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Kernkraftwerksrevision: Auf Herz und Nieren geprüft

7. Januar 2010 | Wissen | Versorgung

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Einmal im Jahr wird ein Kernkraftwerk vom Netz genommen und einer eingehenden Revision unterzogen. Diese Prüfung erlaubt Einblicke in das Innerste des Reaktors.

Tag und Nacht produziert ein Kernkraftwerk Energie. Ununterbrochen läuft im Innern des Reaktors die kontrollierte Kernspaltung ab. Pausenlos rotieren die Stromgeneratoren. Ständig sind Ventile, Leitungen und Behältnisse hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt. Doch einmal im Jahr steht der Reaktor still.

Die Kettenreaktion im Reaktor wird unterbrochen, die Generatoren werden abgestellt, Rohre und Leitungen stehen nicht mehr unter Druck. Während der Revision werden die verbrauchten Brennelemente ausgetauscht und Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Dies geschieht meist im Sommer, wenn der Strombedarf geringer ist als im Winter, und dauert drei bis vier Wochen. Während die Maschinen ruhen, bricht um sie herum eine emsige Betriebsamkeit aus. Ingenieure, Handwerker und andere Fachleute nehmen die vielfältigsten Revisionsarbeiten vor. Fachleute suchen die Werkstoffe nach allfälligen Schäden ab. Beschädigte Bauteile werden ausgetauscht und Teile der Anlage modernisiert.
Die Revision eines KKW ist immer eine grosse Herausforderung: Dabei muss die Arbeit von teilweise über tausend Personen so organisiert werden, dass sich diese nicht in die Quere kommen und sich ihre Tätigkeiten in sinnvoller Weise zusammenfügen. Beteiligt ist nicht nur das Personal des Kernkraftwerks, sondern zusätzlich Hunderte von Fachleuten aus aller Welt. Manche sind das ganze Jahr von Kraftwerk zu Kraftwerk unterwegs. Einige haben zeitweise sogar ihre Familie dabei.

Gearbeitet wird rund um die Uhr. Eine Vielzahl von Arbeitsschritten muss minutiös geplant werden. Bei den fünf schweizerischen Kernkraftwerken überwacht das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die Revision. Die Inspektoren achten darauf, ob die Arbeiten technisch korrekt und in Übereinstimmung mit den Vorschriften erfolgen. Sie beurteilen auch die Kommunikation zwischen den Beteiligten, die bei international zusammengesetzten Teams wesentlich davon abhängt, wie gut man die Sprache der anderen versteht.

Nicht immer verlaufen die Arbeiten perfekt nach Plan. Wenn eine Prüfung Materialfehler zu Tage fördert, wird aufgrund von Sicherheitsanalysen entschieden, ob das betroffene Bauteil noch eine beschränkte Zeit im Einsatz stehen darf oder ob die Anlage erst wieder in Betrieb geht, wenn das Teil ersetzt ist. Dadurch kann die Revision – und damit der kostspielige Unterbruch der Stromproduktion – länger dauern. Doch “Safety first”, gilt beim Kernkraftwerk immer – auch während der Revision. (kzj)

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45 Kommentare

  1. So viel Sicherheit ist beruhigend.

    Besser Abfall trennen statt alles verbrennen, um Strom zu gewinnen. PET, Alu, Karton und Papier fürs Recycling, Atom für den Strom!

  2. Kein effizientes und rationelles Recycling von Sekundärrohstoffen ohne billigen Strom.
    Die Maschinen für die Aufbereitung der Wertstoffe brauchen Strom. Umweltfreundlicher Atomstrom ist speziell nachhaltig!

  3. @ Richtig rum
    Zitat: ….Umwelt­freundlicher Atomstrom….

    Ich glaub du soltes dich mal besser informieren über Tschernobyl!!!!
    Was sich dort für Missbildungen bilden und dass soll Umweltfreundlich sein ????????????

  4. Was haben unsere Kernkraftwerke mit Tschernobyl gemeinsam?

    Nun aber wirklich gar nichts!
    Bei uns werden nur Leichtwasser- Reaktoren eingesetzt, RBMK- Reaktoren gibt es nur bei den Russen und Kommunisten!

  5. Die Rotchinesen bauen doch superleichtwasser- Reaktoren

  6. “Safety first” gilt auch bei der Revision von Flugzeugen.
    Trotzdem…

  7. Schluss mit Tschernobyl, gösgen und Kaiseraugst.
    Genug Verseuchung!!!!

  8. Das Kernkraftwerke in Kaiseraugst wurde leider gar nie gebaut. Die Politiker waren zu schwach, um den Volkswillen gegen rotgrüne Chaoten durchzusetzen…
    Welcher Zusammenhang soll zwischen Gösgen und Tschernobyl bestehen?

