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Kraftwerke unter der Lupe

10. April 2010 | Wissen | Gesellschaft

Axpo publiziert nebst dem Nachhaltigkeitsbericht auch mittels Ökobilanzen die Umwelteinwirkungen der wichtigsten Produktionsanlagen. Sie bietet eine verlässliche Grundlage zur quantitativen Darstellung von Umweltauswirkungen anhand verschiedener Umweltindikatoren.

Die Produktion von Elektrizität ist ein integraler Bestandteil der modernen Gesellschaft, da elektrische Energie die Grundlage für nahezu sämtliche Dienstleistungen und die Voraussetzung zur Güterproduktion darstellt. Axpo will Kunden und Öffentlichkeit über die wesentlichen Aspekte der Stromversorgung informieren. Dies gilt auch beim Thema Nachhaltigkeit. Axpo publiziert nebst dem Nachhaltigkeitsbericht auch Ökobilanzen der wichtigsten Produktionsanlagen.

Eine Ökobilanz dokumentiert die Umweltwirkungen eines Produkts oder einer Dienstleistung während des gesamten Lebenszyklus’. Sie bietet eine verlässliche Grundlage zur quantitativen Darstellung von Umweltauswirkungen anhand verschiedener Umweltindikatoren.  Bislang hat Axpo Umweltdeklarationen für das Kernkraftwerk Beznau, die Kompogas-Anlage Otelfingen und das Laufwasserkraftwerk Wildegg-Brugg erstellt.

Die stetige Verringerung von Umweltauswirkungen gehört zu den wichtigsten Bestandteilen der Axpo Nachhaltigkeitspolitik. Ein Hauptgegenstand dieser Bemühungen ist die Reduktion von Treibhausgasen über den gesamten Produktionszyklus. Bereits heute erfolgt die Stromproduktion im Axpo Kraftwerkspark nahezu CO2-frei.

Weiterführende Informationen:

 

42 Kommentare

  1. Wasserkraft und Kernenergie machen die Stromproduktion umweltfreundlich!
    Lasst uns die Freude am Autofahren!

  2. Jeder kann etwas beitragen: Sparauto statt Offroader, kompostieren statt alles in den Kehricht, Bewegung statt fernsehen usw.

  3. Seit Jahrzenten beteiligen sich Tochtergesellschaften der AXPO im Ausland an zum Teil veralteten Gas und Kohlekraftwerken. Dieser “dreckige” Strom wird in der Schweiz in den Speicherkraftwerken zwischengelagert und in Spitzenzeiten eingespeist.

    Sich dann das grüne Mäntelchen umzuhängen und stolz von co2 freier Produktion zu sprechen, ist ungefähr das selbe wie wenn man Cola mit dem Argument der Fettfreiheit bewirbt.

  4. Ich verstehe, dass unsere Stromversorger auch in ausländischen Märkten präsent sein müssen und ihre Beschaffung diversifizieren. Dabei sollten jedoch weltweit die erneuerbaren und nachhaltigen Energiequellen Wasserkraft und Kernenergie bevorzugt werden.

    In der heutigen Krisensituation sind zukunftsgerichtete Investitionen in neue Kernkraftwerke besonders wertvoll.
    Reaktoren der 3. Generation verwerten das Uran besonders effizient und minimieren die Abfälle. Sie sind daher aussergewöhnlich umweltfreundlich.

  5. Übrigens, während letztes Jahr 38.3 GW Windleistung zugebaut wurde, wurde gleichzeitig die Atomleistung weltweit abgebaut, weil neue AKWs trotz massiver, staatlichen Subventionen viel zu teuer sind:
    wwindea.org/home/index.php

    Apropos subventionierte Atomenergie: Selbst Österreich ohne AKWs zahlt wegen seiner Mitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM jährlich 40 Millionen Euro für die europäische Atomindustrie während sie gleichzeitig seine eigene Windkraft mit 995 MW Windleistung lediglich mit 24 Millionen Euro fördert:
    http://igwindkraft.at/ind….php?mdoc_id=1009697

  6. Lieber Atomstrom zu 5 Rappen je Kilowattstunde als teure Alternativenergien!

  7. Ein neues ausländisches AKW kostet über $7000 pro kW – ist also etwa fünf mal teurer als eine neue Windturbine:
    http://www.thestar.com/business/article/665644

