Karin will es wissen — Strom unterwegs
Strom kommt aus der Steckdose, das wissen wir alle. Strom wird in grossen Kraftwerken erzeugt, das wissen die meisten. Doch wie kommt der Strom aus den Kraftwerken in die Steckdose? Genau das will TV-Moderatorin Karin Lanz wissen.
Die Schweiz glänzt mit einer sicheren Stromversorgung. Stromausfälle grösseren Ausmasses treten bei uns noch seltener auf als Schaltjahre. Die Grundlage dazu bilden nicht nur zuverlässig arbeitende Kraftwerke mit genügend Leistung, auch dem Transport der elektrischen Energie und dessen Bereitstellung in der jeweils gewünschten Spannung kommt eine vitale Bedeutung zu. Dieser ‚Job‘ obliegt den Übertragungs– und Verteilnetzen sowie den Umwandlungswerken. Karin erklärt es Ihnen!
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5. Februar 2010 um 20:32
Lanz könnte besser aussehen!
Strom treibt das Wirtschaftswachstum an, daher brauchen wir dringend neue Atomkraftwerrke
14. Februar 2010 um 10:16
Ach du mein lieber Schwan! Gut gemeint ist nicht identisch mit gut gemacht. Das einzige was überzeugt ist das Mikrophon im Bild.
15. Februar 2010 um 20:51
Eine Schweizerin ist eben keine Franca!
Aber sie macht das recht gut. Heimatpolitik ist aber noch wichtiger als Energiepolitik!
15. Februar 2010 um 21:58
Francos sind doch besser als Euros!
Oder wird unser Heimatschützer in Renminbis bezahlt?
15. Februar 2010 um 23:13
China ist schon heute die grösste Industrienation, mit einer Stahlerzeugung von 567 Millionen Tonnen (2009) und den grössten Devisenreserven der Welt.
Da besteht die Gefahr, dass die Weltwirtschaft schon bald von den Chinesen und ihrer Währung dominiert wird.
Die Frage ist, wann die Chinesen die Aufwertung ihrer Landeswährung Renmimbi (=Volksgeld) zulassen.
20. Februar 2010 um 20:58
El Lute statt Franco! El Lute ist der spanische Robin Hood!
Francisco Franco ist über 30 Jahre tot! El Lute lebt!
Tod den Reaktionären! Es lebe Chinas Revolution!
Sun Yat– sen, Mao Tse– Tung, Tschou En– Lai, Lin Piao und
Hu Jintao sind die Helden!
24. Mai 2010 um 12:51
Übrigens, obwohl Atomenergie momentan in China massiv gefördert wird, hat China weit mehr Solarthermieleistung installiert als Atomenergieleistung:
http://www.ren21.net/pdf/RE_GSR_2009_Update.pdf
24. Mai 2010 um 21:44
Man müsste nach China reisen, um diese Behauptung zu überprüfen. Ob die Chinesen tatsächlich so naiv sind, dass sie Träumen aus den 70ern nachhängen?
Die Kernenergie wird in China nicht momentan massiv gefördernt, sondern seit 1991 stark ausgebaut. Vorher wurde der Strom hauptsächlich mit Wasserkraft und Kohle erzeugt. Wegen des gewaltigen Wirtschaftswachstums ist der Zubau von neuen KKW jedoch immer noch zu langsam.
25. Mai 2010 um 14:22
Die in China schaffen Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze. Mit weniger Bürokratie und mehr Investitionen!
26. Mai 2010 um 20:48
Der Grund weshalb China einen Atomstromanteil von weniger als 2% und Frankreich einen Atomstromanteil von über 78% aufweist und China weit mehr Solarwärmeleistung als Atomleistung zubaut, ist nicht etwa weil irgendwie Greenpeace in China das Sagen und in Frankreich nie existiert hat, sondern ganz einfach weil Atomenergie schlicht zu teuer und nur mit massiver Subvention konkurrenzfähig ist.
China hat 2008 in einem einzigen Jahr 14 GW an Solarthermieleistung installiert (und 0 GW Atomenergieleistung), ganz einfach weil Solarthermie günstiger ist als atombetriebene Widerstandsheizungs-Boiler:
http://www.ren21.net/pdf/RE_GSR_2009_Update.pdf
Man bedenke zudem: China hatte bereits in den 1970er Jahren Atom-U-Boote betrieben und der Chinesische Atomstromanteil hat selbst im Jahr 2010 nicht einmal 2% erreicht, weil AKWs zur Stromproduktion im Vergleich zu anderen Optionen zu teuer sind: sinodefence.com/navy/sub/type091han.asp
26. Mai 2010 um 21:47
Kurzfristig gesehen, sind Kohlekraftwerke billiger als Kernkraftwerke, weil die Investitionen viel kleiner sind. In einem Land wie Frankreich, wo die Lohn(neben)kosten extrem hoch, die Arbeitszeiten extrem kurz und die Umweltauflagen sehr streng sind, ist die Kernenergie im Betrieb viel billiger. In China sind immer noch viele wenig qualifizierte Arbeitskräfte zu beschäftigen. Das geht in Kohleminen besser, als in Kernkraftwerken.
