Stromsparen durch richtige Bedienung
Haushaltapparate werden technisch immer raffinierter – sowie ökologischer und effizienter. Doch oft sind diese Errungenschaften für die Katz, weil wir an alten Gewohnheiten festhalten und die Geräte falsch bedienen.
Wer das Beste aus seinen Haushaltgeräten herausholen will, für den gilt: Lesen Sie die Bedienungsanleitung. Stromspartipps für einige der wichtigsten Haushaltgeräte finden Sie hier:
Waschmaschine
Heutige Waschmaschinen brauchen bis zu 50 Prozent weniger Wasser und bekommen auch Kleider sauber, die nur mit 20 Grad gewaschen werden. Der Stromspar-Boom kann den Maschinen aber auch schaden: Wenn nur noch mit 20 bis 30 Grad gewaschen wird, können sich Bakterien in den Geräten vermehren. In den Schläuchen sammelt sich Schlamm an, die Maschinen beginnen zu stinken. Darum raten die Experten, einmal im Monat mit 60 bis 95 Grad zu waschen.
Tumbler
Wer einen Tumbler braucht, kann auf zwei Arten den Stromverbrauch minimieren: Eine Möglichkeit ist die Anschaffung eines Wärmepumpen-Trockners. Diese neuere Technologie spart bis zu 50 Prozent Energie. Zum anderen hilft es, die Wäsche in der Waschmaschine sehr gut zu schleudern. Bei 1600 Umdrehungen pro Minute bleibt rund ein Viertel weniger Wasser in der Wäsche als bei 1000 Umdrehungen.
Geschirrspüler
Moderne Spülmaschinen verbrauchen weniger Strom und Wasser als der beste Tellerwäscher und sparen erst noch Zeit. Doch oft werden die Geschirrspüler nicht optimal eingesetzt. Viele Leute spülen das schmutzige Geschirr vor, was jedoch unnötig Wasser verbraucht. Es reicht, die gröbsten Essensresten mechanisch zu entfernen. Geschirrspüler funktionieren besser, wenn sie es mit groben Verschmutzungen zu tun haben.
Mikrowellenherd
Die Mikrowelle produziert elektromagnetische Schwingungen, welche die Wärme im Kochgut selbst erzeugen. Das «Kochen von innen nach aussen» kann laut der Umweltschutzfachstelle der Stadt Zürich gegenüber konventionellem Kochen 10 bis 20 Prozent Energie einsparen. Allerdings gilt dieser Vorteil nur bei kleinen Speisemengen von unter 400 Gramm.
Kaffeemaschine
Die Kaffeemaschine – heute meist ein Espressogerät – gehört zu den beliebtesten Haushaltapparaten. Leider sind Kaffeemaschinen Stromfresser par excellence: Laut hausinfo.ch benötigen sie mehr elektrische Energie als Fernsehapparate, wobei 80 Prozent des Verbrauchs auf das Konto des Warmhalte- und Standby-Modus gehen. Empfehlung: das Gerät nach Gebrauch abstellen oder die automatische Ausschaltfunktion aktivieren. (scc)



9. August 2010 um 20:31
Immer mehr Elektrogeräte brauchen immer mehr Strom- auch wenn sie energiesparend “gelabelt” sind.
Ohne die Schlüsselenergie Strom ist unser Leben schon fast nicht mehr denkbar!
Wir alle wollen gut und bequem leben, daher brauchen wir freiwillig immer mehr Strom, den wir bezahlen müssen.
So findet ständig eine Abstimmung über neue Kernkraftwerke statt, an der sich auch die “Grünen” betätigen-
Diese “Grünen” sind doch die grössten Heuchler und Spinner.
10. August 2010 um 15:29
Es ist wie beim Autofahren; im Privatleben, dort wo es nicht so offensichtlich ist, kommt Bequemlichkeit vor Umweltheuchelei.
So wie viele Leute einfach ein grosses Auto brauchen, selbst wenn sie damit die grösste Mühe haben, braucht man einen Zweitfernseher, der selten eingeschaltet wird (spart Strom), aber 24 Stunden auf Standby ist (frisst Strom).
Ein neuer Kühlschrank spart Strom; weil der alte aber noch in einem guten Zustand ist, kann man ihn nicht einfach verschrotten. Daher kommt er in den Keller oder ins Gartenhaus, zum Bierkühlen taugt er noch.
So wird nicht nur nichts gespart, es wird sogar noch mehr verbraucht.
10. August 2010 um 20:33
Natur und Umwelt statt Wachstum und Eiunwanderung!