Wieso fördert die Axpo die Sonnenenergie nicht?
Solarstrom wird zu Recht mit ’einheimisch, erneuerbar, dezentral und CO2-frei’ gleichgesetzt. Es entstehen bei der Stromproduktion keine Lärm-, Geruchs– und Luftschadstoffemissionen und das theoretische Potenzial ist unbegrenzt. Aber Solarstrom hat wie jede andere Produktionsform auch Nachteile: ¨
Die Stromgestehungskosten sind nach wie vor sehr hoch und werden auch auf absehbare Zeit nicht konkurrenzfähig sein.
Die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen (Solaranlagen) ist unregelmässig und für den Netzbetreiber schwer planbar.
Aufgrund der bescheidenen Einstrahlungswerte im Schweizer Mittelland, im Vergleich z.B. zur Sahara, sind die erreichbaren Erntefaktoren eher tief.
Es braucht Ersatzkraftwerke als Reserve, um die schwankende Solarproduktion sekundengenau auszugleichen und eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten.
Leider wird das Potenzial von Solarstrom in der Öffentlichkeit oft überschätzt. Dies führt zu unrealistischen Erwartungen. Als Nischenprodukt ist Solarstrom allerdings eine sehr sinnvolle und umweltfreundliche Energiequelle.
Die Axpo Gruppe benötigt rund 19 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr zur Stromversorgung von 3 Millionen Einwohnern und Tausenden von Betrieben in der Nordost– und Zentralschweiz. Mit der absehbaren altersbedingten Stilllegung der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie dem schrittweisen Auslaufen der Importverträge mit Frankreich fällt vor allem sog Bandenergie weg. Strom also, der rund um die Uhr in grosser Menge günstig und CO2-frei produziert wird. Axpo setzt daher auch bei den neuen erneuerbaren Energien auf Produktionsformen, die Bandenergie herstellen: Kleinwasserkraft, Biogas, Biomasse, längerfristig auch Geothermie.
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16. April 2009 um 12:16
1 Die Preise für Solarzellen sind in D in den letzten 24 Monaten um 50% gefallen. Das wird noch weiter gehen. Es ist also falsch, das Solarstrom sobald nicht wettbewerbsfähig sein wird. Wir haben in D schon fast die Netzparität! (Gleiche Kosten wie ab Steckdose) Warum muss die Schweiz ich auch hier ständig von anderen etwas vor machen lassen?? — Obwohl hier der Standort besser ist, als in D??
2 Solarstrom gibt es dann wenn der Verbrauch hoch ist. Am Tag. So schlecht ist das mit der Verfügbarkeit also nicht.
3 Uns interessieren nicht die Erntefaktoren in der Sahara, sondern die Kosten hier. Und wäre es nicht sehr gut vom krieselnden nahen Osten unabhängiger zu werden?
4 Wir haben ein riesiges Potenzial für Solarstom: Unsere bisher nutzlosen Dachflächen!
5 Wenn wir billigen Atomstrom in der Nacht in Form von Wasser den Berg hoch jagen können, um die selbe Energie am Tag als angeblich umweltfreundlichen Wasserstrom wieder “runter zu lassen. Dann können wir das auch mit Solarstrom.
6 Noch immer gilt: Unsere grösste und günstige Energiereserve ist das Einsparpotenzial. Wenn wir z.B. 30% weniger Energie brauchen, dann ist das Potenzial der Solarenergie für den notwendigen Rest grösser…
MFG
16. April 2009 um 15:15
Sparen ist eine gute Idee, Herr Bath. Aber hat nicht gerade gestern das Bundesamt für Energie über den Rekord-Stromverbrauch in der Schweiz berichtet? Wie heute in verschiedenen Zeitungen zu lesen war, sagt das gleiche Bundesamt, dass der Verbrauch auch langfristig weiter ansteigen wird, denn viele Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bzw. zum Ersatz fossiler Energien erhöhen den Strombedarf zusätzlich. Man sollte sich also schon am Machbaren orientieren.
