Heinz Karrer in der Energiedebatte mit Geri Müller
Steht in der Schweiz die grüne Energierevolution bevor, oder speisen wir unsere Elektroautos bald mit Atomstrom? Geri Müller, Nationalrat der Grünen, und Axpo CEO Heinz Karrer trafen sich zum Streitgespräch.
Wie wollen Sie dem steigenden Stromhunger begegnen?
Müller: Der Verbrauch ist in den vergangenen Jahre nicht permanent gestiegen, 2007 war er rückläufig …
Karrer: … 2006 hat er zugenommen, im Jahr 2008 um mehr als zwei Prozent und auch in diesem Jahr liegt der Stromverbrauch deutlich über dem Vorjahr.
Müller: Die Stromproduzenten in der Schweiz sprechen von einer Stromlücke, aber Strom ist in Europa in Hülle und Fülle vorhanden.
Karrer: Jede Studie zeigt, dass der Strom noch bis 2015 ausreicht, danach werden alle Staaten in Europa ausser Rumänien ein Problem haben.
Müller: Das Bewusstsein der Bevölkerung, dass es sich bei der Energie um ein knappes Gut handelt, ist nicht vorhanden. Das wird auch ein Stück weit mit der Haltung der Stromanbieter hintertrieben: Was die Bevölkerung bestellt, stellen wir hin. Wenn Sie aber hier permanent auf die drohende Stromknappheit aufmerksam machen, dann erwarte ich von Axpo, dass sie alle Massnahmen ergreift, um dieser entgegenzusteuern. Beispielsweise gibt es in der Schweiz nach wie vor 240 000 Elektroheizungen – eine Stromverschwendung sondergleichen. Hier könnte Axpo doch eine Aufklärungskampagne starten.
Eine Aufklärungskampagne zum Stromverbrauch?
Karrer: Sie vermischen den politischen Auftrag und jenen eines Stromanbieters. Letzterer muss neben Dienstleistungen für Energieeffizienz vor allem die Stromversorgung sicherstellen. Zudem sind unsere Geschäftskunden auf eine international wettbewerbsfähige Stromproduktion angewiesen. Diesen Auftrag nehmen wir sehr ernst.
Wieso rüstet Axpo nicht alle Hausdächer in der Schweiz mit Solarpanels aus? Den erzeugten Strom können Sie zu Spitzenpreisen an der Strombörse absetzen.
Karrer: Wir konzentrieren uns in der Schweiz bei den neuen erneuerbaren Energien primär auf Strom aus Kleinwasserkraftwerken und Biomasse, wo die Stromausbeute deutlich höher ist und weniger zufallsabhängig. In Solarthermie investieren wir im Süden von Europa. Ebenso in Windanlagen in Italien und Skandinavien. In der Schweiz investieren wir in den nächsten 20 Jahren über drei Milliarden Franken in neue erneuerbare Energien. 450 Millionen haben wir alleine in den letzten drei Jahren investiert.


10. Mai 2009 um 22:02
Die Politiker müssen endlich begreifen, dass wir Normalverdiener keinen Luxusstrom aus Alternativenergien bezahlen können!
Die “Abstimmung an der Steckdose” fordert den Bau von drei grossen Kernkraftwerken, die etwa 2020, 2030 und 2040 ans Netz gehen müssen. Hört endlich auf mit grünen Träumen, schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung!
12. Mai 2009 um 19:34
BAUT 4-6 NEUE KKW UND HÖRT MIT SOLCHEN IDEEN AUF!
16. Mai 2009 um 10:23
die stromversorgung muss wie der transport und der verbrauch grundlegend nach neuesten kenntnissen und den vielen unnötigen verlusten endlichst rechnung tragend neu gestaltet werden:daraus ergibt sich letztendlich kein ständig steigender bedarf mehr.wenn energiebilanzen erstellt werden,sieht man,wo fast ohne zu leiden noch erstaunlich viel mit vorwiegend technischen massnahmen gespart werden kann.erwachen und hirn einschalten!bisher regierte eine gewinnsüchtige und faule anpruchsgesellschaft, in zukunft wird man über eine “gerechtere” verteilung und effizienz,wofür diverse grundlagen ungenutzt schon seit jahrzehnten bekannt sind, nachdenken müssen.