  9. Kaiseraugst war eine Sternstunde unserer Demokratie und wirkt bis haute nach. Allerdings wird es sich in dieser Form (gewaltfreier Protest) nicht wiederholen müssen, da wir auf jeden Fall über einen AKW -Neubau oder -Ersatz abstimmen können. Allerdings wird der Abstimmungskampf wieder einmal mit krass ungleich langen Spiessen geführt werden müssen. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Stimmvolk trotzdem für eine wirtschaftsfreundliche, fortschrittliche und erdverträgliche Energiezukunft ohne Atomrisiko entscheiden wird.

  10. Übrigens: Beerdigt, da zu teuer, hat unser allseits geschätzter Christoph Blocher das Kaiseraugst-AKW. Allerdings nicht ohne vorher noch dafür zu sorgen, dass die Planenden Hunderte von Millionen als Entschädigung erhielten. So einen netten Onkel wünsche ich mir auch mal.

  11. Ich behaupte jetzt mal:
    Wenn der Staat keine Garantien übernimmt und zukünftige Betreiber eines neuen Atomkraftwerkes die vollen Risiken auf privatwirtschaftliche Art absichern müssen, wird sich kein Betreiber finden lassen!
    Denn wie soll ein möglicher Betreiber die Finanzierung bewerkstelligen, bei Kostenwahrheit? Vielleicht mit einer “Richtig rum Stiftung”?

    Beispiele der exorbitanten Kosten aus Frankreich und Finnland sind nur die geogr. naheliegenden und selbst bei diesen trägt der jeweilige Staat hohe Bürden.

  12. Japan, China und Indien bringen seit 1990 dutzende neuer Kernkraftwerke ans Netz, während der wohlstandsverwöhnte Westen immer träger wird und zunehmend im Sumpf der Finanzkrise versinkt……..

  13. Wo bitte sind diese Dutzende neuer AKW – auch in Japan, China und Indien ging es bislang längst nicht so schnell, wie Richtig rum glauben macht.

    Ganz anders übrigens mit der Erneuerbaren Energie – die brachte es im letzten Jahr allein auf 38 GW Zubau, die nun munter so viel Strom produzieren wie etwa 15 grosse AKW. Das nenne ich Leistung!

  14. Am 1. 12. nahm z. B. Kaiga 4 in Indien den Betrieb auf.
    Warum baut Deutschland 25 neue Kohlekraftwerke- wohl doch nur, weil Stromerzeugung durch Reden und Riesensubventionen nicht wirklich funkioniert. Südkorea wird bis 2024 14 neue Kernkraftwerke bauen, aber nur 13 Kohlekraftwerke.
    Wir müssen uns von den Studierstuben- Ideologien verabschieden und endlich auch wieder in Europa neue Kernkraftwerke bauen!

  15. Neue Hiobsbotschaft aus dem maroden Atommülllager im norddeutschen Asse: Innerhalb nur eines Jahres hat sich die radioaktive Flüssigkeit in dem früheren Salzbergwerk verdoppelt. AKW-Gegner fürchten jetzt, dass sie die eingelagerten Fässer angreift – und diese Löcher bekommen.

    Das Problem des teils einsturzgefährdeten Atommüllagers Asse verschärft sich. Experten haben nun festgestellt, dass dort immer mehr radioaktive Salzlösung auftritt. Die Menge der kontaminierten Flüssigkeit, die vor der Einlagerungskammer 8 in 750 Metern Tiefe aufgefangen werde, habe sich nach jüngsten Messungen gegenüber dem Stand des letzten Halbjahres von vier auf acht Liter pro Tag verdoppelt, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Werner Nording. Die radiologischen Analysen der Lösung zeigen Nording zufolge außerdem, dass die Konzentration an radioaktivem Cäsium im selben Zeitraum von 2,4 auf etwa 4,3 Kilobecquerel pro Liter angestiegen ist. Über Werte anderer radioaktiver Stoffe machte das BfS zunächst keine Angaben. Die aus der Auffangstelle abgepumpte Flüssigkeit werde vorläufig in Behältern unter Tage gelagert, sagte Nording weiter.

    Die Lösung tritt dem BfS zufolge wahrscheinlich aus dem Deckgebirge ein und nimmt auf ihrem Weg durch die Kammer 8 radioaktive Stoffe auf. In dieser Kammer lagern 11.278 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen. Vermutlich stehe der erhöhte Zufluss durch die Kammer 8 in Zusammenhang mit der Füllung der daneben liegenden Kammer 9 durch den früheren Betreiber Helmholtz Zentrum. Vor der Kammer 9, in der keine Abfälle lagern, sei bereits im Herbst 2009 eine veränderte Menge und chemische Zusammensetzung der Zutrittswässer beobachtet worden, sagte Nording. Udo Dettmann vom atomkraftkritischen Asse-II-Koordinationskreis sagte, die um das Doppelte erhöhte Menge an kontaminierter Lösung sei an sich noch kein großes Problem. Es verdichteten sich aber die Hinweise, dass mehrere Kammern mit Atommüll inzwischen nass seien und sich die eingelagerten Fässer auflösten.

