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Wie funktioniert ein Kernkraftwerk?

8. Dezember 2009 | Wissen | Versorgung
20091208_wissen_versorgung_2_140x140Das Kernkraftwerk (KKW) ist eine weiterentwickelte Form des thermischen Kraftwerks. Im Reaktor des KKW wird durch die kontrollierte Kernspaltung von Uranatomkernen eine immense Wärme (thermische Energie) freigesetzt.

Diese wird zur Erzeugung von Dampf genutzt. Der Dampf wird mit hohem Druck auf eine Turbine geleitet. Diese treibt den Generator an, der so Strom produziert. Das Wasser im Reaktorkern befindet sich in einem eigenen geschlossenen Wasserkreislauf und dient als Kühlmittel und als Bremse für die bei der Kernspaltung freigesetzten Atomteilchen (Neutronen). Nur so können sie weitere Kernspaltungen auslösen. Die Kühlung des Dampfkreislaufes kann entweder direkt mit See- oder Flusswasser oder in einem Kreislauf via Kühlturm geschehen.

 

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Kernkraftwerke erzeugen Bandenergie. Sie werden rund um die Uhr mit der gleichen Leistung betrieben und decken so den Grundbedarf an Strom.

Vor der geologischen Tiefenlagerung ist bei den hochradioaktiven Abfällen eine kontrollierte Zwischenlagerung von rund 40 Jahren nötig. Ein ausgedientes Brennelement, wie es nach drei bis vier Jahren Betrieb aus dem Reaktor entladen wird, besteht nur zu rund 4% aus radioaktivem Abfall. Die übrigen 96% sind grundsätzlich weiterhin als Kernbrennstoff nutzbar. In Wiederaufarbeitungsanlagen werden die Kernbrennstoffe vom hochradioaktiven Abfall getrennt und für die Stromerzeugung rezykliert.

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29 Kommentare

  1. Warum steigen sie nicht auf Wasser Kraft um des were das beste für die umwelt.

  2. Atomkraft bringt mehr Arbeitsplätze!

  3. 1. Mirzet Basic schrieb:
    12. Dezember 2009 um 09:54
    Warum steigen sie nicht auf Wasser Kraft um des were das beste für die umwelt.

    were beshte wos je hets gits oder??? :-P

  4. Vollgeile Multikultis!

    Wasserkraft ist in der Schweiz ausgereizt, darum forderte 1964 der Sozi-Bundesrat Willy Spühler die zögernde Elektrizitätswirtschaft auf, Kernkraftwerke zu bauen!

    Spühler hatte schon recht, nur haben wir heute einen Leuenberger, der die KKW zu wenig fördert!

  5. Leuenberger muss abgesetzt werden, wenn er nicht selbst zurücktreten will!

  6. Diese Seite sollten sie unter EnergieMonolog.ch veröffentlichen!

  7. Wir müssen die ewigen Verhinderer abstellen und dringend Investitionen in Kernkraftwerke, Raumfahrt und Multimedia fördern und Multikulti abstellen!

  8. Sicher nicht!!!!!!!!!!

    Es ist natür lich reiner ZUFALL das rund um unsere schö nen AKW die Krebs fälle höher sind als in Gegen den wo keine stehen.

    2.) Die Brenn stäbe könne nur aus Russ land kom men und dort berei tet nur eine ein zige Firma Uran auf. Die Ato ma ren Ele mente ste hen ein fach auf einem Park­platz in Fäs sern völ lig unge schützt. Die Flüsse in die ser Region sind ato mar ver­säucht und die regie rung bezahl jedem der weg zieht einen klei nen Scha den se­ratz also ich nehme an die arbei ten dort SEHR SAUBER.