16. Juni 2009 um 23:34
3 Milliarden Franken für lausige 6% Strom? Das ist Geld zum Fenster herausgeworfen.
18. Juni 2009 um 21:26
Die Elektrizitätswirtschaft sollte endlich den Mut haben, mit dem Geschwätz von “Erneuerbaren Energien” aufzuhören und sich voll auf den Bau der neuen Kernkraftwerke konzentrieren. Leider erfahre ich immer wieder, dass auch intelligente Menschen völlig unrealistische Vorstellungen haben. Da ist Aufklärung nötig.
Kernkraftwerke brauchen wir nicht zum Überleben, noch vor 150 Jahren mussten die Menschen ohne Strom auskommen. Vielmehr dient die friedliche Nutzung der Kernenergie dem Umweltschutz, weil wir die Wälder nicht mehr für Brennstoff abholzen müssen und fossile Brennstoffe durch billigen und sauberen Atomstrom ersetzen können. Billige und reichlich vorhandene Energie macht Wohlstand für die gesamte Bevölkerung erst möglich. Kernkraftwerke retten auch Menschenleben, weil weniger Kohle gefördert werden muss. Der Kohlebergbau ist sehr gefährlich.
Die Kernenergie kann der ganzen Menschheit über Jahrhunderte billige und saubere Energie für Wohlstand und Umweltschutz liefern. Dazu sind jedoch gewaltige Investitionen nötig.
19. Juni 2009 um 19:21
Weniger Einwanderung, weniger Wirtschaftswachstum, weniger Autos, keine Parkplätze und schon brauchen wir kein Atomkraftwerk mehr.
Die Autolobby macht das Waldsterben, die Atomenergie und die Unfälle!
21. Juni 2009 um 14:01
Öffentlicher Verkehr statt Autos, Atomstrom statt Ölheizungen!
Baut doch endlich einmal Beznau 3 und Gösgen 2!
22. Juni 2009 um 20:37
Was gibt es verlässlicheres als die Sonne? Atomkraftwerke auf dem technischen Stand von prä-Tschernobyl?? Lasst uns endlich den Mut haben die AKWs abzuschalten,…
Die Axpo gehört den Kantonen und damit dem Volk,…
Lasst das Volk entscheiden wie unsere Energiezukunft aussieht,….
23. Juni 2009 um 23:38
Luxustrom aus Alternativenergie?…Geschwätz von Erneuerbaren Energien…?…Atomstrom soll saubere Energie sein?…
Markus Alder, ich glaube es wird Zeit über die Bücher zu gehen.
1. Alternativenergie ist schon lange kein Luxusstrom mehr. Die Förderung Alternativer Energien von Bund und Kantonen ist gut (könnte jedoch besser sein), der Strombezug von Ökostrombörsen reisst nicht gerade ein Loch ins Portemonnaie. Ausserdem werden z.B. mit der steigenden Anzahl Solarpanels die Produktionskosten immer weiter gesenkt. Die Netzpreisparität rückt in greifbare Nähe. Leider gibt es immer noch zu viele “Alders”, die kaum in der Lage sind, über den Tellerrand zu schauen. Dies führt mich auch gleich zum 2. Punkt vom “Geschwätz der erneuerbaren Energien”. Kaum nimmt man dieses Wort in den Mund, wird man als grüner Sozialromantiker abgestempelt und in die Schublade mit Sandalenträgern und Veganern gesteckt. Das Argument, durch Erneuerbare Energien die Welt retten zu wollen, ist weit verfehlt. Es geht um den Ressourcenhaushalt der Welt und um vernünftiges, überlegtes Handeln, und zwar im langfristigen Rahmen. Ausserdem lässt sich nicht von der Hand weisen, das gerade die Erneuerbaren Energien einer der Zukunftsbranchen schlechthin ist (soviel zum Thema Arbeitsplätze und Wohlstand).
Drittens, wehrter Herr Alder, wären Sie wohl der Erste, der lauthals demonstrieren würde, wenn ein Endlager für verbrauchte Uranstäbe in Ihrer Gegend eingerichtet werden würde!! Saubere Energie nennen Sie das? Bezüglich CO2-Bilanz mögen Sie ja sicher recht behalten. Aber wissen sie, was für immense Aufwände für die Uranherstellung getätigt werden müssen? Und eben, sofern etwas passieren würde, wäre es nicht mehr so sauber auf der Erde. Fragen Sie doch mal einen Ukrainer, was er von der “sauberen” Energie hält!