    Zudem ist ein AKW im Gegensatz zu einer Windturbine auf ausländisches Uran angewiesen, hat hohe Rückbaukosten, hohe Endlagerkosten und ist zudem auf gewaltige Kühlwassermengen angewiesen.
    Nur die Rückbaukosten pro kW eines AKWs sind nahezu gleich hoch wie die Kapitalkosten pro kW einer Windturbine:
    webwire.com/ViewPressRel.asp?aId=55119
    Und bei den Endlagerkosten sieht es ganz ähnlich aus:
    uk.reuters.com/article/idUKN1747125120090217

    Obwohl die Atomenergie im Gegensatz zur Windenergie auf teure vom Steuerzahler finanzierte Institutionen wie Euratom und IAEA zurückgreifen kann und die Atomenergie-Entwicklung seit 60 Jahren vom Steuerzahler mit duzenden Milliarden finanziert wurde und wird (alleine zwischen 1974 und 1998 waren es $159 Milliarden: world-nuclear.org/sym/2001/fig-htm/frasf6-h.htm ) , kann neue Atomenergie leider nicht mit Windenergie konkurrieren.

    So stehen nun mal die Fakten.

  8. Was da alles zusammengelogen wird. Bei der Kernenergie werden die Kosten für die Erforschung der Technologie, den Bau und Betrieb der Kernkraftwerke sowie die Rückstellungen für den Abbau der Altanlagen in den Strompreis einbezogen, was bei Alternativenergien und auch bei der Nutzung fossiler Brennstoffe eben nicht der Fall ist.

  9. Immer mehr Vorschriften und Auflagen machen alles so richtig herrlich teuer. Aber genau diese Beamten wollen dann die Preise nicht mehr bezahlen, gehen nach Deutschland oder in die Hinterhofgarage. Wir einheimischen Gewerbetreibenden sind die Betrogenen.

  10. PET- Recycling und kompostieren, statt alles verbrennen, um ein paar Kilowattstunden mehr aus dem Kerhicht zu pressen!

  11. Mal abgesehen davon, dass die Erforschung und die Entwicklung der Atomenergie und die Finanzierung von nationalen und internationalen Institutionen wie der IAEA und Euratom zur Förderung der Atomenergie unbestritten vom internationalen Steuerzahler bezahlt werden:
    Selbst Österreich ohne AKWs wegen seiner Mitgliedschaft bei der Europäischen Atomgemeinschaft EURATOM jährlich 40 Millionen Euro für die europäische Atomindustrie während sie gleichzeitig seine eigene Windkraft mit 995 MW Windleistung lediglich mit 24 Millionen Euro fördert:
    igwindkraft.at/index.php?mdoc_id=1009697

    Leider werden auch die enormen Entsorungskosten, welche beispielsweise in Grossbrittanien £72 Milliarden Pfund nur teilweise durch die AKW-Betreiber gedeckt und der Rest muss vom Steuerzahler berappt werden.
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/business/4859980.stm
    (Mit $72 Milliarden Pfund lassen sich übrigens Windfarmen mit einer Leistung von knapp 70 mal AKW Gösgen finanzieren! nrel.gov/docs/fy07osti/41435.pdf )

    Hinzu kommt, dass die Rückbau- und Entsorgungskosten der Atomenergie selbstverständlich erst dann bekannt sind, wenn sie auch durchgeführt worden sind und die Fakten zeigen leider, dass diese Kosten stets unterschätzt werden. Insofern ist es auch verständlich, weshalb Stromkonzerne unbedingt neue AKWs bauen wollen, bevor die alten AKWs abgebaut werden und deren Rückbaukosten bekannt werden.

  12. Die armen Österreicher müssen auch noch ein teures Endlager für radioaktive Abfälle aus Medizin, Industrie und Forschung finanzieren, ohne dass die Elektrizitätswirtschaft sich an den Kosten beteiligt. Das ist wirklich hart und trifft letztlich auch die Krankenkassen- Prämienzahler!

    In Frankreich wurden schon mehrere alte Kernkraftwerke zurückgebaut, ohne dass die Betreibergesellschaft EDF die Tarife erhöhen oder die Gewinnausschüttung an den Staat reduzieren musste!
    Mir ist neu, dass Euratom und IAEAeigene Reaktortypen entwickeln. Wie heissen die denn und wo werden sie gebaut?
    Bisher wusste ich nur von der Grundlagenforschung dieser Institutionen.

