Kernkraftwerksrevision: Auf Herz und Nieren geprüft
Einmal im Jahr wird ein Kernkraftwerk vom Netz genommen und einer eingehenden Revision unterzogen. Diese Prüfung erlaubt Einblicke in das Innerste des Reaktors.
Tag und Nacht produziert ein Kernkraftwerk Energie. Ununterbrochen läuft im Innern des Reaktors die kontrollierte Kernspaltung ab. Pausenlos rotieren die Stromgeneratoren. Ständig sind Ventile, Leitungen und Behältnisse hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt. Doch einmal im Jahr steht der Reaktor still.
Die Kettenreaktion im Reaktor wird unterbrochen, die Generatoren werden abgestellt, Rohre und Leitungen stehen nicht mehr unter Druck. Während der Revision werden die verbrauchten Brennelemente ausgetauscht und Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Dies geschieht meist im Sommer, wenn der Strombedarf geringer ist als im Winter, und dauert drei bis vier Wochen. Während die Maschinen ruhen, bricht um sie herum eine emsige Betriebsamkeit aus. Ingenieure, Handwerker und andere Fachleute nehmen die vielfältigsten Revisionsarbeiten vor. Fachleute suchen die Werkstoffe nach allfälligen Schäden ab. Beschädigte Bauteile werden ausgetauscht und Teile der Anlage modernisiert.
Die Revision eines KKW ist immer eine grosse Herausforderung: Dabei muss die Arbeit von teilweise über tausend Personen so organisiert werden, dass sich diese nicht in die Quere kommen und sich ihre Tätigkeiten in sinnvoller Weise zusammenfügen. Beteiligt ist nicht nur das Personal des Kernkraftwerks, sondern zusätzlich Hunderte von Fachleuten aus aller Welt. Manche sind das ganze Jahr von Kraftwerk zu Kraftwerk unterwegs. Einige haben zeitweise sogar ihre Familie dabei.
Gearbeitet wird rund um die Uhr. Eine Vielzahl von Arbeitsschritten muss minutiös geplant werden. Bei den fünf schweizerischen Kernkraftwerken überwacht das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI die Revision. Die Inspektoren achten darauf, ob die Arbeiten technisch korrekt und in Übereinstimmung mit den Vorschriften erfolgen. Sie beurteilen auch die Kommunikation zwischen den Beteiligten, die bei international zusammengesetzten Teams wesentlich davon abhängt, wie gut man die Sprache der anderen versteht.
Nicht immer verlaufen die Arbeiten perfekt nach Plan. Wenn eine Prüfung Materialfehler zu Tage fördert, wird aufgrund von Sicherheitsanalysen entschieden, ob das betroffene Bauteil noch eine beschränkte Zeit im Einsatz stehen darf oder ob die Anlage erst wieder in Betrieb geht, wenn das Teil ersetzt ist. Dadurch kann die Revision – und damit der kostspielige Unterbruch der Stromproduktion – länger dauern. Doch “Safety first”, gilt beim Kernkraftwerk immer – auch während der Revision. (kzj)
Weitere Beiträge:
- Karin will’s wissen – Kernenergie
- Wie funktioniert ein Kernkraftwerk
- Kernkraft – Energielieferant auf allen Kontinenten
Weiterführende Informationen:
- Sicherheit beim Kernkraftwerk Beznau
- ENSI Themenheft – Revision von Kernkraftwerken
- Ersatzkernkraftwerk Beznau



26. Mai 2010 um 15:01
So viel Sicherheit ist beruhigend.
Besser Abfall trennen statt alles verbrennen, um Strom zu gewinnen. PET, Alu, Karton und Papier fürs Recycling, Atom für den Strom!
20. August 2010 um 16:27
Kein effizientes und rationelles Recycling von Sekundärrohstoffen ohne billigen Strom.
Die Maschinen für die Aufbereitung der Wertstoffe brauchen Strom. Umweltfreundlicher Atomstrom ist speziell nachhaltig!
27. September 2010 um 22:41
@ Richtig rum
Zitat: ….Umweltfreundlicher Atomstrom….
Ich glaub du soltes dich mal besser informieren über Tschernobyl!!!!
Was sich dort für Missbildungen bilden und dass soll Umweltfreundlich sein ????????????
29. September 2010 um 23:11
Was haben unsere Kernkraftwerke mit Tschernobyl gemeinsam?
Nun aber wirklich gar nichts!
Bei uns werden nur Leichtwasser- Reaktoren eingesetzt, RBMK- Reaktoren gibt es nur bei den Russen und Kommunisten!