Ich denke auch, dass Solarzellen noch massiv billiger werden. Sonnenenergie wird trotzdem auf absehbare Zeit nicht ein Haupt-Energieträger sein können, dafür fällt sie in unseren Breitengraden nun mal zu unregelmässig an. Das Bundesamt für Energie rechnet im übrigen bis 2030 mit einem Anteil erneuerbarer Energien (inkl. Solar) an der gesamten Stromproduktion von 6 %.
16. April 2009 um 21:07
noch nie etwas gehoert von intelligenten stromnetzen und elektrogeräten?
In zukunft werden die verbraucher und die produzenten uebers netz den bedarf koordinieren, peaks und thäler ausgleichen. Und die vielen dezentralen kleinstromproduzenten werden mit der kommenden batteriegeneration zu wichtigen netzteilnehmern gehören.
Es lohnt sich einfach nicht, immer den selben weizen du dreschen.
Freundliche grüsse giuseppe fent
24. April 2009 um 21:29
Solarzellen, Gratisheroin und Alternativenergien sind teure und sinnlose Träumereien rotgrüner Utopisten!
Wir brauchen Arbeitsplätze, Ausbildung und neuen Kernkraftwerke. Alles andere können wir schlicht vergessen!
Lernt von Japan und China!
http://www.japannuclear.com
25. April 2009 um 16:32
DIE KRAFT DER SONNE NUTZEN
Es ist enttäuschend, wie konservativ sich die AXPO in der Frage der Sonnenenergie positioniert. Gerade bei der Nutzung der Sonnenkraft besteht in der Schweiz noch Nachholbedarf. Dazu braucht es aber auch den politischen und unternehmerischen Willen. Ein Blick über die Grenze nach Deutschland oder Oesterreich genügt, um aufzuzeigen, um was es geht. Dank aktiver Förderung der Sonnenenergie hat diese dort massiv Anteile gewonnen und hilft im beachtlichen Umfang, die Energieversorgung sicherzustellen.
Die Schweiz, ehemals führend in der Entwicklung dieser Technologien, ist ins Hintertreffen geraten. Stattdessen debattieren wir wieder in den Schützengräben von damals über die Atomkraft und ihr ungelöstes Abfallproblem.
Doch: Die Zukunft gehört den erneuerbaren “einheimischen” Energien wie Sonne, Erdwärme, Wind und Wasser. Eine AXPO mit Weitblick müsste aktiv in die Sonnenenergie investieren.
26. April 2009 um 22:53
Leider ist die Photovoltaik auf absehbare Zeit unwirtschaftlich. Die Situation kann auch nicht durch milliardenschwere Subventionen entscheidend verbessert werden. Länder mit viel Sonnenschein haben kein Geld für Sonnenenergie, wir Nordländer haben zu wenig Sonnenschein!
28. April 2009 um 21:43
Habe einfach die Nase voll von Gratisheroin, Multikultur und Alternativenergien!
Es reicht mir mit dem ganzen linken Zeugs! Wir müssen das alles bezahlen und haben nur Nachteile damit!
Baut neue Kernkraftwerke, schafft den Kuschelstaat für Randgruppen ab und senkt Steuern und Gebühren!
KKW, Arbeitsplätze und Lebensqualität, statt immer mehr Subventionen für Linke!
29. April 2009 um 21:18
Subventionen für Alternativenergien und andere Utopien müssen letztlich von der Mittelschicht und der Arbeiterschicht finanziert werden. Profiteure sind hauptsächlich Beamte und Konsumlinke.
Mich erstaunt wenig, dass die einfachen Menschen keine Freude an Alternativenergien, Drogenabgaben und Asylanten-verwöhnung sowie anderen Formen der Humanidummheit haben!
