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Effiziente Elektrogeräte senken Kosten

18. Juni 2009 | Wissen | Gesellschaft

20090618_news_oeffentlichkeit_140x1401Mehr als 600 CHF pro Jahr spart ein durchschnittlicher Haushalt, wenn er alte, energieintensive Elektrogeräte durch stromsparende Neugeräte ersetzt. Das grösste Einsparpotenzial bringen Energiesparlampen.

Die deutsche Stiftung Warentest hat den Stromverbrauch für Haushalte ermittelt. Ein Modellhaushalt „Alt“ wurde dabei einem Modellhaushalt „Neu“ gegenübergestellt. „Alt“ besteht aus Altgeräten, die das Ende der üblichen Nutzungszeit erreicht haben. „Neu“ hingegen ist mit den aktuellsten, sparsamsten elektrischen Haushaltsgeräten bestückt.

In Bezug auf eingesparte Stromkosten ist der Modellhaushalt „Neu“ klarer Testsieger: Stolze 648 Franken spart ein Drei-bis-Vier-Personen-Haushalt und 254 CHF ein Singlehaushalt. Beim Haushalt „Alt“ hingegen rotiert der Stromzähler rasant. Die Stromrechnung pro Jahr beläuft sich auf 1400 CHF beim Mehrpersonenhaushalt und auf 479 CHF für den Singlehaushalt „Alt“. Das Einsparpotenzial von „Neu“ gegenüber „Alt“ liegt somit bei rund der Hälfte.

Getestet wurden Modellhaushalte mit folgenden Geräten: Beleuchtung, Waschmaschine, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Kühlgerät, Herd, Kombi-Mikrowelle, Wasserkocher, Dampfbügeleisen, Bodenstaubsauger, Fernseher, DVD-Rekorder, Sat-Empfänger, Mini-HiFi-Anlage, Computer, Bildschirm, Notebook, W-LAN-Set, Drucker, Schnurlostelefon und Heizungspumpe. Die Warmwasseraufbereitung wurde nicht einbezogen. Als Berechnungsgrundlage wurde ein Strompreis von 30 Rappen / kWh angenommen.

Mit 305 CHF im Jahr ist die Beleuchtung der grösste Stromfresser im Haushalt „Alt“, der mit Glühlampen ausgestattet ist. Kommen nur noch zeitgemässe Energiesparlampen zum Einsatz, reduzieren sich die Kosten drastisch – um bis zu 82 Prozent. Sparen lässt sich auch mit neuen Kühlschränken: Ein sparsames Kühl-Gefrier-Kombigerät hält für bescheidene 74 CHF im Jahr die Lebensmittel frisch. Ein Aggregat, das schon 15 Jahre auf den Kühlrippen hat, fröstelt für 182 CHF pro Jahr vor sich hin. Und das gierigste Altgerät frisst sogar sechsmal mehr als ein Topgerät.

Obwohl die Geräte immer sparsamer werden, steigt der Stromverbrauch der Haushalte an. Die Gründe dafür sind: Die steigende Anzahl von Geräten, häufigere Nutzung, mehr Zweitgeräte und der Trend zu immer leistungsstärkeren, grösseren Modellen. Bestes Beispiel: Fernseher – ein 127 cm Plasmaschirm verbraucht mehr Strom als die alte 70 cm Röhre. Es lohnt sich deshalb – nebst dem Einsatz effizienterer Geräte – auch die eigenen Nutzungsgewohnheiten zu überprüfen. (jk)

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7 Kommentare

  1. Stromsparen ist schon gut! Aber noch besser ist, fossile Brennstoffe durch erneuerbaren Atomstrom zu ersetzen und Beznau 3 endlich zu bauen! Und Gösgen 2 und Mühleberg 2!

  2. Erläutere mir mal inwiefern Atomstrom erneuerbar ist? Bin gespannt !

  3. Dank Schnellen Brütern kann das Uran 60X besser ausgenutzt werden!

  4. Du beantwortest meine Frage nicht…

  5. Kernenergie gilt als erneuerbar, weil schon mit der heutigen Technik die Brennstoffreserven für Jahrhunderte reichen.

  6. REcycling bei PET und Atom nötgig, ökologisch und sinnvoll!

  7. Jaja, diese Atomfreunde, die im Kern wirtschaftsfeindlich denken!

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