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Öl-Boom lockt China

9. Oktober 2009 | News | Öffentlichkeit

20091009_news_oeffentlichkeit_140x140Die weltweite Förderung von Öl steuert auf den höchsten Wert seit neun Jahren zu. Entspannung im Kampf um den Rohstoff ist aber nicht in Sicht.

Anfang 2009 war der Ölpreis infolge der weltweiten Rezession mit 34 Dollar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen. Inzwischen hat sich der Preis nach einem Zwischenhoch (74 Dollar) bei rund 68 Dollar stabilisiert. Positiv beeinflusst werden könnte die Entwicklung – zumindest kurzfristig – durch eine Meldung von IHS Cambridge Energy Research Associates.

Demnach besitzen die Ölfunde des ersten Halbjahres 2009 ein Förderpotenzial, das so hoch ist wie zuletzt zur Jahrtausendwende. Total wurden in diesem Jahr bereits 200 neue Erdölvorkommen entdeckt. Zurückzuführen sind diese Werte auf hohe Investitionen der Öl-Konzerne in Förderung und Erforschung neuer Fördertechnologien.

Das «Schwarze Gold» sprudelt also zunächst kräftig weiter – sehr zur Freude ambitionierter Volkswirtschaften wie China. Für seine gigantischen Wirtschaftswachstumsraten benötigt die Volksrepublik vor allem eines: Energie. Der «kleine Boom» in der Öl-Industrie kommt Peking wie gerufen, ändert aber nichts an der eigentlichen Strategie.

Um seinen Energiehunger langfristig stillen zu können, wird China weiterhin versuchen, sich weitere Energiequellen rund um den Globus zu sichern. Anders ist auch der jüngste Vorstoss Pekings nicht zu verstehen: In Nigeria hat der staatliche Ölkonzern China National Offshore Oil Corporation (CNOOC) Anspruch auf 23 Ölfelder erhoben, die bisher von den westlichen Multis Total, Shell und Chevron kontrolliert wurden. (jr)

 

10 Kommentare

  1. Die Volksrepublik China ist innert sechzig Jahren vom krisengeschüttelten und ausgeraubten Armutsland zur grössten Industrienation der Welt geworden. Die Chinesen sind höfliche und gebildete Leute, aber ………… sie essen Hunde und Katzen, halten nicht viel von Tierschutz, dafür umso mehr von der Todesstrafe. Wir sind mit einer Kultur konfrontiert, die uns grausam erscheint und die wir kaum verstehen. Sie sind sehr zahlreich (1300 Millionen) und wollen schnell reich werden. Dazu arbeiten sie hart und lassen zunehmend ihre Muskeln spielen. Heute das Öl und Eisenerz, morgen Phosphate, Kali, Ackerland, Fischgründe und alle Nahrungsmittel. Sie werden unser Leben verteuern.
    Indien holt zunehmend auf. Die grösste Demokratie der Welt gilt als gewaltlos und friedlich. In Kriegen mit China und Pakistan haben die Inder jedoch das Aussopielen der militärischen Karte gelernt. Ihre Milliardäre kaufen immer aggressiver angeschlagene Firmen in traditionellen Industrieländer auf. Arcelor Mittal ist der grösste Stahlkonzern der Welt, dank dem Aufkauf französischer, deutscher, luxemburgischer, spanischer usw. Stahlwerke. Die Familie Kalyani besitzt heute u. a. im Ruhrgebiet zahlreiche metallverarbeitende Betriebe. Auch die indischen Konsumenten werden immer kaufkräftiger und anspruchsvoller, was wir, nicht nur an der Tankstelle, spüren werden.

    Die Welt verändert sich rasch und wir sehen uns mit Entwicklungen konfrontiert, die uns schon bald im Alltag hart treffen könnten.

  2. Kernenergie entspannt zumindest die Energiesituation.
    Es braucht einfach Elektroautos, -heizungen, -grills, -stahl usw.
    Fossile Brennstoffe sind möglichst durch Kernenergie zu ersetzen!

  3. Ach, warum sollen wir uns plötzlich vor den Chinesen und den Indern fürchten?
    Die planen und bauen doch soviel tolle Kernkraftwerke, dass man ganz neidisch wird!
    Und der Sprit an unseren Zapfsäulen ist doch schon lange viel zu billig, müsste doch mindestens fünf Fränkli kosten pro Liter damit wir endlich Platz haben auf den Strassen.

    Also, warum so tolle Atom-Staaten plötzlich in Frage stellen, wo sie doch so lange als Vorbild herhalten durften?

    (inkl. Ironie für die Humorlosen)

  4. Die Linken machen alles kompliziert und teuer. Ich finde, es reicht einfach!

    Die SVP weiss wie es geht!

  5. Arbeitsplätze für Schweizer, Atomkraft für die Welt!

  6. So viele Atommeiler wie nötig, so wenig Atom wie möglich.
    Nur so viele AKW wie wir Strom und Arbeitslplätze konsumieren.

  7. china beienflusst den ölpreis in deutschland stark!

  8. China und Indien setzen auf Wirtschaftswachstum, produktive Investitionen, Kernenergie, Raumfahrt, Internet und Mobilfunk. Deutschland setzt auf Alternativenergien, Bürokratie, hohe Steuern und Integration von Fremdvölkern!
    Wer wird 2030 wohlhabend und wer arm sein?

  9. Raumfahrt, Kernenergie, Internet und Gentechnologie sind die Motoren des Fortschritts, unsere Zukunft und unser Schicksal!

  10. Die Kernenergie ist in vielen Bereichen ein Schrittmacher des Fortschrittes. Das ist einfach nicht zu leugnen!

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