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Wird in der Schweiz die Windenergie genügend benutzt und beachtet?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien

Die Schweiz ist bezüg­lich Wind­en­er­gie eines der am wenigs­ten geeig­ne­ten Län­der. Wir haben in unse­rem Land wenig Wind und zudem bläst er sehr unre­gel­mäs­sig. Aus der Phy­sik ist bekannt, dass bei einer Ver­dop­pe­lung der Wind­ge­schwin­dig­keit sich der Wind­en­er­gie­er­trag um die 3. Potenz — also um das Acht­fa­che — ansteigt. Dies ist eine extrem wirk­same Hebel­wir­kung! An der Atlan­tik­küste oder der Ost­see­küste win­det es viel län­ger und viel inten­si­ver als bei uns in der Schweiz. Daher ist es eher sinn­voll, dort Wind­parks zu errichten.

Die Schweiz hat aber auch Trümpfe: näm­lich die Was­ser­kraft. Mit einem Anteil von rund 55 % ist sie neben der Kern­en­er­gie einer der zwei Haupt­pfei­ler der heu­ti­gen CO2-freien Strom­pro­duk­tion in der Schweiz. Somit ist sie die bedeu­tendste unter den erneu­er­ba­ren Ener­gien in der Schweiz. In ande­ren Län­dern ist dies nicht so. Jedes Land sollte in ers­ter Linie Ener­gie auf die­je­nige Art pro­du­zie­ren, wel­che in sei­ner Umge­bung am meis­ten Sinn macht.

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