Um die ganze Diskussion nicht zu grotesk werden zu lassen, möchte ich gerne zum Schluss kommen:
Es ist äusserst Schade, dass aufgrund solcher Aussagen wie von Herrn Alder die Menschen dazu neigen, Bekannte und Bequeme Lösungen zu akzeptieren und Gefahren und scheinheilige Argumente unter den Teppich zu kehren. Würden alle Alders dieser Welt nur ein Bruchteil ihres Engagements für die Atomenergie in die Verbreitung von Erneuerbaren Energien stecken, wäre das schon ein riesen Schritt in die einzig richtige Richtung!
Denken Sie klar, denken Sie für die Zukunft…
3. Juli 2009 um 22:35
Baut KKW für die nachhaltige Energieversorgung ohne Umweltbelastung!
Schafft Subventionen für Alternativenergien und Wohlfühlprogramme für Randständige ab. Dreht den Linken den Geldhahn zu!
Lebensfreude, Freiheit und Marktwirtschaft statt grüne Zwänge!
SVP!
4. Juli 2009 um 11:38
Naja, ein etwas lapidarer Kommentar
Zur Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit:
von Stefan Nowak, NET AG
Programmleiter Nationale Photovoltaik Forschung
Vorsitzender des Photovoltaik Programms der IEA
“Das Potenzial von Solarstrom ist enorm, die dafür notwendigen Flächen sind in genügendem Ausmass vorhanden: Allein auf den geeigneten Gebäudeflächen der Schweiz lassen sich etwa 20% des heutigen Elektrizitätsverbrauchs erzeugen. Es handelt sich dabei um ein langfristiges Potenzial, welches zur Realisierung einen Zeitraum bis ca. 2050 in Anspruch nehmen wird. Damit wird Solarstrom langfristig einen beträchtlichen Anteil des Elektrizitätsverbrauchs abdecken können und einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung leisten. Zusammen mit anderen erneuerbaren Energietechnologien und Energieeffizienz entsteht so die gewünschte nachhaltige Energiezukunft.”
Für Atommichi: Nachhaltige Energieversorgung ohne Umweltbelastung erreicht man mit Erneuerbaren Energien. Ich begreife nicht, wieso denn immer noch so viele Leute den atomaren Abfall für tausende von Jahren wollen.
Wohlfühlprogramme für Randständige haben in dieser Debatte nichts zu suchen. Wieder mal eine typische Verknüpfung von populistischen Gedanken ohne Zusammenhang.
Vor was was haben denn die meisten Leute Angst wenn sie nach neuen AKWs schreien? vor einer Versorgungslücke?…
Die bestehenden AKWs in der Schweiz werden zwischen 2020 und 2043 stillgelegt. Genügend Zeit also, die vermeintliche Stromlücke auszugleichen mit Energiequellen, die weder umweltschädlich sind noch in die Abhängigkeit (von Uran, Kohle, Öl usw.) führen. Ausserdem muss der Stromverbrauch mit nicht zwingend steigen. Ausser es denken alle wie Atommichi und schrauben ihren Stromverbrauch extra noch hoch, um neue AKWs zu legitimieren.
Nicht nur die Energiebranche wird sich durch die Förderung des Bundes und der Kantone entwickeln können, sondern auch andere Branchen wie Mobilität und Baubranche.
(Saubere) Lebensfreude und Freiheit (von Verschmutzung, Uran, Öl, Kohle).
Mit Marktwirschaft war wohl “freie” oder “liberale” Marktwirschaft gemeint.
Geschätzte Sympatisanten der SVP: Das Beispiel Atommichi zeigt mir einmal mehr, dass Anhänger euer Partei statt nachzudenken lieber mal ein paar polarisierende Wörter (Marktwirschaft, Grüne Zwänge, Linke) in die Runde schmeissen, um die ganze Diskussion anzuheizen statt miteinander Konflikte zu lösen. Danke für das Beispiel Atommichi
4. Juli 2009 um 12:57
Rotgrüne Politiker schaffen häufig die grösseren Probleme für die friedliche Nutzung der Kernenergie. Die “bürgerlichen” “Volksvertreter” holen aber rasch auf. Sie sind häufig Subventionsfreunde mit einer gierigen Klientel.