  13. Abfall trennen statt alles verbrennen. Für die saubere Umwelt, weniger Ideologie, mehr Recyling

  14. Es geht nicht darum, eine Energiequelle gegen andere auszuspielen. Wir müssen – weltweit gesehen – sämtliche Quellen anzapfen. Dabei geht es darum, dass jedes Land diejenige Quelle mit Elan fördert, die es am besten beherrscht. Für die Schweiz mit ihrer fantastischen Topologie heisst das: Lasst uns in Pumpspeicherkraftwerke investieren! Lasst uns den Strom aus Kernkraftwerken, aus Wind und Sonne veredeln! Lasst uns Spitzenstrom erzeugen und auf dem europäischen Markt teuer verkaufen! Natürlich heisst das auch, die grenzüberschreitenden Netzkapazitäten zu verstärken. HVDC und europäisches Supergrid sind hier die Stichworte. Und vielleicht auch DESERTEC.

  15. Das Supergrid mit dem alle europäischen Windparks in Küstennähe miteinander verbunden werden sollen und von dem Rechsteiner schon seit vielen Jahren spricht und über welches gemäss seinen Träumen riesige Windstrommengen in die Schweiz importiert werden sollten gibt es noch immer nicht und dürfte es noch viele Jahre lang nicht geben. Allerdings redet und schreibt er Laien gegenüber meist so wie wenn das Supergrid bereits existiert und nur darauf wartet, dass die Schweiz es benützt !!! Jeder im Geschäft weiss doch, dass der Bau von neuen Uebertragungsleitungen noch um einiges schwieriger ist als der Bau von irgendwelchen Produktionsanlagen. Zu Desertec nur soviel: Jeder der daran glaubt ist selber schuld.

  16. Hier sind die Roten und Grünen sehr unehrlich….

  17. Diese Utopien sind Luxus!

  18. Diese selbsternannten Umweltschützer machen uns einfach das Leben schwer, Gott weiss warum!

  19. Sie verbrennen PET- Flaschen uns labern von Recycling, sie wollen die Jugend mit Drogen vergiften und labern von guten Lebensbedingungen, sie wollen Tempo 100 auf der Autobahn und labern von Freiheit ….. schafft rotgrün auf den 1. August ab!
    Weg mit rotgrünen Gesslerhüten!

  20. Lassen wir doch die Hetzreden.
    Ich stelle fest: Alle, welcher politischer Schattierung auch immer, wollen sich für eine bessere Zukunft unseres Landes einsetzen. Die einen denken über die eigene Generation hinaus und fragen sich, was nach dem Ende des Oel – und Atomzeitalters geschehen soll, andere denken nur an die nächsten paar Jahrzehnte. Die einen haben begriffen, dass unsere natürlichen Rohstoffvorkommen endlich sind und dass wir haushälterisch damit umgehen müssen, andere sind noch nicht so weit oder scheren sich nicht darum.
    Wegen dieses kleinen Unterschiedes gleich Andersdenkende “Abschaffen” zu wollen (Gaskammer, Erschiessung, Landesverweis oder was?) finde ich schon etwas übertrieben.

  21. Kernenergie ist die erneuerbare Energie der Zukunft!
    Nur sie kann die fossilen Brennstoffe ökologisch und nachhaltig ersetzen.
    Vielleicht sollte man einmal ein paar Grüne in einer südafrikanischen Kohlemine einsetzen. Denen vergingen die Utopien rasch, wenn sie einmal arbeiten müssten!

  22. Grüne und Steinzeitkommunisten sind nicht geschaffen, um ihre eigene Ideologie leben zu müssen. Sie haben ihre kaviarlinke Anti- Atom- Schickeria und leben gut auf Kosten des Steuerzahlers!

  23. Vonwegen Südafrika: Wenn die Grünen dorthin verpflanzt werden, geht es richtig ökologisch rum, wie folgende Meldung zeigt:

    Südafrikas Energiemarkt bietet Chancen für erneuerbare Energien: Wind- und Solarprojekte mit einer Gesamtkapazität von 20.000 MW sind geplant. Durch Liberalisierung des Strommarktes, die Einführung von Einspeisetarifen und die Ausschreibung vielversprechender Großprojekte soll die Branche Fahrt aufnehmen, auch die Solarthermie kommt zum Zug.

