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Karin will es wissen

24. April 2009 - Wissen, Klima

20090424_wissen_klima_140x140TV-Moderatorin Karin Lanz besucht Kom­po­gas – und stellt Fra­gen. Wie läuft das genau mit Ener­gie aus der Bana­nen­schale? Amü­sant und infor­ma­tiv zugleich.

Das Bun­des­amt für Ener­gie schätzt, dass jeder Ein­woh­ner in der Schweiz rund 100 kg orga­ni­sche Abfälle ver­ur­sacht, egal ob Rüst­ab­fälle, Spei­se­reste aus der Küche oder das Grün des Rasen­schnit­tes. Hier schlum­mert das Poten­zial für ökolo­gisch pro­du­zierte Ener­gie. Wieso sol­len Abfälle aus der Küche im Keh­richt und spä­ter in der Kehrricht-Verbrennungsanlage lan­den? Was pas­siert, wenn Grün­ab­fälle lie­gen blei­ben, weiss jeder, der Zugang zu einem Kom­post­hau­fen hat: Es beginnt zu gären. Dass mit Grün­ab­fäl­len Ener­gie gewon­nen wer­den kann, zeigt die Firma Kom­po­gas aus Glatt­brugg, eine Toch­ter des Ener­gie­un­ter­neh­mens Axpo. Sie betreibt mitt­ler­weile welt­weit über 40 Anla­gen für die Ver­gä­rung von Biomasse.

Wie ent­steht denn nun aber genau die­ses Bio­gas? Auch Karin Lanz, Mode­ra­to­rin und Schau­spie­le­rin, wollte es genau wis­sen. Für energiedialog.ch hat sie die Kompogas-Anlage in Otel­fin­gen besucht. Sie nimmt den Zuschauer mit auf eine wit­zige und infor­ma­tive Besich­ti­gungs­tour und zeigt, wie die fas­zi­nie­rende Ver­wand­lung einer Bana­nen­schale zu purer Ener­gie in der Rea­li­tät vor sich geht. Denn Karin will es wis­sen – viel­leicht schon bald zu wei­te­ren Energiethemen.

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9 Kommentare


  1. Ralf schrieb:

    Wie viele Kilo­watt­stun­den wer­den mit einer aus Süd­ame­rika impor­tier­ten Bana­nen­schale produziert?

  2. atommichi schrieb:

    0, etwas!

    Lie­ber Uran als stin­kende Küchenabfälle!!!!!!

  3. Hedy CAHEN schrieb:

    Warum nicht aus “Gülle” Strom her­stel­len, beson­ders im Win­ter, wenn Ueber­fluss herrscht. Die riecht wenig stär­ker als Küchen­ab­fälle. Oder schlicht, die Leucht­re­kla­men und das “stand by“über Nacht aus­schal­ten, = sich auf’s “Sorge tra­gen” besin­nen, wäre wohl bald an der Zeit, an Stelle der ewi­gen, nutz­lo­sen Reden & Vorschläge!!

  4. Kein Roter schrieb:

    Atom­strom für Erdölsubstitution!

  5. Willi Höhener schrieb:

    Warum wird in die­sen Berich­ten nie erwähnt wie­viel eine kWH Strom kos­tet. Ist doch klar!! Nie­mand bezahlt soviel für ein kWh Strom. Das müs­sen die Atom­strom Bezü­ger berap­pen. Wer bezahlt wenn die AKW still­ge­legt sind?

  6. Kunigunde schrieb:

    Und wer bezahlt all die Kos­ten, die uns die AKW hin­ter­las­sen? Gif­tig und hoch­ra­dio­ak­tiv will sie wohl auch der Willi Höhe­ner nicht in sei­nem Garten!

    Und was wenn doch ein Unfall pas­siert? Kein Ver­si­che­rer deckt die Kos­ten (hier­zu­lande ist die Deckungs­summe sogar fünf­mal klei­ner als in Deutsch­land, das sich der sichers­ten AKW der Welt rühmt).

    Was wenn radio­ak­ti­ves Mate­rial doch in Ter­ro­ris­ten­hände gelangt oder der US-Geheimdienst statt des ira­ni­schen AKW aus Ver­se­hen ein schwei­ze­ri­sches kalt­stellt? Dann wird es ganz heiss und wer zahlt die Kosten?

  7. Kunibert schrieb:

    Die radio­ak­ti­ven Abfälle ver­lie­ren ihre Gefähr­lich­keit in 300 Jah­ren, in eini­gen Jahr­tau­sen­den strah­len sie nicht mehr als das taube Gestein.
    Dem­ge­gen­über behal­ten die Che­mie– Abfälle (z.B. Depo­nie Köl­li­ken, die Gerüst– Halle neben der Auto­bahn) ihre Gif­tig­keit über Jahr­tau­sende.
    Deutsch­land muss, wegen der von Poli­ti­kern und Mas­sen­me­dien geschür­ten Atom– Ängste, auf seine sehr siche­ren und zuver­läs­si­gen Kern­kraft­werke mit­tel­fris­tig ver­zich­ten. Des­halb wer­den sehr viele Koh­le­kraft­werke gebaut, die viel CO 2 aus­stos­sen. Iro­ni­scher­weise emit­tie­ren sie auch mehr radio­ak­tive Stoffe als Kern­kraft­werke, denn die Kohle ent­hält auch eine gewisse Menge Uran und Tho­rium. Davon geht ein Teil durch die Abgas­rei­ni­gung in die Luft!
    Wenn unsere Freunde von CIA und Mossad ein KKW kalt­stel­len, dann bleibt der Reak­tor eben kalt und der Strom wird knap­per.
    Ich schätze, Mossad wird sich auf Iran und die USA (11. Sep­tem­ber) beschränken!

  8. Zwetschgenkern schrieb:

    Lie­ber Ber­tie, deine Schät­zung in Ehren — aber du könn­test dich auch mal verkalkulieren!

    Dass die radio­ak­ti­ven Abfälle ihre Gefähr­lich­keit nach 300 Jah­ren ver­lie­ren, ist wohl als Witz des Jahr­tau­sends gemeint. Des­halb also sucht man ein End­la­ger, wel­ches die Abfälle für mehr als 100’000 Jahre sicher ver­sorgt — wirk­lich witzig.

    Was uns bei sol­chen Lagern auch erwar­tet, zeigt der­zeit das deut­sche Zwi­schen­la­ger Asse — sanie­rungs­be­dürf­tig für meh­rere Mil­li­ar­den — alles auf Kos­ten der Steu­er­zah­le­rIn­nen wohl­ge­merkt und nicht etwa der Atom­wirt­schaft. So ren­tiert es rich­tig — für die Atomstromer!

    War­ten wir auch mal ab, wie viele Koh­le­kraft­werke in Deutsch­land noch gebaut wer­den (müs­sen). Denn da bläst der Wind gewal­tig und der Was­ser­strom aus Nor­we­gen wird sich auch bald über Europa ergiessen.

  9. Kostenbremse schrieb:

    Da wird viel geträumt. Die Jah­res­er­zeu­gung in Nor­we­gen reicht nicht ein­mal, um die deut­schen Kern­kraft­werke zu ersetzen!

    Weit sinn­vol­ler als Uto­pien ist die Abkehr vom schäd­li­chen Atom­aus­stieg in Deutsch­land.
    Diese Ein­sicht kommt auf jeden Fall sehr spät.


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