10. Dezember 2010 um 17:31
Die Rotchinesen bauen doch superleichtwasser- Reaktoren
10. Dezember 2010 um 23:29
“Safety first” gilt auch bei der Revision von Flugzeugen.
Trotzdem…
12. Dezember 2010 um 08:53
Schluss mit Tschernobyl, gösgen und Kaiseraugst.
Genug Verseuchung!!!!
13. Dezember 2010 um 11:53
Das Kernkraftwerke in Kaiseraugst wurde leider gar nie gebaut. Die Politiker waren zu schwach, um den Volkswillen gegen rotgrüne Chaoten durchzusetzen…
Welcher Zusammenhang soll zwischen Gösgen und Tschernobyl bestehen?
13. Dezember 2010 um 14:42
Kaiseraugst war eine Sternstunde unserer Demokratie und wirkt bis haute nach. Allerdings wird es sich in dieser Form (gewaltfreier Protest) nicht wiederholen müssen, da wir auf jeden Fall über einen AKW -Neubau oder -Ersatz abstimmen können. Allerdings wird der Abstimmungskampf wieder einmal mit krass ungleich langen Spiessen geführt werden müssen. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Stimmvolk trotzdem für eine wirtschaftsfreundliche, fortschrittliche und erdverträgliche Energiezukunft ohne Atomrisiko entscheiden wird.
13. Dezember 2010 um 23:14
Übrigens: Beerdigt, da zu teuer, hat unser allseits geschätzter Christoph Blocher das Kaiseraugst-AKW. Allerdings nicht ohne vorher noch dafür zu sorgen, dass die Planenden Hunderte von Millionen als Entschädigung erhielten. So einen netten Onkel wünsche ich mir auch mal.
14. Dezember 2010 um 00:43
Ich behaupte jetzt mal:
Wenn der Staat keine Garantien übernimmt und zukünftige Betreiber eines neuen Atomkraftwerkes die vollen Risiken auf privatwirtschaftliche Art absichern müssen, wird sich kein Betreiber finden lassen!
Denn wie soll ein möglicher Betreiber die Finanzierung bewerkstelligen, bei Kostenwahrheit? Vielleicht mit einer “Richtig rum Stiftung”?
Beispiele der exorbitanten Kosten aus Frankreich und Finnland sind nur die geogr. naheliegenden und selbst bei diesen trägt der jeweilige Staat hohe Bürden.
14. Dezember 2010 um 13:33
Japan, China und Indien bringen seit 1990 dutzende neuer Kernkraftwerke ans Netz, während der wohlstandsverwöhnte Westen immer träger wird und zunehmend im Sumpf der Finanzkrise versinkt……..
14. Dezember 2010 um 15:40
Wo bitte sind diese Dutzende neuer AKW – auch in Japan, China und Indien ging es bislang längst nicht so schnell, wie Richtig rum glauben macht.
Ganz anders übrigens mit der Erneuerbaren Energie – die brachte es im letzten Jahr allein auf 38 GW Zubau, die nun munter so viel Strom produzieren wie etwa 15 grosse AKW. Das nenne ich Leistung!
14. Dezember 2010 um 21:59
Am 1. 12. nahm z. B. Kaiga 4 in Indien den Betrieb auf.
Warum baut Deutschland 25 neue Kohlekraftwerke- wohl doch nur, weil Stromerzeugung durch Reden und Riesensubventionen nicht wirklich funkioniert. Südkorea wird bis 2024 14 neue Kernkraftwerke bauen, aber nur 13 Kohlekraftwerke.
Wir müssen uns von den Studierstuben- Ideologien verabschieden und endlich auch wieder in Europa neue Kernkraftwerke bauen!
15. Dezember 2010 um 00:16
Neue Hiobsbotschaft aus dem maroden Atommülllager im norddeutschen Asse: Innerhalb nur eines Jahres hat sich die radioaktive Flüssigkeit in dem früheren Salzbergwerk verdoppelt. AKW-Gegner fürchten jetzt, dass sie die eingelagerten Fässer angreift – und diese Löcher bekommen.
Das Problem des teils einsturzgefährdeten Atommüllagers Asse verschärft sich. Experten haben nun festgestellt, dass dort immer mehr radioaktive Salzlösung auftritt. Die Menge der kontaminierten Flüssigkeit, die vor der Einlagerungskammer 8 in 750 Metern Tiefe aufgefangen werde, habe sich nach jüngsten Messungen gegenüber dem Stand des letzten Halbjahres von vier auf acht Liter pro Tag verdoppelt, sagte der Sprecher des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS), Werner Nording. Die radiologischen Analysen der Lösung zeigen Nording zufolge außerdem, dass die Konzentration an radioaktivem Cäsium im selben Zeitraum von 2,4 auf etwa 4,3 Kilobecquerel pro Liter angestiegen ist. Über Werte anderer radioaktiver Stoffe machte das BfS zunächst keine Angaben. Die aus der Auffangstelle abgepumpte Flüssigkeit werde vorläufig in Behältern unter Tage gelagert, sagte Nording weiter.