China baut ständig neue Kernkraftwerke, weil der Stromverbrauch aber jährlich 10 % steigt, bleibt der Kernenergieanteil noch lange Zeit gleich. Wesentlich ehrgeiziger ist Indien. Das Land will in einigen Jahrzehnten so viel nukleare Kapazität, wie heute die ganze Welt hat!
27. Mai 2010 um 13:17
Egal ob Atom oder Alternativ, PET wird gesammelt und wiederverwertet. Auch der Atommüll lässt sich wiederverwerten, gibt neben Energie auch viele Arbeitsplätze!
PET recyceln statt verheizen!
28. Mai 2010 um 11:17
check:
http://www.youtube.com/watch?v=M0oe7k7M4IU
30. Juli 2010 um 21:34
Die Atomkraftwerke sind eine echte Hoffnung für neue Arbeitsplätze und Vollbeschäftigung. Wohlstand wie vor 30 Jahren, als noch nicht alles in Japan und China hergestellt wurde und unsere Arbeitsplätze noch sicher waren und die bösen Feinde in Moskau waren!
31. Juli 2010 um 13:32
Lanz ist ein Beispiel für den Niedergang unserer Gesellschaft, die mir wirklich keine Freude macht!
Die könnte viel besser aussehen, wenn sie sich mehr pflegen würde!
12. August 2010 um 20:46
Brecht die Lanze für die Kernenergie!
13. August 2010 um 09:22
ich finde es wirklich nett, wie hier so laut nach Atomkraft gerufen, aber niemand hier scheint rechnen zu wollen. Vielleicht ist etwas Information sinnvoll? Man lese u.a.
http://www.areva-np.com/de/liblocal/docs/Germany_pdf/Uran_final.pdf
Der Grund, warum die Chinesen nicht so drastisch AKW’s zubauen, liegt offenbar daran, dass die (im Gegensatz zu den Indern) langfristig rechnen können. Wenn der aktuelle Verbrauch global fortgeschrieben würde, reichen die Reserven etwa 170 Jahre. Wenn der Verbrauch so steig, die vermutet, halbiert sich diese Zeitspanne. Also bitte etwas längerfristig denken lernen. Ein AKW läuft 50–60 Jahre. Alles klar?
16. August 2010 um 07:29
Mit Schnellen Brütern ist das überhaupt kein Problem. Die Japaner gewinnen zusätzlich Uran aus Meerwasser. Von diesem haben sie als Inselstaat genug!!!!!!!!!!
16. August 2010 um 11:39
richtig herum, ich bin kein Spezialist für die Bewertung von Uranabbautechnologien. Wenn man allerdings herumgoogelt, findet man Quellen, die belegen, dass Meerwasser einerseits ein großes Reservoir für Uran darstellt, dass jedoch die Kosten um ein Vielfaches über den derzeitigen Marktpreisen für Yellow Cake liegen. Ich konnte keine Quelle finden, die Ihre Behauptung beweisen würde, dass in Japan derartige Extraktionstechniken tatsächlich zur Gewinnung von Uran in relevantem Maße eingesetzt würden. Belegen Sie deshalb Ihre Aussage mit einer konkreten Quellenangabe. Ich glaube Ihnen Ihre Aussage nämlich nicht. Bis dato sind das primär theoretische Konstrukte. Vgl. u.a. http://joomla.sns-online.ch/cms/images/stories/sgk_seminar/sgk_seminar_20090402-2-prasser.pdf.
Im übrigen glaube ich nicht, dass Sie einen Schnellen Brüter werden in Europa installieren können. Wir hatten in der BRD derartiges schon mal für 6 Mrd. DM in Kalkar in den Sand gesetzt. Er wurde nie in Betrieb genommen. Meines Wissens nach haben die Japaner ihren alten Brüter Monju, der 1995 einen schweren Störfall hatte, vor kurzem probehalber wieder angeschaltet. Ab 2025 soll er als Versuchsreaktor laufen, ab 2050 (!) kommerziell in Betrieb gehen. Die Russen haben einen Brüter in Beloyarsk und bauen derzeit einen zweiten. Die Franzosen haben ihren Brüter in Marcoule 2009 endgültig stillgelegt. Ihre Brüterträume dürften sich damit in der EU komplett erledigt haben. Ich denke, wir kaufen, wenn überhaupt, das Material bei den Russen.
16. August 2010 um 20:02
Wenn Rotgrün bei uns wirklich alles kaputtmachen konnte, dann kaufen wir die Technologien eben wieder in Indien!
Deutschland ist wohl nicht mehr zu retten, daher müssen wir uns vor der Flut deutscher Billigarbeiter retten, die uns zu überschwemmen droht. Deutsche arbeiten billiger, aber sie sind auch Angeber und Blender!
Lieber Hochqualifizierte aus Indien als Arbeitslose aus Deutschland!
Es ist mühsam, wenn immer mehr Leute so sprechen, wie wir schreiben!