Kernkraft – Energielieferant auf allen Kontinenten
Kernenergie ist eine Primärenergie, die bei Kernreaktionen (Kernspaltung und Kernfusion) freigesetzt wird. Sie wird u.a. zur Erzeugung von Strom eingesetzt.
Während sich Reaktoren zur Kernfusion erst im Forschungsstadium befinden, wird die Kernspaltung bereits seit den 1950er Jahren in Kernkraftwerken (KKW) im großen Maßstab eingesetzt. Als Kernbrennstoff wird überwiegend Uran verwendet.
Rund im die Welt sind 439 KKW in 31 Ländern auf fünf Kontinenten in Betrieb. Deren installierte Leistung beträgt rund 370 000 Megawatt, ihr Anteil an der globalen Stromerzeugung liegt bei 16%, in Westeuropa bei 30%. Die meisten KKW stehen in den USA (104), Frankreich (58) und Japan (56). Weltweit sind rund 40 Anlagen im Bau und weitere 100 in Planung.
In der Schweiz stehen fünf Reaktoren mit einer Gesamtleistung von 3220 Megawatt in Betrieb. Hierzulande ist die Kernkraft mit einem Anteil von rund 40% neben der Wasserkraft einer der zwei Hauptpfeiler einer zuverlässigen, nahezu CO2-freien und wirtschaftlichen Stromversorgung. Betrachtet man den CO2-Ausstoss über den ganzen Zyklus vom Uranabbau bis zur Entsorgung der radioaktiven Abfälle, schneidet die Kernenergie nach der Wasserkraft am besten ab.
Die Nutzung der Kernenergie in der Schweiz bedeutet:
- Günstige und klimafreundliche Stromproduktion
- Hohe Versorgungssicherheit bei geringer Auslandsabhängigkeit
- Zuverlässige, planbare Produktion von Bandenergie
Ab 2020 ist das Ende der Betriebsdauer der ältesten Schweizer KKW, Beznau I und II und Mühleberg, absehbar. Nach deren Abschaltung ist mit einer massiven Stromversorgungslücke zu rechnen. Bis 2030 geht man von einer Lücke von 25 bis 30 Mrd. kWh aus, falls keine geeigneten Massnahmen ergriffen werden.
Trotz massiver Förderung der neuen Energien kann die absehbare Versorgungslücke – fast der Hälfte der heutigen Schweizer Stromproduktion –nur durch den Ersatz der bestehenden KKW geschlossen werden. Mit der Einreichung von Rahmenbewilligungsgesuchen für Ersatz-KKW ist der politische Prozess 2008 in Gang gesetzt worden.
Weitere Beiträge:
- Karin will’s wissen — Kernenergie
- Wie funktioniert ein Kernkraftwerk
- Kernkraftwerksrevision — Auf Herz und Nieren geprüft
Weiterführende Informationen:



12. Dezember 2009 um 09:48
Es solten in der Schweiz keine Kernkraftwerke gebaut werden man solte entweder auf Solar Energie oder Wasserkraft Energie um gestigen werden
12. Dezember 2009 um 20:53
Baut noch einmal mehr Kernkraftwerke– für Arbeitsplätze!
12. Dezember 2009 um 20:54
Holt weniger Gastarbeiter– Arbeitsplätze für Schweizer zuerst!
Mehr Wohlstand mit Kernkraftwerken und billigem Atomstrom zur Förderung der Industrie!
SVP!
1. Januar 2010 um 16:59
Müssen Umweltschützer wirklich gegen Kernkraftwerke sein?
Für Atomkraftwerkgegner wäre ein „Ja“ zu neuen Reaktoren in Mühleberg, Beznau und Gösgen ein unverzeilicher Fehlentscheid. Er würde uns, so sagen sie, auf dem Weg in eine neue Energie-Zukunft auf eine unnötige Zusatzschlaufe führen. Der Brennstoff Uran stehe nur noch für eine kurze Zeit zur Verfügung, die langfristige Lagerung des radioaktiven Abfalls sei ungelöst und die Risiken beim Betrieb von AKW seien nicht zu verantworten. Zudem sind Atomkraftwerkgegner davon überzeugt, dass die erneuerbaren Energien zusammen mit einer besseren Energieeffizienz und einem sparsameren Energieverbrauch die schrittweise Ablösung der fossilen Brennstoffe ohne die Nutzung von Atomkraft schaffen können. Atomkraftwerkbefürworter sind in den Augen der Gegner verantwortungslose Lobbyisten der gewinnorientierten Elektrizitätsgesellschaften und der an dieser Technik verdienenden Industrie.