1. Mai 2009 um 10:43
Ich bin ein wenig erstaunt, dass Vergleiche zwischen Alternativenergien und sozial Benachteiligten gemacht werden. Denn das hat nichts, aber auch gar nichts mit einander zu tun. Über die Wirtschaftlichkeit von Alternativenergien zu disskutieren ist aber sinnvoll. Über die Effizienz, den Nutzen, die Wirtschaftlichkeit und letzendlich die Umsetzbarkeit von Zukunftsmodellen der Energieproduktion, darüber sollte (auf ENERGIEDIALOG.CH…) gesprochen werden. Klar wäre Atomenergie der sicherste Weg in die nahe Zukunft, aber wenn dann das Erdöl aufgebraucht ist, würde das Uran für knapp 20 Jahre den Bedarf an Energie decken. Und was dann? Ganz zu zu schweigen von den Spätfolgen, die das Apfallmaterial verursachen könnte. Um solche lose-lose-Situationen zu vermeiden müssen wir eine bessere Lösung finden. Mehrere offensichtliche Verbesserungen sind möglich: 1. Den sinnlos hohen Energieverbrauch Senken 2. Die Alternativenergien fördern, denn sie sind schadlos, ohne spätfolgen und N.B. früher oder später amortisiert und mit einem minimalen Risiko verbunden.
Hier sollte ich auch noch das Stichwort Erneuerbar fallen lassen, aber ich denke ich habe meinen Standpunkt klar gemacht.
1. Mai 2009 um 17:57
Wer trug die gewaltigen Folgen des Super Gaus in Tschernobyl? Es ist in erster Linie die arme Bevölkerung in Weissrussland und der Ukaine. Also Arbeiter und die sogn. Mittelschicht. Die Oberschicht konnte sich sofort absetzen. Ich weiss es ist lange her, zu lange um sich eine Vorstellung zu machen was es bedeutete, wenn zum Beispiel das KKW Mühleberg in Luft flöge. Wohin vereisen wir? Aber natürlich in der Schweiz ist so etwas ja gar nicht möglich — oder eventuell doch? Es sind und waren meist menschliche Fehler die zu grossen Katastrophen führten. Das hat nicht mit rechts oder links zu tun sondern mit Machtgehabe, Gier, Arroganz und dergleichen mehr. Um nur ein Beispiel zu erwähnen: Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass wir weltweit in die grösste Rezession schlittern, dass die UBS durch den Staat gerettet werden muss?
Gehen wir auf Nummer sicher — investieren wir jetzt in alternative Energien und hören auf mit der Verschleuderung von elektrischer und anderen Energien. Das Ergebnis wird letztendlich sogar die allergrössten Rappenspalter überzeugen.
2. Mai 2009 um 15:54
Mich als überzeugter Solarstromproduzent überrascht die aggressive Disskussion in diesem Forum, da wird von Michi und Markus Alder die erneuerbare Energie verteufelt. Diese Argumentation bringt uns nicht weiter, sie blockiert unsere Gesellschaft und Politik. Richtig ist, dass wir auch in der Schweiz sehr gute Verhältnisse für Solarenergie– Projekte haben. Auf jeden m2 Fläche strahlt etwa 1100KWh Sonnenenergie im Jahr, die Technik ist vorhanden und ausgereift um diese Energie nutzbar für uns Menschen zu machen. Als Anwender kann ich ihnen sagen, dass dies eine sehr gute Technik ist. Ich produziere mit meinen Zellen 6700KWh pro Jahr, mehr als genug für unsere Heizung (Wärmepumpe) und der Rest wird in unserem Haushalt oder im Netz verbraucht. Wer jetzt investiert profitiert von Subventionen auch von der AXPO oder anderen lokalen EW’s, später wird es nichts mehr geben. In der CH wurde ab 1.4. ein neues Förderprogramm gestartet, welches quer durch die Regierungspartreien unterstützt wurde. Erneuerbare Energien sind also nicht nur im Grünlinken Lager erwünscht im Nationalrat ging die Erhöhung der Förderung jedenfalls glatt über die Bühne.
sonnige Grüsse > http://www.sonnenertrag.ch
21. Mai 2009 um 08:05
Förderung, Subventionen und Abzockerei müssen schliesslich von uns Mietern und Arbeitnehmern bezahlt werden!
Ich will davon nichts wissen. Alternativenergien und Randgruppenverhätschelung nützen mir gar nichts, ich will lieber mehr Lohn und tiefere Energiekosten!
Schafft diese Förderprogramme ab und fördert endlich die Kernenergie!
Unsere Regierungsparteien sollen Kernkraftwerke bauen, statt Subventionen für ihre Klientel zu verteilen!
http://www.aves.ch http://www.kettenreaktion.ch
http://www.kernenergie.ch http://www.klimaschuetzer.de