Woher stammt das von Axpo verwendete Uran?
Frage von Philipp Bachmann: Wie betrachtet man die Uran-Lieferanten. Woher kommt das Uran? Unter welchen Bedingungen wird es extrahiert? Gibt es Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung in den Abbaugebieten?
Antwort: Bei einem Grossteil des von Axpo verwendeten Materials handelt es sich um rezykliertes Uran aus wiederaufbereiteten Brennelementen. Axpo legt Wert darauf, dass die Lieferanten von Kernbrennstoffen bei der Beschaffung und Verarbeitung des Brennstoffs die gesetzlich vorgegebenen Sicherheits- und Umweltstandards einhalten.
Ein geringer Natururan-Anteil wird in Kasachstan abgebaut. Dort wird das Uran mittels des „Leaching-Verfahrens“ gewonnen. Bei diesem Verfahren wird Säure in das Gestein gepumpt, Uran abgeschieden und verflüssigtes Gestein wieder zurückgepumpt. Es fallen praktisch weder Stäube noch so genannte Tailings an.


20. November 2010 um 19:17
das ist gut so. gut für natur und arbeit. Schweiz ist gut, aber grüne Politiker sind schlecht
21. November 2010 um 12:03
Die Grundaussage des Artikels, wonach die Lieferanten von Kernbrennstoffen bei der Beschaffung und Verarbeitung des Brennstoffs die gesetzlich vorgegebenen Sicherheits– und Umweltstandards einhalten, ist unterdessen durch die Axpo ja selbst widerlegt. Sie hat zugegeben, nicht vollumfänglich von der Herkunft aus dem strahlenverseuchten Majak gewusst zu haben. Alles Weitere in der aktuellen Presseberichterstattung. Stellt sich nur noch die Frage. Für wie blöd halten die uns eingentlich?
22. November 2010 um 10:33
Schluss mit der Sauerei! – Erneuerbare jetzt!
Packen wie die politische Chance und steigen wir aus dieser lebensfeindlichen, schmutzigen Dinosauriertechnologie aus.
Es werden noch viele Skandale wie der von Majak ans Tageslicht kommen. Abschalten! – Im Namen des Lebens!
23. November 2010 um 22:17
Baut schnelle Brüter BN-800, damit Uran gespart werden kann!
24. November 2010 um 20:30
Stichworte zum “Schnellen Brüter” auf Wiki:
teuer, störungsanfällig. Diverse Versuchsreaktoren wurden wegen häufigen Zwischenfällen stillgelegt.
Die nächste Generation soll 2050 in Japan bereit sein.
Bis dann sind AKW allerdings definitiv überflüssig.
25. November 2010 um 15:25
Für den schnellen Brüter BN-800 !
China wird mit russischer Unterstützung den ersten voll markttauglichen Brüter entwickeln und kommerzialisieren!
25. November 2010 um 18:09
Überflüssig sind Spekulanten, Grüne und Abzocker.
Wir brauchen produktive Investitionen für eine nachhaltiges Wachstum!
26. November 2010 um 08:55
Spekulanten sind Leute, die ihr Geld in Hochrisikoprojekte stecken, z.B. in AKW´s. – Die brauchen wir nicht. Einverstanden.
Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir erdverträglilch werden, also diesen Planeten so hinterlassen, dass auch kommende Generationen intakte Lebensgrundlagen vorfinden.
Genau dafür setzen sich “Grüne” ein.
Darum sind sie eben nicht über-flüssig, sondern über-lebensnotwendig für unseren Planeten.
Viele “Grüne” haben übrigens mitlerweile bemerkt, dass unser Planet endlich ist und eine Wirtschaft, die auf ständigem Wachstum basiert, früher oder später in den Abgrund führen muss. Man verfolge die Nachrichten und betrachte die Warnzeichen am Horizont.
26. November 2010 um 13:52
Von “Grünen” wie auch von Abzockern kann man mit Sicherheit keine tauglichen Lösungen erwarten- nötig ist eine sinnvolle Politik, welche auf Gesunden Menschenverstand und technischen Fortschritt setzt. Wachstum um jeden Preis hat Risiken, davor zu warnen, ist jedoch ebenfalls riskant.
Mir fällt bei den ganzen Geschichten um die Brennstoff- Beschaffung der AXPO auf, dass es weder den “Medienschaffenden” noch den Kernenergiegegnern gelingt, der AXPO oder ihrem direkten Lieferanten AREVA ein Fehlverhalten nachzuweisen oder aufzuzeigen WIE denn die Aufträge welche nach Majak vergeben worden sein sollen, die Umwelt schädigen sollen.