Die Lösung tritt dem BfS zufolge wahrscheinlich aus dem Deckgebirge ein und nimmt auf ihrem Weg durch die Kammer 8 radioaktive Stoffe auf. In dieser Kammer lagern 11.278 Fässer mit schwach radioaktiven Abfällen. Vermutlich stehe der erhöhte Zufluss durch die Kammer 8 in Zusammenhang mit der Füllung der daneben liegenden Kammer 9 durch den früheren Betreiber Helmholtz Zentrum. Vor der Kammer 9, in der keine Abfälle lagern, sei bereits im Herbst 2009 eine veränderte Menge und chemische Zusammensetzung der Zutrittswässer beobachtet worden, sagte Nording. Udo Dettmann vom atomkraftkritischen Asse-II-Koordinationskreis sagte, die um das Doppelte erhöhte Menge an kontaminierter Lösung sei an sich noch kein großes Problem. Es verdichteten sich aber die Hinweise, dass mehrere Kammern mit Atommüll inzwischen nass seien und sich die eingelagerten Fässer auflösten.
Dies stelle das Konzept des BfS für eine Rückholung des Atommülls in Frage. Die Behörde müsse ihre Planungen anpassen. “Wahrscheinlich befindet sich in den Kammern ein Konglomerat aus Fässern, Atommüll und Flüssigkeit”, sagte Dettmann. “Konkret heißt das: Statt wie geplant mit Greifern, muss man das Zeug womöglich mit dem Frontlader herausholen.” Der Chef der Grünen im niedersächsischen Landtag, Stefan Wenzel, sagte, die Verdopplung der Radioaktivität in der Lauge zeige, “dass die Laugen in den Kammern Kontakt mit dem Müll haben müssen”. Es sei davon auszugehen, dass einige Fässer schon bei der Einlagerung beschädigt worden seien. Andere Fässer könnten durch den Bergdruck beschädigt worden sein.
Im Rahmen der Probephase zur Bergung der Abfälle müsse jetzt möglichst zügig, aber unter Einhaltung aller atomrechtlich notwendigen Sicherheitsvorkehrungen der Zustand der Kammern und der Fässer in den Kammern untersucht werden, verlangte der Grünen-Politiker. Das BfS hatte angekündigt, sämtliche rund 126.000 Fässer mit Atommüll aus der Asse herauszuholen, die dort zwischen 1967 und 1978 eingelagert worden waren. Kürzlich hatten Forscher in der Region eine Häufung von Krebserkrankungen festgestellt. Die Zahl der an Leukämie erkrankten Männer im Umfeld der Asse ist demnach doppelt so hoch und die Zahl der Schilddrüsenkrebserkrankungen bei Frauen sogar dreimal so hoch ist wie im Landesdurchschnitt. Bislang ist aber unklar, ob ein Zusammenhang mit dem Atommülllager besteht. Das Bundesumweltministerium sieht keinen Zusammenhang der Krebshäufung mit dem Atommülllager Asse.
Im September war bekannt geworden, dass der Atommüll in der Asse deutlich stärker strahlt. Nach dem neu erstellten Inventarbericht wurde nämlich zehnmal mehr mittelradioaktiver Müll in das marode Lager gebracht als jahrelang angenommen.
Quelle: Diverse Agenturen
15. Dezember 2010 um 14:39
@ Iris
Bitte nicht übertreiben. 38 GWp PV als Basis produziert etwa 38´000 TWh. 38 GWe WKA produzieren in der Grössenordnung von etwa 90 TWh. Im Mittel somit vielleicht etwa 70 TWh.
Ein KKW der 1´200 MWe-Klasse bringt es auf fast 10 TWh im Jahr.
Dies entspräche dann vielleicht etwa 7 KKWs. Nur die Produktion zählt, nicht die Leistung. Hinzu kommt, dass der Strom aus erneuerbaren Energien qualitativ viel schlechter ist, weil es sich nicht um Bandenergie handelt. Dieser Punkt wird leider immer wieder vergessen.
15. Dezember 2010 um 14:51
@ Aldi
Du unterschlägst eine wesentliche Tatsache. Ich nehme am, dass Du diese gar nicht kennst.
Das nie gebaute KWK hatte eine gültige Baubewilligung. Dies bedeutet, dass der Bund daher im guten Glauben bereits gemachte Aufwendungen des Baukonsortiums für Planungsarbeiten gemäss Gesetz entschädigen musste. Es handelte sich um etwa 250 Mio wenn ich mich richtig erinnere. Um dies hier klar festzustellen: Es wurden absolut keine Geschenke gemacht.