    3.)
    a)Wenn ein Solar pa nel explo diert, wie das auch immer pas sie ren soll, sind die Fol gen ein paar Fränkli und nie mandwir des swe gen Krank!

    b)Bei einer Wär me pumpe hat ein Haus halt für einige Zeit kalt aber wird wohl kaum gros sen Scha den davon tragen!

    c)Bei wind Ener gie kommt grosse Kri tik auf, dass sie die Land schaft ver sauen ABER fin det ihr Kühl türme schöner ??!!!

    d) Wenn ein Stau damm bricht gibt es schon eine immense Kata stro phe jedoch sind davon meist nur Regio nen betrof fen. Wenn eines unse rer AKW’s fliegt, sind ziem lich sicher mehr betroffen!!!

    e) E wie End lose Lügen wieso reden unsere lie ben AKW Betrei ber denn so spär­lich über den Bezug von Ato ma rem Gut oder von den gros sen Risi ken eines AKW’s. Keine Ver si che rung der Welt würde für den gan zen Scha den wel cher durch ein wei te res Unglück wie Tscher no bil aufkommen.

    P. S. Ein AKW muss auch gebaut wer den und dabei wir viel mehr CO2 aus ge stos­sen als beim ein rich ten einer Wind-,Sonnen– oder Erd wär me an lage!!!!
    CO2 frei ganz und garnicht!!!!

  9. CO2 neutral heisst nicht zwingend dass es umweltfreundlich ist!!!!!!!! Dass könnten Sie auch in Ihrer Werbung erwähnen…

  10. Im französischen Rhonetal werden Brennelemente für Leichtwasser- Reaktoren hergestellt, ohne dass sich deutsche Touristen daran stören.
    Was soll der linke Unsinn!

  11. was???????????????????????????????

  12. Keine Panik! Aus Fukushima lernen!

  13. Die einzige Lehre, die daraus gezogen werden kann, heisst Ausstieg. So schnell wie möglich. Das hat mittlerweile sogar die FDP gemerkt.

  14. @Alexander Stebler: Wenn sie für sich AKW-freien Strom bevorzugen, könnnen sie diesen gegen einen kleinen Aufpreis bei ihrem Elektrizitätswerk beziehen.
    Die Alternativen zu den bestehenden AKWs sind:
    Rasche Planung und Realisierung mehrerer Gas-Kombi-Kraftwerke. Die CO2-Reduktionsziele können nicht mehr erreicht werden.
    Oder: Teurer und uneffizienter Stromimport von AKWs aus Frankreich. Merke: Weder das Problem von Restrisiko noch das Entsorgungsproblem sind gelöst. Wir werden abhängig von Frankreich.
    Oder: Wir bauen intelligente Netze mit denen der Strom Bedarfsgerecht rationiert werden kann. Privathaushalte benötigen nicht mehr als je eine Stunde Strom am Morgen und am Abend. Schwergewichtig sollte man natürlich denen den Strom abstellen, die für die Knappheit verantwortlich sind.
    Es gibt keine Alternative zu:
    Förderung Alternativer Energien mit voller Kraft.
    Förderung der Energieeffizienz
    Ersatz der bestehenden Atomkraftwerke durch moderne und sichere Anlagen.
    Wir werden in Zukunft noch viel mehr Energie benötigen als bis anhin, alleine schon durch das Bevölkerungswachstum. Wir müssen aus allen Rohren feuern um den zukünftigen Bedarf zu decken.

