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Ehrung für «Stern von Laufenburg»

24. August 2010 | News | Aufgeschnappt

Vor mehr als 50 Jahren läutete der Zusammenschluss der Stromnetze zwischen Deutschland, Frankreich und der Schweiz die Geburtsstunde des europäischen Verbundnetzes ein. Heute wird dies als Meilenstein der Stromgeschichte gewürdigt.

1958 wurden in Laufenburg die Stromnetze Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz zusammengeschlossen. Jetzt wurde dieser Zusammenschluss vom amerikanischen Institute of Electrical und Electronic Enegineers (IEEE) als historischer Meilenstein der Stromgeschichte gewürdigt.

Das zentrale Schaltfeld, das unter dem Namen «Stern von Laufenburg» bekannt ist, hat in Europa zum ersten Mal eine grenzübergreifende Leistungs- und Frequenzregelung eingeführt. Zudem setzte die Schaltanlage mit ihrer damaligen Technologie erste, weltweite Standards in der Hochspannungstechnik.

Heute umfasst das europäische Stromnetz insgesamt 30 Länder, in denen über 530 Millionen Konsumenten leben. Als Land im Herzen von Europa nimmt die Schweiz weiterhin eine zentrale Funktion ein: Als klassisches Transitland für Strom und als Drehscheibe für den Ausgleich von Bedarfs- und Produktionskapazitäten.

Mit der Auszeichnung der IEEE reiht sich der Stern von Laufenburg in eine List mit technischen Errungenschaften wie der elektronischen Technologie für Weltraumraketenstarts der NASA in den USA oder dem CERN in Genf ein. (klo)

 

15 Kommentare

  1. Die Schweiz ist ganz klar ein technisches Pionierland; noch heute bin ich stolz, wenn ich auf der Strasse einen Saurer- Lastwagen sehe! Qualität Made in Switzerland, hält über ein Vierteljahrhundert!
    Saurer hatte schon Jahrzehnte vor der Konkurrenz Turbomotoren mit hoher Leistung und tieferem Verbrauch. Ebenso stellen unsere Stauseen Pionierleistungen dar, die Hochspannungsleitungen, die Reaktor AG, die ersten Kernkraftwerke, vom Sozialisten- Bundesrat Spühler hochoffiziell gefordert und vom unvergessenen Willy Ritschard verteidigt.
    Pionierleistungen, Leistung, Arbeitsethos, Präzision, Zuverlässigkeit, Erfindergeist, eben richtiges Schweizertum.
    Leider kam ab 1968 die Wende zu Drogen, Alternativenergien und anderen Utopien.

    Wir müssen uns an die Wurzeln unseres Wohlstandes erinnern, an die reiche Schweiz mit Vollbeschäftigung und viel weniger Ausländern.
    Ich bin noch mit Maloja- Reifen aus Pratteln gefahren, auf meinem Bieler Opel Rekord.
    Die Zeit der Merboso Turnkleider und Bally- Schuhe.
    Heute haben wir die Anarchisten, Drögeler und Aussteiger!

    Aber die Jungen räumen damit auf. Sie wollen von Atomausstieg, Multikultur und Rauschgift nichts mehr wissen!
    Sie haben erfahren, wie verheerend die Wirkung der Aussteiger- Politik auf die Grundlagen unseres Wohlstandes, unserer Sicherheit und unseres sozialen Friedens sind!

    Denken wir an die Pionierleistung der Laufenburger und kämpfen für drei neue Kernkraftwerke- zum Wohl der Eidgenossenschaft!

  2. Leistung statt Bankerboni, Kernenergie statt Rotgrün!
    So sieht eine lebenswerte Zukunft aus. Tragen wir Sorge zu unserer Schweiz, zu allen Vorteilen, die wir haben und besinnen wir uns auf die Werte, die uns reich gemacht haben!

  3. Die Weltwirtschaft braucht einen Kernenergie- Investitionsboom!

  4. Mehr Kernkraft ist weltweit sinnvoll. Für Wohlstand und Freiheit!

  5. Es gibt noch Menschen, die klar bürgerliche und zukunftstaugliche Werte vertreten und sich für den Fortschritt einsetzen!
    Sachverstand, Einsatz, Fleiss, Kernenergie und Begeisterung für Naturwissenschaften sind Hoffnung für die Zukunft!