    Dies stelle das Konzept des BfS für eine Rückholung des Atommülls in Frage. Die Behörde müsse ihre Planungen anpassen. “Wahrscheinlich befindet sich in den Kammern ein Konglomerat aus Fässern, Atommüll und Flüssigkeit”, sagte Dettmann. “Konkret heißt das: Statt wie geplant mit Greifern, muss man das Zeug womöglich mit dem Frontlader herausholen.” Der Chef der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, sagte, die Verdopplung der Radioaktivität in der Lauge zeige, “dass die Laugen in den Kammern Kontakt mit dem Müll haben müssen”. Es sei davon auszugehen, dass einige Fässer schon bei der Einlagerung beschädigt worden seien. Andere Fässer könnten durch den Bergdruck beschädigt worden sein.

    Im Rahmen der Probephase zur Bergung der Abfälle müsse jetzt möglichst zügig, aber unter Einhaltung aller atomrechtlich notwendigen Sicherheitsvorkehrungen der Zustand der Kammern und der Fässer in den Kammern untersucht werden, verlangte der Grünen-Politiker. Das BfS hatte angekündigt, sämtliche rund 126.000 Fässer mit Atommüll aus der Asse herauszuholen, die dort zwischen 1967 und 1978 eingelagert worden waren. Kürzlich hatten Forscher in der Region eine Häufung von Krebserkrankungen festgestellt. Die Zahl der an Leukämie erkrankten Männer im Umfeld der Asse ist demnach doppelt so hoch und die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Frauen sogar dreimal so hoch ist wie im Landesdurchschnitt. Bislang ist aber unklar, ob ein Zusammenhang mit dem Atommülllager besteht. Das Bundesumweltministerium sieht keinen Zusammenhang der Krebshäufung mit dem Atommülllager Asse.

    Im September war bekannt geworden, dass der Atommüll in der Asse deutlich stärker strahlt. Nach dem neu erstellten Inventarbericht wurde nämlich zehnmal mehr mittelradioaktiver Müll in das marode Lager gebracht als jahrelang angenommen.

    Quelle: Diverse Agenturen

  16. @ Iris

    Bitte nicht übertreiben. 38 GWp PV als Basis produziert etwa 38´000 TWh. 38 GWe WKA produzieren in der Grössenordnung von etwa 90 TWh. Im Mittel somit vielleicht etwa 70 TWh.

    Ein KKW der 1´200 MWe-Klasse bringt es auf fast 10 TWh im Jahr.

    Dies entspräche dann vielleicht etwa 7 KKWs. Nur die Produktion zählt, nicht die Leistung. Hinzu kommt, dass der Strom aus erneuerbaren Energien qualitativ viel schlechter ist, weil es sich nicht um Bandenergie handelt. Dieser Punkt wird leider immer wieder vergessen.

  17. @ Aldi

    Du unterschlägst eine wesentliche Tatsache. Ich nehme am, dass Du diese gar nicht kennst.

    Das nie gebaute KWK hatte eine gültige Baubewilligung. Dies bedeutet, dass der Bund daher im guten Glauben bereits gemachte Aufwendungen des Baukonsortiums für Planungsarbeiten gemäss Gesetz entschädigen musste. Es handelte sich um etwa 250 Mio wenn ich mich richtig erinnere. Um dies hier klar festzustellen: Es wurden absolut keine Geschenke gemacht.

    Wie vieles hier ist auch die Begründung für die Aufgabe falsch. Man hat das KWK nicht deshalb aufgegeben, weil es zu “teuer” war, sondern man konnte es nicht gegen den sogenannten “Volkswillen” durchsetzen. Das Gelände wurde ja auch widerrechtlich besetzt und der Bund war nicht in der Lage sich durchzusetzen (was in Zukunft hoffentlich nicht wieder passieren sollte, da das Volk sich ja in einer Volksabstimmung etwa 2013 wird äussern können).

  18. Es wurden im Falle Kaiseraugst rund 350 Mio. Entschädigungen geleistet – so viel zum unternehmerischen Risiko.

    Blocher sah sehr wohl, dass das wirtschaftlich nie rentieren würde – wir haben den Kaiseraugst-Strom ja auch wirklich nie gebraucht in den letzten 25 Jahren. Es war also nicht die Frage ob zu teuer, sondern ob überhaupt wirtschaftlich.

    Und schätze schliesslich, dass der Widerstand gegen neue AKW nicht kleiner sein wird in Zukunft wie damals – zu den Alten von damals kommen jetzt noch die Jungen!