Es gibt jedoch auch Menschen, die sich für den Umweltschutz einsetzen und gerade deshalb für die Nutzung der Kernenergie sind. Menschen, die sich zum Teil intensiv mit der Kern– und der Reaktorphysik sowie der Nukleartechnik auseinandersetzen. Menschen, welche sich zudem mit den verschiedensten Möglichkeiten der zukünftigen Energieversorgung befassen. Menschen, welche sich auch für die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz einsetzen, jedoch versuchen, objektiv deren Grenzen abzuschätzen.
Wer meine Beiträge unter Google Earth http://www.panoramio.com/user/800695 gelesen hat, weiss, dass die weltweit stattfindende Weiterentwicklung der Nukleartechnologie das Potential hat, uns schrittweise zu einer Nutzung der Kernenergie zu führen, welche zusammen mit den erneuerbaren Energien und einer optimalen Energieeffizienz unsere Energieversorgung langfristig sicherstellt. Brennstoff für den Betrieb von Kernkraftwerken ist auf der Erde mengenmässig und zeitlich praktisch unbegrenzt vorhanden. Die Risiken werden kleiner und verschwinden schliesslich ganz. Der radioaktive Abfall wird bei wesentlich kürzeren Lagerungszeiten kein grosses Problem mehr sein.
In der Schweizer Politik fehlt eine Partei, die sich für eine umweltfreundliche, soziale Marktwirtschaft einsetzt. Eine Partei, welche sich für den Umweltschutz engagiert, aber keinen ideologisch gefärbten Kampf gegen Atomkraftwerke führt. Eine Partei, welche die freie Marktwirtschaft zwar anstrebt, diese jedoch aufmerksam beobachtet und ihr wo nötig Regeln vorgibt. Eine Partei, welche nicht nur den Wohlstand sondern die umfassende Wohlfahrt von uns allen anstrebt.
1. Januar 2010 um 22:37
Atomkraftwerke für den Umweltschutz, Freiheit und Marktwirtschaft für die Lebensqualität.
Wir haben zu viele Rotgrüne und Linke.
Japan ist viel stärker übervölkert als die Schweiz. Die Atomkraftwerke sorgen für eine platzsparende, umweltfreundliche und nachhaltige Energieversorgung.
Grüne und Sozialisten sind in Japan absolut unbeliebt!
6. Januar 2010 um 17:37
Mich stört an diesen Roten und Grünen einfach die Tatsache, dass sie fast immer einen gutbezahlten und sicheren Beamtenposten haben oder von Subventionen leben, während wir Normalbürger die volle Wirtschaftskrise erdulden müssen und auch noch für Alternativenergien, Integrationsprogramme und Drogenabgaben abgezockt werden!
Es ist genau die “normale”, eher die untere Mittelschicht, welche alles bezahlen darf, da die Reichen nicht bezahlen wollen und die Armen nicht können!
Daher macht es Sinn, die Fördergelder für Alternativenergien, Kultursubventionen, Drogenabgaben sowie Integrationsprogramme zu kürzen und dafür neue Kernkraftwerke zu bauen sowie die Berufsbildung in naturwissenschaftlichen und technischen Bereichen zu verbessern!
7. Januar 2010 um 19:50
Völlig richtig! Wir brauchen eigentlich auch eine neue Autopartei. Wir wollen mehr Lohn, sichere Arbeitsplätze, weniger Sozialbetrüger, mehr Wirtschaftswachstum, weniger Grüne, mehr Fortschritt und weniger Vorschriften!
Atomkraftwerke nützen der Wirtschaft und schaffen Arbeitsplätze.
9. Januar 2010 um 19:49
@ Arbeitsloser
“WIR WOLLEN” nützt wenig! Aber vielleicht nützt es wenn Arbeitsloser von seiner Wenigkeit etwas beisteuert.
Und wenn es auch nur der gute Wille ist, seine wirren Gedankengänge etwas zu hinterfragen.
Merke: Diejenigen die immer “wir wollen” schreien verenden meistens bevor sie was bewegen!
13. Januar 2010 um 18:55
Spannend, wie sich diese “Linken” und Anders rum Alternativen ganz privat gegenüber Frauen verhalten und welche Forderungen sie stellen. Damit müsste man an die Öffentlichkeit!
15. Januar 2010 um 21:34
Mir fällt immer wieder auf, wie wirtschafts– und technikfeindlich die rotgrüne und kaviarlinke Alternativenergie– Schickeria ist.
Dabei profitieren diese Leute besonders dreist von unseren Steuergeldern.
