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Wie funktioniert ein Kernkraftwerk?

8. Dezember 2009 - Wissen, Versorgung
20091208_wissen_versorgung_2_140x140Das Kern­kraft­werk (KKW) ist eine wei­ter­ent­wi­ckelte Form des ther­mi­schen Kraft­werks. Im Reak­tor des KKW wird durch die kon­trol­lierte Kern­spal­tung von Ura­na­tom­ker­nen eine immense Wärme (ther­mi­sche Ener­gie) freigesetzt.
Das Kern­kraft­werk (KKW) ist eine wei­ter­ent­wi­ckelte Form des ther­mi­schen Kraft­werks. Im Reak­tor des KKW wird durch die kon­trol­lierte Kern­spal­tung von Ura­na­tom­ker­nen eine immense Wärme (ther­mi­sche Ener­gie) frei­ge­setzt. Diese wird zur Erzeu­gung von Dampf genutzt. Der Dampf wird mit hohem Druck auf eine Tur­bine gelei­tet. Diese treibt den Gene­ra­tor an, der so Strom pro­du­ziert. Das Was­ser im Reak­tor­kern befin­det sich in einem eige­nen geschlos­se­nen Was­ser­kreis­lauf und dient als Kühl­mit­tel und als Bremse für die bei der Kern­spal­tung frei­ge­setz­ten Atom­teil­chen (Neu­tro­nen). Nur so kön­nen sie wei­tere Kern­spal­tun­gen aus­lö­sen. Die Küh­lung des Dampf­kreis­lau­fes kann ent­we­der direkt mit See– oder Fluss­was­ser oder in einem Kreis­lauf via Kühl­turm gesche­hen.
Kern­kraft­werke erzeu­gen Ban­d­en­er­gie. Sie wer­den rund um die Uhr mit der glei­chen Leis­tung betrie­ben und decken so den Grund­be­darf an Strom. 

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Strom aus KKW gehört zu den kli­ma­freund­lichs­ten Ener­gie­for­men. Die Lärm­emis­sio­nen sind äusserst gering, Natur– und Hybridkühl­türme stos­sen mit dem Was­ser­dampf weder CO2 noch Radio­ak­ti­vi­tät aus. Schwei­zer KKW emit­tie­ren durch­schnitt­lich nur 8 Gramm CO2 pro kWh Strom – das KKW Bez­nau sogar nur 3 Gramm CO2/kWh über den gesam­ten Lebens­zy­klus vom Uran­ab­bau bis zur Tiefenlagerung.

Vor der geo­lo­gi­schen Tie­fen­la­ge­rung ist bei den hoch­ra­dio­ak­ti­ven Abfäl­len eine kon­trol­lierte Zwi­schen­la­ge­rung von rund 40 Jah­ren nötig. Ein aus­ge­dien­tes Brenn­ele­ment, wie es nach drei bis vier Jah­ren Betrieb aus dem Reak­tor ent­la­den wird, besteht nur zu rund 4% aus radio­ak­ti­vem Abfall. Die übri­gen 96% sind grund­sätz­lich wei­ter­hin als Kern­brenn­stoff nutz­bar. In Wie­der­auf­ar­bei­tungs­an­la­gen wer­den die Kern­brenn­stoffe vom hoch­ra­dio­ak­ti­ven Abfall getrennt und für die Strom­er­zeu­gung rezykliert.

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7 Kommentare


  1. Mirzet Basic schrieb:

    Warum stei­gen sie nicht auf Was­ser Kraft um des were das beste für die umwelt.

  2. Arbeitsloser schrieb:

    Atom­kraft bringt mehr Arbeitsplätze!

  3. nicht arbeitsloser xD schrieb:

    1. Mir­zet Basic schrieb:
    12. Dezem­ber 2009 um 09:54
    Warum stei­gen sie nicht auf Was­ser Kraft um des were das beste für die umwelt.

    were beshte wos je hets gits oder??? :-P

  4. Warmduscher schrieb:

    Voll­geile Multikultis!

    Was­ser­kraft ist in der Schweiz aus­ge­reizt, darum for­derte 1964 der Sozi-Bundesrat Willy Spüh­ler die zögernde Elek­tri­zi­täts­wirt­schaft auf, Kern­kraft­werke zu bauen!

    Spüh­ler hatte schon recht, nur haben wir heute einen Leu­en­ber­ger, der die KKW zu wenig fördert!

  5. Arbeitsloser schrieb:

    Leu­en­ber­ger muss abge­setzt wer­den, wenn er nicht selbst zurück­tre­ten will!

  6. Jürg Joss schrieb:

    Diese Seite soll­ten sie unter EnergieMonolog.ch veröffentlichen!

  7. Arbeitsloser schrieb:

    Wir müs­sen die ewi­gen Ver­hin­de­rer abstel­len und drin­gend Inves­ti­tio­nen in Kern­kraft­werke, Raum­fahrt und Mul­ti­me­dia för­dern und Mul­ti­kulti abstellen!


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