  19. Lieber Brownie, kleine Nachhilfe für Rechenunkundige. 38 GWp an Windkraft bringen gut und gern über 100 TWh Strom – und das ist dann weit mehr, als 10 AKW. Da ist also, wenn du begreifst, sehr wohl die Produktionsmenge verglichen! Wenn…

  20. Wenn der Wind nicht wunschgemäss bläst, nützen alle GWp nichts. Stromproduktion mit Windrädern ist reines Zufallsprodukt, man kann sich nicht darauf verlassen.

    Kaiseraugst, Verbois und Graben wurden gebaut- in Frankreich!
    Die Franzosen haben unsere Arbeitsplätze sehr gerne genommen und verdienen heute noch gutes Geld damit!

    Weil der Stromverbrauch trotz Krise weiter wächst und kaum mehr neue Kraftwerke ans Netz gehen, öffnet sich eine Stromlücke, die der Denklücke gewisser linker, linksfreundlicher und volksferner Politiker kaum nachsteht………………

  21. Leider muss ich diesen alten Artikel nochmals aufgreifen, um eine wichtige Überlegung zur Diskussion zu stellen, da kein aktuellerer Beitrag zum brisanten Thema Atomsicherheit zu finden war.
    In der Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich eine heftige Sonneneruption, die selbst die damals sehr robusten und einfachen elektrotechnischen Einrichtungen zerstörte. Induzierte Ströme sollen die wenigen damals existierenden Telegrafenstationen in Brand gesetzt haben. Nun halten Astronomen eine Widerholung dieses Szenarios im nächsten Jahr für wahrscheinlich.
    Als ich die AXPO fragte, ob die Atomsicherheit in einem solchen Fall gewährleistet sein, erhielt ich eine beunruhigende Antwort: Es handle sich dabei um das Szenario “Brand”, für welches vorgesorgt sei. Darauf habe nachgedoppelt und nochmals betont, dass in einem solchen Fall mit dem Ausfall sämtlicher elektrischer und elektronischer Systeme (inkl. EDV natürlich) praktisch ohne Vorwarnzeit gerechnet werden müsse. Darauf habe ich keine Antwort mehr erhalten und auch unter “Fragen” habe ich das Thema nicht gefunden. Wer weiss etwas dazu?

  22. Fällt unter das Thema Schutz gegen EMP (Elektromagnetischer Puls). Die Wirkungen bei einer Atomexplosion wären aber unvergleichlich höher als bei irgendwelchen Auswirkungen von Eruptionen auf der Sonne (welche früher bekanntlich den Funkverkehr stören konnten).

    Die Leitechnik moderner Versorgungsanlagen (Energie, Wasser, etc.) ist dagegen ausgelegt. Ein KKW würde bei einem solchen Ereignis – falls überhaupt detektiert – automatisch abgeschaltet, die Restwärme abgeführt (mit den vorhandenen mehrfach vorhandenen redundanten und diversitären mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen).

    Brand ist in so einem Fall auszuschliessen, da die genannte Induktion nicht stattfinden kann.

    Dass Sie keine Antworten erhalten haben darf überhaupt nicht zu falschen Schlüssen führen. Der Grund ist klar. Es dürfen generell keine Antworten zu EVAs (Einwirkungen von aussen) erteilt werden. Diese Aspekte unterstehen zu Recht der Geheimhaltung.

  23. Gemäss den Erwartungen der Wissenschaft handelt es sich beim zu erwartenden Phänomen nicht um eine gewöhnliche Sonneneruption, die “früher den Funkverkehr stören konnte”, wie Sie schreiben, sondern um ein massives Ereignis, das die gesamten Strom – und Kommunikationsnetze nachhaltig lahmlegen würde. Gelesen habe ich das, wenn ich mich recht erinnere, im PM-Magazin. Ist das eine “Ente”? Eine Verschwörungstheorie?
    Es ist mir schon klar, dass solche wirren Dinge oft zirkulieren und auch mal die Redaktoren eines sonst halbwegs glaubwürdigen Magazins darauf reinfallen können (oder wollen, um den Umsatz zu erhöhen…)
    Fürs Erste mal herzichen Dank für die beruhigende Antwort.
    Ich werde der Sache mal auf den Grund gehen.

  24. Ob unsere Rotgrünen nun den Angriff auf ein Kernkraftwerk planen?
    Die Kernenergie gehört zu den geringsten Zivilisationsrisiken. Kernkraftwerke sind gegen Flugzeugabsturz gesichert. Wer schützt die EinwohnerInnen von Opfikon- Glattbrugg, Rümlang, Höri, Ober- und Niederglatt, Schwamendingen usw. vor Flugzeugabsturz????
    Bestimmt nicht die grünen Träumer!