Allein die Tatsache, dass 1957 ein Tank mit radioaktiven Abfällen durch eine Knallgasexplosion zerstört wurde, ist ein dürftiges Argument, denn dieser Unfall steht in keinem Zusammenhang mit dem Betrieb heutiger Kernkraftwerke oder der heutigen Brennstoff- Herstellung. Hier wird mit der Argumentation aus dem Kalten Krieg bewusst Verunsicherung geschürt.
Das ist unehrlich und geschmacklos!
26. November 2010 um 15:52
Von wegen kein Fehlverhalten in Majak. Zur Illustration ein Ausschnitt aus einem Artikel in der NZZ am Sonntag vom 19. November 2010:
«weiterhin flüssiger radioaktiver Restmüll aus der Aufbereitung in den Fluss Tetscha eingeleitet werde. «Bis zu fünf Millionen Kubikmeter solchen flüssigen Mülles werden jährlich eingeleitet», sagt Wladimir Tschuprow, Energieexperte von Greenpeace Russland. Wissenschafter hätten nachgewiesen, dass die Radioaktivität im Fluss seit 2001 angestiegen sei.
Die Technik der Anlage entspreche zwar im Grunde westlichen Standards, so der Umweltschützer, es fehle aber an der Sorgfalt der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So komme es regelmässig zu Zwischenfällen, bei denen radioaktiver Müll austrete. Im Jahr 2000 sei das Werk nur knapp einem Unglück entronnen. Wegen eines Stromausfalls in der gesamten Anlage setzte die Kühlung aus. Erst nach 25 Minuten sei es den Technikern gelungen, den Dieselgenerator für solche Notfälle in Gang zu setzen. «Hätte es zehn Minuten länger gedauert, hätte sich das Unglück von 1957 wiederholt», sagt Tschuprow.»
Ganzer Artikel unter: http://nzz.ch/nachrichten…nheit_1.8424162.html
26. November 2010 um 18:58
Ein totaler skandal diese atomfabrik und alles radioaktiv verrseucht und verstrahlt. die totale umweltfergiftung bezahlt mit unserer Stromrechnung.schaltet alle AKW und die ganze strahlung sofort ab. MAJAK ist TSCHERRNOBYL IST ÜBERALL!
Alternatiefenergie sofort!
1. Februar 2012 um 15:07
Verstrahlt und vergessen
Im sibirischen Ural liegt die berüchtigte kerntechnische Wiederaufbereitungs-Anlage Mayak. Gewässer, Boden, Luft: das Gebiet ist bis heute massiv radioaktiv verstrahlt. Verantwortlich dafür sind 60 Jahre Mayak-Betrieb und mehrere schwere Unfälle. Dazu gehört jener im Jahr 1957, als die Explosion eines Lagertanks mit hochradioaktiven Abfällen zu einer der grössten Atomkatastrophen aller Zeiten führte. Trotzdem leben nach wie vor rund 80’000 Menschen in der Region.
Mayak liegt zwar auf der Landkarte weit weg, doch hat es viel mit der Schweizer Atomstromproduktion zu tun. Denn wie Greenpeace-Recherchen aufdeckten, werden hier Brennstäbe für Schweizer AKWs wieder aufbereitet – hermetisch abgeriegelt von der russischen und internationalen Öffentlichkeit, geschützt durch undemokratische Verhältnisse.
8. Februar 2012 um 20:32
Atomenergie hat immer und überall negative Auswirkungen. Nicht mal wirtschaftlich wird sich Atomstrom auszahlen. In den nächsten Jahrzehnten werden wir die Rechnung schon noch bekommen und das wird dann Wirtschaftlich ein Desaster. Wirtschaftlich ist nur sparen (die nicht erzeugte Energie ist immer die billigste) und Investitionen im Inland. Nur so profitiert die hiesige Wirtschaft. BKW, Axpo, Alpic, Repower bekommen nun langsam die Rechnung für ihre falschen Strategien. Aber auch die Richtungsanpassungen stimmen noch nicht ganz, denn Sie wollen alle im Ausland in Erneuerbare Energie investieren und nicht im eigenen Wirtschaftsland… Sie graben sich damit ihr eigenes Grab. Viel Vergnügen damit.
