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Wie wird die Schweiz in Zukunft mit Strom versorgt?

2. April 2009 - Fragen, Sonstiges

Heute beruht die Strom­ver­sor­gung in der Schweiz zum über­wie­gen­den Teil auf Was­ser­kraft (53 % Anteil an der Gesamt­pro­duk­tion) und Kern­kraft (42 %), ein klei­ne­rer Teil (ca. 5%) stammt aus konventionell-thermischen Kraft­wer­ken sowie aus neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien. Auch die künf­tige Strom­ver­sor­gung unse­res Lan­des wird sich auf diese Pfei­ler stüt­zen. Dabei wer­den die neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien mas­siv stär­ker geför­dert wer­den als bis anhin — den­noch wer­den sie noch für län­gere Zeit kei­nen wesent­li­chen Bei­trag zur Strom­ver­sor­gungs­si­cher­heit leis­ten können.

Axpo als gröss­tes Strom­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men der Schweiz setzt im Inter­esse der Ver­sor­gungs­si­cher­heit auf einen rea­lis­ti­schen und prak­tisch CO2– freien Strom­mix aus Was­ser­kraft, Kern­kraft und neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien (vor allem Bio­masse und Klein­was­ser­kraft, län­ger­fris­tig auch Geo­ther­mie). Hierzu plant Axpo, bis zum Jahr 2020 gegen 10 Mrd. Fran­ken zu inves­tie­ren. Die Mit­tel sol­len in den Aus­bau und die Erneue­rung von Was­ser­kraft­wer­ken, in den Ersatz der älte­ren Kern­kraft­werke, in die neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien (drei Mil­li­ar­den Fran­ken bis 2030) sowie in den Aus­bau der Netz­in­fra­struk­tur fliessen.

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12 Kommentare


  1. jonas Schmid schrieb:

    Die Axpo ist mit Atom­strom defi­ni­tiv auf dem fal­schen Weg,
    Ich wün­sche mir von einer Firma im Besitz der Kan­tone, und damit der Schwei­zer Bevöl­ke­rung ver­pflich­tet, dass Sie sich auf erneu­er­bare Ener­gien aus­rich­ten, kon­squen­tes Nut­zen von Com­po­gas, ver­träge mit Gemein­den und Fir­men, Gebäude mit Solar­an­la­gen aus­zu­rüs­ten,…
    aus­ser­dem gibt es kei­nen Grund, nicht im Aus­land zu inves­tie­re­ren um die Schwei­zer Strom­ver­sor­gung sicher­zu­stel­len, solange es nicht Koh­le­kraft­werke und AKWS son­dern Off­shore Wind­parks in der Nord­see und Solar­kraft­werke in son­ni­ge­ren gefil­den sind.

  2. Markus Laubacher schrieb:

    Zu Jonas Schmid. Inves­tie­ren im Aus­land solange es keine Koh­le­kraft­werke und AKWs sind finde ich ange­zeigt. Kann das unter­stüt­zen. Mehr Atom­strom oder über jahr­zehnte gleich viel
    ist der fal­sche Weg. Nicht wirk­sam zur nach­hal­ti­gen Schaf­fung von Arbeit in der hand­werk­li­chen Pro­duk­tion. Im Gegen­teil.
    Ver­stärkt elek­tri­sche Auto­ma­ti­sie­rung, elek­tri­sche Prouk­ti­ons­pro­zess­be­schleu­ni­gung, elek­tri­sche Robotisierung.

    Ziel: Mehr hand­werk­li­che Pro­duk­tion. Diese steu­er­lich ent­las­ten.
    Mehr teil­weise hand­werk­li­che Pro­duk­tion von Solar­zel­len in Europa.
    Mehr Gene­ra­to­ren für Wind­kraft. Mehr Mon­ta­gen von Solar­pa­nels auf
    Haus­dä­cher. Atom­strom im Über­fluss schafft nur noch Arbeit für
    Enwick­lungs­in­ge­nieure, Kon­struk­teure, Maschi­nen­bauer. Man kann so
    die Ener­gie ver­schleis­sen. Es braucht immer mehr. Der Wert der Hand­ar­beit die ja Strom spart muss geför­dert wer­den, nicht die
    Pro­duk­tion von Atom­strom im Über­mass. ES WÄRE WEITER EIN IRRWEG:
    spart

  3. Mittelschicht- Schweizer schrieb:

    Strom­ver­sor­gung mit Kern­en­er­gie aber ohne Leu­en­ber­ger und die ganze Büroktratie!