Daher weg mit Subventionen für “erneuerbare Energie”.
Wenn jemand zahlen will, dann soll er, ich will nicht für Subventionsklauberei gerupft werden!
Kernenergie und Wasserkraft sind für mich ökologisch genug, Axpo hat bereits zertifizierten Atomstrom aus Beznau, der die Umwelt vorbildlich wie auch nachhaltig schont!
Von Abzockerpolitik will ich einfach nichts wissen, es reicht schon, dass das Leben immer teurer wird!
13. Juli 2009 um 21:06
Schweizer, macht euer Heidiland nicht mit Alternatifenergie kaput! Baut mit eurem Geld neue Atomkraftwerke, Italia hat das verpast. Darum ist Strom bei uns extrem teuer und Luft vergiftet! Berlusconi ist die Lösung.
14. Juli 2009 um 19:54
Berlusconi macht das sehr gut. Beeindruckt mich!
Sarkozy wird Berlusconi helfen neue KKW zu bauen. Das bringt Arbeit für Franzosen wie für Italiener. Italiens Stromversorgung wird mit den neuen KKW sicherer, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher!
Heute muss sehr viel Strom importiert werden, was zu gorssen Risiken führt. 2003 führte der Ausfall einer Leitung über den Lukmanier zu einen Stromausfall in ganz Italien. Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen für Kraftwerke führt zu grosser Umweltbelastung und zu viel Kosten!!!!
16. Juli 2009 um 00:18
Endlich hat der Kanton Aargau wieder einen Nationalrat, der an Alfred Rasser erinnert. Aufgeweckt, lustig, mit lockeren Sprüchen aber wohl nicht ernstzunehmend.
16. Juli 2009 um 19:44
Habe einfach von den vielen rotgrünen Träumern die Nase voll!
18. Juli 2009 um 02:40
Rotgrün ist ein Ärgernis für uns Konsumenten und arbeitende Steuerzahler! Räumt die Hindernisse für die Wirtschaft aus dem Weg!
28. Juli 2009 um 20:15
Liebe Atomfreunde, wenn Ihr nichts Besseres zu tun habt als gegen rot und grün zu schimpfen, dann passt doch, so vermute ich, eurer Parteiname SVP oder auch “Schweizerische Verhinderungs Partei” bestens.
Wie wäre es, einfach mal nach vorne zu schauen – genauso wie es die alten Eidgenossen gemacht haben – und mit innovativen Ideen und Lösungsansätzen aufzutrumpfen?
Paul Albert Jenny
kein Grüner, kein Roter, ein Mensch mit vielen Ideen…
29. Juli 2009 um 22:56
Der SP- Bundesrat Spühler forderte die Elektrizitätswirtschaft schon 1964, als vor 45 Jahren auf, auf Oelkraftwerke zu verzichten und Kernkraftwerke zu bauen. Der Pioniergeist hat sich gelohnt, heute sind Kernkraftwerke eine bewährte und ökologische Energiequelle!
Heute werden Reaktoren der 3. Generation gebaut, die noch sicherer und nachhaltiger sind, als solche der 2. Generation.
30. Juli 2009 um 21:10
Endlich einer, der es richtig begreift. Willi Spühler und Willi Ritschard haben noch richtig den Sozialismus begriffen und sind noch nicht von der 68er Ideologie verseucht gewesen. Das waren noch Staatsmänner, mit dem Herz auf dem linken Fleck und einer gesunden Einstellung. Heute wollen die Gewerkschaften billige Arbeiter aus dem Osten, der Leuenberger verhindert Atomkraftwerke und viele Kaviarlinke verspotten die Werktätigen und führen auf ihre Kosten ein Lotterleben. Die heutige SP ist einfach nicht mehr viel wert. Hat keine Linie mehr. Wir Werktätigen brauchen den billigen Strom aus Kernkraftwerken. Für Arbeitsplätze und Haushalt!
21. Februar 2010 um 19:14
Wir Schweizer haben verschiedene Tugenden gelernt, die nachfolgende wurde uns früh beigebracht und pflegen wir besonders: Du sollst von den Zinsen leben und nicht vom Kapital zehren. Nun, das gilt nicht nur beim Geld.
Das Kapital ist unser Planet mit allem was dazu gehört.