8. Februar 2012 um 22:37
das genannte leaching verfahren ist um nichts besser als konventioneller bergbau. im gegenteil: die situation im erdinnern wird unkontrollierbar und unwiderruflich gestört, das risiko der grundwasserverschmutzung ist hoch. ist der schaden eingetreten kann der ursprüngliche zustand nicht wiederhergestellt werden. die offensichtlich ungelösten riesigen umweltprobleme des konventionellen uranabbaus werden mit der auslaugemethode “einfach” in noch weitere zukunft und ins unmittelbar unsichtbare erdinnere verschoben. die produktion und freisetzung von radon zum beispiel wird so nicht verkleinert. aus zahlen der IAEA errechnen sich 76 todesfälle
npro gigawattjahr atomkraftleistung nur schon durch radon aus dem uranabbau.8. Februar 2012 um 23:02
mein beitrag 22h37: geschätzte moderatoren, ich habe einen schreibfehler entdeckt und bitte um korrektur: im letzten satz meine ich
“todesfälle” und nicht “todesfällen”
8. Februar 2012 um 23:17
Besten Dank für den Hinweis, wir haben es korrigiert. Die Red.
8. Februar 2012 um 23:15
Liebe Axpo
Im Namen aller Kinder dieser Welt bitte ich sie endlich die Verschleierungstaktik und Gewinnmaximierung zu lassen und vollumfänglich auf zukunftstaugliche Energieformen zu setzen. Die bestehenden fossilen und atomaren Kraftwerke sollen kontrolliert sehr bald ersetzt werden. Wobei wegen dem Klimawandel Kohlekraft für mich sogar zuerst abgestellt werden müsste. Abbaubedingungen sollten solange genau kontrolliert und so umweltverträglich wie nur möglich gestaltet werden. Sowohl bei Kohle wie auch beim Uran. Da das allerdings fast nicht möglich ist, gebietet schon dieses Problem alleine die baldige Einstellung der Technologien. Im Moment gehen wir für unseren Wohlstand und Wachstum über Leichen. Das wird nicht mehr lange so funktionieren.
9. Februar 2012 um 09:15
Das rezyklierte Uran stammt hauptsächlich aus wiederaufbereiteten Brennelementen – Mayak?
Kasachstan ist eine Präsidialrepublik (Amtszeit max. 2×5 Jahre) – Warum ist der Präsident aber bereits seit Staatsgründung 1991 an der Macht?
Uranabbau ist kaum schädlich – Wäre aber, vorausgesetzt es gäbe ein derartiges Vorkommen in der Schweiz, ein Uranabbau nach kasachischen Standards gemäss Schweizer Sicherheits- und Umweltschutzstandards bei uns möglich?
9. Februar 2012 um 11:40
Ich bin Lehrerin und schule das Bewusstsein der Erwachsenen von Morgen. Nur bewusste Menschen kennen die Welt und können sie auch hegen und pflegen. Dasselbe erwarte ich von den Akteuren Ihrer Firma. Das Volk darf eine zukunftsfähige Axpo erwarten! Führung heisst hinschauen und dann verantwortungsvoll handeln. Lösen Sie sich von der Knechtschaft der Atomenergie ab:)Und der Kohlenkraftwerke:)Befreien Sie sich von der Maxime der Gewinnmaximierung und stehen Sie ein für den Erhalt einer gesundenden Erde:) Ich sehe Sie als Entwicklerin und Umsetzerin einer zukunftstauglichen und nicht Zukunftsvernichtenden Energieversorgerin. Vorsorgen heisst vorerst seinen Geist zu befreien um klar sehen zu können. Alles weitere ergibt sich dann von selber. Versuchen Sie es zum Wohle Aller.Sie tragen eine grosse Verantwortung!
9. Februar 2012 um 16:16
Setzt bitte endlich voll und ganz auf erneuerbare Engergie. Die Zeiten vom guten Uranabbau der Sieben Zwerge und der Unbesiegbarkeit der Drachen-AKWs ist endgültig vorbei. Das glaubt doch kein Mensch mehr.
9. Februar 2012 um 20:49
Ja, man kann sich sogar vorstellen, dass Sie offiziell die kasachischen Umwelt- und Sicherheitsstandards einhalten. Aber Sind Sie da wirklich stolz drauf?
