“Ich sehe mich als Agent Provocateur.”
In der heutigen Zeit wird der Energieeffizienz immer mehr Bedeutung zugemessen. Frank M. Rinderknecht glaubt, dass seine Vision, eine Verzahnung von Zug und Auto, aus energetischer Sicht ohne Probleme mit anderen Vorschlägen mithalten kann. Ein ähnliches, ebenso effizientes System existiert bereits, nämlich das Carsharing. Rinderknechts Idee soll jedoch das gut etablierte Konzept von Mobility nicht konkurrenzieren, sondern komplementär zum Einsatz kommen. Doch das Projekt “UC?” wird sich nicht so leicht umsetzten lassen, wie es bei Mobility der Fall war. Rinderknecht hat mit Andreas Meyer, CEO von SBB, bereits Gespräche geführt. Dieser habe sich allerdings zurück-haltend gegeben: Der Bau des Waggon-Systems sei weniger problematisch, doch die benötigte Infrastruktur, insbesondere die Schienenkapazität, stelle eine beinahe unüberwindbare Hürde dar. Zudem sei die Sitzplatzkapazität eine Knacknuss.
Rinderknecht lässt sich davon nicht beirren und führte im Dezember ein erstes Teasing des “UC?” durch. Seither laufen die Gespräche mit grossen Autoherstellern aus Ost und West, die Interesse zeigen, den “UC?” serienmässig herzustellen. Der Chef von Rinspeed erklärt: “Ich bin nicht endlos bereit zu investieren. Eine Produktion übersteigt unsere Möglichkeiten bei Weitem”. Deshalb ist das Konzept so ausgelegt, dass es ein Grossserienhersteller leicht integrieren kann.
Doch wie bringt man ein solches Auto an den Mann respektive die Frau? Gemäss Rinderknecht ist die Kommunikationsleistung der Verkaufsleistung gleichzusetzen. Interessant ist das, worüber die Medien berichten. Deshalb ist er auch sehr bemüht, ansprechende Bilder des Concept Cars vor-stellen zu können. Um seinen Flitzer optimal in Szene zu setzen, flog Rinderknecht nach Barcelona. Spontan engagierte er für das Shooting einige Skaterboys und -girls, die er auf der Strasse antraf. Die Bilder wirken urban, dynamisch und aussergewöhnlich. Rinderknecht ist sich bewusst, dass Emotionen der Schlüssel zum (Verkaufs-)Erfolg sind.
Wie die breite Masse seine Vision wahrnimmt, versucht er mit einer Umfrage am diesjährigen Au-tomobilsalon in Genf in Erfahrung zu bringen. Ein Blick in die Zukunft ist so oder so notwendig, denn die fossilen Reserven sind endlich. Dass deshalb neuartige Mobilitätskonzepte in Betracht gezogen werden müssen, liegt auf der Hand. Bei solch innovativen Projekten darf aber auch die Kostenfrage nicht vergessen werden. Diese ist auch bei Rinspeed noch nicht vom Tisch. Es gibt noch einige offene Punkte, was aber Frank M. Rinderknecht in keiner Art und Weise bremst: “Ich sehe mich als Agent Provocateur. Ich möchte in erster Linie die Diskussion einleiten, möchte, dass sich die Leute mit dem Thema Mobilität auseinandersetzen.” Das ist ihm wohl gelungen.
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16. März 2010 um 05:17
Energiesparende Autos sind gefragt, gekauft werden jedoch Offroader, Minivans und stark motorisierte Versionen aller Modelle.
Hier ist tatsächlich Kommunikation und Verkaufstalent gefragt.
17. März 2010 um 00:06
Eigentlich könnten die Fahrschulen eine Vorreiterrolle übernehmen und eine Umdenkwelle entwickeln. Wenn man dann noch mit Voltaiktechnologie aufladen würde, könnte man sicher eine junge Bevölkerunsschicht ansprechen.
Apple zeigt auf ihrem Sektor den Weg auf. Für die Jugend muss es zum “livestyle” gehören. Es muss “Trend” werden.
Allerdings mit dem AKW oder SVP Kleber am Heck würde es möglicherweise ein Rohrkrepierer.
21. März 2010 um 20:46
Lüftet die Beamtenbüros und weckt die gnädigen Damen und Herren aus ihrem Tiefschlaf!
Leistung statt Alternativenergien, Bildung statt Drogenabgaben!
Steuersenkungen statt Steuererfinder!
SVP statt CVP!
21. März 2010 um 22:57
“Richtig rum” sieht sich wahrscheinlich als Spam-Provocateur!
30. März 2010 um 10:16
Have Fun
30. März 2010 um 19:52
Gegen Lohnkürzungen beim kantonalen und städtischen Angestellten!
Keine Sparübungen auf dem Rücken des PErsonals! Alternativenergien schaffen Arbeitsplätze und Wertschöfung! Strenge Energiegesetze schützen Mensch und Umwelt! Weg mit den blöden Autos!
Fördert den ÖV!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
GRATIS ÖV FÜR UNSERE UMWELT!
1. April 2010 um 20:38
Das ist wohl der Aprilscherz 2010! Sauerei!
29. September 2010 um 23:22
Besser starke Motoren und Erdölsubstitution mit Kernkraftwerken.
Oelbrennstoffe für den Strassen- und Luftverkehr!