Wie vieles hier ist auch die Begründung für die Aufgabe falsch. Man hat das KWK nicht deshalb aufgegeben, weil es zu “teuer” war, sondern man konnte es nicht gegen den sogenannten “Volkswillen” durchsetzen. Das Gelände wurde ja auch widerrechtlich besetzt und der Bund war nicht in der Lage sich durchzusetzen (was in Zukunft hoffentlich nicht wieder passieren sollte, da das Volk sich ja in einer Volksabstimmung etwa 2013 wird äussern können).
15. Dezember 2010 um 18:52
Es wurden im Falle Kaiseraugst rund 350 Mio. Entschädigungen geleistet – so viel zum unternehmerischen Risiko.
Blocher sah sehr wohl, dass das wirtschaftlich nie rentieren würde – wir haben den Kaiseraugst-Strom ja auch wirklich nie gebraucht in den letzten 25 Jahren. Es war also nicht die Frage ob zu teuer, sondern ob überhaupt wirtschaftlich.
Und schätze schliesslich, dass der Widerstand gegen neue AKW nicht kleiner sein wird in Zukunft wie damals – zu den Alten von damals kommen jetzt noch die Jungen!
15. Dezember 2010 um 18:55
Lieber Brownie, kleine Nachhilfe für Rechenunkundige. 38 GWp an Windkraft bringen gut und gern über 100 TWh Strom – und das ist dann weit mehr, als 10 AKW. Da ist also, wenn du begreifst, sehr wohl die Produktionsmenge verglichen! Wenn…
16. Dezember 2010 um 19:07
Wenn der Wind nicht wunschgemäss bläst, nützen alle GWp nichts. Stromproduktion mit Windrädern ist reines Zufallsprodukt, man kann sich nicht darauf verlassen.
Kaiseraugst, Verbois und Graben wurden gebaut- in Frankreich!
Die Franzosen haben unsere Arbeitsplätze sehr gerne genommen und verdienen heute noch gutes Geld damit!
Weil der Stromverbrauch trotz Krise weiter wächst und kaum mehr neue Kraftwerke ans Netz gehen, öffnet sich eine Stromlücke, die der Denklücke gewisser linker, linksfreundlicher und volksferner Politiker kaum nachsteht………………
16. Februar 2011 um 07:26
Leider muss ich diesen alten Artikel nochmals aufgreifen, um eine wichtige Überlegung zur Diskussion zu stellen, da kein aktuellerer Beitrag zum brisanten Thema Atomsicherheit zu finden war.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich eine heftige Sonneneruption, die selbst die damals sehr robusten und einfachen elektrotechnischen Einrichtungen zerstörte. Induzierte Ströme sollen die wenigen damals existierenden Telegrafenstationen in Brand gesetzt haben. Nun halten Astronomen eine Widerholung dieses Szenarios im nächsten Jahr für wahrscheinlich.
Als ich die AXPO fragte, ob die Atomsicherheit in einem solchen Fall gewährleistet sein, erhielt ich eine beunruhigende Antwort: Es handle sich dabei um das Szenario “Brand”, für welches vorgesorgt sei. Darauf habe nachgedoppelt und nochmals betont, dass in einem solchen Fall mit dem Ausfall sämtlicher elektrischer und elektronischer Systeme (inkl. EDV natürlich) praktisch ohne Vorwarnzeit gerechnet werden müsse. Darauf habe ich keine Antwort mehr erhalten und auch unter “Fragen” habe ich das Thema nicht gefunden. Wer weiss etwas dazu?
16. Februar 2011 um 08:46
Fällt unter das Thema Schutz gegen EMP (Elektromagnetischer Puls). Die Wirkungen bei einer Atomexplosion wären aber unvergleichlich höher als bei irgendwelchen Auswirkungen von Eruptionen auf der Sonne (welche früher bekanntlich den Funkverkehr stören konnten).
Die Leitechnik moderner Versorgungsanlagen (Energie, Wasser, etc.) ist dagegen ausgelegt. Ein KKW würde bei einem solchen Ereignis – falls überhaupt detektiert – automatisch abgeschaltet, die Restwärme abgeführt (mit den vorhandenen mehrfach vorhandenen redundanten und diversitären mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen).
Brand ist in so einem Fall auszuschliessen, da die genannte Induktion nicht stattfinden kann.
