Wasserstoffwischer für 2000-Watt-Gesellschaft
Ab sofort kehrt Basel die Strassen umweltfreundlich. Das neuste Reinigungsfahrzeug am Rhein fährt mit Wasserstoff und ist ein kleiner Schritt in Richtung 2000-Watt-Gesellschaft.
Auf den Strassen liegt bereits genug Dreck. Da muss der neuste Strassenwischer, der mit «bürgerlichem» Namen CityCat H2 heisst, nicht auch noch Schadstoffe ausstossen. Die Weltneuheit CityCat basiert auf einer Brennstoffzelle. Sie wandelt Wasserstoff in elektrischen Strom um, der dann die Motoren antreibt. Anstelle gefährlicher Abgase stösst der neue Strassenwischer lediglich Wasserdampf aus und kann somit auch in belebten Fussgängerzonen und selbst in geschlossenen Räumen eingesetzt werden.
Test im normalen Betrieb
Entwickelt wurde das Kehrfahrzeug in Zusammenarbeit von Empa, dem Paul Scherrer Institut und Bucher Schörling, dem weltweit führenden Hersteller von Reinigungs- und Schneeräumungsfahrzeugen. Der Prototyp wird während sechs Monaten im normalen Reinigungsbetrieb der Stadt Basel auf Alltagstauglichkeit geprüft, dies im Rahmen des Forschungsprojekts «2000-Watt-Gesellschaft Pilotregion Basel». Seit 2001 wird mit konkreten Umsetzungsprojekten aufgezeigt, mit welchen Technologien die 2000-Watt-Gesellschaft erreicht werden kann.
Schweiz: 9000 Watt pro Person
Gemäss dieser Vision sollte der durchschnittliche Energiebedarf jedes Erdbewohners einer Leistung von nicht mehr als 2000 Watt pro Jahr entsprechen. Diesen Wert erreichte die Schweizer Bevölkerung letztmals im Jahr 1960. Laut dem Paul Scherrer Institut liegt der aktuelle Pro-Kopf-Verbrauch hierzulande bei rund 5000 Watt, und das ohne graue Energie, die für Herstellung, Transport und Entsorgung eines Produkts anfällt. Wird die graue Energie hinzugerechnet, kommt ein Schweizer auf einen jährlichen Verbrauch von rund 9000 Watt. Ein grosser Teil der Menschheit muss dagegen mit weniger als 1000 Watt pro Kopf auskommen. (scc)
Weitere Beiträge:



16. Juni 2009 um 00:19
Punkto Energie endlich einmal eine positive Meldung vom Rheinknie. Aber wie wird der Wasserstoff hergestellt?
18. Juni 2009 um 21:28
Möglicherweise aus Erdgas, Oel oder Kohle. Umweltfreundlich wäre Elektrolyse mit Atomstrom
22. Juni 2009 um 20:08
Das einfachste wäre Biogas aus Grünabfällen
3. Juli 2009 um 22:24
Atomstrom ist erneuerbarer und nachhaltiger STrom!
4. Juli 2009 um 11:46
Ja, nachhaltige radioaktive Abfälle
4. Juli 2009 um 12:50
Die Entsorgung radioaktier Abfälle aus Medizin, Industrie und Kernenergie ist heute technisch gelöst. Leider sind die Politiker noch nicht so weit, in den deutschsprachigen Ländern müssen grosse politische Hindernisse überwunden werden. Da haben es die Japaner viel einfacher; die Erdbebengefahr (reale Gefahr) in ihrem Land ist kaum ein Thema und die Politik legt keine Hindernisse in den Weg.
Wichtiger als eine (westlich- dekadente) Anti- Atom- Politik ist der rasche Ausbau der Kernenergie, von welchem sich der total übervölkerte und ressourcenarme Inselstaat eine wirtschaftliche und sichere Energieversorgung erhofft.
5. Juli 2009 um 16:53
Wir normalen LEute müssen uns gegen die Grünen und Aussteiger und Linken wehren. Die machen hohe Steuern und viele Gesetze!
12. Juli 2009 um 14:33
Ob die gegenwärtige Wirtschaftskrise die Politiker aus ihren Träumen reisst?
