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Wasserkraft – ein starker Trumpf

14. Juli 2009 | Wissen | Versorgung

20090715_wissen_versorgung-1_140x140Die Wasserkraft ist die bedeutendste Stütze der Stromproduktion in der Schweiz. Sie liefert zuverlässig nahezu CO2-freie, erneuerbare, einheimische Energie zu einem günstigen Preis.

Wasserkraft bildet seit jeher das Rückgrat der schweizerischen Stromproduktion. Die ersten Kraftwerke zur Stromerzeugung, die um das Jahr 1900 in der Schweiz gebaut wurden, nutzten bereits die Wasserkraft. Auch heute noch stammt mehr als die Hälfte (2008: 56,1 Prozent) des hier produzierten Stroms aus Wasserkraftwerken. Damit ist die Wasserkraft neben der Kernenergie (2008: 39,0 Prozent) einer der zwei tragenden Pfeiler der heutigen, nahezu CO2-freien Stromproduktion in der Schweiz.

Heute produzieren über 500 grössere Wasserkraftwerke mit einer Leistung von 300 kW oder mehr durchschnittlich 37 Milliarden kWh Strom (Gesamtproduktion Schweiz 2008: 67 Milliarden kWh). Nicht weniger als zwei Drittel des Stroms aus Wasserkraft stammen aus den Bergkantonen Uri, Graubünden, Tessin und Wallis. Haupteinzugsgebiete sind der Rhein mit den Zuflüssen Aare, Reuss und Limmat sowie die Rhone. So erstaunt es nicht, dass die beiden grössten Produzentenkantone das Wallis und Graubünden sind. Sie steuern zusammen rund 17 Milliarden kWh und somit fast die Hälfte der einheimischen Wasserstromproduktion bei. Ausserdem liefern auch die Kantone Aargau und Bern beachtliche Beiträge an Wasserkraftstrom.

Die Nutzung der Wasserkraft zur Produktion von elektrischer Energie bringt grosse Vorteile: die Ressource Wasser ist einheimisch und erneuerbar, Strom kann nahezu CO2-frei und somit Klima schonend produziert werden, die Gestehungskosten liegen vergleichsweise tief. Zudem liefert die Wasserkraft konstant anfallende Bandenergie (Laufkraftwerke an Flüssen) wie auch Regel- und Spitzenenergie, indem Wasser in Stauseen und Speicheranlagen zurückgehalten und bei Bedarf zur Stromproduktion verwendet werden kann. (es)

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5 Kommentare

  1. Die Kernenergie wird immer wichtiger. Sie ist ebenfalls sehr umweltfreundlich und ebenso ernerbar, denn Kernbrennstoff kann rezykliert werden!

  2. Es geht hier um Wasser nicht Kernkraft, Michi ! Ich sag nur Tunnel !

  3. Kühltürme statt Tunnels!

  4. Wenn die Stromgestehungskosten so tief sind, warum ist dann der Strom schlussendlich so teuer? Wer sahnt da ab?

  5. Bürokratie und Alternativenergien kosten zuviel. Das Departement Leuenberger ist ein Abzocker- Fass ohne Boden!

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