    Die Zeichen in Südafrika für den Ausbau der erneuerbaren Energien stehen günstig. Südafrikas Energieversorgung beruht derzeit fast ausschließlich auf dem heimischen Abbau von Kohle. Daher spielt die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien noch eine untergeordnete Rolle. Der staatliche Stromversorger Eskom deckt zurzeit 95 Prozent des Strombedarfs und ist alleiniger Aufkäufer privatwirtschaftlich erzeugter Energie, ist hierzu jedoch nicht verpflichtet. Da dies zu Unsicherheiten auf Seiten der Investoren und deren Projekte führt, gibt es schon seit 1998, dem Weißbuch der Energiepolitik folgend, Bestrebungen für eine Liberalisierung und Diversifizierung des Strommarktes.

    Die fast 90-prozentige Nutzung der Kohleverstromung ist nicht nur unter klimapoltischen Gesichtspunkten problematisch. Zudem ist es in der jüngeren Vergangenheit häufiger zu Stromausfällen aufgrund von Kapazitätsengpässen gekommen, mit negativen Folgen für die Endverbraucher und das produzierende Gewerbe. Diese Engpässe sollen nun verstärkt mit Hilfe der erneuerbaren Energien ausgeglichen werden.

    Offiziellen Zielen zufolge will Südafrika seine Treibhausgasemissionen bis 2020 um 34 Prozent und bis 2025 um 42 Prozent reduzieren. Die Einführung einer CO2-Steuer könnte zur Erreichung dieses Ziels nützlich sein. Um die Abhängigkeit von auf Kohle basiertem Strom und den CO2-Ausstoß zu verringern, gibt es aktuellen Angaben zufolge 384 Angebote von privaten Unternehmen, die insgesamt 20.000 MW aus EE-Projekten erzeugen wollen. Jeweils ein Viertel soll dabei aus Wind-und Solarenergie gewonnen werden. Des Weiteren sucht das Land seit Oktober 2010 Investoren für den Bau eines fünf GW Solarprojektes. Der südafrikanische Energieminister, Dipuo Peters, bezeichnet das Projekt als einen Meilenstein in der Entwicklung einer auf erneuerbaren Energien basierenden Energieversorgung.

    Als einen weiteren Schritt in Richtung klimaschonende Energieversorgung fokussiert die Regierung die Wärmeerzeugung auf Basis regenerativer Technologien mit spezifischen Maßnahmen. Die Strategie sieht bis 2014 die Installation von einer Million solarthermischer Anlagen vor. Bis 2020 soll die Warmwasserversorgung von insgesamt 50 Prozent der Privathaushalte durch Solarthermie gedeckt werden. Damit soll nicht nur ein erhebliches Maß an Energie eingespart, sondern auch der Lebensstandard von einkommensschwachen Haushalten erhöht werden.

    Trotz der noch vielen Unsicherheiten für ausländische Investoren durch die staatliche Regulierung des Energiemarktes, deuten die südafrikanischen Bestrebungen zum Ausbau der Erneuerbaren und für eine Diversifizierung des Marktes auf zukünftig gute Marktchancen hin. Weitere Informationen: Eskom, dena-Länderprofil Südafrika

    Quelle: Exportinitiative Erneuerbare Energien Deutschland

  24. Ich kann mir schwer vorstellen, wie Südafrika Solarträume wie bei uns subventionieren will.
    Übrigens hat die Warmwasserversorgung mit Sonnenkollektoren, die in Südafrika durchaus Sinn macht, wenig mit den Photovoltaik- Träumen unserer Politiker zu tun.
    Was die Südafrikaner gegewärtig entwickeln, ist HIER zu lesen : http://www.pbmr.co.za

  25. Das ist wieder mal ein Schuss in den Ofen des Schreiberlings «Richtig rum». Er argumentiert nämlich völlig falsch mit einem Reaktor-Vorhaben, das Südafrika unterdessen aufgegeben hat – siehe dazu folgende Meldung des Nuklearforums (!):

    Die südafrikanische Regierung hat beschlossen, nicht mehr in den modularen Kugelhaufenreaktor (PBMR) zu investieren. Dies hat Barbara Hogan, Ministerin für Staatsunternehmen, am 16. September 2010 offiziell bekannt gegeben. So eine Mitteilung des Schweizer Nuklearforums.