  6. [Edit: Wegen Ver­stoss gegen unsere Kom­men­tar­re­geln gelöscht]

  7. Welch eine interessante Nachlese. Es ist ja schon bezeichnend, was für ein schönfärberisches und klischeehaftes Schweizbild hier gezeichnet wir. Vor ’68 war hier offenbar die heile Welt. Da knieten die “bösen Buben” im Religionsunterricht in der Ecke auf spitzen Holzscheiten und vom Lehrer gabs Hiebe. (Ausser der Vater war im Gemeinderat) Gesoffen wurde was das Zeug hielt, aber das ist natürlich harmlos gegen die Teufelsdrogen die Hippies. Auf dem Bauernhof kam halt die Magd dran, wenn die Bäuerin nicht mehr ganz so interessant war, oder auch mal das Verdingkind. Aber Hauptsache Schweizer Qualität…

  8. So ein Elend, heute gibt`s keine Mägde mehr!

    PS da hauen wohl zwei Kontrahenden beide über die Schnur.

  9. Bin einfach ein wenig allergisch auf das Geschwafel von der “guten alten Zeit”. Es ist ganz normal, dass die Vergangenheit idealisiert wird. Negatives wird in der Erinnerung gerne verdrängt. Oder in welcher Zeit hätten Sie denn lieber gelebt, wenn Sie die Wahl hätten?
    Um wieder zum Thema zurückzukommen: Es ist schon richtig, dass die Schweiz ein enormes innovatives Potenzial hat. Durch die mutlose Politik der letzten Jahre hätten wir allerdings fast den Anschluss an die Zukunftsmärkte verloren. Er bleibt zu hoffen, dass der richtungsweisende Entscheid zum Atomausstieg dies nun nachhaltig ändern wird.

  10. Der Tsunami in Japan vermochte die älteren Reaktorblöcke von Fukushima Daiichi zu zerstören, die neueren von Fukushima Daine widerstanden jedoch Erdbeben und Tsunami. Das steht nicht oder höchstens versteckt in unseren Zeitungen.
    Auf Erdbeben und Tsunami, die in Japan vermutlich 20 000 Menschen das Leben kosteten, folgte bei uns ein eigentlicher Medien- Tsunami, der Wahrheit und Vernunft weitgehend wegschwemmte……….

    An den energiepolitischen Voraussetzungen in der Schweiz hat sich durch die Naturkatastrophe in Japan nichts geändert; weder sind unsere Kernkraftwerke dadurch unsicher geworden noch wird der Stromverbrauch dauerhaft sinken.

    Was sich geändert hat, sind einzig die Bekenntnisse der im Wahlkampf stehenden Politiker, insbesondere von FDP und CVP.
    Durch den Unterbruch der Arbeiten für die neuen Kernkraftwerke entstehen grosse Mehrkosten, die letztlich den Stromkonsumenten aufgebürdet werden.

  11. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass der Ausstieg unter dem Strich billiger zu stehen kommt als der Bau neuer AKW.
    Anders lässt sich der Umschwung der politischen Meinung in der bürgerlich regierten Schweiz kaum erklären.

  12. “Es bleibt zu hof­fen, dass der rich­tungs­wei­sende Ent­scheid zum Atom­aus­stieg dies nun nach­hal­tig ändern wird.”

    Hoffen Sie halt mal schön. Ich denke, dass ich aus rein fachlichen Gründen und mit viel Erfahrung die Situation einigermassen beurteilen kann.

