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Woher stammt das von Axpo verwendete Uran?

25. Mai 2009 | Fragen | Kernenergie

Frage von Philipp Bachmann: Wie betrachtet man die Uran-Lieferanten. Woher kommt das Uran? Unter welchen Bedingungen wird es extrahiert? Gibt es Auswirkungen auf die Umwelt und die Bevölkerung in den Abbaugebieten?

Antwort: Bei einem Grossteil des von Axpo verwendeten Materials handelt es sich um rezykliertes Uran aus wiederaufbereiteten Brennelementen. Axpo legt Wert darauf, dass die Lieferanten von Kernbrennstoffen bei der Beschaffung und Verarbeitung des Brennstoffs die gesetzlich vorgegebenen Sicherheits- und Umweltstandards einhalten.

Ein geringer Natururan-Anteil wird in Kasachstan abgebaut. Dort wird das Uran mittels des „Leaching-Verfahrens“ gewonnen. Bei diesem Verfahren wird Säure in das Gestein gepumpt, Uran abgeschieden und verflüssigtes Gestein wieder zurückgepumpt. Es fallen praktisch weder Stäube noch so genannte Tailings an.

 

12 Kommentare

  1. das ist gut so. gut für natur und arbeit. Schweiz ist gut, aber grüne Politiker sind schlecht

  2. Die Grundaussage des Artikels, wonach die Lie­fe­ran­ten von Kern­brenn­stof­fen bei der Beschaf­fung und Ver­ar­bei­tung des Brenn­stoffs die gesetz­lich vor­ge­ge­be­nen Sicher­heits– und Umwelt­stan­dards einhalten, ist unterdessen durch die Axpo ja selbst widerlegt. Sie hat zugegeben, nicht vollumfänglich von der Herkunft aus dem strahlenverseuchten Majak gewusst zu haben. Alles Weitere in der aktuellen Presseberichterstattung. Stellt sich nur noch die Frage. Für wie blöd halten die uns eingentlich?

  3. Schluss mit der Sauerei! – Erneuerbare jetzt!
    Packen wie die politische Chance und steigen wir aus dieser lebensfeindlichen, schmutzigen Dinosauriertechnologie aus.
    Es werden noch viele Skandale wie der von Majak ans Tageslicht kommen. Abschalten! – Im Namen des Lebens!

  4. Baut schnelle Brüter BN-800, damit Uran gespart werden kann!

  5. Stichworte zum “Schnellen Brüter” auf Wiki:
    teuer, störungsanfällig. Diverse Versuchsreaktoren wurden wegen häufigen Zwischenfällen stillgelegt.
    Die nächste Generation soll 2050 in Japan bereit sein.
    Bis dann sind AKW allerdings definitiv überflüssig.

  6. Für den schnellen Brüter BN-800 !

    China wird mit russischer Unterstützung den ersten voll markttauglichen Brüter entwickeln und kommerzialisieren!

  7. Überflüssig sind Spekulanten, Grüne und Abzocker.
    Wir brauchen produktive Investitionen für eine nachhaltiges Wachstum!

  8. Spekulanten sind Leute, die ihr Geld in Hochrisikoprojekte stecken, z.B. in AKW´s. – Die brauchen wir nicht. Einverstanden.
    Nachhaltigkeit bedeutet, dass wir erdverträglilch werden, also diesen Planeten so hinterlassen, dass auch kommende Generationen intakte Lebensgrundlagen vorfinden.
    Genau dafür setzen sich “Grüne” ein.
    Darum sind sie eben nicht über-flüssig, sondern über-lebensnotwendig für unseren Planeten.
    Viele “Grüne” haben übrigens mitlerweile bemerkt, dass unser Planet endlich ist und eine Wirtschaft, die auf ständigem Wachstum basiert, früher oder später in den Abgrund führen muss. Man verfolge die Nachrichten und betrachte die Warnzeichen am Horizont.

