gungs­si­cher­heit von ganz Europa mas­siv einschränkt!

  31. Korona schrieb:

    Also dann, Strom aus der Schweiz! Ein­ver­stan­den!
    Weg von aus­län­di­schem Uran, Oel, Gas, Kohle!
    Was haben wir denn zu bie­ten? Was­ser, Sonne, Geo­ther­mie, Holz, Bio­gas, Wind…!

  32. Richtig rum schrieb:

    Kern­en­er­gie gilt als ein­hei­mi­sche Ener­gie­quelle, weil nur win­zige Men­gen von Kern­brenn­stof­fen impor­tiert wer­den müs­sen und diese im Reak­tor 3–4 Jahre Ener­gie lie­fern. Das Wis­sen und die Leis­tungs­fä­hig­keit des ein­hei­mi­schen Betriebs­per­so­nal sind sehr ent­schei­dend für die Produktivität.

  33. Brian schrieb:

    Na, «Rich­tig rum liegt wie­der mal ganz falsch run», denn: Stand 2004 wur­den für rd. 440 kom­mer­zi­ell betrie­bene Atom­kraft­werke 62000 Ton­nen Uran ver­braucht. Nach Adam Riese ent­fal­len somit rd. 141 Ton­nen Uran auf ein Atom­kraft­werk pro Jahr. Hier wird es aber sicher­lich noch Unter­schiede bei der Größe bzw. Leis­tungs­fä­hig­keit der ein­zel­nen Atom­kraft­werke geben. Dabei pro­du­ziert ein AKW 30 Ton­nen Atom­müll pro Jahr.

  34. Tamil Power schrieb:

    Tamil Nadu ist mit 6 neuen KKW voll auf der Überholspur!

    Der Brian scheint bil­dungs­fern zu sein. Wie viel Kohle wür­den Koh­le­kraft­werke glei­cher Leis­tung ver­brau­chen?
    Uran ent­hält rund 1000mal mehr Ener­gie als Kohle.

    Aber eben, grüne Spin­ner den­ken gar nicht so weit!

  35. Hiro schrieb:

    Nur fer­tig gestellt sind in Indien bis­lang erst 19 kleine AKW mit rund 4000 MWp Leis­tung — das ist ja ziem­lich beschei­den. Und auch der Aus­bau (inkl. aller geplan­ten AKW, die noch längst nicht fer­tig sind), ist gemes­sen an der Mil­li­ar­den­be­völ­ke­rung Indi­ens, unge­fähr so, als hätte die Schweiz ein hal­bes AKW Mühleberg.…

    So weit her ist es also nicht mit dem gelob­ten Atom­in­dien! Abge­se­hen Gute Nacht, wenn sich Tamil Nadu dann mal einer der Atom­an­la­gen bemäch­tigt. Dann scheisst sich ver­mut­lich auch unser Tamil-Power-Schreiber in die Hosen.

  36. Markus Alder schrieb:

    In Kudan­ku­lam, Tamil Nadu, Süd­in­dien wer­den bereits rus­si­sche WWER– Druck­was­ser– Reak­to­ren betrie­ben, der Tho­rium– Brü­ter in Kal­pak­kam, wo auch andere kern­tech­ni­sche Anla­gen betrie­ben wer­den, ist erst im Bau.

    Zu Hiro : Nicht alle Tami­len sind Mes­ser­ste­cher oder Gewalttäter!

  37. Hiro schrieb:

    Den glei­chen Stuss Her Alder habe ich schon andern­orts gele­sen, keine neuen Argu­mente mehr?

  38. Anders rum schrieb:

    @ Tamil Power

    Wenn man sich schon einen indi­schen Pseudo­nick zulegt, sollte man über das Land wenigs­tens infor­miert sein, aber ver­mut­lich hast dein Fuss noch nie dort aufgesetzt.

    Tamil nadu hat zur Zeit 2 Kern­kraft­werke aus den 80er Jah­ren in Betrieb von zusam­men 420 MW Leis­tung. Im wei­te­ren ste­hen zwei Werke im Bau wel­che je 920 MW brin­gen sol­len wel­che irgend­wann die nächs­ten Jahre in Betrieb gehen sol­len!
    Den anschei­nend im Bau ste­hen­den schnel­len Brü­ter (kompl indi­sche Fabri­ka­tion) las­sen wir mal aus­sen vor, denn selbst die Inder möch­ten kei­nen Ter­min mehr abge­ben über des­sen Fer­tig­stel­lung. Wer Indien nicht nur aus den Ferien kennt, weiss wie er das zu wer­ten hat.