12. Juli 2009 um 21:19
Nein Markus Alder, Umweltfreundlich wäre Elektrolyse aus Solarstrom! da hier alle English verstehen read yourself
http://eetimes.com/showAr…0956&cid=NL_eet
(ctrl C/ctrl V sorry krieg den link nicht hin)
Langsam habe ich Angst, dass wenn die Entwicklungen so rasant weitergehen wir keine Kernkraftwerke mehr bekommen.
Hoffen wir, dass das dumme Stimmvolk die Entwicklungen nicht so schnell mitbekommt, denn ihr wisst ja
6 Kernkraftwerke für 2 Atombomben (und genügend Strom)
25. Juli 2009 um 20:56
Hört auf mit der 2000- Watt Gesellschaft! So ein Quatsch!
Mein Auto hat 360 PS, das sind über 250 000 Watt! 2000 Watt ist nur 2,7 PS. Zum Lachen!
Baut Wasserstoffautos. Macht billigen Wasserstoff mit Elektrolyse aus Atomstrom!
26. Juli 2009 um 21:50
Solche Gurken sind wir schon in den 70er Jahren gefahren
Wer lesen kann der lese oben!
Atomkraftwerke nur zum Zwecke des Baus von 2 Atombomben, damit wir dem Gaddafi endlich Respekt einflössen,
6 Kernkraftwerke für 2 Atombomben (und etwas Strom)
27. Juli 2009 um 21:44
Bald fahren alle mit Wasser!
28. Juli 2009 um 22:52
Es fahren zu viele 250 000 Watt Autos rum.
Die meisten mit Vollkaskoversicherung und einem LEASING-Vertrag!
Auf diesem (Denk-)Problemkreis basiert übrigens ein Teil des vergangenen Wirtschaftwachstums, leider. Wie nachhaltig diese Denkweise ist lesen und hören wir seit eineinhalb Jahren täglich!
Folge davon:
Wenn Marktwirtschaft durch Planwirtschaft ersetzt wird bleibt viel Freiheit auf der Strecke und somit hält sich auch die Lebensfreude in Grenzen.
29. Juli 2009 um 23:09
Mit einer langfristig orientierten, investitionsbasierten und auf die Bedürfnisse der Völker abgestimmtem Wirtschaftspolitik ein sinnvolles, produktivitätsgetriebenes Wachstum erzielen, statt einer Minderheit zu kurzfristigen Gewinnen zu verhelfen. Ökosteuern sind genauso eine unverschämte Abzockerei wie Goldene Fallschirme für gescheiterte Manager. Letztlich bezahlt die Mittelschicht den hohen Preis dafür. Da bin ich strikt dagegen.
Wohlstand und Umweltschutz durch Kernenergie und andere fortschrittliche Technologien.
30. Juli 2009 um 17:50
Auch diese Massnahme bedeutet:
1. Abhängigkeit von Öl bleibt bestehen: Wasserstoff ist ein Produkt auf Basis Petrochemie!
2. Arbetiskraft wird durch Maschinen substituiert.
3. August 2009 um 00:37
Bravo Herr Alder
So einen Satz kann normalerweise nur einer kreieren der Politiker oder sonst einer Beschätigung nachgeht wo er “Viel und Nichts” in einen Hut zaubert!
Über Ökosteuern kann man so stark geteilter Meinung sein, wie über Subventionen. Beides hat in einer freien Marktwirtschaft nichts verloren.
Aber nur Markt ohne Schranken?
3. August 2009 um 20:17
Die Politiker wollen die Kernkraftwerke abschalten, um den Strom zu verknappen. Damit die Strombarone endlos viel abzocken können!
3. August 2009 um 22:39
Die Barone wollen den kleinen Sozis das Taschengeld und die Kleinkreditschulden aus den Taschen ziehen und die Sozis wollen von den Baronen die Millionen und ihre Häuschen verteilen!
Die Welt ist ja wirklich einfach! Warum zerbrechen sich nur so viele gescheiten Leute ihren Kopf?
4. August 2009 um 21:09
So ein Quatsch.
Der Bundesrat Ritschad war gut, ist aber tot. Berlusconi ist auf eine modernere Art gut. Er lebt und setzt sich für neue Kernkraftwerke ein.
30. August 2009 um 21:47
Spühler und Ritschard waren eben noch echte Sozis. Leuenberger ist Opportunist und Rechsteiner ein Blender!