Die Zinsen sind das was nachwächst, das was von der Sonne kommt, ev. noch die riesiegen Wärmemengen im Erdinnern.
Dazu braucht es kein Erdöl, kein Erdgas, kein Uran und damit
keine Zerstörung und Vergiftung unseres Planeten.
Wenn wir das ab heute realisieren und gleichzeitig mit der massiven Energieverschwendung aufhören, dafür mit intelligenten Lösungen Arbeitsplätze schaffen, wie das in Kopenhagen geplant war, kommen wir in den nächsten 20 bis 40 Jahren vollständig weg von der Plünderung unseres Planeten und es gibt eine mehr oder weniger gesunde Menschheit vielleicht in 100 Jahren noch.
Das sind wir allen unseren Kindern und Kindeskindern auf diesem Planeten schuldig.
21. Februar 2010 um 22:13
Eben genau deshalb brauchen wir die saubere, nachhaltige und umweltfreundliche Kernenergie!
Die Sonne arbeitet seit Jahrmilliarden mit Kernfusion, die Erdwärme stammt aus dem Zerfall radioaktiver Elemente.
Die friedliche Nutzung der Kernenergie, die von mutigen Pionieren vor über einem halben Jahrhundert begonnen wurde, muss heute entschieden vorangetrieben werden.
Die Grafitreaktoren von Obninsk (1954) und Calder Hall (1956) waren gefährliche, unwirtschaftliche und schwache KKW, die heutigen Anlagen der 2. und 3. Generation sind sicher, leistungsstark, zuverlässig und wirtschaftlich.
Die kommende 4. Generation wird noch besser auf die verschiedenen Kundenbedürfnisse abgestimmt sein und dank einer besseren Brennstoffausnützung und weniger Abfall den Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit noch besser entsprechen.
Heute ist die Entscheidung für die Kernenergie viel einfacher als noch vor 30 Jahren, als viel weniger Betriebserfahrungen mit Leichtwasser- Reaktoren der 2. Generation vorlagen und die 3. Generation noch kaum auf dem Papier existierte.
21. Februar 2010 um 23:26
Nichts gegen Euphorie aber die Bodenhaftung nicht verlieren!
Kleine Meldung am Rande:
Beim neu entwickelten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) will Hersteller Areva zukünftig Softwaresysteme zum Einsatz bringen, die nicht den erforderlichen Standards für sicherheitsrelevante Software bei Atomkraftwerken entsprechen
22. Februar 2010 um 21:43
Was sollen diese Gerüchte!
Mühleberg 2 wird ein Zukunftsreaktor sein!
22. Februar 2010 um 21:44
Wir müssen uns einsetzen und unsere Politiker mobilisieren!
SVP!
21. August 2010 um 10:18
Was ist der umweltschützerische Inhalt?
Die Argumente betreffend Versorgungssicherheit, Kostenentwicklung und Abhängigkeit haben eine grosse Relevanz. In der Diskussion sehe ich keinen bedeutenden umweltschützerischen Inhalt. Ich verstehe nicht, was «grün» daran ist, wenn wir in der Schweiz auf Kernkraftwerke verzichten und diese danach in der gleichen Anzahl in Frankreich gebaut werden. Sofern Frankreich alle 59 Reaktorblöcke ersetzt, kann damit der Strombedarf von Deutschland und der Schweiz vollständig gedeckt werden.
Als Umwelt-Massnahme ist eine definitive Abschaltung der Kohlekraftwerke viel wirksamer. Diese machen schliesslich mehr als ein Viertel der gesamten Luftverschmutzung aus.
Schlussfolgerung: Aus meiner Sicht sollten wir vier Reaktorblöcke in unserer Schweiz erneuern.