Dass Sie keine Antworten erhalten haben darf überhaupt nicht zu falschen Schlüssen führen. Der Grund ist klar. Es dürfen generell keine Antworten zu EVAs (Einwirkungen von aussen) erteilt werden. Diese Aspekte unterstehen zu Recht der Geheimhaltung.
16. Februar 2011 um 12:43
Gemäss den Erwartungen der Wissenschaft handelt es sich beim zu erwartenden Phänomen nicht um eine gewöhnliche Sonneneruption, die “früher den Funkverkehr stören konnte”, wie Sie schreiben, sondern um ein massives Ereignis, das die gesamten Strom – und Kommunikationsnetze nachhaltig lahmlegen würde. Gelesen habe ich das, wenn ich mich recht erinnere, im PM-Magazin. Ist das eine “Ente”? Eine Verschwörungstheorie?
Es ist mir schon klar, dass solche wirren Dinge oft zirkulieren und auch mal die Redaktoren eines sonst halbwegs glaubwürdigen Magazins darauf reinfallen können (oder wollen, um den Umsatz zu erhöhen…)
Fürs Erste mal herzichen Dank für die beruhigende Antwort.
Ich werde der Sache mal auf den Grund gehen.
18. Februar 2011 um 17:14
Ob unsere Rotgrünen nun den Angriff auf ein Kernkraftwerk planen?
Die Kernenergie gehört zu den geringsten Zivilisationsrisiken. Kernkraftwerke sind gegen Flugzeugabsturz gesichert. Wer schützt die EinwohnerInnen von Opfikon- Glattbrugg, Rümlang, Höri, Ober- und Niederglatt, Schwamendingen usw. vor Flugzeugabsturz????
Bestimmt nicht die grünen Träumer!
19. Februar 2011 um 12:28
Echte Grüne fliegen nicht. Dann stürzt auch nichts ab.
Flugzeuge sind übrigens auch ein gutes Beispiel für eine “unfehlbare” Technologie. Alles ist mehrfach abgesichert, ein Abturz ist eigentlich unmöglich, – und doch…
20. Februar 2011 um 17:04
Die Flugzeuge lassen wir mal besser aussen vor! Das WTC war doch auch gegen Flugzeuge sicher, nur komisch dass die Silhouette von New York plötzlich eine drastische Veränderung erfuhr.
Viel interessanter scheint mir z.B. der letzte Aufsichtsbericht der ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) zu sein, da liesst man dann unter anderem
“Für die Kernkraftwerke Beznau und Gösgen konnte das ENSI für das Jahr 2009 lediglich das Prädikat ausreichend vergeben…..
infolge Defiziten bei Organisation und Qualitätssicherung…
Im Falle Gösgen… der praktisch gleichzeitige Ausfall zweier gleicher Komponeneten in zwei Sicherheitssträngen…”
Zumindest das Vorwort empfehle ich als allgemeine Info, bringt doch viel mehr als mit gespaltenen Euphorikern über Flugsicherheit zu lamentieren.
http://ensi.ch/fileadmin/…chtsbericht_2009.pdf
20. Februar 2011 um 17:21
Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs leider keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.
Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Mia CHF: http://bit.ly/JvyQ1
Mit 12 Mia CHF lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren. http://bit.ly/9AJKIh
19 GW entspricht der Leistung von 50 AKW Mühlebergs. (Bei dieser enormen Differenz ist der höhere Ausnutzungsgrad von AKWs tatsächlich irrelevant.)
20. Februar 2011 um 17:22
Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs leider keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.
Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
Mit 12 Mia CHF lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von knapp 19 GW finanzieren. bit.ly/9AJKIh
19 GW entspricht der Leistung von 50 AKW Mühlebergs. (Bei dieser enormen Differenz ist der höhere Ausnutzungsgrad von AKWs tatsächlich irrelevant.)
20. Februar 2011 um 18:54
Zu Anders rum 26
Mit “unsinkbaren” Technologien hat die Menschheit geug schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Auch bei noch so kleiner Wahrscheinlichkeit darf das Risiko, ein so dicht besiedeltes Gebiet wie Mitteleuropa mit einem GAU unbewohnbar zu machen, nicht eingegangen werden. Diese Dinosauriertechnoligie gehört abgeschafft. Je schneller desto besser.
22. Februar 2011 um 22:07
Der rotgrüne Steinzeitkommunismus gehört abgeschafft.
Wir brauchen neue Kernkraftwerke der Generation III un Iv!
22. Februar 2011 um 23:38
@ 30
“Generation III un Iv!”
Hab gar nicht gewusst das Kernkraftwerke zur Greisengeneration (III) gehören und IV beziehen.
Ich bin da schon etwas auf jüngere Technologien fokusiert!
23. Februar 2011 um 19:42
@Richtig rum 30.
