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Holzkraftwerk – Energie aus Holz

30. September 2009 | Wissen | Versorgung

20090930_wissen_versorgung2_140x140Holzkraftwerke bieten die Möglichkeit, aus einheimischen, nachwachsenden Rohstoffen sowohl Strom als auch Wärme zu produzieren. Damit liefern sie rund um die Uhr zuverlässige, klimaneutrale Energie und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energieproduktion aus neuen erneuerbaren Energien.
 
Um aus Holz und holzartiger Biomasse Strom zu erzeugen, nutzt man thermische oder elektrochemische Prozesse. Dazu existieren verschiedene Technologien. Zu den etablierten Verfahren zählt die Verbrennung mit nachgeschaltetem Dampfprozess, einer Dampfturbine und elektrischem Generator. Neuere Verfahren basieren auf einer Vergasung der Biomasse, bei denen das erzeugte (Holz-)Gas als Brennstoff in einem Verstromungsaggregat, z.B. Gasmotoren oder Gasturbinen und in Zukunft auch in Brennstoffzellen, genutzt wird.

Holz und holzartige Biomasse sind erneuerbare Energieträger mit einem sehr hohen einheimischen Wertschöpfungsanteil. In einem Holzkraftwerk wird Holz anstelle von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Erdöl oder Erdgas verbrannt. Ansonsten basiert ein Holzkraftwerk auf dem gleichen Wirkungsprinzip wie ein Kohlekraftwerk.

Beides sind Dampfkraftwerke, in denen Wasser einen thermodynamischen Kreisprozess durchläuft, wobei die Wärme eines Feuers im Holzkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt wird. In einem geschlossenen System wird Wasser unter hohem Druck in einem Kessel verdampft. Der Dampf wird in einer Dampfturbine entspannt, die einen elektrischen Generator antreibt. Der entspannte Dampf wird bei Bedarf mit einem Kühlmittel zu Wasser kondensiert, das mit Speisepumpen wieder dem Dampferzeuger zugeführt wird.

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Der bedeutende Unterschied liegt jedoch im verwendeten Brennstoff. Holz ist im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen CO2-neutral, denn das bei der Verbrennung freiwerdende CO2 wird zuvor von den Bäumen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen. Dieses klimaschädliche Kohlendioxid würde auch dann in die Atmosphäre gelangen, wenn das Holz im Wald liegen gelassen und verrotten würde.

Für die Verwendung in einem Holzkraftwerk, muss das Holz grundsätzlich zu Hackschnitzeln zerkleinert werden. Ein Holzkraftwerk mittlerer Grösse benötigt 50 000 Tonnen Holz pro Jahr und produziert Strom für 12 000 Haushalte, sowie Wärme für angrenzende Industriebetriebe und/oder Wohngebiete. Die Wärme kann auch über ein Fernwärmenetz Haushalte mit Wärme versorgen. Man rechnet heute mit Gestehungskosten für Strom aus fester Biomasse von 16 bis 25 Rappen pro Kilowattsunde. High-Tech Filteranlagen sorgen für eine einwandfreie Reinigung der Abgase.

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17 Kommentare

  1. Werft die Stromfresser in die Mülltonne!

    Spart den strom und die Müllverbrennung macht nochmehr Strom.

    Da bleiben die Auf dem Atomstrom sitzen!!!!!!

  2. Schweizer Holz welches in modernen Schweizer Holzkraftwerken mit einer Effizienz von über 80% zu Strom und Wärme umgewandelt wird, produziert wesentlich weniger Treibhausgase als Holz welches im Wald vermodert und dabei Methan ausstösst.
    http://holzstrom.ch/

    Zudem kann natürlich die Wärmeenergie aus einem Holzkraftwerk mit Schweizer Holz, die Wärmeenergie von Gas- und Ölheizungen (aus importiertem Gas- und Öl) ersetzen und den CO2-Ausstoss zusätzlich senken.

  3. Atomstrom ist auch sehr umweltfreundlich, dazu billig, erneuerbar und in fast beliebiger Menge verfügbar!

  4. Unsere Bundesräte Spühler und Ritschard wussten das vor Jahrzehnten!

  5. Neue ausländische KKWs mit Kosten von bis zu 10’800 pro kW sind viel zu teuer:
    http://thestar.com/commen…nists/article/665644

    Als Vergleich: Die Schweizer Firma Oerlikon hat sich Photovoltaik Kosten von $700 pro kW als Ziel gesetzt:
    http://oerlikon.com/ecoma…il&udtx_id=6810

    Angesichts der Arbeitslosigikeit in der Schweiz, wäre es doch besser wenn in Schweizer Firmen anstatt in ausländische Firmen investiert würde.

  6. Wollen wir wirklich klüger sein als der Rest der Welt?

    Dass Strom aus Kernkraftwerke nicht nur umweltfreundlich sondern auch kostengünstig ist, beweisen die Franzosen seit 25 Jahren mit tiefen Strompreisen bei einem Kernenergieanteil von über 70 % !

  7. Es reicht, wenn wir klug genug sind um lesen und verstehen zu können was in anderen Ländern abgeht in Sachen Energieerzeugung ganz allgemein und Kernkraft im besonderen und uns nicht irgend ein Interessengebundenes Gesülze vorsetzen lassen.

  8. Weg mit den Lügen des Grosskapitals!

    Rückbesinnung auf Marx und Lenin!

  9. Was? Sozis kommen doch nicht draus! Die sind gegen uns Arbeiter, Autofahrer und Kernkraftwerke!

  10. Mensch alter Sozi, les dich doch mal in die Geschichte ein, dann kannst Dich besinnen vor der Rückbesinnung

  11. Dass sich ein Ultra-Kommunist Sozi nennt ist etwa gleich absurd wie sich ein Sozialempfänger als Steuerzahler benennt.
    Der Eine ist gegen Rechte und der andere gegen Linke, eigentlich totale Ausgewogenheit!

  12. GEGEN STEINZEITKOMMUNISTEN! FÜR KERNENERGIE UND FORTSCHRITT MIT DER SVP!!!!!

  13. Brauchste nur die “caps lock” Taste drücken, dann schreibts wieder normal, auch bei abnormalen slogans!

  14. Die SVP ist die einzige Partei für neue KKW und tiefere Steuern. Die FDP tickt nicht so richtig, die CVP weiss nicht so richtig, was ihre Flügel eigentlich so treiben!

    SVP!

  15. Steuerzahler scheint ein höriger Parteigänger zu sein.
    Ist jedenfalls nicht zu beneiden um sein eingegrenztes Leben!

  16. Nicht Holz und PET- Flaschen verfeuern, sondern Atome spalten. Damit haben wir eine saubere und unerschöpfliche Energiequelle, die Kosten spart!

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