“Volt” – mit Strom aus der Krise
General Motors (GM) setzt grosse Hoffnung auf den neuen kleinen Chevrolet Volt. Das Auto weist nach Angaben des Herstellers sensationelle Verbrauchswerte auf: 230 Meilen (370 Kilometer) soll es mit einer Gallone (3,78 Liter) fahren können – das Ein-Liter-Auto ist da!
Der Volt ist eigentlich ein Elektroauto, das an der Steckdose zuhause aufgeladen wird. Eine Ladung soll für gut 64 Kilometer reichen. Danach wird ein kleiner, benzingetriebener Generator zugeschalten. Verschiedene Autoexperten kritisieren zwar, dass der angegebene, sensationell tiefe Verbrauchswert nicht praxisgerecht sein könnte. Andere betonen, dass dieser ganz von der Fahrweise und der Nutzungsdauer abhänge. Man könne sogar weniger verbrauchen, aber eben auch deutlich mehr. Da die meisten Autofahrer pro Tag weniger als 40 Meilen führen, könne der Volt ausschliesslich mit Strom betrieben werden. Der Preis des Hybridautos ist allerdings mit 40 000 Dollar (CHF 43 000) recht hoch.
Die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA begrüsst “das Engagement von GM, das Auto der Zukunft zu bauen, das den Familien Geld sparen hilft, unsere Abhängigkeit von ausländischem Öl deutlich verringert und gut bezahlte amerikanische Jobs schafft.“ Mit dem “Volt” erwarten die GM-Manager den Zündfunken für den Wiederaufstieg ihres vor kurzem noch bankrotten Unternehmens, das die US-Regierung mit einer Finanzspritze von 50 Milliarden Dollar gerettet und mehrheitlich übernommen hat.
Die Konkurrenz ist GM hart auf den Fersen: Nissan bringt mit dem “Leaf” ein Modell, das sogar 340 Meilen pro Gallone schaffen soll und erst noch 10 000 Dollar weniger kostet. Toyota wird bald eine neue Version seines „Prius“ vorstellen, des Pioniers unter den Hybridautos. Auch Chrysler und Ford entwickeln Elektroautos. (kzj)
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Weiterführende Informationen:


18. August 2009 um 21:01
Mit guten Batterien fahren die Elektroautos auch gut.
Nicht vergessen, es gibt auch elektrische Grills, Boiler und Heizungen, die ebenfalls viel Energie sparen und die Umwelt vorbildlich und nachhaltig schützen!
Für billigen und umweltschützenden Strom müssen neue Atomkraftwerke gebaut werden!
13. Dezember 2009 um 21:02
Fortschritt made in USA!
Obama muss die Neoliberalen bekämpfen und dafür Arbeitsplätze und Wertschöpfung fordern. Es sind 27 neue Atomkraftwerke geplant, aber erst eines im Bau.
Der Chevy Volt ist eine Hoffnung für Arbeitsplätze. Gegen importierte Billigautos. Davon soll auch Europa lernen und Arbeitsplätze erhalten.
14. Dezember 2009 um 22:04
Ich glaube Obama erst, wenn die geplanten Kernkraftwerke tatsächlich im Bau sind.
Japan, China und Indien planen nicht nur, sie bauen neue Kernkraftwerke in grosser Zahl und schützen die Umwelt so effizienter als “Tempo Waldsterben” und hohe Benzinsteuern!
18. Dezember 2009 um 21:02
Freiheit, Wohlstand, Umweltschutz und Marktwirtschaft!
Der Technische Fortschritt schützt die Umwelt, nicht Leute wie Rechsteiner und die ganzen Rotgrünen.
30. Januar 2010 um 12:16
Investitionen für Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität! Atomkraft, Supercomputer, Blitzinternet und Raumfahrt! Energiewende ins Atomzeitalter und Flug zum Mars!
SVP!
31. Januar 2010 um 20:36
Heute scheint es keine Grenzen für den technischen Fortschritt zu geben. Tatsächlich können so viele Probleme gelöst werden und für alle Menschen wird die Lebensqualität verbessert.
Zu viel Wirtschaftswachstum könnte aber auch zum Problem werden.
Entscheidend wird sein, wie der Fortschritt zum Wohl der Menschen eingesetzt wird.
Da sind alle gefragt. Leider verweigern sture Technikgegner jeden Dialog und ziehen alles ins Lächerliche.
Damit wird letztlich eine konstruktive Opposition verunmöglicht.
2. Februar 2010 um 00:10
-und für alle Menschen wird die Lebensqualität verbessert.-
da müsste sich Herr Alder halt mal ausserhalb des Wohlfahrtstaates Schweiz bewegen, unter anderem in Entwicklungsländern mit Kernkraft(z.B. Indien, Pakistan, Iran etc). Aber kein Wunder, wenn man sich nur durch Seiten von Nuclear Power Corporations blenden lässt!
Die Realität für Millionen von Menschen ist nämlich, dass sich Ihre Lebensqualität, trotzt technischem Fortschritt nicht verbessert hat ganz im Gegenteil.