Besten Dank für die kompetente Antwort. Ein wahrhaft denkwürdiger Beitrag zur Diskussion um die Atomsicherheit.
24. Februar 2011 um 19:33
Echt dummgrüne Argumentation von technikfeindlichen Zeitgenossen. Die 1. Generation von Kernkraftwerken wie Obninsk, Calder Hall, Rheinsberg, Brennilis, Dresden 1, Lucens usw. waren Versuchs- und Demonstrationsanlagen, mit denen Erfahrungen gesammelt wurden. Sie lieferten aber teilweise erfreulich lange und zuverlässig Strom. Calder Hall über 40 Jahre, trotz Graphit- Reaktor wie in Tschernobyl. Der Druckwasser- Reaktor in Rheinberg wurde 1990 politisch motiviert stillgelegt, trotz Nachrüstungen und Betriebsbewilligung bis mindestens 1997.
Der schwerwassermoderierte Druckröhren- Reaktor in Lucens lieferte Strom und wertvolle Erfahrungen. Vom Bau des Reaktors, über die Sicherheitsmassnahmen, den Betrieb und schliesslich Unfall und Rückbau konnte alles erfahren und ausgewertet werden. Das Scheitern des Sulzer- Druckwasser- Reaktors war traurig, zeigte aber auch, dass die Sicherheitsmassnahmen auch bei einem unerwarteten und sehr schweren Unfall Mensch und Umwelt zuverlässig schützen…
Die 2. Generation versorgt uns heute zuverlässig und billig mit Strom, die 3. kann fast alles besser und billiger, die 4. wird schliesslich auch strahlenden Abfall verwerten können und die Kosten weiter senken!
Die 4. Generation kann ab 2050 erwartet werden, die 3. ist heute lieferbar, das grosse Geschäft damit machen Russen und Japaner.
24. Februar 2011 um 20:31
Gute Idee. Wir investieren jetzt endlich ernsthaft in erneuerbare Energien mit Schweizer Arbeitsplätzen und der Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern. Gleichzeitig warten wir geduldig auf den besseren Reaktor der vierten Generation anstatt unnötig unsere hart verdienten Franken in neue, teure, ausländische Reaktoren der dritten Generation zu verschwenden. http://dcnonl.com/article/id39938
24. Februar 2011 um 22:15
Wir müssen die Stromlücke jetzt schliessen und brauchen daher Reaktoren der Generation III !
Das ist auch kein Fehler, denn wir können evolutionäre Druckwasser- Reaktoren und fortgeschrittene Siedewasser- Reaktoren problemlos in einigen Jahrzehnten mit Schnellen Brütern ergänzen.
Bei den neuen Kernkraftwerken gibte es immer auch Aufträge für die wettbewerbsfähige Schweizer Industrie!
24. Februar 2011 um 23:12
Da wird dauernd von einer Stromlücke palavert. Wäre es möglich dass dies auf ganz andere Lücken schliessen lässt bei gewissen Leuten?
Wenn wir eine Stromlücke jetzt haben nützt ein neues Kernkraftwerk im Jahre 2025 nichts. Wenn wir im Jahre 2025 eine Stromlücke haben, können wir das Problem vernünftig angehen.
Aus dem Stromverbrauchszuwachs der Vergangenheit auf den Zuwachs der Zukunft zu schliessen könnte sich auch als fataler Irrtum heraus stellen. Das Witschaftswachstum der letzten 50 Jahre wird sich mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht mehr wiederholen. Die Einen sind schon am umdenken, die anderen werden noch umdenken lernen!
25. Februar 2011 um 18:15
Mit rotgrüner Politik kann die Wirtschaft nicht wachsen!
Daher ist eine vernünftige Politik gefragt, die Arbeitsplätze schützt und Wohlstand schafft!
25. Februar 2011 um 20:02
Am meisten neue Arbeitsplätze, das zeigt sowohl Deutschland wie die jüngste Entwicklung in den USA, entstehen im Bereich der Erneuerbaren Energien. Ist ja auch logisch, da dort das regionale Handwerk zum Zuge kommt und am meisten Wertschöpfung im Inland erzielt wird. Selbst wenn die Module aus Asien stammen!
26. Februar 2011 um 10:50
Wenn möglichst schnell mehr Strom im Netz sein soll, sind neue, teure, ausländische AKWs keine Option, da deren Bau schlicht viel zu lange dauert. Ein neues AKW ist frühestens in 14 Jahren am Netz. Erneuerbare Optionen und Effizienzmassnahmen mit Schweizer Arbeitsplätzen, welche unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern reduzieren, sind erwiesenermassen viel schneller gebaut.