    Die Regierung habe nach sorgfältiger Beratung, Analyse und Prüfung den Entscheid getroffen, das PBMR-Projekt nicht länger zu unterstützen, erklärte Hogan der Nationalversammlung. «Deshalb wird die Belegschaft der PBMR Ltd. drastisch verkleinert bis auf eine Handvoll Personen, die schwergewichtig das geistige Eigentum, gewisses Fachwissen und die Vermögenswerte zu bewahren haben.» Laut Hogan haben verschiedene Gründe zu diesem Entscheid geführt:
    * Der PBMR Ltd. sei es nicht gelungen, in genügendem Umfang und binnen der vereinbarten Frist langfristige Drittinvestoren zu interessieren.
    * Weitere Investitionen in der Höhe von weit über ZAR 30 Mrd. (CHF 4,2 Mrd.) seien zu erwarten.
    * Der Baubeginn der ersten Demonstrationsanlage sei immer wieder verschoben worden.
    * Die Möglichkeit, im amerikanischen Forschungsprogramm Next Generation Nuclear Plant (NGNP) mitzuarbeiten, sei im Mai 2010 verloren gegangen, als die japanische Partnerin der PBMR Ltd. – die Mitsubishi Heavy Industries Ltd. (MHI) – sich vom Programm zurückgezogen haben.
    * Sollte Südafrika in naher Zukunft neue Kernkraftwerke bauen, so würden Typen der Generation II und III berücksichtigt und nicht die PBMR-Technologie, die noch in der Entwicklungsphase stehe.
    * Die Schwere der finanziellen Krise habe die Regierung gezwungen, ihre Ausgabenpolitik zu überdenken und neue Schwerpunkte zu setzen.

    Laut Hogan sind in den letzten zehn Jahren insgesamt ZAR 9,244 Mrd. (CHF 13 Mrd.) ins PBMR-Projekt investiert worden, wovon rund 80% von der Regierung stammte. Das südafrikanische Elektrizitätsunternehmen Eskom übernahm knapp 9%, die Westinghouse und die Industrial Development Corporation je knapp 5% und die Exelon gut 1%. Die universitäre Ausbildung in der Kerntechnik werde weiterhin beibehalten und unterstützt, erklärte Hogan. Das Fuel Development Laboratory und die Helium Test Facility würden jedoch eingemottet. Die Heat Transfer Test Facility an der Northwest University werde ebenfalls eingemottet, es sei denn, die Universität wolle sie weiterhin nutzen, so Hogan weiter.

    Hogan betonte, die PBMR-Technologie sei in keiner Weise in Frage gestellt. «Sowohl die USA als auch China sind in der Weiterentwicklung dieser Technologie engagiert.» Sie wies zudem darauf hin, dass Südafrika als Vorreiter des PBMR anerkannt sei. Dies sei eine bemerkenswerte Leistung für ein Entwicklungsland, auf die man berechtigterweise stolz sein könne, fügte sie bei.

    Quellen: Nuklearforum / M.A. nach Ministry of Public Enterprises, Medienmitteilung, 16. September 2010

  26. Neben China treibt nur Indien den Fortschritt voran.

    Wir brauchen mehr Fortschritt und produktive Investitionen. Indien wird China bald überholen. Tamil Nadu startet wie eine Rakete!!!!!

  27. … und explodiert!

  28. Möglich, dass durch die positive Entwicklung in Tamil Nadu viele Tamilen in Sri Lanka und vielleicht sogar Europa zur Rückwanderung in die ursprüngliche Heimat bewegt werden.
    Ob Tamil Nadu deswegen explodieren könnte, weiss ich nicht.
    Japan und Bangladesh haben eine extrem hohe Bevölkerungsdichte, ohne dass diese Länder explodiert wären.

  29. Da hoffe ich doch, dass “Tamil Power” sein fortschrittliches Wesen in Tamil Nadu zur Entfaltung bringt!
    Aber wahrscheinlich wird eher der längst erloschene Vulkan Arunachala einen exploit wagen, als das sich ein Stubenhocker ware Eindrücke beschafft.

  30. Die Kernenergie macht sogar aus Tamilen fleissige Menschen, wie das Beispiel Südindien zeigt. Man muss den LEuten die Technologie nur richtig nahe bringen und sie gut ausbilden und schon wachsen sie über sich hinaus.
    In Srilanka fallen die Tamilen als Bürgerkrieger auf, in Europa als Schutzgelderpresser und in Tamilnadu gehts richtig vorwärts, richtig positiv.