9. Februar 2012 um 21:43
Atomare Stromproduktion darf keine Zukunft haben. Die Risiken sind undekbar gross und gehen zu Lasten der nachfolgenden Generationen. Schluss mit einer so stark risikobehafteten Energiepolitik – erneuerbar ist die Zukunft!
10. Februar 2012 um 09:01
Die Frage war “Woher kommt das Uran?” nicht “Wie wird es gewonnen?”
Tatsächlich kommt es aus Russland wo die Menschen an Leukämie sterben und die Kinder missgebildet zur Welt kommen, weil das Wasser radioaktiv verseucht ist.
In anderen Teilen der Welt wo Uran abgebaut wird sieht es noch düsterer aus für die lokale Bevölkerung. Niger, Namibia, Usbekistan. Abgesehen von der schändlichen Ausnutzung von Mensch & Natur, wollen wir gar nicht anfangen zu sprechen von der Wirtschaftsmafia rund um die Areva, Rosatom und wie sie alle heissen…
Wer kann sowas vertreten?
10. Februar 2012 um 11:21
Die Rundschau des Schweizer Fernsehens präsentierte am Mittwoch, 8. Februar 2012 «neue Dokumente», die eine aktuelle Verschmutzung beweisen sollten. Diese Dokumente stammen aber aus dem Jahr 2006 und sind international bestens bekannt. Das verschwieg die Rundschau.
Wir halten ausdrücklich fest, dass Axpo seit 2010 kein Uran mehr aus Majak bezieht. Zuvor waren es rund 8 Prozent des im KKW Beznau benötigten Urans. Axpo hat den Uranbezug aus Majak gestoppt, weil die Transparenz-Anforderungen durch die Betreiber der Anlage nicht erfüllt worden sind. So konnte eine Axpo-Delegation nicht wie gefordert die Anlage besichtigen.
Axpo bemüht sich weiterhin, Zutritt zur Anlage Majak zu erhalten. Zudem sind wir bestrebt, zusammen mit unabhängigen Partnern neutrale Messungen zu organisieren, mit denen eindeutig belegt werden kann, wie die Auswirkungen des heutigen Betriebs auf Menschen und Umwelt sind. Dank der Aufträge, die Majak von japanischen, amerikanischen und europäischen Kunden hat, können die Belastungen aus der Vergangenheit saniert und die Lebensumstände der Bevölkerung verbessert werden.
Weiter hat eine umfangreiche Untersuchung der Axpo 2011 ergeben, dass es keine Beweise für eine Verletzung von Grenzwerten durch die heutige Produktion der Anlage Majak gibt. Dabei wurde insbesondere eine Messung von Greenpeace ausgewertet. Auch diese Messung zeigt, dass die an einzelnen Stellen messbaren erhöhten Strahlungswerte nicht von der aktuellen Produktion stammen können, sondern die Folge früherer Umweltsünden sind.
10. Februar 2012 um 14:56
Ich denke nicht, dass man darüber diskutieren sollte, wie und wo das Uran abgebaut wird. Es stellt sich doch vielmehr die Frage, warum überhaupt noch diese Energiequelle nutzen? Reichen die Katastrophen der Kraftwerke nicht aus oder sind in unserer kurzlebigen Welt Ereignisse wie Fukushima schon der Vergangenheit und als abgeschrieben zuzuordnen?
Ich bin mir sicher, dass das technische Potential vorhanden wäre, unseren Energieverbrauch auf sinvolle Weise zu decken. Schlussendlich fehlt es in unserer bürokratischen Welt einfach etwas an gesundem Menschenverstand und dem Willen, politisch etwas durchzubringen.
10. Februar 2012 um 20:14
Ach ihr lieben Umweltfreunde, Zukunftserhalter, Menschen- und natürlich vor allem Kinderbeschützer/-belehrer und sonstige Weltverbesserer, wo wären wir nur, wenn wir Euch nicht hätten. Wir würden nichts über die bitter böse Atomindustrie wissen, die als Hauptziel offensichtlich die Vernichtung des ganzen Planeten hat. Und damit noch Geld verdienen will!