-Entscheidend wird sein, wie der Fortschritt zum Wohl der Menschen eingesetzt wird.-
Ein abgedroschener Satz, muss wohl von einem Politiker stammen. Entscheidender wäre, wenn die, welche aus technischem Fortschritt Nutzen ziehen, diesen Nutzen auch teilen würden (mal kurz formuliert)
-Leider verweigern sture Technikgegner jeden Dialog-
Wenn jeder Kernkraftgegner als sturer Technikgegner betrachtet wird, bleibt der “Energiedialog” wohl weiterhin hauptsächlich ein Spassforum. Wüsste keinen der das ernst nimmt(ausser Ihnen vielleicht?)
3. Februar 2010 um 16:18
Da ist die Mehrheit der Chinesen und immer mehr auch der Inder anderer Meinung. Ihre Lebensbedingungen haben sich seit zwei Generationen dramatisch verbessert. Aus Hunger wurde Überfluss, aus Armut Reichtum. Unbestritten ist vor allen in Indien die Verteilungsgerechtigkeit ungenügend, dafür ist das Land die grösste Demokratie der Welt, während China wohl die grösste Industrienation und der wichtigste Gläubiger ist, dafür aber Elemente einer Diktatur aufweist. Die beiden ähnlichen und doch gegensätzlichen Länder gehen verschiedene Wege, dies jedoch mit grossem Erfolg.
Ist es aber nicht so, dass die Schweiz (moderner Staat seit 1848) auch Defizite bei Verteilungsgerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit aufweist? Trotz hundert Jahren Vorsprung?
Lieber Anders Rum, zum Glück sind die meisten Chinesen und Inder richtig rum gewickelt, nämlich fleissig, lernwillig, ehrlich und offen auch für den technischen Fortschritt. Wir haben bei 0 % Wirtschaftswachstum einen Mangel an Hochqualifizierten, Indien kann 5 % wachsen und dazu noch Informatiker, Chemiker, Ingenieure usw. als “Entwicklungshelfer” für absteigende Industrienationen ausbilden! Es gibt bei uns zu viele Faulpelze, Miesmacher und Verhinderungspolitiker!
Mit Gratisheroin, Alternativenergien und Integrationsprogrammen schaffen wir uns immer wieder neue Probleme.
3. Februar 2010 um 21:10
Es langt einfach!
Endlich Investitionen statt immer mehr Kosten durch grüne und rote Sabotage!
SVP!
3. Februar 2010 um 23:10
Die angekündigten nicht ganz billigen Elektro-Fahrzeuge werden wohl vorerst zur Image-Pflege oder für die Publicity gekauft und oftmals nur geleast. Als flüsterleise Stadtflitzer werden sie uns gelegentlich überraschen und uns dabei unübersehbar auf ihre Umweltfreundlichkeit aufmerksam machen.
Doch schon in wenigen Jahren werden bessere Zeiten für Elektro-Fahrzeuge kommen. Lithium-Luft-Akkus sollen die 10-fache Kapazität der heutigen Lithium-Ionen-Akkus haben. 800 km Fahrt mit einer einzigen Akku-Ladung werden versprochen. Gleichzeitig gehe der Akku-Preis rasant auf Talfahrt. Selbst Firmen wie IBM interessieren sich plötzlich fürs Auto, oder doch wenigstens für seine Stromspeicher. Vielleicht wird das Autofahren schneller als allgemein angenommen elektrisch!
3. Februar 2010 um 23:54
Die Mehrheit von welchen Chinesen?
Packen Sie den Rucksack und trampen Sie nur 3 Monate quer durch China und dann kommen Sie zurück und schreiben in dieses Forum!
Sie müssen noch lernen die Welt mit eigenen Augen zu erkunden! Dann erfahren Sie auch, dass man beim hören sagen (und fernsehen) belogen wird. Wikipedia reicht nicht!
Zu 5% Wachstum:
Wenn man im Sport etwas talentiert ist kommt man in der Jugendriege ziemlich weit oder ganz an die Spitze. Viel schwieriger wird es wenn man im Spitzensport mitmacht!
Es scheint, dass EINIGE in diesen Foren ihr Lieblingswort “Wirtschaftswachstum” herumreichen ohne auch nur einfachste Zusammenhänge der Wirtschaft zu verstehen.
Sofern Herr Alder in Sachen Ausbildung was Handfestes vorzuweisen hat, könnten wir ihn doch in einen indischen Austausch schicken, damit er in Realität erfährt wie es sich in der “grössten Demokratie” bei 5% Wachstum leben lässt. (wohlverstanden zur Arbeit nicht in die Ferien)
Es wär zwar ein Risiko, denn die Typen die dauernd von von faulen Säcken schimpfen taugen meistens wenig, wenn es wirklich zur Arbeit geht!
4. Februar 2010 um 06:49
Jorns und Alder haben schon recht. Besser etwas Konstruktives und Produktives, als nur schimpfen.
Der technische Fortschritt ist ein Vorteil.
5. Februar 2010 um 00:08
Na Unternehmer, betreibst eine Holding bei den vielen Namen die du verwendest?
Der technische Fortschritt kann Vorteile bringen, tut er aber nicht in jedem Fall! Nix ist fix.
7. Februar 2011 um 22:04
[Edit: Wegen Verstoss gegen unsere Kommentarregeln gelöscht]