Am lustigsten sind die Subventionsempfänger, die den selbst erzeugten Solarstrom verkaufen und billigeren Atomstrom konusmieren.
Hauptsache, die Mittelschicht bezahlt bis zum Umfallen!!!!!!
14. März 2010 um 16:38
Die Schweiz investiert praktisch nichts in die neue erneuerbare Stromproduktion.
Während die Schweiz 40 Milliarden Franken in ausländische Ramschpapiere ohne Schweizer Arbeitsplätze investiert, investiert sie gleichzeitig lediglich 0.3 Milliarden Franken in erneuerbare Schweizer Kraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von limitierten, ausländischen Energieträgern reduzieren.
Es gibt leider keine Schweizer Firma, welche Kernreaktoren baut und es gibt leider keine Schweizer Uranminen, keine Schweizer Anreicherungs– und keine Schweizer Wideraufbereitungsanlagen.
Habt doch auch ein Herz für die Schweiz und Schweizer Arbeitsplätze und investiert auch etwas in Schweizer erneuerbare Kraftwerke.
14. März 2010 um 16:49
Übrigens selbst wenn Ihr neue erneuerbare Schweizer Kraftwerke und dezentrale Schweizer Kraftwerke mit Schweizer Arbeitsplätzen aus ideologischen Gründen und zum Schutz des Strom-monopols nicht ausstehen könnt:
Wenn die Schweiz in günstige, schnell gebaute Schweizer Gaskombi-Kraftwerke (anstatt in neue, teure, ausländische Reaktoren mit äusserst langen Bauzeiten) investiert und mit deren Strom Schweizer Wärmepumpen betreibt, welche bestehende Gasheizungen und Ölheizungen ersetzen, kann der Brennstoffverbrauch mehr als halbiert werden.
Habt doch auch ein Herz für die Schweiz und investiert auch etwas in Schweizer Optionen mit Schweizer Arbeitsplätzen und die Reduktion der Schweizer Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern.
14. März 2010 um 21:48
Fossile Stromerzeugung “durch die Hintertür” kann kein Ziel sein, denn schon 1964 (!) forderte SP– Bundesrat Spühler die –damals noch zögernde– Elektrizitätswirtschaft zum Verzicht auf konventionell thermische Kraftwerke auf und statt dessen “direkt” Kernkraftwerke zu bauen.
Es ist schlicht eine Dummheit, ein halbes Jahrhundert später– aus welchen Gründen auch immer– Gas,- Öl oder Kohlekraftwerke zu bauen!
Subventionierte Arbeitsplätze mit Alternativenergien machen keinen Sinn, denn die Subventionen müssen irgendwie bezahlt werden. Ob aus Steuereinnahmen oder mit höheren Strompreisen, beides kostet uns Wohlstand. Kernenergie bringt Arbeitsplätze und Steuereinnahmen bei tiefen Strompreisen– ganz ohne Subventionen. Nötig ist einfach ein SP– Bundesrat Leuenberger, welcher die Elektrizitätswirtschaft auffordert, endlich neue Kernkraftwerke zu bauen um die Stromlücke zu füllen. Ebenso muss die Bürokratie entschlackt werden, um die Bewilligungsverfahren zu beschleunigen.….…..
15. März 2010 um 12:17
Die Abstimmung an der Steckdose entscheidet täglich mit grösster Stimmbeteiligung über die Zahl neuer Kernkraftwerke.….……
22. Mai 2010 um 15:20
Neue ausländische AKWs sind trotz massiven, weltweiten Subventionen viel zu teuer:
http://www.thestar.com/business/article/665644
Kein Wunder müssen die Axpo, BKW, Alpiq etc. die Strompreise verdoppeln um neue teure, ausländische AKWs finanzieren zu können, welche leider unsere Abhängigkeit vom Ausland noch stärker erhöhen:
http://www.swissinfo.ch/ger/Strompreise_werden_sich_verdoppeln.html?cid=6933038
22. Mai 2010 um 15:20
Neue ausländische AKWs sind trotz massiven, weltweiten Subventionen viel zu teuer:
http://www.thestar.com/business/article/665644
22. Mai 2010 um 15:21
Kein Wunder müssen die Axpo, BKW, Alpiq etc. die Strompreise verdoppeln um neue teure, ausländische AKWs finanzieren zu können, welche leider unsere Abhängigkeit vom Ausland noch stärker erhöhen:
http://www.swissinfo.ch/ger/Strompreise_werden_sich_verdoppeln.html?cid=6933038
23. Mai 2010 um 13:10
Was soll der Unsinn?
