Holz – Ein Rohstoff vor der Türe
Holz ist ein ökologisch sinnvoller, klimaneutraler und nachwachsender Energieträger, der praktisch vor unserer Haustür wächst. Rund ein Drittel der Fläche der Schweiz ist mit Wald bewachsen. Dies ist eine schier unerschöpfliche Quelle für neue erneuerbare Energie aus dem nachhaltigen Rohstoff.
Die Schweizer Wälder bedecken rund 30% der Landesfläche. Bis heute werden knapp 4% des Gesamtenergieverbrauchs durch Holz abgedeckt. Jedes Jahr wachsen in Schweizer Wäldern 7 Millionen Tonnen Frischholz nach. Was nachwächst, darf laut Waldgesetz geschlagen werden. Tatsächlich werden jedoch nur 4 Millionen Tonnen geerntet, davon werden 700 000 Tonnen als Energieholz in Form von Holzpellets oder Holzschnitzeln zum Heizen und für Holzkraftwerke zur Gewinnung von Wärme und Strom genutzt.
Weil in der Schweiz jährlich mehr Holz nachwächst, als geerntet und verarbeitet wird, gibt es im Wald immer mehr Holz, das als Energieholz verwertet werden könnte. Insgesamt bestünde ein zusätzliches Potential von insgesamt rund 1,4 Millionen Tonnen Energieholz. Zudem fallen zum Frischholz jährlich 700 000 Tonnen Altholz an, die entsorgt werden müssen und zum Teil ebenfalls in Holzkraftwerken Verwendung finden. Über 200 000 Tonnen davon gehen in den Export ins benachbarte Ausland, vor allem nach Italien.
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11. Oktober 2009 um 23:52
Das Verbrennen von Holz gehört zu den rückwärtsgerichteten, mittelalterliche Technologien und ist einer modernen, zukunftsausgerichteten Unternehmung unwürdig.
20. Oktober 2009 um 12:15
Ich bin nicht Ihrer Ansicht.Natürlich belastet Hozverbrennung auch die Luft.Jedoch reinigt ein Baum die Luft.Holz ist in Verbindung mit optimalen Heizverbrennungs-
systemen immer noch besser als Öl.Holz wächst nach.
26. Oktober 2009 um 00:01
Holz welches in modernen Schweizer Holzvergasungsanlagen mit einer Effizienz von über 80% zu Strom und Wärme umgewandelt wird, reduziert wesentlich weniger Treibhausgase als Holz welches im Wald vermodert und dabei Methan ausstösst.
http://holzstrom.ch/
1. November 2009 um 00:07
KErnenergie ist nachhaltig, treibhausgasfrei und billig!
18. November 2009 um 02:02
Interessanter Diskussionansatzpunkt über die unterschiedlichen Energiesysteme. Jedoch glaube ich, dass einige Daten in dieser Diskussion helfen könnten:
- Gute Pelletkessel erreichen über 90 % Wirkungsgrad und weisen extrem niedrige Emissionswerte auf (http://pelletpreis.ch/de/…x/wissen/heizen.html), welche geringer als jene von Öl oder Gas sind
- GEMIS-Studien: Das gesamte freigesetzte CO2-Äquivalent von Holz wird mit 35 g/kWh angegeben. Der Vergleichswert für Heizöl (beim Einsatz von Brennwertkesseln) und Erdgas liegt bei 346 g/kWh bzw. 297 g/kWh etwa acht bis zehn mal höher. (http://de.wikipedia.org/wiki/Pelletheizung)
- Sehr guter Punkt von Realist bezüglich Methan, welches bei der Zersetzung von Holz auftreten kann. Gleiches gilt übrigens für schlecht geführte Komposthaufen!
- Kernenergie kann nicht als treibhausgasfrei bezeichnet werden. „Deutscher“ Atomstrom führt zu rund 32 g CO2-Äquivalente je kWh (GEMIS). Und ja, es ist günstig, jedoch haben wir das Problem der Endlagerung noch nicht gelöst, weshalb die Verwendung der für den Aufbau der Kernkraftwerke und die Lagerung der Abfälle besser für die Förderung nachhaltiger Energien genutzt werden sollte.
Meine persönliche Meinung: wir sollten das brachliegende Potential des Holzes aus der Schweiz nutzen und eine nachwachsende Ressource verwenden.