  25. Echte Grüne fliegen nicht. Dann stürzt auch nichts ab.
    Flugzeuge sind übrigens auch ein gutes Beispiel für eine “unfehlbare” Technologie. Alles ist mehrfach abgesichert, ein Abturz ist eigentlich unmöglich, – und doch…

  26. Die Flugzeuge lassen wir mal besser aussen vor! Das WTC war doch auch gegen Flugzeuge sicher, nur komisch dass die Silhouette von New York plötzlich eine drastische Veränderung erfuhr.

    Viel interessanter scheint mir z.B. der letzte Aufsichtsbericht der ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) zu sein, da liesst man dann unter anderem
    “Für die Kernkraftwerke Beznau und Gösgen konnte das ENSI für das Jahr 2009 lediglich das Prädikat ausreichend vergeben…..
    infolge Defiziten bei Organisation und Qualitätssicherung…
    Im Falle Gösgen… der praktisch gleichzeitige Ausfall zweier gleicher Komponeneten in zwei Sicherheitssträngen…”

    Zumindest das Vorwort empfehle ich als allgemeine Info, bringt doch viel mehr als mit gespaltenen Euphorikern über Flugsicherheit zu lamentieren.

    http://ensi.ch/fileadmin/…chtsbericht_2009.pdf

  27. Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs leider keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.

    Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Mia CHF: http://bit.ly/JvyQ1
    Mit 12 Mia CHF lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren. http://bit.ly/9AJKIh
    19 GW entspricht der Leistung von 50 AKW Mühlebergs. (Bei dieser enormen Differenz ist der höhere Ausnutzungsgrad von AKWs tatsächlich irrelevant.)

  28. Wenn mög­lichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, aus­län­di­sche AKWs lei­der keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dau­ert. Ein neues AKW ist frü­hes­tens in 14 Jah­ren am Netz. Erneu­er­bare Optio­nen und Effi­zi­enz­mass­nah­men mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen, wel­che unsere Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Ener­gie­trä­gern redu­zie­ren, sind erwie­se­ner­mas­sen viel schnel­ler gebaut.

    Ein neues, aus­län­di­sches AKW kos­tet gemäss Areva inzwi­schen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
    Mit 12 Mia CHF las­sen sich Schwei­zer Pho­to­vol­taik Module mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen und einer Leis­tung von knapp 19 GW finan­zie­ren. bit.ly/9AJKIh
    19 GW ent­spricht der Leis­tung von 50 AKW Müh­le­bergs. (Bei die­ser enor­men Dif­fe­renz ist der höhere Aus­nut­zungs­grad von AKWs tat­säch­lich irrelevant.)

  29. Zu Anders rum 26
    Mit “unsinkbaren” Technologien hat die Menschheit geug schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Auch bei noch so kleiner Wahrscheinlichkeit darf das Risiko, ein so dicht besiedeltes Gebiet wie Mitteleuropa mit einem GAU unbewohnbar zu machen, nicht eingegangen werden. Diese Dinosauriertechnoligie gehört abgeschafft. Je schneller desto besser.

  30. Der rotgrüne Steinzeitkommunismus gehört abgeschafft.
    Wir brauchen neue Kernkraftwerke der Generation III un Iv!

  31. @ 30
    “Gene­ra­tion III un Iv!”

    Hab gar nicht gewusst das Kernkraftwerke zur Greisengeneration (III) gehören und IV beziehen.
    Ich bin da schon etwas auf jüngere Technologien fokusiert!

  32. @Richtig rum 30.
    Besten Dank für die kompetente Antwort. Ein wahrhaft denkwürdiger Beitrag zur Diskussion um die Atomsicherheit.

  33. Echt dummgrüne Argumentation von technikfeindlichen Zeitgenossen. Die 1. Generation von Kernkraftwerken wie Obninsk, Calder Hall, Rheinsberg, Brennilis, Dresden 1, Lucens usw. waren Versuchs- und Demonstrationsanlagen, mit denen Erfahrungen gesammelt wurden. Sie lieferten aber teilweise erfreulich lange und zuverlässig Strom. Calder Hall über 40 Jahre, trotz Graphit- Reaktor wie in Tschernobyl. Der Druckwasser- Reaktor in Rheinberg wurde 1990 politisch motiviert stillgelegt, trotz Nachrüstungen und Betriebsbewilligung bis mindestens 1997.
    Der schwerwassermoderierte Druckröhren- Reaktor in Lucens lieferte Strom und wertvolle Erfahrungen. Vom Bau des Reaktors, über die Sicherheitsmassnahmen, den Betrieb und schliesslich Unfall und Rückbau konnte alles erfahren und ausgewertet werden. Das Scheitern des Sulzer- Druckwasser- Reaktors war traurig, zeigte aber auch, dass die Sicherheitsmassnahmen auch bei einem unerwarteten und sehr schweren Unfall Mensch und Umwelt zuverlässig schützen…

    Die 2. Generation versorgt uns heute zuverlässig und billig mit Strom, die 3. kann fast alles besser und billiger, die 4. wird schliesslich auch strahlenden Abfall verwerten können und die Kosten weiter senken!
    Die 4. Generation kann ab 2050 erwartet werden, die 3. ist heute lieferbar, das grosse Geschäft damit machen Russen und Japaner.