  9. Von “Grünen” wie auch von Abzockern kann man mit Sicherheit keine tauglichen Lösungen erwarten- nötig ist eine sinnvolle Politik, welche auf Gesunden Menschenverstand und technischen Fortschritt setzt. Wachstum um jeden Preis hat Risiken, davor zu warnen, ist jedoch ebenfalls riskant.

    Mir fällt bei den ganzen Geschichten um die Brennstoff- Beschaffung der AXPO auf, dass es weder den “Medienschaffenden” noch den Kernenergiegegnern gelingt, der AXPO oder ihrem direkten Lieferanten AREVA ein Fehlverhalten nachzuweisen oder aufzuzeigen WIE denn die Aufträge welche nach Majak vergeben worden sein sollen, die Umwelt schädigen sollen.
    Allein die Tatsache, dass 1957 ein Tank mit radioaktiven Abfällen durch eine Knallgasexplosion zerstört wurde, ist ein dürftiges Argument, denn dieser Unfall steht in keinem Zusammenhang mit dem Betrieb heutiger Kernkraftwerke oder der heutigen Brennstoff- Herstellung. Hier wird mit der Argumentation aus dem Kalten Krieg bewusst Verunsicherung geschürt.
    Das ist unehrlich und geschmacklos!

  10. Von wegen kein Fehlverhalten in Majak. Zur Illustration ein Ausschnitt aus einem Artikel in der NZZ am Sonntag vom 19. November 2010:

    «weiterhin flüssiger radioaktiver Restmüll aus der Aufbereitung in den Fluss Tetscha eingeleitet werde. «Bis zu fünf Millionen Kubikmeter solchen flüssigen Mülles werden jährlich eingeleitet», sagt Wladimir Tschuprow, Energieexperte von Greenpeace Russland. Wissenschafter hätten nachgewiesen, dass die Radioaktivität im Fluss seit 2001 angestiegen sei.

    Die Technik der Anlage entspreche zwar im Grunde westlichen Standards, so der Umweltschützer, es fehle aber an der Sorgfalt der Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. So komme es regelmässig zu Zwischenfällen, bei denen radioaktiver Müll austrete. Im Jahr 2000 sei das Werk nur knapp einem Unglück entronnen. Wegen eines Stromausfalls in der gesamten Anlage setzte die Kühlung aus. Erst nach 25 Minuten sei es den Technikern gelungen, den Dieselgenerator für solche Notfälle in Gang zu setzen. «Hätte es zehn Minuten länger gedauert, hätte sich das Unglück von 1957 wiederholt», sagt Tschuprow.»

    Ganzer Artikel unter: http://nzz.ch/nachrichten…nheit_1.8424162.html

  11. Ein totaler skandal diese atomfabrik und alles radioaktiv verrseucht und verstrahlt. die totale umweltfergiftung bezahlt mit unserer Stromrechnung.schaltet alle AKW und die ganze strahlung sofort ab. MAJAK ist TSCHERRNOBYL IST ÜBERALL!

    Alternatiefenergie sofort!

  12. Verstrahlt und vergessen

    Im sibirischen Ural liegt die berüchtigte kerntechnische Wiederaufbereitungs-Anlage Mayak. Gewässer, Boden, Luft: das Gebiet ist bis heute massiv radioaktiv verstrahlt. Verantwortlich dafür sind 60 Jahre Mayak-Betrieb und mehrere schwere Unfälle. Dazu gehört jener im Jahr 1957, als die Explosion eines Lagertanks mit hochradioaktiven Abfällen zu einer der grössten Atomkatastrophen aller Zeiten führte. Trotzdem leben nach wie vor rund 80’000 Menschen in der Region.

    Mayak liegt zwar auf der Landkarte weit weg, doch hat es viel mit der Schweizer Atomstromproduktion zu tun. Denn wie Greenpeace-Recherchen aufdeckten, werden hier Brennstäbe für Schweizer AKWs wieder aufbereitet – hermetisch abgeriegelt von der russischen und internationalen Öffentlichkeit, geschützt durch undemokratische Verhältnisse.

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