Stomproduktion an der Autobahn
Die Suche nach alternativen Energiequellen kennt keine Grenzen. Tests sollen zeigen, ob auch auf Autobahnen Strom erzeugt werden kann.
Lastwagen verbrauchen viel Energie, in Frankreich geben sie neu etwas davon zurück. So testet die Autobahn-Gesellschaft Paris-Rhin-Rhône (APRR) ein neuartiges Windrad, das Strom aus dem Fahrtwind vorbeibrausender Lastwagen gewinnt. Die Versuchsanlage steht südöstlich von Paris in der Region Burgund. Bis Mitte 2011 wird gemessen, wie viel Energie mit dem Fahrtwind der Lastwagen produziert werden kann. Auch wenn die Zugluft durch die Laster nur einige Sekunden andauere, sei sie doch «sehr kraftvoll», so APRR-Projektleiter Bernard Aversenq.
Falls der Test überzeugt, will die Autobahn-Gesellschaft derartige Windräder bauen, um Geräte entlang der Autobahn mit einem Energiebedarf von weniger als zwei Kilowattstunden – beispielsweise Kameras, Wetterstationen oder Hinweis-Schilder – zu betreiben. «Die Kosten, um diese Geräte per Kabel anzuschließen, gehen in die Zehntausende Euro», so Aversenq. Daher gebe es ein Interesse, autonome Energiequellen für künftige Anlagen zu finden.
Umweltschutz dank Lärmschutz
Strom an der Autobahn will auch Deutschland produzieren, allerdings mit Hilfe der Sonne. Die über 3‘300 Kilometer Lärmschutzwälle und –wände sollen in Zukunft für den Einsatz von Solarpanels genutzt werden. Durch die Kombination von Lärmschutz mit Solarpanels lässt sich sozusagen ein doppelter Nutzen für die Umwelt erzielen. Der Grund: Für die Solarpanels wird kein weiteres Land verbaut.
«Wir dürfen das ökonomische und ökologische Potenzial der Doppelnutzung von Lärmschutz und Solarpanels nicht ungenutzt lassen», sagt Solarunternehmer Martin Heming, der schon viele Solarprojekte realisiert hat. Eine Testanlage für Lärmschutz befindet sich auf der Autobahn A96 zwischen München und Lindau.
Die Idee, Solaranlagen auf Schallschutzanlagen zu bauen, wurde bereits 1989 von Schweizer Ingenieuren lanciert. Die erste derartige Solaranlage steht an der Autobahn A13 bei Domat/Ems in Graubünden: Als Pilotprojekt lanciert, liefert es seit 1989 auf 970 Quadratmetern mit rund 2‘200 Solarpanels über 100‘000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. (scc/jr)



17. August 2010 um 14:34
[...] Quelle: http://www.energiedialog.ch [...]
17. August 2010 um 21:06
Dieser Vorschlag ist etwa so sinnvoll wie ein Tempolimit auf den Bundesautobahnen!
Freie Fahrt für freie Bürger!
18. August 2010 um 18:01
Eine echte ZEitungsente ….
20. August 2010 um 00:10
Das könnte richtig teuer werden!
24. August 2010 um 21:12
Was soll das?
Schon 1974 haben gewisse Leute so geträumt. Ohne Wirkung.
Das riecht nach Geldverbrennen. In den guten Zeiten gab es das noch nicht!
Wozu auch!
31. August 2010 um 21:22
Das sind Träumereien, die viel kosten und nichts bringen!
1. September 2010 um 20:50
Blochie ist supie! SVP!
10. September 2010 um 21:23
TGV statt Autos, Elektroheizungen statt Oel und Gas verheizen!
21. September 2010 um 20:25
Nun ist technischer Sachverstand und ungebrochener Zukunftsglaube nötig. Mit rotgrüner Steinzeitideologie lässt sich kein Blumentopf gewinnen!
13. Oktober 2010 um 11:26
Was das wieder kostet!
Und einmal mehr ist der Autofahrer die Milchkuh.
22. Oktober 2010 um 06:05
Physikalischer Unsinn.
Die LKWs werden (hoffentlich)) in Zukunft immer Stromlinienförmiger, also weniger Wind. Wo ist da die Nachhaltigkeit? Naja, wenn es so lange dauert wie bei den Flugzeugen endlich die Form mal anzupassen, dann würde es sogar noch eine ganze Weile Funktionieren. Schliesslich weiss man seit mindestens zwei Jahrzehnten, dass Flugzeugrümpfe kein Rohrstück mit abgerundeten Enden sein sollten, sondern durchgehend gekrümmt, so wie Delfine aussehen, um effizienter zu fliegen. Und da tut sich ja auch nix.
22. Oktober 2010 um 16:23
In den 70ern gab es sogar die Idee, Autos mit Windrädern zu bestücken, um so elektrisch fahren zu können. Je schneller der Wagen fährt, desto mehr Wind = mehr Strom= noch schnellere Fahrt. Der Wagen könnte so ohne Fremdenergie immer schneller fahren, ein klassisches Perpetuum Mobile.
Dank LSD konnte diese Idee immerhin in einigen linken Köpfen gedeihen
22. Oktober 2010 um 17:30
Ja wie wärs denn mit einem Perpetuum Mobile das funktioniert?
Geht nicht? Doch! Da unser Universum zu 2/3 aus etwas besteht, das wir nur ausrechnen können, aber nicht wirklich Wissen was es ist, funktioniert es. Die “Dunkle Materie” ist nämlich nur eine andere Form von Energie.
Bei Berechnungen von elektrischen und magnetischen Feldern kommt es zu “vernachlässigenden Ungenauigkeiten”. Diese winzigen Energiemengen lassen sich aber verwenden. Nur will es wohl keiner Bauen. Es hätte entscheidende Nachteile für die mächtigen, wenn sich jeder seinen Strom zuhause selbst produzieren könnte und nichtmal einen Rohstoff kaufen müsste. Da kann man weder mit Verkauf, noch mit Steuern Geld rausziehen, ausser dem Verkauf der Generatoren selbst.
Falls jemand ein Unternehmen kennt, das finanziell und technisch in der Lage wäre es umzusetzen, hier das funktionierende “Perpetuum Mobile”, das eigentlich keins ist (wenn man das gesamte Universum betrachtet und nicht nur das 1/3, das man messtechnisch erfassen kann):
http://xofee.de/was-macht…ne/nullpunkt-energie