Der Kraftprotz unter den Stromleitungen
Eine neue, gigantische Stromautobahn verbindet das Wasserkraftwerk Xiangjiaba im Südwesten Chinas mit Shanghai an der Ostküste.
Es ist die längste und leistungsstärkste Übertragungsleitung
der Welt: Die gigantische Stromautobahn ist über 2000 Kilome-
ter lang und verbindet das Wasserkraftwerk Xiangjiaba im Süd-
westen Chinas mit Shanghai, der bedeutendsten Industriestadt Chinas an der Ostküste.
Die neue Leitung hat im Juli 2010 den Betrieb aufgenommen. Sie kann bis zu 7200 MW Strom befördern und so den Strombedarf von 24 Millionen Menschen decken. Technisch gesehen handelt es sich um die weltweit erste 800-kV-UHGÜ-Verbindung (Ultra-Hochspannungs-Gleichstromübertragung). Mit ihrer gewaltigen Leistungskapazität übertrifft sie noch die bislang potenteste Übertragungsleitung, jene von Itaipu, Brasilien.
Dank der neuen Technologie, die von ABB zusammen mit chinesischen Partnerfirmen entwickelt wurde, kann Strom mit geringen Verlusten über weite Strecken transportiert werden. Die Verluste machen bei der 2000 km langen Strecke weniger als 7 Prozent aus. Die UHGÜ-Technologie wird für China bei der Nutzung abgelegener erneuerbarer Energiequellen künftig eine entscheidende Rolle spielen, sagt Zheng Baosen, Executive Vice President der verantwortlichen Netzgesellschaft SGCC (State Grid Corporation of China).
Bei der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) wird elektrische Energie mit hoher Gleichspannung (über 100kV) übertragen. Bereits ab 1890 entstanden erste derartige Systeme, so auch in der Schweiz, zwischen St-Maurice und Lausanne (22 kV, 3,7 MW, 60 km, 1897). Die erste HGÜ-Anlage überhaupt verband Lyon mit Moutiers. Mit “NorNed”, einer 580 km langen Verbindung zwischen Norwegen und Holland ist seit 2008 die derzeit längste Unterseeverbindung dieser Art in Betrieb. (kzj)
Weiterführende Informationen:


20. August 2010 um 16:09
Der Ausbau der chinesischen Energieversorgung schafft auf in Europa Arbeitsplätze. ABB, Siemens, Areva, Alstom, die Russen usw. profitieren von lukrativen Aufträgen und einer guten Zahlungsmoral!
So werden massiv Arbeitsplätze geschaffen.
Ganz ohne Subventionen für Gratisheroin, Alternativenergien und Drogenprogramme!
20. August 2010 um 21:43
Die Chinesen und Inder können, wir nicht!
21. August 2010 um 00:08
Vielleicht kann uns der “Richtig rum” auch noch mitteilen wieviel Arbeitsplätze in den letzten 20 Jahren von Europa nach Asien oder speziell China ausgesiedelt wurden!
Interessant wären ja auch mal Zahlen betreffend Heroin-Subventionen? Als technischer Mensch interessieren mich Zahlen! Leere Phrasen und Parolen werden höchstens von Demonstranten und ähnlichen Chaoten verwendet.
23. August 2010 um 07:09
…. insbesondere von Kernenergie- Gegnern. Selbst Rechsteiner, der kaum selbst demonstrieren wird, argumentiert nach diesem Muster!
Ich finde es auch völlig unnötig, Billigautos aus Japan usw. zu importieren und damit Arbeitsplätze zu vernichten.
Bei Textilien und Schuhen sieht es anders aus; die entsprechende Industrie ist im Westen kaum mehr vorhanden.
Man darf auch nicht vergessen, dass die Asiaten, allen voran Japan und China, unsere Qualitätsprodukte zu guten Preisen kaufen.
8. September 2010 um 21:58
Endlich einmal vorwärts machen:
http://www.japannuclear.com http://www.bhavini.nic.in
http://www.chinanuclearpower.com http://www.rosatom.ru
http://www.nustartenergy.com http://www.unistarnuclear.com