    Tamil Nadu mit sei­nen rund 70 mill Ein­woh­nern wird also wenn alles gut kommt in den nächs­ten Jah­ren die Kern­kraft auf ca 2300 MW Kern­kraft­leis­tung aus­ge­baut haben, also nicht mal die Menge der Schweiz.

    Unser “Tamil Power” hat wohl die Über­hol­spur mit dem Pan­nen­strei­fen verwechselt!

  39. Korona schrieb:

    @Richtig rum
    Egal, wie viel oder wenig Uran ver­braucht wird. — Ohne geht nix, also totale Abhängigkeit.

  40. Markus Alder schrieb:

    Die Inder haben eine andere Dyna­mik als unsere Aus­stei­ger und Cüpli– Sozia­lis­ten.
    Noch ist China grös­ser und dyna­mi­scher, das Bei­spiel des Schmie­de­kon­zerns Kalyani und des Stahl­kon­zerns Mit­tal soll­ten aber uns wohl­stands­trä­gen und gleich­gül­ti­gen Euro­pä­ern zu den­ken geben.
    Die Inder wol­len übri­gens ihre Tho­rium– Reser­ven ver­wer­ten, es geht also nicht nur um Uran.

  41. Olle schrieb:

    Nanu, plötz­lich gemerkt, dass sich mit China nicht so Staat machen lässt? Aber mit Indien wird’s wohl auch nicht viel bes­ser. Übri­gens: Wie viele Male waren Sie schon dort und wie infor­mie­ren Sie sich über das Land?

  42. Olle schrieb:

    Hier noch ein Nach­trag zu Indien:

    Moser Baer Clean Energy Limited (MBCEL), a sub­si­di­ary of Moser Baer Pro­jects Pri­vate Limited (MBPPL) has com­mis­sio­ned the country’s lar­gest and the first 5 MW solar farm at Siva­ganga in Tamil Nadu. The tech­ni­cal exper­tise for com­mis­sio­ning was pro­vi­ded by the EPC (Engi­nee­ring Pro­cu­re­ment Com­mis­sio­ning) arm of Moser Baer Solar Limited. The Inter­na­tio­nal Finance Cor­po­ra­tion and the IDBI bank has pro­vi­ded debt for the project.

  43. Olle schrieb:

    Und gleich noch ein indi­scher Geniestreich:

    The Capi­tal city of India, New Delhi, took a leap towards a clean and green life­style today as the Chief Minis­ter, Smt. Sheila Diks­hit, inau­gu­ra­ted a one-mega watt solar power plant put up by North Delhi Power Limited (NDPL), a joint ven­ture of Tata Power with Delhi Govern­ment. The Chief Secretary, Delhi, Rakesh Mehta, and the Secretary, Union Minis­try of New and Rene­wable Energy, Dee­pak Gupta, were pre­sent on the occa­sion besi­des the area MLAs, Hari Shan­kar Gupta and Anil Bhard­waj along with govern­ment offi­ci­als, local resi­dents and the media.

    Adi Engi­neer, Chair­man of NDPL, Pra­sad Menon, Mana­ging Direc­tor of Tata Power, and Sunil Wadhwa, Mana­ging Direc­tor of NDPL, recei­ved the digni­ta­ries and showed them the plant which is loca­ted at the Kes­hav­puram (Law­rence Road) site of NDPL. The plant has been instal­led by Tata BP Solar and con­sists of more than 5500 solar pho­to­vol­taic panels made of crystal­line sili­con which will absorb sun­light and con­vert it into elec­tri­city which will be directly fed into the main grid line of NDPL. The power thus gene­ra­ted is clean and green since there is no pollu­tion of any kind in gene­ra­ting solar pho­to­vol­taic (PV) power. The panels are desi­gned to work dili­gently and silently for 25 years. Since there are no moving parts and the only fuel nee­ded is sun­light, the panels (or modu­les) need no main­ten­ance except for dus­ting and clea­ning. The DC power gene­ra­ted by the solar panels is con­ver­ted into AC by inver­ters and fed into the power grid via trans­for­mers. This one-mega watt plant is desi­gned to pro­duce 1.58 mil­lion units of elec­tri­city annu­ally, suf­fi­ci­ent to light more than 1,000 homes.

    Quelle: http://globalsolartechnology.com/index.php?option=com_content&task=view&id=6818&Itemid=1

  44. Richtig rum schrieb:

    Tamil Nadus rasch expan­die­rende Wirt­schaft mit Strom zur Beleuch­tung von 1000 Unter­künf­ten ver­sor­gen? Total untaug­lich. Lie­ber neue Kern­kraft­werke bauen!