22. November 2009 um 14:10
KERNENERGIE HAT DAS GRÖSSTE POTENTIAL!
22. November 2009 um 14:12
JA ZU BEZNAU 3, GÖSGEN 2, VERBOIS, KAISERAUGST, GRABEN UND INWIL!
27. November 2009 um 16:43
Zu Michael. Es wäre durchaus wünschenswert ein voller und richtiger
Name dieses Autors zu erfahren. Zu vielen oberfächlichen und
populistischen Aussagen kann der Leser nur der Name Michael oder
Atommichi lesen. Solche Beiträge sind in keiner Weise konstruktiv.
Vielleicht meint Michael, der nicht zu dem stehen kann was er schreibt, sonst müsste er sich nicht verstecken, vielleicht meint
er Kernenergie hat das grösste Potential zur Zerstörung.
Zerstörung von Arbeitsstellen durch elektrische Automatisierung,
elektrische Produktionsprozessbeschleunigung, elektrische Robotisierung.Zerstörung der Gesellschaft.
Zerstörung von Leben. Menschenleben wie in Tschernobyl.
Schreibe jetzt auch mal so :-)
KERNENERGIE HAT DAS GRÖSSTE POTENTIAL ZUR ZERSTÖRUNG
26. März 2011 um 14:14
Kernenergie ist Fortschritt zum Vorteil des Menschen.
Holzfeuer ist romantisch.
Aber unsere Zivilisation benötigt die Leistung der Kernenergie zum Gedeihen!
27. März 2011 um 10:15
Es gedeiht im Moment sehr in Fukushima. Zweimillionenfach über dem Normalwert…
Doch auch ohne Unfall tötet jedes AKW. Neuere Studien lassen auf eine deutlilch erhöhte Krebsrate im Umfeld der Meiler schliessen. Offenbar ist Radioaktivität aus einem AKW für uns Menschen nicht gleichzusetzen mit der natürlichen Strahlung. Wie sollte sie auch, schliesslich hatten wir auch nicht Jahrmillionen Zeit, um uns mittels Evolution daran anzupassen.
27. März 2011 um 19:38
Mich stören solche Behauptungen in einer Diskussion über Holzenergie.
Sie sind längst widerlegt, denn es gibt nirgendwo einen Beweis für die angeblich höhere Schädlichkeit “künstlicher” Strahlung.
Interessant wäre im Zusammenhang über die energetische Holznutzung allenfalls die Gegenüberstellung von gasförmigen Radioisotopen, welche über den Abluftkamin eines Kernkraftwerkes freigesetzt werden und den Radioisotopen, die durch die Holzverbrennung freigesetzt werden.
Das ist für die Rotgrünen vielleicht etwas zu hoch, könnte aber durchaus interessieren…….
28. März 2011 um 01:10
Ein EINGEBILDETER KRANKER im wörtlichen Sinn!
So tönt es also, wenn die Einbildung überhand nimmt und die Ausbildung auf der Strecke bleibt.
Junge, du stehst mit dem Rücken zur Wand, was die Kernkraftwerke und ihre Strahlung anbelangt. Es liest sich zum Beispiel so:
-Epidemiologische Studie zu Kinderkrebs in der Umgebung von Kernkraftwerken (KiKK) hat zum Ergebnis, dass in Deutschland Kinder unter 5 Jahren häufiger an Krebs, insbesondere Leukämie, erkranken, je näher sie an einem Kernkraftwerk wohnen. Bereits frühere Studien hatten bei unter 5-jährigen Kindern für den 5 km-Umkreis ein erhöhtes Krebsrisiko festgestellt.-
Die Studien dazu darfst du ruhig selber aus dem Netz holen, denn dir noch welche Links zu präsentieren wäre auch nur Zeitverschwendung.
28. März 2011 um 06:26
Wenn ich ein Holfeuer anzünde, dann weiss ich, was ich mache. Ich habe die Sache unter Kontrolle und kann die Auswirkungen abschätzen. In Fukushima weiss offenbar niemand, was abläuft, nicht einmal der Betreiber selbst. Da kann es schon mal passieren, dass man der Presse einen um Faktor 1000 falschen Strahlenwert durchgibt und diesen Stunden später wieder korrigieren muss. Solche Vorkommnisse nicht gerade vertrauensbildend.