  4. Paul Albert Jenny schrieb:

    Für eine sichere Strom­ver­sor­gung in Europa inkl. der Schweiz ist ein Umden­ken abso­lut not­wen­dig. Es gibt abs­lotu genü­gend Ener­gie mit Luft, Was­ser und Sonne. Wür­den wir in der klei­nen Schweiz uns auf For­schungs­pro­jekte in die­ser mög­li­chen Ener­gie­nut­zung ein­set­zen, wären wir bald wie­der bei den gros­sen ino­va­ti­ven Län­der der Welt. Dadurch könn­ten wir einen wirk­lich guten Bei­trag zu einer gesun­den Umwelt bei­tra­gen. Auf aus­ge­tre­te­nen Pfa­den (Atom­strom) kann man keine neue Hori­zonte entdecken!!

  5. Grünliberal liegt im Trend schrieb:

    Wir wer­fen eure AKW– Pläne zusam­men mit den Plas­tik­fla­schen und dem gan­zen Plas­tik­zeugs auf den Müll!
    Das gibt noch Strom und Fern­wärme in der Müllverbrennung!

  6. Benedikt Jorns schrieb:

  7. Nichtwähler schrieb:

    Ob Grün, Grün­li­be­ral, Rot­frei­sin­nig oder voll durch­ge­knallt, von denen würde ich kei­nen wäh­len. Kern­en­er­gie, freie Auto­bah­nen und bei den Poli­ti­kern und Para­si­ten spa­ren. Sozi­al­hilfe und Sit­zungs­gel­der dras­tisch kürzen!

  8. Anders rum schrieb:

    Um wäh­len zu dür­fen, muss unser “Nicht­wäh­ler” erst mal 18 Jahre alt wer­den!
    Somit hat er sicher noch 4 bis 5 Jahre Zeit um etwas Ver­stand in seine Bei­träge ein­flies­sen zu lassen.

  9. Korona schrieb:

    Augen­fäl­ligs­tes Mus­ter in die­sem gesam­ten Forum:
    Wohl­über­legte Argu­mente von mitte bis links, Inhalts­leere Schag­worte und Paro­len von rechts.
    Liebe Anders­den­kende rechts der Mitte: Bitte rea­giert doch auf die Bei­träge uns stellt ihnen eure guten Argu­mente dage­gen.
    Oder habt Ihr etwas keine?
    Die Sache mit der Ener­gie­zu­kunft ist wirk­lich nicht ganz so ein­fach. Sie berührt unsere inners­ten Werte, unsere grund­le­gens­ten Ein­stel­lun­gen zum Leben. Es wäre doch inter­es­sant, hier eine faire und offene Debatte mit ech­ten Argu­men­ten füh­ren zu können!

  10. Richtig rum schrieb:

    Wer zwingt die Lin­ken eigent­lich, gegen Kern­en­er­gie zu sein?
    Bebel und Lenin for­der­ten die Elek­tri­fi­zie­rung.
    Unsere Sozi– Bun­des­räte Spüh­ler und Ritschard kämpf­ten für die Kern­en­er­gie.
    Das waren eben noch keine rot­grü­nen Salon­kom­mu­nis­ten und Cüpli– Sozis.
    Nun, ob rechts oder links, jung oder alt, alle pro­fi­tie­ren von der fried­li­chen Nut­zung der Kern­en­er­gie, selbst wenn sie diese ver­teu­feln.
    Heute eig­net sich eine bür­ger­li­che Regie­rung bes­ser für die Ener­gie­po­li­tik als eine linke, warum, weiss eigent­lich nie­mand.
    Wes­halb haben die Kavi­ar­lin­ken inner­halb der lin­ken Szene so viel Ein­fluss, wäh­rend die Gewerk­schaf­ter offen­bar nichts mehr zu sagen haben?

  11. Korona schrieb:

    Wer sagt denn, die Gewerk­schaf­ten seien für den Bau neuer AKW?
    Wel­chen Grund hät­ten sie dazu?
    Alter­na­tiv­en­er­gien und Gebäu­de­sa­nie­run­gen gene­rie­ren viel mehr Arbeits­plätze und das damit ver­bun­dene zukunfts­taug­li­che know how sichert die Beschäf­ti­gung und die sichere Ener­gie­ver­sor­gung für die Zukunft.
    Oder haben wir etwa Uran­mi­nen in der Schweiz?

  12. Anders rum schrieb:

    @ rich­tig rum

    ein mutier­ter Bau­ar­bei­ter dem es auf dem Bau zu streng wurde, aber sei­nen Gewek­schafts­fim­mel hat er immer noch nicht abge­legt.
    Was sagt denn seine Par­tei, die SVP dazu?
    troja troja trojaner!!


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