Portugal hat seinen erneuerbaren Stromanteil in nur 5 Jahren von 2% auf 15% ausgebaut: bit.ly/gAWSmL
Österreich ist ebenfalls ein Alpenland und im Gegensatz zur Schweiz versorgt bereits heute und nicht in 14 Jahren über 570’000 Haushalte mit unlimitiertem Windstrom. igwindkraft.at/
Österreich ohne AKWs zahlt wegen seiner Mitgliedschaft bei der Euratom übrigens jährlich €40 Millionen für die Europäische Atomindustrie, während es gleichzeitig seine eigene Windkraft mit lediglich €24 Millionen fördert: bit.ly/b4pN2G
Die Deutsche Windindustrie schaffte nicht nur 100’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze und exportiert über 80% seiner Windturbinen mit Profit (im Gegensatz zur staatlichen, Französischen Atomindustrie), zahlt Steuern und reduziert seine Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern, sondern macht den Strom tatsächlich billiger: bit.ly/eHAXt5
Im nördlichen Deutschland ohne Höhensonne wurde in einem einzigen Monat über 2.1 GW Photovoltaik zugebaut: bit.ly/bejSPI Das entspricht der über fünfachen Leistung des AKW Mühlebergs in einem einzigen Monat! Bayern mit mehr Strombedarf und weniger Sonne als die Schweiz hat übrigens bereits heute und nicht in 14 Jahren mehr Photovoltaikstrom-Anteil als die Schweiz Mühlebergstrom-Anteil ausweist.
Die Deutsche Photovoltaikindustrie schaffte nicht nur 50’000 zukunftsfeste Arbeitsplätze, sondern zahlt tatsächlich mehr Steuern, als was Einspeisevergütungen für Deutschen Solarstrom bezahlt werden: bit.ly/e6zMeL
Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
Mit 12 Mia CHF lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von 18.75 GW finanzieren (Mühleberg hat eine Leistung von weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh
Weil neuer Atomstrom zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: bit.ly/cF5ezk
Kein Wunder sind neue US AKWs auf satte $54 Milliarden Staatskredite angewiesen: bit.ly/de4a0v Kein Wunder werden die US Stromkonsumenten zudem gezwungen einen Aufpreis zu zahlen um neue AKWs finanzieren zu können: bit.ly/9H16Ok
Momentan importiert die Schweiz nicht nur 100% Öl, 100% Gas und 100% Uran sondern auch 90% seines eigenen Stromverbrauchs (und exportiert etwas über 90%). Es ist sinnvoll wenn wenigstens ein Teil des importierten Stroms aus unlimitierten Europäischen Windstrom besteht. Die EU rechnet übrigens mit 280 GW Windleistung im Europäischem Netz bis 2030: bit.ly/dg7ab5 Mit Europäischem Offshore Wind alleine kann übrigens 7mal mehr Strom produziert werden, als was ganz Europa überhaupt an Strom verbraucht: slidesha.re/5cJ2n9
Die Schweiz verfügt dank ihren Speicherkraftwerken mit 8765 GWh über mehr als genügend Speicherkapazität und Regelleistung um erneuerbare Stromproduktionsflauten überbrücken zu können. Tatsächlich kann Spanien dank Windenergie bereits heute und nicht erst in 14 Jahren seine gespeicherten Wasserreserven in Dürreperioden schonen: http://reut.rs/aeoAwH
Die bestehenden ausländischen Uranminen können nicht einmal 70% des Welturanbedarfs decken: http://arxiv.org/abs/0908.0627 Und das obwohl Atomenergie weniger als 3% des Weltenergiebedarfs deckt (2600 TWh Atomstrom vs. 107’000 TWh Weltenergiebedarf): bit.ly/hc24V2
Schweizer Stromkonzernen investieren leider aber lieber unbekümmert in neue, ausländische Kohlekraftwerke anstatt in Offshore Windfarmen: bit.ly/98u67L , bit.ly/d1ghSI
Mühleberg und Beznau I&II liefern lediglich 14% des Schweizer Strombedarfs: Auch ohne die 3 alten Atommeiler wird die Schweiz immer noch eine 26% ausländische Uranabhängigkeit im Stromsektor ausweisen, worüber sich die Atomliebhaber weiterhin entzücken können.