Wie kann es sein, dass billiger Atomstrom die Preise erhöht?
23. Mai 2010 um 15:35
Schweiz ohne Kernkraftwerke würde eine Reduzierung des innländischen Stromverbrauchs um 40 Prozent bedeuten. Die Grünen spekulieren dass man diese Lücke alleine mit erneuerbaren Energien überbrücken kann. Dieses “Experiment” durchlebt jetzt gerade Deutschland. Das schlimme ist, dass ohne Kernkraftwerke nicht nur Erneuerbare Energieträger zum Einsatz kommen, sondern vermehrt auch Kohle– Gaskraftwerke!!! Zudem wird nun im grossen Masse AKW-Strom in Frankreich zu teueren Preisen eingekauft. Die Deutschen zahlen und die Franzosen verdienen. Auf die Schweiz umgemünzt hiesse dass, die praktisch C02 freie Stromproduktion aufgeben, die Abhängigkeit zum Ausland (F) zu erhöhen und den Wohlstand durch hohe Preise zu gefärden. Dies alles nur um den Prozentsatz der Erneuerbaren Energien in der Schweiz zu erhöhen und die rentablen praktisch C02 freien AKW‘s abzustellen. Das ist sinnloser Schwachsinn, der von Zukunftsillusionen getragen wird.
24. Mai 2010 um 13:38
Wir sollten ihm Zeit lassen sich zu berichtigen allein seinem Namen zuliebe!
24. Mai 2010 um 16:25
Momentan sind die Franzosen gar nicht mehr in der Lage, Atomausstiege mit erhöhten Stromexporten abzufedern, da sie selbst den Bau neuer Kernkraftwerke verschlafen haben. Die letzten beiden Reaktoren, Civaux 1 und 2, gingen um die Jahrtausendwende ans Netz, unterdessen ist der Stromverbrauch jedoch trotz Wirtschaftskrise und entgegen allen Voraussagen, stark gestiegen. Dafür sind wohl hohe Gas– und Ölpreise, aber auch die rasante Ausbreitung von Breitband– Internet und Mobilfunk verantwortlich.
Der Bau von Kernkraftwerken der 3. Generation läuft harzig an, u. a. weil nach Angabe von EDF– Chef Henri Proglio viele Ingenieure pensioniert wurden, ohne dass ausreichend Nachwuchs eingestellt wurde! Also typisch neoliberale Sparpolitik schon unter Vorgänger Gadonneix! Sarkozi– Freund Proglio, der von einer kräftigen Lohnerhöhung profitiert, hat nun die Aufgabe, die Erneuerung und den Ausbau des Kernkraftwerk– Parkes voranzutreiben und zugleich die Verfügbarkeit der älteren Anlagen wieder zu verbessern. Diese sank– angeblich wegen Sparmassnahmen bei der Wartung und Streiks– auf ungewöhnlich tiefe Werte.
Die Schweiz muss wegen der sich in Europa abzeichnenden Stromknappheit eigene Kernkraftwerke bauen.
24. Mai 2010 um 18:13
Die Kernenergie ist letztlich stärker als die rotgrüne Verhinderungspolitik!
24. Mai 2010 um 18:16
@ anders rum
Einfach anders als die Anderen sein( wie es dein Name auch sagt), egal ob es der Wahrheit oder wie in diesem Falle eben nicht der Wahrheit entspricht.
26. Mai 2010 um 14:59
Lieber Richtig rum Abfälle trennen statt anders rum alles verbrennen!
Die Verbrennung von PET– Flaschen, Aluminium und kompostierbaren Garten– und Küchenabfällen zur Stromgewinnung ist ökologischer Unsinn!
26. Mai 2010 um 17:49
Eine totale Umstellung auf ein naturverbundenes und gesundes Leben spart viel Energie. Damit werden neue AKW überflüssig. Kalt Duschen spart Strom und fleischlos essen spart Energie, Landschaft und Ressourcen!
.….…. und ist erst noch viel gesünder!
1. Juli 2010 um 21:11
Aber bitte mit Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen!
Baut Beznau 3, Gösgen 2 und Mühleberg 2!
4. Juli 2010 um 21:53
Ein übertrieben hohes Wirtschaftswachstum brauchen wir auch nicht, ich denke, 0,5 %- 1 % pro Jahr im langjährigen Durchschnitt wäre genug.
Eigentlich ist das Wachstum seit dem Jahr 2000 trotz Wirtschaftskrise gar nicht so schlecht, die Arbeitslosigkeit wird momentan hauptsächlich von der Einwanderung getrieben.…