21. August 2010 um 12:07
Den Grünen geht es nicht um Umweltschutz, sondern wie allen politischen Lobbyorganisationen um Geld und politische Macht. Hierfür wird CO2 als Drohkulisse verwendet, während (in der BRD) Abermilliarden an Euro den Kollegen in der grünen Industrie zugeschanzt werden. Ich teile Ihr Argument in Sachen Versorgungssicherheit. Es ist nicht an mir, der Schweiz AKW’s zu empfehlen. Allerdings halte ich bei den wenigen AKW’s, die die Schweiz hat, für illusorisch (wie es von Dritten hier gefordert wird) einen Brüter zu installieren. Da wär die Schweiz derzeit das einzige Land in Europa mit einem solchen Brüter. Bleibt also nur konventionelle AKW-Energieerzeugung durch Einkauf von Uran aus dem Ausland, da die Schweiz selbst keine massgeblichen Uranvorräte hat bzw. abbaut. Wenn Sie meinen, die Kosten-Nutzen-Analyse der AKWs würde ausreichen, dann bauen sie jene. Allerdings muss eine analoge Analyse auch für alternative Energien gelten. Als Anhaltspunkt würde ich folgendes Paper der Internationalen Energie-Agentur verwenden: http://www.iea.org/Textbase/npsum/ElecCostSUM.pdf
Atomenergie kostet etwa 2000 USD/KWelektrische Leistung und sie produzieren für etwa 31 USD/MWh, während die Photovoltaik bis zu 300 USD/MWh kostet. Kohle kostet etwa 1500 USD/KWe und auf Dauer etwa 60 USD/MWh. Die niedrigen Installationskosten von Gas-basiertem Strom (800 USD/KWe)
sind der Grund, warum Deutschland derzeit stark auf Gas setzt, sich damit aber massiv von Russland abhängig macht.
Was Sie also wählen, ist ein Griff ins Clo. Das ist das Schöne an Energiediskussionen…..
23. August 2010 um 07:17
Kernenergie ist der Griff in die Energiezukunft!
Die Menschheit braucht Kernkraftwerke für den Strom, aber auch Kernreaktoren für die Raumfahrt. Das Entwicklungspotential ist riesig.
13. Oktober 2010 um 11:49
Jedem, der so spricht, ein Fass Atommüll in den Garten!
Zusammen mit der Verpflichtung, es für die kommenden paar hundert Generationen zu hüten, natürlich.
Atommüll in den Boden versenken geht offenbar nicht. (Siehe Schlamm-Asse-l in Deutschland.)
Aus den Augen, aus dem Sinn? Ist das eure Einstellung?
Jeds Endlager braucht einen Zugangsstollen, der für Lastwagen befahrbar ist. Jeder Stollen dieser Art erzeugt Spannungen im Gefüge der geologischen Schichten. Spannungen bedeuten Risse. – Thermalbad Zurzach wegen radioaktiver Verseuchung geschlossen? Wer zahlt? Wohin mit dem kontaminierten Wasser?
Zudem: Ihr Atombefürworter redet, wie wenn das wirtschaftlich nutzbare Uran unendlich verfügbar und ohne Probleme abbaubar wäre. – Die Realität in den Uranminen sieht anders aus.
Hört endlich auf zu träumen! Wacht aut!
13. Oktober 2010 um 12:01
Rotgrün abschalten- Kernkraftwerke anschalten!
Deutsche Reaktortechnologie für die Welt!
Keine Arbeitsplätze über den Rhein exportieren.
13. Oktober 2010 um 15:39
Gehirn abschalten, Schlagworte tippen?…
Ist das alles, was Europäer zu meinen Argumenten einfällt?
15. Oktober 2010 um 10:25
Tatsache bleibt, dass mit jedem in Frankreich statt in der Schweiz oder Deutschland gebauten Kernkraftwerke auch Arbeitsplätze exportiert werden!
Ebenso ist es sinnvoller, deutsche Technologie in Deutschland zu nutzen, als z. B. Industrien nach Japan zu verlegen, und so den Stromverbrauch dort in die Höhe zu treiben und japanische Kernkraftwerke mit US- Technologie zu bauen.
Deutschland und die Schweiz müssen sich gegen Rotgrün verteidigen.
22. Oktober 2010 um 05:41
Hat mal einer ausgerechnet was Atomstrom WIRKLICH kostet? Vergesst in der Rechnung nicht, ihr müsst das Atommüll”endlager” noch mindestens die nächsten 50000 Jahre bewachen! Nehmt nur mal 5 Personen Wachmanschaft mal 24 Stunden mal 50000 Jahre mal Stundenlohn 40€ = 87.600.000.000 €
Das auf den Kilowattstundenpreis aufrechnen und DANN mal vergleichen. Es gibt nix teureres als Atomstrom!
