Sanieren und Profitieren
Über 40 Prozent der Schweizer CO2-Emissionen fallen im Gebäudebereich an. Eine Sanierung spart Geld, steigert den Wert des Objekts und schont die Umwelt.
Immerhin 40 Prozent des Energieverbrauchs und der Schweizer CO2-Emmissionen fallen im Gebäudebereich an. Trotzdem wurden bisher in der Schweiz jährlich nur zirka ein Prozent des Gebäudebestands energetisch saniert.
Diese Zahl will der Bund bis 2020 nach oben treiben und damit den CO2-Ausstoss im Gebäudebereich um jährlich 2.2. Millionen Tonnen reduzieren. Seit Anfang 2010 läuft das sogenannte Gebäudeprogramm. Während 10 Jahren unterstützt es in der Schweiz die energetische Sanierung von Gebäuden und den Einsatz erneuerbaren Energien. Finanziert werden die Bundesunterstützungen aus der Teilzweckbindung der CO2-Abgabe.
Aber nicht nur die Umwelt profitiert von Gebäudesanierungen. Durch die staatliche Unterstützung von insgesamt 280 bis 300 Millionen Franken pro Jahr werden Investitionen natürlich attraktiver. Und ist ein Gebäude erst einmal saniert, profitierten die Bewohner von deutlich gesunkenen Heizkosten und der Besitzer steigert erst noch den Wert des Objekts. (klo)



7. August 2010 um 08:23
Gebäude sanieren, Ersatz- AKW bauen und den Autoverkehr eindämmen, das spart voll Energie.
Fördert selbstverwaltete Genossenschaftssiedlungen!
8. August 2010 um 08:47
Weniger Einwanderung und schon haben wir weniger Naturverschleiss, Bauerei und Energieverschwendung!