  15. Aus allen Rohren kühlen ist wohl im Moment eher die Devise…
    In Ihrer Argumentation, Herr Kuster, zeigt sich Ihre Blindheit auf dem “erneuerbaren” Auge und Ihr ungebrochener Glaube an unbegrenztes Wachstum. Wie beim angehenden Atomingenieur der ETH aus Indien, der kürzlich im Radiointerview von sich gab, Indien habe weder nennenswert Wasserkraft noch Öl, Gas oder Kohle und sei darum auf Atomkraft angewiesen. – Indien hat Sonne und Wind im Überfluss!
    China steht vor riesigen Umweltproblemen, die sich in rasant zunehmender Erosion, verheerenden Überschwemmungen, Wüstenbildung, Sandstürmen, immer häufigeren Dürren usw. äussern. Sollte der Wind mal drehen, haben die noch ein Problem mehr…
    Es kann nicht so weitergehen, Herr Kuster. Die ganze Menschheit muss den Schritt zu konsequenter Nachhaltigkiet im Umgang mit unserem Planeten machen, und zwar subito. Wir können nicht weiter auf “Pump” leben. Industrielle Landwirtschaft zerstört die langfristige Bodenfruchtbarkeit, Fossile Brennstoffe lassen das Klima kippen und AKW sind das netagive Musterbeispiel einer “Technologie auf Pump”. Uranminen und Wiederaufbereitungsanlagen sind katastrophal genug. Unfallrisiko und Strahlenmüll kommen noch dazu.
    Unsere Erde hätte laut Hans Herren (Träger des Welternährungspreises und Leiter des Millenium Institute) das Potenzial, 10 Milliarden Menschen nachhaltig zu ernähren, wenn die Landwirtschaft konsequent auf kleinbäuerliche, ökologische Bewirtschaftung umgebaut und würde und der Konsum von Fleisch so reduziert würde, dass auf die Verfütterung von Lebensmitteln (Getreide) verzichtet werden könnte.
    Ich bin tief überzeugt davon, dass ähnliche Überlegungen auch für den Energiebereich anwendbar sind. Der Endergieverbrauch der Menschheit ist absolut marginal im Vergleich zum vorhandenen Potenzal an regenerativer Energie.
    Vielleicht brauchen wir anfangs halt ein paar Windkparks im Ausland. – Warum nicht? Uran kommt schliesslich auch nicht aus den schweizer Alpen. Der Strommart ist längst ein europäischer Markt. Hier auf Heimatgefühl zu machen geht einfach an der Realität vorbei.

  16. Sollen die Grünen doch in Peking, Tokio und Seoul gegen Kernkraftwerke protestieren. Damit würde sich das Problem wie von selbst lösen……

  17. Besten Dank für Ihren fundierten, sachlichen Beitrag zum Energiedialog, “Fortschritt…” Ihre Argumente klingen Überzeugend.

  18. Die Überlegung ist ein wenig brutal, aber gar nicht so abwegig.
    Wir sollten nicht vergessen, dass die Natur einfach gefährlich ist. Wie leicht ein Erdbeben entstehen kann, hat man im Zusammenhang mit Bohrungen nach Erdwärme in Basel gesehen.
    Wir müssen uns gegen Risiken schützen, als Individuen wie auch als Gesellschaft.

    Japan muss mit der Erdbebengefahr leben, wir haben Lawinengefahr usw.

  19. Unser Landschaftsgärtner fand die Natur anscheinend so gegährlich, dass er zum Autofahrlehrer mutierte!
    Die Natur ist wahrscheinlich dankbar dafür.

  20. @Markus Alder
    Wie viele Opfer gab es denn beim besagten Erdbeben in Basel?
    Ich finde den Vergleich zwischen dem geothermiebedingten Rumpler von Basel und der Katastrophe in Japan ziemlich abwegig.