Für freie Energie hat ja keiner die Eier. Man müsste ja gegen ALLE Lobbyisten kämpfen. Wieviele Wissenschaftler verschwinden noch spurlos, bis sich irgendwer mal traut ein kleines Stromaggregat zu bauen mit freier Energie, damit die Haushalte ihren Energieversorgern einfach den Zähler nachwerfen können?
http://xofee.de/was-macht…ne/nullpunkt-energie
22. Oktober 2010 um 05:44
in der Rechnung oben hatte ich vergessen die 365 Tage hinzuschreiben. Im Ergebnis sind die drin
15. Mai 2011 um 16:37
Sehr geehrter Herr Karrer,
Darf ich Ihnen mein Lob, zu der heutigen Bilanz-Standpunkte-Sendung, aussprechen.
Wenn ich an die grün-rote Hysterie denke, ist Ihre fundierte Meinung wohltuend.
Was mich an der linken, aufgebauschten Argumentation sehr stört, ist die ELEKTROHEIZUNGS-DEBATTE”.Ärgerlicherweise stösst auch ein Geri Müller in dieselben, diffarmierenden Töne. Sie wird zum Sündenbock gestempelt, damit von der CO2-Problematik abgelenkt werden kann,welche in Zukunft uns viel mehr belasten wird. Ich kann mir vorstellen, dass die Forderungen nach Abstellen der Elektroheizungen aus wohltemperierten CO2-ölbeheizten oder aircondition-betriebenen, stromfressenden Räumen ausgebrütet werden.
Ehrlich von diesen ideologisierten,egoistischen Politikern wäre, dass sie auf alles stromfressende verzichten würden, d.h.: zu Fuss gehen, in unbeheizten Räumen sich aufhalten,
keine Büros mit elektrischen Einrichtungen, keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Hochherde, Backöfen, Waschmaschinen, Geschirrspüler benüten würden etc. etc.
Sie wollen und können darauf nicht verzichten. Deshalb suchen sie einen anderen Sündenbock. Schlimm¨! Herr Karrer,vielen Dank für Ihr Engagement.
Mit freundlichen Grüssen M.Bryner
15. Mai 2011 um 18:00
Die Elektroheizungen sind gar kein Problem. Sie sparen Energie, indem sie Erdgas und Erdöl durch umweltfreundlichen und erneuerbaren Kernenergiestrom ersetzen. Schluss mit der rotgrünen Hetze gegen jede Energievernunft!
15. Mai 2011 um 18:16
Elektroheizungen sind ein massives Problem, gerade auch für geplagte MieterInnen von Altbauten. Sie bezahlen den Strom, die Vermieter sparen sich energeitische Sanierungen und kassieren den Profit. Diese Widerstandsheizungen sind um eine Vielfaches weniger effizient als Wärmepumpen. In ihrer neuesten Ausprägung, den sog. Infrarotheizungen, können sie nicht mal Nachtstrom sinnvoll nutzen.
Zuerst kommt sowieso das Einsparen von Energie!
Der Kamin meines bedauernswerten Nachbarn raucht im Moment aus vollem Rohr, während wir mit unserem gut isolierten Haus nicht im Traum ans Heizen denken. – Doch nicht wegen diesem läppischen Kälteeinbrüchlein im Mai…
Zudem hätten wir noch 1000 Liter 75 Grad warmes Wasser im Speicher, als Ernte der letzten Sonntentage. Damit könnten wir locker ein paar Tage Kälteeinbruch überbrücken. Aber eben. – Da müssten die Eisheiligen schon anders zuschlagen.
15. Mai 2011 um 23:39
Wenn einer Elektroheizungen propagieren muss, als bekennender SVP-Anhänger sich für Einwanderung stark macht oder sich Wirtschaftswachstum auf Teufel komm raus wünscht, ALLES nur aus Angst der Stromverbrauch (-zunahme) werde nicht nach neuen Kernkraftwerken rufen, sollte er sich dringend mit seiner persönlichen Interität auseinander setzen!
15. Mai 2011 um 23:40
Integrität sollte es heissen
16. Mai 2011 um 20:40
Mehr überlegen weniger gügeln!
Schreiben nützt auch nichts, wenn die Lampe richtig voll ist!
Ja zur Kernenergie, nein zu rotgrüner Hetze!
Umweltschützer wie Patrick Moore und James Lovelock setzen auf die Kernenergie, um die Umwelt zu schützen!