Und selbst wenn in der Schweiz der Ausbau von erneuerbaren Energien und Effizienz zur Freude der Liebhaber von neuen, teuren, ausländischen AKWs wie bis anhin weiterhin verhindert werden: Es gibt auch noch günstigere, flexiblere, schnell gebaute Blockheizkraftwerke und die können zusammen mit Wärmepumpen den Brennstoffkonsum und die CO2-Emissionen der Schweiz bereits bis 2020 um 20% senken (und nicht erst in 14 Jahren): bit.ly/cfwsGk
Die Schweiz produziert keine Reaktoren, verfügt über keine Uranminen, keine Anreicherungsanlagen und keine Wiederaufbereitungsanlagen. Atomenergie verliert, trotz jahrzehntelanger staatlicher Milliardenförderung, Marktanteile, während erneuerbare Energie weltweit ausgebaut wird. Neue, teure, ausländische AKWs verschlechtern unsere Wettbewerbsfähigkeit und Erhöhen unsere Abhängigkeit von ausländischen Energieträgern.
26. Februar 2011 um 20:32
Hört auf mit diesen teuren Alternativenergien!
Wir müssen das alles bezahlen und es ist endlos teurer!
26. Februar 2011 um 21:07
Viel weiter als zu diesem mageren Sätzchen ohne Hand und Fuss scheint es bei Besame mucho – trotz des schönen Namens – nicht zu reichen. Ist eine Wiederholung seines dummen Spruches andernorts!
27. Februar 2011 um 22:56
Alternativenergien, Gratisheroin, Asylanten- Integration und Verhätschelung von kriminellen Randgruppen sind linkspolitische Schildbürgerstreiche, die uns sehr teuer zu stehen kommen!
Die Welt setzt auf Kernenergie, wie dies schon von den echten Sozis wie Willy Spühler, Willi Ritschart, Helmut Schmidt und Olof Palme gefordert wurde!
Schon August Bebel forderte die Elektrifizierung, um die Arbeiterschaft von schwerer Arbeit zu befreien.
LEider haben die heutigen Linken die einstigen Arbeiter- Vertreter längst vergessen und hängen nur noch unsinnigen und zerstörerischer Utopien nach!
Drogen vernebeln ihre Sinne und kommunistische Ideen radikalisieren!
28. Februar 2011 um 00:13
@ Richtig rum 42
Deine Metamorphose von extrem Links (Kommunisten) zu extrem Rechts scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Aber so ist es halt, das Pendel schlägt immer wieder zurück, es sei denn man hat die Balance in der Mitte gefunden. Ein Seiltänzer ohne Balance wird immer wieder vom Seil fallen, mal links oder mal Rechts, beides sind Abgründe!
1. März 2011 um 08:23
Daher wehre ich mich gegen Rechtsextreme genauso wie gegen linke Parasiten.
Die Skinheads sind gegen Kernenergie, genauso wie die Punks, die sie bekämpfen wollen. Aber beide konsumieren brav Elektrizität. Auch die Reithalle hängt am Stromnetz. Die könnten doch Solarzellen auf die Dächer montieren. Aber eben, die arbeiten nicht gern.
Übrigens, ich verstehe nicht, wie Staatsmänner wie Spühler und Ritschard mit “Metamorphose von extrem links zu extrem rechts” in einem Zusammenhang stehen sollen.
1. März 2011 um 16:34
Ein neues, ausländisches AKW kostet gemäss Areva inzwischen über 12 Mia CHF: bit.ly/JvyQ1
Mit 12 Mia CHF lassen sich Schweizer Photovoltaik Module mit Schweizer Arbeitsplätzen und einer Leistung von 18.75 GW finanzieren (Mühleberg hat eine Leistung von weniger als 0.4 GW). bit.ly/9AJKIh
Weil neuer Atomstrom zu teuer ist, wurde 2009 in einem einzigen Jahr 80 GW (200 mal AKW Mühleberg) erneuerbare Leistung installiert, während die weltweit installierte AKW-Leistung sogar abgenommen hat: http://bit.ly/cF5ezk
Kein Wunder sind neue US AKWs auf satte $54 Milliarden Staatskredite angewiesen: bit.ly/de4a0v Kein Wunder werden die US Stromkonsumenten zudem gezwungen einen Aufpreis zu zahlen um neue AKWs finanzieren zu können: bit.ly/9H16Ok
Kein Wunder müssen die Strompreise in der Schweiz massiv erhöht werden, um neue, ausländische AKWs finanzieren zu können:
swissinfo.ch/ger/Strompreise_werden_sich_verdoppeln.html?cid=6933038
Die Schweiz produziert keine Reaktoren, verfügt über keine Uranminen, keine Anreicherungsanlagen und keine Wiederaufbereitungsanlagen. Atomenergie verliert, trotz jahrzehntelanger staatlicher Milliardenförderung, Marktanteile, während erneuerbare Energie weltweit ausgebaut wird. Neue, teure, ausländische AKWs erhöhen die Strompreise unnötig, verschlechtern unsere Wettbewerbsfähigkeit und Erhöhen unsere Abhängigkeit von importierten Energieträgern.