  21. @Markus Alder
    Besten Dank für ihre Replik, auch wenn sie etwas am Thema vorbei schreiben. Folgendes:
    Die übertriebene Reaktion auf das Erdbeben in Basel zeigt ja die Hysterie die wir Kontrollfreaks allem gegenüber aufbringen, das wir selber nicht verstehen (Das Erdbeben war reiner Zufall, die gewaltige Energie die durch ein Erdbeben freigesetzt wird kann rein technisch in so kurzer Zeit gar nicht erzeugt werden). Und es ist auch ein Klasse Beispiel welche Hindernisse den Ausbau der alternativen Energien praktisch verunmöglichen. Es gibt gegen praktisch alles eine Opposition, die fähig ist, fortschrittliche Projekte zu Fall zu bringen. Die Devise ist: nicht vor meiner Haustüre. Hier braucht es einen Abbau der demokratischen Mitwirkungsrechte. Genauso wie beim Bau von Endlagern und Kraftwerken. Die Stimmbürger sind nicht kompetent genug über solche Sachfragen zu entscheiden.
    Ob ich an den Fortschritt glauben mag oder nicht: Wachstum ist die Luft zum Leben für unsere Gesellschaft und etwas das man genausowenig verhindern kann wie die Globalisierung oder die aufgehende Sonne.
    Die Probleme die sie in ihrem Kommentar ansprechen sind verursacht durch die Klimaerwärmung. Diese gilt es in erster Linie zu bekämpfen. Und zwar durch einen Ersatz der fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien und Kernkraft. Die Abschaltung der AKW hat aber im Gegenteil einen Mehrverbrauch von Gas, Kohle und Schweröl zur Folge (in Kraftwerken Europaweit).
    Die beste Art das Risiko, das von Atomkraftwerken ausgeht, zu kontrollieren ist sie selber zu betreiben statt in einer St. Florianspolitik den Strom einfach aus Französischen Atomkraftwerken zu beziehen und dann zu jubeln wie nachhaltig man sei.
    Ich empfehle Axpo, Alpiq und BKW ihre AKW-Neubaupläne in der Schweiz zu begraben und stattdessen im grenznahen Frankreich zu bauen. Denn natürlich haben sie recht: es spielt wirklich keine so grosse Rolle wo die Kraftwerke stehen. Die Arbeitskräfte würden die Franzosen mit Händereiben annehmen und unsere Energieversorgung wäre wieder gesichert. Ist das nicht das Ei des Kolumbus?

  22. Nur wenn der Wind nicht aus Westen kommt. Das kommt er aber meistens…
    Und er streicht beinahe ungenutzt über die vielen hundert Kilometer Küste Frankreichs, über die weiten, kaum besiedelten Ebenen, durch Dörfer und Städe mit ihren kahlen, in der Sonne glühenden Süddächern (mit den Elektroheizungen darunter…) und durch die Dampffahnen der Kühltürme in unser ach so energiearmes, dichtbesiedeltes Binnenland, wo sich der Homo Sapiens vor der ewigen Dunkelheit der stromlosen Zukunft fürchtet.

  23. Allein im Abfall steckt genug Energie für die 2000- Wattgesellschaft!!!

  24. Nun wollen die Grünen und Rotgrünen plötzlich immer mehr Abfall produzieren!
    Eine richtige multikulturelle Wegwerfgesellschaft!

  25. Wir brauchen eine realistische Energiepolitik und dazu gehört ein wachsender Anteil Kernenergie!
    Basta!

    Daher müssen die Menschen über die Kernenergie aufgeklärt werden.

  26. Frage:wie funktioniert ein KKW ?
    Anwort:siehe Tschernobyl und Fukushima
    AKW sind unbeherrschbare Technologien.Brauchen wir noch mehr Beweise wie vielleicht ein Supergau in Deutschland ?? Sind Tschernobyl und Fukushima noch nicht genug ??
    Sonne,Wind und Wasser geben ausreichend Energie für alle Menschen ab,wenn mann endlich vernüftige Technologien anwendet und auch einsetzt.Technisch ist das möglich.

  27. Neue Kernkraftwerke bauen und ältere verbessern. Das gibt gute Energie für Wachstum und Wohlstand. Die SVP treibt eine vernünftige und bürgernahe Politik an!

  28. Und verliert Wahlen,denn SVP-Haltung zu AKW’s ist niemals mehr mehrheitsfähig, da ändern ein paar Sitzgewinne in Parlamenten nichts dran. Eine radikale Atom-Befürworter-Position, wie sie die SVP weiterhin vertritt, wird nie mehr mehrheitsfähig.

  29. Ich verstehe nicht, warum sich die SVP nicht mehr für EINHEIMISCHE Energie erwärmen kann. So viele Bauern könnten ihre Chance packen und mit Biogas und Photovoltaik ein zusätzliches Standbein für ihren Betrieb aufbauen.
    Doch die SVP wird immer mehr zur Partei des Grosskapitals, und dieses sträubt sich heftig gegen eine dezentrale Energieproduktion. Warum? Weil damit die alte Weisheit “wer hat, dem wird gegeben” ein wenig an Gültigkeit verlieren könnte.

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