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Wozu brauchen wir neue KKWs? Jetzt wäre doch eine gute Gelegenheit, um auf erneuerbare Energie zu setzen.

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien

Axpo ist bereits heute der grösste Schwei­zer Pro­du­zent von neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien (Bio­masse, Holz, Klein­was­ser­kraft u.a.). Axpo ist dar­über hin­aus auch der grösste Pro­du­zent von Ener­gie aus Was­ser­kraft in der Schweiz. Bis im Jahr 2030 wird Axpo rund 3 Mil­li­ar­den Fran­ken in neue Ener­gien inves­tie­ren. Das Poten­zial der neuen Ener­gien ist jedoch beschränkt. In ihrer Stu­die “Ener­gie­per­spek­ti­ven 2020 hat Axpo berech­net, dass der Anteil der neuen Ener­gien bis ins Jahr 2030 maxi­mal 6 % am künf­ti­gen Strom­mix betra­gen wird.

Ab 2020 kom­men die beste­hen­den KKW in Müh­le­berg sowie Bez­nau I und II ans Ende ihrer Betriebs­dauer. Zudem lau­fen die wich­tige Import­ver­träge mit Frank­reich ab 2017 schritt­weise aus. Diese Lücke kann nur geschlos­sen wer­den, indem auch neue Gross­kraft­werke bereit­ge­stellt wer­den. Dazu haben Axpo und die BKW eine gemein­same Gesell­schaft zur Pla­nung von der Ersatz-Kernkraftwerke gegrün­det und im Dezem­ber 2008 die ent­spre­chen­den Rah­men­be­wil­li­gungs­ge­su­che eingereicht. .

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