Ganz im Gegensatz zu allen anderen schweizer Firmen und Banken, die sicher nur der Wohltätigkeit verpflichtet sind…
Und das auch nur des bisschen Stroms wegen, den bekommt man ja leicht woanders her. Naja, nicht aus Kohle, Öl & Gas (zuviel CO2, ist ja klar, und oft aus undemokratischen Staaten importiert, das geht ja gar nicht). Wasserkraft in der Schweiz, super-sicher, aber nur solange man nicht durch neue Stauseen die Natur verändert und den Fischen den Weg versperrt. Dann besser Wind, aber nur wenn diese Riesendinger keinen Lärm machen, nicht die Landschaft verschandeln und natürlich nicht die Vögel zerheckseln. Sonne klingt gut, naja, wenn denn mal die Entsorgung der tausenden Quadratkilometer Solarpenels nach wenigen Jahrzehnten nicht so schwierig wäre und nicht die halbe Schweiz darunter verschwinden würde, könnte die Waldtiere auch etwas verwirren und den Bäumen das Licht nehmen.
Also gut, dann besser gleich ganz ohne Elektrizität, das erspart uns auch gleich noch Hochspannungsleitungen und den üblen “Elektrosmog”, es ging ja früher auch ohne und da war sowieso noch alles besser! Zurück in die Höhlen!!!
Ähmm, aber bitte kein Lagerfeuer mit Holz oder Torf anmachen, ihr wisst schon: Rauchgase, Ruß, Feinstaub, CO2…
Eine Bitte: Hört endlich auf, Euch von grünen Ideologen und Berufsdemonstranten eine Heidenangst vor allem Möglichen einreden zu lassen und auch noch deren unsinniges Treiben mit Spenden zu unterstützen. Oder glaubt ihr wirklich, die schön in Szene gesetzten Greenpeace-Schlauchboote mit hochgezüchteten Motoren fahren mit Biosprit und die selbsternannten “Umweltaktivisten” reisen mit dem Segelboot statt mit dem Flieger von einem Happening zum anderen um die ganze Welt?!
Kommt Euch das “die böse Industrie lügt weil sie nur auf Profit aus ist” gegen “die guten Umweltschützer, die völlig uneigennützig für alle immer nur das Beste wollen” Spiel nicht langsam auch zu abgedroschen vor?
Denkt mal wenigstens darüber nach, bevor ihr auf den Spielverderber losschimpft…
;)
11. Februar 2012 um 09:48
Es gibt durchaus Länder, in denen kritische Infragestellungen des Systems mit massiver Repression verhindert werden. Ich rate unserem Spielverderber auszuwandern, wenn er sich dort wohler fühlt.
11. Februar 2012 um 14:12
Intelligente Ironie wird in diesem Blog offensichtlich nicht toleriert ! Ein typischer Fundi-Grün-Kommentar.
12. Februar 2012 um 08:23
Welches Geschreibsel die intelligentere Ironie ist, sei mal dahingestellt.
Es ist ein altbekannte Taktik, die Spielverderber benutzt:
Natürlich lässt es sich nicht vermeiden, dass auch bei Protestaktionen gewisse Emissionen entstehen. Es stellt sich einfach die Frage der Verhältnismässigkeit. Er kommt mir ein wenig vor wie ein Ferrarifahrer, der sich über den Pneuabrieb und den Methanausstoss eines Velofahrers aufregt. Greenpeace hat mit dem neuen Flaggschiff ökologische Massstäbe in der Schifffahrt gesetzt. Dass die Aktivisten allerdings Wahlfangschiffe nicht schwimmend verfolgen können, liegt wohl auf der Hand. Schon seltsam: Aktivistinnen werden als unverbesserliche Fundis verschrien, die am liebsten die ganze Zivilisation rückgängig machen würden, doch wenn sie einmal Kompromisse eingehen, stellt man sie wegen ein paar Tropfen Benzin an den Pranger. Ich bin überzeugt davon, dass sich die allermeisten ökologisch bewegten Menschen sehr wohl mit ihrem Lebensstil auseinandersetzen und täglich an der Verkleinerung ihres ökologischen Fussabdruckes arbeiten.
Ich weiss nicht, wie die Welt ohne Greenpeace aussehen würde.
Ich glaube aber nicht, dass es eine bessere Welt wäre.
Denken Sie mal darüber nach!
PS: Es gibt nicht nur Al Gore, der in diesem Sinne wirklich nicht gerade vorbildlich ist. Mein guter Freund Martin Vosseler wird wohl einer “Integerkeitsprüfung” standhalten.
Er reist zu Fuss, mit dem Zug, per Frachtschiff oder dem Solarboot durch die Welt. Auch nicht alles ganz Emissionsfrei, aber sicher in einem guten Verhältnis zu dem, was er damit bewirkt!
http://www.martinvosseler.ch