  31. @ Küsu
    Schön wäre, wenn unser Küsu FÜR EINMAL über sich hinaus wachsen würde! Dafür muss man allerdings Wahrheiten erkennen und vor allem akzeptieren.
    Wenn es auch etwas ZU anständig ausgedrückt ist, ich hoffe dein Alltagsleben verläuft nicht ganz so realitätsfremd.

  32. Japaner, Chinesen, Inder, Tamilen und Türken sind leistungsbereite und lernwillige Ausländer.
    Daher ist die Akzeptanz der Kernenergie in diesen Ländern hervorragend.

  33. Ist jemand lernwillig, wenn er jetzt noch an der Atomkraft festhält? Das ist ja absurd. Die Fakten liegen auf dem Tisch und sind nicht mehr zu verheimlichen: Atomstrom ist gefährlich, schmutzig und unrentabel. Milliardenkosten bei der Stillegung sind ungedeckt, wie die Erfahrungswerte aus Deutschland aufzeigen.
    (Vgl. dazu Luzerner Zeitung vom 4.6. 2011, Titelstory)

  34. An Parolenschreiber @32

    Hat der Richtig rum schon mal mit Chinesen, Japanern, Indern oder Tamilen gearbeitet VOR ORT? Wenn dem so ist, könnten wir beide uns diesbezüglich einmal etwas intensiver austauschen!

    Und warum soll Leistungsbereitschaft einhergehen mit Akzeptanz der Kernenergie? Wenn ich mir ein paar der Kernenergieturbos betrachte erschliesst sich mir genau ein gegenteiliges Bild! Trotzdem liegt es mir fern dieses Bild als allgemein verbindlich anzunehmen.

  35. Meine Erfahrungen in Wachstumsländern wie Japan, China und Indien sind sehr positiv.
    Unsere Rotgrünen sind verknöcherte Faulpelze!!!!!!!!!!

  36. Positiv bezogen auf was?

    Oder dient der Energiedialog nur dazu deinen Hass über irgend welchen politischen Gruppierungen loszuwerden? Das interessiert hier keine S..!
    Schau etwas weniger in den Spiegel, dann erträgst dein Leben etwas besser.

  37. Die Atomkraftwerke sind nützlich und sichern arbeitsplätze!

  38. Was soll der Quatsch? AKW sind grosse Gefahrenquellen, vernichten Arbeitsplätze und lösen das Energieproblem überhaupt nicht – der Beitrag zur Weltenergieversorgung beträgt eh nur 2%. Und dabei wird es bleiben.

  39. @ Olli

    Diese Zusammenfassung ist ziemlich grosser Unsinn. KKWs produzieren bekanntlich in allererster Linie Strom (der eine Schlüsselenergie darstellt wie viele wissen). An der Stromproduktion sind es global gesehen etwa 15 %. Die 2 % auf reiner Energiebasis gerechnet sind doch völlig irrelevant. Ein typischer Aspekt der pausenlos neu abgeschrieben wird.

    Würde die in Kühltürmen von KKWs anfallende Wärme weitgehend in einem Fernwärmenetz grossräumig genutzt so könnte viel Heizöl und damit auch CO2 eingespart werden. Bei uns offenbar weitgehend unbekannt Aber eine derart sinnvolle Nutzung findet eigentlich nur bei einzelnen KKWs in Schweden und Finnland statt. PISA zeigt ja immer wieder, dass die Finnen gescheiter sind als wir.

  40. Das würde bedingen, die Meiler nahe an dicht besiedeltes Gebiet zu bauen. – Ob das wirklich so intelligent ist, wage ich zu bezweifeln…

  41. Kernkraftwerke, billiger Strom und industrielle Wertschöpfung nützen der Mittelschicht. Das ganze Wahlkampfgelänkel war doch nur von den Medien inszeniert.
    Beweis: Keine Partei, auch nicht die Sozis, thematisierten die “Personenfreizügigkeiten”, die von den Gewerkschaften und dem Blocher ausdrücklich gutgeheissen wurden.
    Deutschland- Personenfreizügigkeit heisst Lohndruck bei den Handwerkern, Ostblockpersonenfreizügigkeit heisst mehr Kriminalität!

  42. Personenfreizügigkeit heisst Wachstum für uns und Armutslinderung für Deutsche und Osteuropäer!

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