  45. Japanischer Fleiss statt westlicher Wohlstand schrieb:

    Japan, China und Indien sind die Län­der der Zukunft!

    Der wohl­stands­ver­wöhnte, deka­dente und faule Wes­ten geht unter!

  46. Markus Alder schrieb:

    Japan bewäl­tigt die Fol­gen von Erd­be­ben und Tsu­nami, China und Indien keh­ren nach Jahr­hun­der­ten des Nie­der­gangs an die Spitze der Welt­wirt­schaft zurück.Da wird hart gearbeitet!

    Europa und Nord­ame­rika müs­sen die Fol­gen der Ban­ken– und Schul­den­krise über­win­den, Deutsch­land und die Schweiz den Atom­aus­stieg entsorgen.

  47. Vera Lubitsch schrieb:

    Genau: Die erwähn­ten Staa­ten sind die abso­lu­ten Pio­niere der erneu­er­ba­ren Ener­gien: Von Indien wird soeben bekannt, dass sowohl on– wie offgrid-Solarsysteme gebaut wer­den in gros­ser Zahl. Bis 2022 strebt die indi­sche Regie­rung an, solare Strom­er­zeu­gungs­ka­pa­zi­tät von 33 Giga­watt zu erstel­len. Das wird bereits dann mehr sein als die ato­mare Leis­tung Indiens.

    Ähnli­che Ent­wick­lun­gen lau­fen in China, wäh­rend sich Japan sowieso von der Atom­en­er­gie ver­ab­schie­det. Zu schwer wie­gen die rund 300 Mil­li­ar­den $ Kos­ten, die das Fukushima-Desaster ver­ur­sacht hat.

  48. Patrick Dreier schrieb:

    http://www.greenpeace.org/switzerland/de/Kampagnen/Stromzukunft-Schweiz/Atomstrom/Sicherheit-und-Gesundheit/

  49. Patrick Dreier schrieb:

    Redu­zie­rung von Atom­kraft­wer­ken
    Recy­ling des Mülls
    Alle Atom­kraft­werke der Kern­spal­tung, Mox und Hybrid abschal­ten und keine Neu­bau­ten von Atom­kraft­wer­ken der Kern­spal­tung, Mox und Hybrid
    mass­volle Erd­gas­kom­bi­k­raft­werke, Müll­ver­bren­nung For­schung Kern­fu­sion
    Die erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len dür­fen nicht abge­schwächt wer­den.
    Haupt­en­er­gie­quelle: maxi­ma­ler Aus­bau der erneu­er­bare Ener­gie­quel­len
    AKW Redu­zie­rung oder Atom­aus­stieg sind die ein­zi­gen rich­ti­gen Wege.

  50. Patrick Dreier schrieb:

    9 Atom­kraft­werke in der Schweiz sind zu viel und schon gar nicht die Atom­kraft­werke der Kern­spal­tung, Mox und Hybrid.
    AKW Redu­zie­rung
    PET, Alu, Papier und Kar­ton fürs Recy­cling, Gar­ten– und Küchen­ab­fälle für den Kom­post, maxi­mal erneu­er­bare Ener­gie­quel­len und mini­mum Was­ser­stoff für den Strom!

  51. Patrick Dreier schrieb:

    4 kom­mer­zi­elle Atom­kraft­werke der Kern­spal­tung
    5 Atom­kraft­werke für die For­schung
    9 Atom­kraft­werke inge­samt mit den Forschungsprojekten

    zuviele AKW’s gibt es.
    Atom­aus­stieg: keine Atom­kraft­werke wäre das beste.
    Redu­zie­rung von Atom­kraft­wer­ken ist auch ein Weg.
    Recy­ling des Mülls
    Alle Atom­kraft­werke der Kern­spal­tung, Mox und Hybrid abschal­ten und keine Neu­bau­ten von Atom­kraft­wer­ken der Kern­spal­tung, Mox und Hybrid.
    mass­volle Erd­gas­kom­bi­k­raft­werke, Koh­le­kraft­werke, Müll­ver­bren­nung For­schung Kern­fu­sion
    Die erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len dür­fen nicht abge­schwächt wer­den.
    Haupt­en­er­gie­quelle: maxi­ma­ler Aus­bau der erneu­er­bare Energiequelle

  52. Kopfschütteln schrieb:

    Ganz ein­fach neue Kern­kraft­werke und weni­ger Studierstubenideologen!

  53. Oskar Latour schrieb:

    Ver­giss es — oder ein­fach zum Kopf schütteln!


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