  34. Gute Idee. Wir inves­tie­ren jetzt end­lich ernst­haft in erneu­er­bare Ener­gien mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen und der Reduk­tion der Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Ener­gie­trä­gern. Gleich­zei­tig war­ten wir gedul­dig auf den besseren Reak­tor der vier­ten Gene­ra­tion anstatt unnö­tig unsere hart ver­dien­ten Fran­ken in neue, teure, aus­län­di­sche Reak­to­ren der drit­ten Gene­ra­tion zu verschwenden. http://dcnonl.com/article/id39938

  35. Wir müssen die Stromlücke jetzt schliessen und brauchen daher Reaktoren der Generation III !
    Das ist auch kein Fehler, denn wir können evolutionäre Druckwasser- Reaktoren und fortgeschrittene Siedewasser- Reaktoren problemlos in einigen Jahrzehnten mit Schnellen Brütern ergänzen.
    Bei den neuen Kernkraftwerken gibte es immer auch Aufträge für die wettbewerbsfähige Schweizer Industrie!

  36. Da wird dauernd von einer Stromlücke palavert. Wäre es möglich dass dies auf ganz andere Lücken schliessen lässt bei gewissen Leuten?
    Wenn wir eine Stromlücke jetzt haben nützt ein neues Kernkraftwerk im Jahre 2025 nichts. Wenn wir im Jahre 2025 eine Stromlücke haben, können wir das Problem vernünftig angehen.

    Aus dem Stromverbrauchszuwachs der Vergangenheit auf den Zuwachs der Zukunft zu schliessen könnte sich auch als fataler Irrtum heraus stellen. Das Witschaftswachstum der letzten 50 Jahre wird sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr wiederholen. Die Einen sind schon am umdenken, die anderen werden noch umdenken lernen!

  37. Mit rotgrüner Politik kann die Wirtschaft nicht wachsen!
    Daher ist eine vernünftige Politik gefragt, die Arbeitsplätze schützt und Wohlstand schafft!

  38. Am meisten neue Arbeitsplätze, das zeigt sowohl Deutschland wie die jüngste Entwicklung in den USA, entstehen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Ist ja auch logisch, da dort das regionale Handwerk zum Zuge kommt und am meisten Wertschöpfung im Inland erzielt wird. Selbst wenn die Module aus Asien stammen!

  39. Wenn mög­lichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, aus­län­di­sche AKWs keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dau­ert. Ein neues AKW ist frü­hes­tens in 14 Jah­ren am Netz. Erneu­er­bare Optio­nen und Effi­zi­enz­mass­nah­men mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen, wel­che unsere Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Ener­gie­trä­gern redu­zie­ren, sind erwie­se­ner­mas­sen viel schnel­ler gebaut.

    Por­tu­gal hat sei­nen erneu­er­ba­ren Strom­an­teil in nur 5 Jah­ren von 2% auf 15% aus­ge­baut: bit.ly/gAWSmL

    Öster­reich ist eben­falls ein Alpen­land und im Gegen­satz zur Schweiz ver­sorgt bereits heute und nicht in 14 Jah­ren über 570’000 Haus­halte mit unli­mi­tier­tem Wind­strom. igwindkraft.at/
    Öster­reich ohne AKWs zahlt wegen sei­ner Mit­glied­schaft bei der Eura­tom übri­gens jähr­lich €40 Mil­lio­nen für die Euro­päi­sche Atom­in­dus­trie, wäh­rend es gleich­zei­tig seine eigene Wind­kraft mit ledig­lich €24 Mil­lio­nen för­dert: bit.ly/b4pN2G
    Die Deut­sche Wind­in­dus­trie schaffte nicht nur 100’000 zukunfts­feste Arbeits­plätze und expor­tiert über 80% sei­ner Wind­tur­bi­nen mit Pro­fit (im Gegen­satz zur staat­li­chen, Fran­zö­si­schen Atom­in­dus­trie), zahlt Steu­ern und redu­ziert seine Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Ener­gie­trä­gern, son­dern macht den Strom tat­säch­lich bil­li­ger: bit.ly/eHAXt5

    Im nörd­li­chen Deutsch­land ohne Höhen­sonne wurde in einem ein­zi­gen Monat über 2.1 GW Pho­to­vol­taik zuge­baut: bit.ly/bejSPI Das ent­spricht der über fün­f­a­chen Leis­tung des AKW Müh­le­bergs in einem ein­zi­gen Monat! Bay­ern mit mehr Strom­be­darf und weni­ger Sonne als die Schweiz hat übri­gens bereits heute und nicht in 14 Jah­ren mehr Photovoltaikstrom-Anteil als die Schweiz Mühlebergstrom-Anteil ausweist.

