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Gelber Riese fährt ersten Hybridbus

11. Mai 2009 - News, Wirtschaft

20090511_news_wirtschaft_140x140Als ers­tes Bus­un­er­neh­men im Inland wird die Post­Auto Schweiz AG ab Anfang 2010 einen Hybrid­bus tes­ten. Beim Test­fahr­zeug, einem Hybrid­bus von Volvo, han­delt es sich um das welt­weit erste Fahr­zeug die­ser Serie. In Lon­don und Göte­borg sind Pro­to­ty­pen im Einsatz.

Der neue Bus ver­kehrt ab Anfang 2010 in der Region Bern bei Ortschwa­ben. Der Volvo 7700 Hybrid ist ein 12 Meter lan­ger Nie­der­flur­bus mit einem Parallelhybrid-Antriebsbssystem. Das heisst, die Achse wird von einem her­kömm­li­chen Die­sel­mo­tor und von einem emis­si­ons­freien und lei­sen Elek­tro­mo­tor ange­trie­ben. Bei jedem Halt schal­tet sich der Die­sel­mo­tor auto­ma­tisch ab. Er schal­tet sich erst bei einer Geschwin­dig­keit von rund 20 Kilo­me­ter pro Stunde wie­der ein. Für das Anfah­ren ist der Elek­tro­mo­tor ver­ant­wort­lich. Diese Betriebs­art ist ideal für Stre­cken im Stadt– und Land­ver­kehr, wo die Fahr­zeuge in rascher Folge immer wie­der anfah­ren und abbrem­sen müssen.

Im Ver­gleich zu Per­so­nen­wa­gen ist die Hybrid­tech­nik bei Bus­sen noch in der Ent­wick­lungs­phase. Des­halb sei es für einen abschlies­sen­den Ver­gleich der Inves­ti­ti­ons– und Betriebs­kos­ten noch zu früh. Post­Auto Schweiz AG schätzt, dass ein Hybrid­bus rund 50 Pro­zent mehr kos­tet als ein kon­ven­tio­nel­les Fahr­zeug mit Die­sel­mo­tor. Dafür lies­sen sich aber beim Treib­stoff 15 bis 20 Pro­zent Kos­ten spa­ren. Eine erste Bilanz zur Wirt­schaft­lich­keit und zur ökolo­gi­schen Wir­kung wird das Unter­neh­men im Früh­ling 2010 zie­hen. (scc)

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