Obama: Renaissance der Atomkraft
Nach 30 Jahren bauen die USA wieder Atomreaktoren. Präsident Barack Obama hat dafür Kredite in der Höhe von 8 Milliarden US-Dollar bewilligt. Sein Argument ist der Umweltschutz.
Seit seinem Amtsantritt liebäugelte Barack Obama mit der Atomkraft. Nun wird er konkret: Nach drei Jahrzehnten “Pause“ entstehen erstmals in einem Kraftwerk im Bundesstaat Georgia wieder zwei neue Reaktoren. Der Ausbau der Atomenergie sei nötig, um die Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren und den Ausstoss von Treibhausgasen zu verringern, so der Präsident: “Um unseren wachsenden Energiebedarf zu decken und den schlimmsten Folgen des Klimawandels vorzubeugen, müssen wir unser Angebot an Nuklearenergie vergrössern.“ Die neue Anlage soll 16 Mio. Tonnen Kohlendioxid weniger ausstossen als ein vergleichbares Kohlekraftwerk. Zudem werde der Bau der Anlagen tausende Arbeitsplätze während der Bauzeit sowie 800 dauerhafte Jobs schaffen.
Obama verwies auch auf den Erzrivalen China, wo sich derzeit 21 neue Atomkraftwerke im Bau befinden. Die USA müssten nachziehen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten und dereinst die chinesische Technik importieren zu müssen.
Ohne die 8 Milliarden Dollar Kreditgarantien der Regierung wäre der Reaktorbau in Georgia nicht möglich. Denn es finden sich zu wenige Privatinvestoren, die den teuren Reaktorbau finanzieren wollen. Die Staatsgelder ermöglicht ein Gesetz aus der Amtszeit von Obamas Vorgänger Bush: Es erlaubt staatliche Kredite für Projekte privater Energiekonzerne, sofern sie den CO2-Ausstoss reduzieren.
Die AKW-Betreiber feierten Obamas Entscheid als Zeitenwende und Schritt in eine neue Ära. Anders die Umweltgruppen: Sie warnten davor, eine bereits beerdigte Energiepolitik wieder aufleben zu lassen. Nuklearenergie sei eine kostspielige Sackgasse. Die Meinung der amerikanischen Bevölkerung über den Ausbau der Nuklearenergie ist gespalten. Die Republikaner stehen einer Widergeburt der AKW positiv gegenüber, während eine Mehrheit der Demokraten dagegen ist. Folglich betreibt Barack Obama eine Energiepolitik, die sich nicht mit der Überzeugung seiner Wähler deckt. Die Bedenken vieler Amerikaner gegenüber der Atomkraft gehen möglicherweise auf einen Störfall auf der Kraftwerksinsel Three Mile Island (Pennsylvania) aus dem Jahr 1979 zurück. (scc)



25. Februar 2010 um 14:09
Atomenergie ist das Sicherste was es gibt. Man kann Obama nur zu seinem Entscheid gratulieren.
26. Februar 2010 um 17:51
Obama sagte : “Yes we can!”
Bei der Kernenergie haben die USA noch viel zu tun!
26. Februar 2010 um 17:52
Obama muss vorwärts machen gegen CO2!
26. Februar 2010 um 20:28
In den USA müssen in den nächsten 20 Jahren um die 50 Kernkraftwerke ersetzt werden, weil sie das Ende der technisch sinnvollen Lebensdauer erreicht haben.
Dazu kommt der Verbrauchszuwachs und der Klimaschutz, der die Stilllegung von Kohle- Öl und Gaskraftwerke verlangt.
Obama ist daher gezwungen, den Bau von Kernkraftwerken entschlossen zu fördern.
27. Februar 2010 um 02:00
Heute lebst Du, grüble heute nicht über morgen.
Der morgige Tag wird für sich selbst sorgen,
jeder Tag hat genug an seiner eigenen Last.
Lebe heute!
Matthäus 6,34
28. Februar 2010 um 07:07
Obama tut gut daran, die Energiezukunft mit Investitionen und Arbeitsplätzen zu sichern.
28. Februar 2010 um 17:59
Yes, we can!
Also in Switzerland!
SVP!
28. Februar 2010 um 18:28
@Ralf
Wenn einer schon frömmelt, 2mal 6 gibt 12
Matt.12.34
- Ihr Schlangenbrut, wie könnt ihr Gutes reden, die ihr böse seid? Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Für dich ganz speziell Matthäus 7.5
- Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst.
4. März 2010 um 12:24
Vorschlag zur Provokation (in 3 Schritten):
1.) KKW-Müll gegen gute Bezahlung entgegen nehmen und im Bözberg Lagern.
2.) Viel spähter und gescheiter, als Rohstoff entdecken und wieder teuer verkaufen. (So werden wir dann billig zur Atommacht).
3.) In der Zwischenzeit rückt uns niemand auf den Pelz.
Wäre das nicht eine klassische Win-Win-Win-Situation?
Raucht es schon?
4. März 2010 um 21:04
Solardächer und windturbinen und kehrichtverbrennungen machen mehr strom als die blöden AKW!
10. März 2010 um 09:33
Mit Sonnenkollektoren, Windanlagen und der Müllverbrennung stellen wir eure doofen AKW ab!
Strom aus Plastik!
11. März 2010 um 00:04
Hast dich auch schon geschämt, Grün……?
12. März 2010 um 21:09
Wir stellen eure blöden AKW so oder anders rum ab. Es langt, einfach genug von dem umweltschädlichen zeugs. Werft als das Plastikzeugs in die Müllverbrennung, das gibt ganz toll Strom und ist gut für eine tolle und saubere Umwelt!
Eine leistungsfähige Wirtschaft fabriziert riesige Mengen von Alternativenergien, Solardächer, Windräder, Nebelfänger, Geotermien, Wellenbrecher und fotowoltaik.
Starke Wirtschaft, gesunde Staatsfinanzen, saubere Wälder!
23. März 2010 um 20:13
Obama für den amerikanischen Traum vom Sozialismus!
24. März 2010 um 21:33
Freiheit, Lebensfreude und Marktwirtschaft statt Sozialismus und Rotgrün!
23. Februar 2011 um 18:46
Der Obama hat schon recht, aber auch (fast der ganze) Rest der Welt setzt auf die saubere und nachhaltige Energiequelle. KVA bringen in der CH nur 3 % der Elektrizität, aber immerhin noch mehr als Solar & Wind!
23. Februar 2011 um 19:38
Gratuliere zum “Aufwärmen” dieses alten Artikels, Resu. Bald schon kann er sein erstes Geburtstagskerzchen ausblasen. Im Bereich der Erneuerbaren kommen die Erfolgsmeldungen fast täglich. Bei den AKW muss man schon weit zurückblättern, wenn man seinen “Pro”-Kommentar sinnvoll platzieren will, gell?