    Die Deut­sche Pho­to­vol­ta­ik­in­dus­trie schaffte nicht nur 50’000 zukunfts­feste Arbeits­plätze, son­dern zahlt tat­säch­lich mehr Steu­ern, als was Ein­spei­se­ver­gü­tun­gen für Deut­schen Solar­strom bezahlt wer­den: bit.ly/e6zMeL

    Ein neues, aus­län­di­sches AKW kos­tet gemäss Areva inzwi­schen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
    Mit 12 Mia CHF las­sen sich Schwei­zer Pho­to­vol­taik Module mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen und einer Leis­tung von 18.75 GW finan­zie­ren (Müh­le­berg hat eine Leis­tung von weni­ger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh

    Weil neuer Atom­strom zu teuer ist, wurde 2009 in einem ein­zi­gen Jahr 80 GW (200 mal AKW Müh­le­berg) erneu­er­bare Leis­tung instal­liert, wäh­rend die welt­weit instal­lierte AKW-Leistung sogar abge­nom­men hat: bit.ly/cF5ezk
    Kein Wun­der sind neue US AKWs auf satte $54 Mil­li­ar­den Staats­kre­dite ange­wie­sen: bit.ly/de4a0v Kein Wun­der wer­den die US Strom­kon­su­men­ten zudem gezwun­gen einen Auf­preis zu zah­len um neue AKWs finan­zie­ren zu kön­nen: bit.ly/9H16Ok

    Momen­tan impor­tiert die Schweiz nicht nur 100% Öl, 100% Gas und 100% Uran son­dern auch 90% sei­nes eige­nen Strom­ver­brauchs (und expor­tiert etwas über 90%). Es ist sinn­voll wenn wenigs­tens ein Teil des impor­tier­ten Stroms aus unli­mi­tier­ten Euro­päi­schen Wind­strom besteht. Die EU rech­net übri­gens mit 280 GW Wind­leis­tung im Euro­päi­schem Netz bis 2030: bit.ly/dg7ab5 Mit Euro­päi­schem Off­shore Wind alleine kann übri­gens 7mal mehr Strom pro­du­ziert wer­den, als was ganz Europa über­haupt an Strom ver­braucht: slidesha.re/5cJ2n9

    Die Schweiz ver­fügt dank ihren Spei­cher­kraft­wer­ken mit 8765 GWh über mehr als genü­gend Spei­cher­ka­pa­zi­tät und Regel­leis­tung um erneu­er­bare Strom­pro­duk­ti­ons­flau­ten über­brü­cken zu kön­nen. Tat­säch­lich kann Spa­nien dank Wind­en­er­gie bereits heute und nicht erst in 14 Jah­ren seine gespei­cher­ten Was­ser­re­ser­ven in Dür­re­pe­rio­den scho­nen: http://reut.rs/aeoAwH

    Die beste­hen­den aus­län­di­schen Uran­mi­nen kön­nen nicht ein­mal 70% des Welt­uran­be­darfs decken: http://arxiv.org/abs/0908.0627 Und das obwohl Atom­en­er­gie weni­ger als 3% des Welt­en­er­gie­be­darfs deckt (2600 TWh Atom­strom vs. 107’000 TWh Welt­en­er­gie­be­darf): bit.ly/hc24V2

    Schwei­zer Strom­kon­zer­nen inves­tie­ren lei­der aber lie­ber unbe­küm­mert in neue, aus­län­di­sche Koh­le­kraft­werke anstatt in Off­shore Wind­far­men: bit.ly/98u67L , bit.ly/d1ghSI

    Müh­le­berg und Bez­nau I&II lie­fern ledig­lich 14% des Schwei­zer Strom­be­darfs: Auch ohne die 3 alten Atom­mei­ler wird die Schweiz immer noch eine 26% aus­län­di­sche Uran­ab­hän­gig­keit im Strom­sek­tor aus­wei­sen, wor­über sich die Atom­lieb­ha­ber wei­ter­hin ent­zü­cken kön­nen.
    Und selbst wenn in der Schweiz der Aus­bau von erneu­er­ba­ren Ener­gien und Effi­zi­enz zur Freude der Lieb­ha­ber von neuen, teu­ren, aus­län­di­schen AKWs wie bis anhin wei­ter­hin ver­hin­dert wer­den: Es gibt auch noch güns­ti­gere, fle­xi­blere, schnell gebaute Block­heiz­kraft­werke und die kön­nen zusam­men mit Wär­me­pum­pen den Brenn­stoff­kon­sum und die CO2-Emissionen der Schweiz bereits bis 2020 um 20% sen­ken (und nicht erst in 14 Jah­ren): bit.ly/cfwsGk

