Klimaschutz dank “Schwarzer Erde”?
“Terra Preta” – die “Schwarze Erde” – gilt als einer der fruchtbarsten Böden. Kann sie auch unser Klima schützen?
Die “Schwarze Erde” entstand vor rund 500 Jahren. Bewohner des Amazonas hatten Biomasse mit verkohlten Pflanzenrückständen im Boden vergraben. Über jahrhundertelange biologische Prozesse entstand so ein Biokohle-Gemisch, das die Brasilianer wegen ihrer schwarzen Färbung „Terra Preta“ nannten. Sie sorgt dafür, dass im Regenwald üppige Vegetation herrscht, obwohl die Böden äusserst nährstoffarm sind. Forscher vermuten, dass die poröse Struktur der Kohle in der „Schwarzen Erde“ Nährstoffe wie ein Schwamm bindet.
„Terra Preta“ ist also der perfekte Dünger – und kann nebenbei helfen, den Ausstoss des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) zu reduzieren. Denn um neue Ackergebiete zu gewinnen, werden jedes Jahr 10’000 km2 Regenwald verbrannt. Dabei werden grosse Mengen CO2 ausgestossen. Würden die Landwirte in den Tropen aber auf Brandrodung verzichten und stattdessen Biokohle verwenden, könnten 12% der weltweiten CO2-Emissionen eingespart werden.
Doch die schwarze Erde kann noch mehr, denn sie enthält Holzkohle – und damit Kohlenstoff. Das Besondere: Organische Holzkohle verwittert nicht und der Kohlenstoff bleibt gebunden. Würde man alle landwirtschaftlichen Abfälle unseres Planeten zu Kohle verarbeiten und in die Böden einbringen, könnten jährlich 9,5 Milliarden Tonnen CO2 „weggesperrt“ werden. Dies entspricht ungefähr der Menge CO2, die im Jahr 2007 weltweit ausgestossen wurde. Ein Einsparpotenzial, das nicht unentdeckt geblieben ist: Die Vereinten Nationen überprüfen inzwischen den Einsatz von Biokohle als Massnahme zur CO2-Reduktion. (jr)
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5. Januar 2010 um 05:01
Der grösste Effekt würde wohl erzielt, wenn diese Wunder-Erde vor Ort erzeugt wird…..
Lange Transportwege auf der Strasse bedeuten auch wieder viel CO2- Emissionen.
Damit würde ein “Al Gore- Effekt” erzielt; viel warme Luft um CO2. Al Gore ist der bekannte amerikanische Politiker, der sich als Klimaschützer ausgibt, dessen Anwesen aber so viel(Kohle-) Strom verbraucht, wie ein grösserer Gewerbebetrieb.
7. Januar 2010 um 19:47
Das ist doch alles gelogen! So eine Halunkerei!
Wir brauchen endlich mehr Arbeitsplätze!
Wir werden nur betrogen!
Wir brauchen endlich Wirtschaftswachstum und Wohlstand!
28. Mai 2010 um 12:56
PET- Flaschen, Alu, Glas, Papier und Karton recyceln, Gartenabfall und Küchenabfälle auf den Bio- Kompost und da Uran ins Atomkraftwerk!
29. Mai 2010 um 00:26
Alles was Grüne erfinden, kostet sehr viel.
Wir werden gar nie gefragt, ob wir das eigentlich wollen. Bern braucht Mühleberg !
http://www.forumpromuehleberg.ch
30. Mai 2010 um 21:07
[Edit: Wegen Verstoss gegen unsere Kommentarregeln gelöscht]
30. Mai 2010 um 23:21
Wetten dass der “Geil rum” ein kleines Eunuchen ist!
31. Mai 2010 um 23:22
Da ist wohl nicht nur einer “anders rum gewickelt”.
Interessant ist bei diesen Menschen, dass sie ganz genau wissen, wie sie unsere Sozialkassen anzapfen können!