Strom unterwegs – Service public
Ohne Strom geht’s nicht! Die elektrische Energie ist der Motor jeder modernen Gesellschaft. Ob in der Freizeit oder im Berufsleben, überall und jederzeit liefert der Strom den nötigen ‘Antrieb‘.
A propos Stromautobahnen: Auch der gesamte Verkehrssektor funktioniert nur, wenn die Stromversorgung zuverlässig klappt. Beim öffentlichen Verkehr offenbart sich diese Tatsache auf den ersten Blick: Züge, Tram und Trolleybusse fahren mit Strom. Doch auch der Autoverkehr stünde ohne den elektrischen “Saft“ still. Sämtliche Elemente der Verkehrsüberwachung und -regelung wie Lichtsignalanlagen, Funk- und Leitsysteme sind strombetrieben, ebenso alle Notrufsäulen entlang der Autobahnen. Selbstredend zehren auch sämtliche Strassen- und Tunnelbeleuchtungen von der elektrischen Energie. Und die Automotoren arbeiten zwar auf der Basis von Benzin oder Diesel, doch die Zapfsäulen an den Tankstellen laufen ebenfalls nur mit Strom. Vom Elektroauto, das sich anschickt, dereinst die Verbrennungsmotoren zu verdrängen, gar nicht zu reden.
Angesichts ihrer vitalen Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft ist nicht verwunderlich, dass die Stromversorgung als Service public gilt, ähnlich beispielsweise den Postdienstleistungen. Somit sind Grundversorgung und Versorgungssicherheit garantiert. Das heisst, jeder Endverbraucher, ob Haushalt oder Unternehmen, hat das Recht auf Anschluss an das Elektrizitätsnetz und er kann jederzeit die gewünschte Menge an Energie mit der erforderlichen Qualität beziehen. Dafür sorgen einerseits der Gesetzgeber, der die Rechtsgrundlagen schafft, sowie die Strombranche, der die praktische Umsetzung des gesetzlichen Willens obliegt. Mit dem neuen Stromversorgungsgesetz, welches das Parlament im März 2007 verabschiedete, wurden zudem die rechtlichen Grundlagen für einen wettbewerbsorientierten Elektrizitätsmarkt und eine Marktöffnung in zwei Etappen geschaffen. Demnach können grosse Strombezüger seit Jahresbeginn 2009 ihren Stromlieferanten frei wählen. allen anderen Endkunden soll dieses Recht 2014 gewährt werden.
Weitere Beiträge:
- Karin will es wissen – Strom unterwegs
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- Karin will es wissen – Kernenergie


29. September 2010 um 23:26
Strom ist sehr wichtig und kann helfen, das wertvolle Erdöl und andere fossile Brennstoffe für den Strassenverkehr und die Luftfahrt zu schonen. So wie es eigentlich auch richtig wäre!
Leider denken unsere Politiker in ihrer Gier nicht so weit!
Schade für uns, wir zahlen und zahlen für schlechte Lösungen!
1. Oktober 2010 um 20:38
Wichtig sind privatwirtschaftliche und wettbewerbsfreundliche Lösungen.
Kernkraftwerke fördern dank tiefen Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Wirtschaft insgesamt.
Nötig sind drei neue, privat finanzierte und erfolgsorrientiert gemanagte Kernkraftwerke!
Wir können auf den Wachstumspfad zurückfinden, wenn wir nur wollen!
2. Oktober 2010 um 01:35
Na dann finanziert mal schön privat! Und verzichtet doch bitte auch auf die 40 – 50 Millionen Franken, die der Bund immer noch (und das seit 60 Jahren) für die Atomforschung ausgibt. Macht übrigens zusammen in all den Jahren mehrere Milliarden! Gleichzeitig geht das Geheule los, wenn die Stromkonsumenten über den Strompreis (0.6 Rp. / kWh) insgesamt jährlich 16 Millionen für Solarstrom ausgeben – und das absehbar nur für die folgenden rund 10 Jahre. Die Atomkosten verfolgen uns demgegenüber während hunderten von Jahren.