    Die Schweiz pro­du­ziert keine Reak­to­ren, ver­fügt über keine Uran­mi­nen, keine Anrei­che­rungs­an­la­gen und keine Wie­der­auf­be­rei­tungs­an­la­gen. Atom­en­er­gie ver­liert, trotz jahr­zehn­te­lan­ger staat­li­cher Mil­li­ar­den­för­de­rung, Markt­an­teile, wäh­rend erneu­er­bare Ener­gie welt­weit aus­ge­baut wird. Neue, teure, aus­län­di­sche AKWs ver­schlech­tern unsere Wett­be­werbs­fä­hig­keit und Erhö­hen unsere Abhän­gig­keit von aus­län­di­schen Energieträgern.

  40. Hört auf mit diesen teuren Alternativenergien!
    Wir müssen das alles bezahlen und es ist endlos teurer!

  41. Viel weiter als zu diesem mageren Sätzchen ohne Hand und Fuss scheint es bei Besame mucho – trotz des schönen Namens – nicht zu reichen. Ist eine Wiederholung seines dummen Spruches andernorts!

  42. Alternativenergien, Gratisheroin, Asylanten- Integration und Verhätschelung von kriminellen Randgruppen sind linkspolitische Schildbürgerstreiche, die uns sehr teuer zu stehen kommen!
    Die Welt setzt auf Kernenergie, wie dies schon von den echten Sozis wie Willy Spühler, Willi Ritschart, Helmut Schmidt und Olof Palme gefordert wurde!
    Schon August Bebel forderte die Elektrifizierung, um die Arbeiterschaft von schwerer Arbeit zu befreien.
    LEider haben die heutigen Linken die einstigen Arbeiter- Vertreter längst vergessen und hängen nur noch unsinnigen und zerstörerischer Utopien nach!
    Drogen vernebeln ihre Sinne und kommunistische Ideen radikalisieren!

  43. @ Richtig rum 42

    Deine Metamorphose von extrem Links (Kommunisten) zu extrem Rechts scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Aber so ist es halt, das Pendel schlägt immer wieder zurück, es sei denn man hat die Balance in der Mitte gefunden. Ein Seiltänzer ohne Balance wird immer wieder vom Seil fallen, mal links oder mal Rechts, beides sind Abgründe!

  44. Daher wehre ich mich gegen Rechtsextreme genauso wie gegen linke Parasiten.
    Die Skinheads sind gegen Kernenergie, genauso wie die Punks, die sie bekämpfen wollen. Aber beide konsumieren brav Elektrizität. Auch die Reithalle hängt am Stromnetz. Die könnten doch Solarzellen auf die Dächer montieren. Aber eben, die arbeiten nicht gern.

    Übrigens, ich verstehe nicht, wie Staatsmänner wie Spühler und Ritschard mit “Metamorphose von extrem links zu extrem rechts” in einem Zusammenhang stehen sollen.

  45. Ein neues, aus­län­di­sches AKW kos­tet gemäss Areva inzwi­schen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
    Mit 12 Mia CHF las­sen sich Schwei­zer Pho­to­vol­taik Module mit Schwei­zer Arbeits­plät­zen und einer Leis­tung von 18.75 GW finan­zie­ren (Müh­le­berg hat eine Leis­tung von weni­ger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh

    Weil neuer Atom­strom zu teuer ist, wurde 2009 in einem ein­zi­gen Jahr 80 GW (200 mal AKW Müh­le­berg) erneu­er­bare Leis­tung instal­liert, wäh­rend die welt­weit instal­lierte AKW-Leistung sogar abge­nom­men hat: http://bit.ly/cF5ezk

    Kein Wun­der sind neue US AKWs auf satte $54 Mil­li­ar­den Staats­kre­dite ange­wie­sen: bit.ly/de4a0v Kein Wun­der wer­den die US Strom­kon­su­men­ten zudem gezwun­gen einen Auf­preis zu zah­len um neue AKWs finan­zie­ren zu kön­nen: bit.ly/9H16Ok
    Kein Wunder müssen die Strompreise in der Schweiz massiv erhöht werden, um neue, ausländische AKWs finanzieren zu können:
    swissinfo.ch/ger/Strompreise_werden_sich_verdoppeln.html?cid=6933038

    Die Schweiz produziert keine Reaktoren, verfügt über keine Uranminen, keine Anreicherungsanlagen und keine Wiederaufbereitungsanlagen. Atomenergie verliert, trotz jahrzehntelanger staatlicher Milliardenförderung, Marktanteile, während erneuerbare Energie weltweit ausgebaut wird. Neue, teure, ausländische AKWs erhöhen die Strompreise unnötig, verschlechtern unsere Wettbewerbsfähigkeit und Erhöhen unsere Abhängigkeit von importierten Energieträgern.

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