    Die Kakaphonie wird sicher weitergehen, das Chaos ist meines Erachtens vorprogrammiert. Der getroffene Entscheid allein sagt wirklich rein nichts darüber aus, wie es weitergehen wird oder soll. Ein grosses Problem, speziell für die Schweiz: Das Land ist zu klein, will heissen: man kennt sich zu gut. Zu viele Organisationen wollen tatkräftig am Umbau der Stromversorgung mitarbeiten, aber deren unterschiedliche Zielsetzungen (z.B. Art der Energieträger, etc.) lassen sich nicht unter einen Hut bringen. Man wird sich gegenseitig auf die Füsse stehen. Der Föderalismus, d.h. der Kantönligeist dürfte bei vielen Detailfragen zum grossen Stolperstein werden. Und vor allem wird das in so einer Situation unvermeidliche NIMBY-Syndrom überall wirken.

    Die Politiker sind meiner Meinung nach völlig unfähig einen Entscheid mit eiber derartigen Tragweite effizient zu begleiten, reden nur ins Blaue hinaus und in ihrem ureigenen Interesse, Bei der notwendigen Gesetzgebung (Lenkungsabgaben, harte Sparmassnahmen, etc.) werden sich unterschiedliche Interessen neutralisieren. Die Politiker wollen ja sicher in erster Linie die Stromversorgungsfirmen dazu zwingen, das zu tun, was sie aushecken, aber kaum verstehen. Das wird dann sehr schwierig werden. Man hat die Stromversorgungsfirmen bereits zu sehr brüskiert vor dem Entscheid von BR und NR (durch Nicht-Konsultation), generell durch ignorieren. Typisch: Sie wollen bekanntlich von der Verantwortung für eine sichere Versorgung bekanntlich entbunden werden, was man verstehen kann, wenn jedermann dreinreden wird.

    Die Politiker, die ja wenig Ahnung von Management haben, haben einen wichtigen Führungsgrundsatz damit bereits verletzt. Man kann nur Verantwortung tragen, wenn man auch die notwendigen Kompetenzen und Ressourcen zur Lösung der Aufgabe erhält. In diesem Falle wird es aber einfach zuviele Vorgaben geben. Eine übergeordnete echt kompetente Stelle müsste mit der enorm wichtigen Koordination aller Arbeiten betraut werden.

  13. “Ich bin fel­sen­fest davon über­zeugt, dass der Aus­stieg unter dem Strich bil­li­ger zu ste­hen kommt als der Bau neuer AKW.
    Anders lässt sich der Umschwung der poli­ti­schen Mei­nung in der bür­ger­lich regier­ten Schweiz kaum erklären.”

    Sorry, diese Aussage finde ich völligen Blödsinn. Wenn man sich generell einigermassen darüber einig ist, dass ein völliger Umbau der Stromversorgung, alles in allem und mit Tendenz “dezentral” weit über 100 Milliarden kosten dürfte bis etwa 2035, so ist die Aussage, dass z.B. 2 neue KKWs Ihrer Meinung nach mehr kosten würden einfach nur unglaublich falsch. Sie müssten wirklich versuchen diese Kernaussage mit der nötigen Substanz zu versehen um sich auch nur ein bisschen dafür zu “rechtfertigen” und das Geiht zu wahren.

    Wenn Sie dann diese Aussage noch mit Ihrem zweiten Satz (Umschwung der politischen Meinung) zu untermauern versuchen dann fehlen mir einfach schlicht die Worte. Bis jetzt war ich der Meinung, dass man den “Atomausstieg” mit aller Macht will, d.h. logischerweise ungeachtet der massiven Kosten, welche damit verbunden sein werden.

    Vielleicht rühren solche irrwitzigen Meinungen halt davon her, dass irgend jemand vor ein paar Wochen völlig unbelastet in die Welt hinaus posaunt hat, dass der “Atomausstieg” einen normalen Haushalt etwa 5 Fr pro Jahr kosten würde. Alle Leute tun mir einfach nur leid, wenn sie auf solche monumentale Falschmeldungen hereinfallen. Leute welchen solchen gigantischen Blödsinn von sich geben und verbreiten sollte man eigentlich wegen Volksverdummung ins Gefängnis stecken. Nur ist dies halt leider kein Verbrechen.

    Dies waren jetzt 2 grundsätzliche und einigermassen begründete Meinungen. Sie können damit machen was Sie wollen. Ueberzeugen wird man Sie kaum können. Ich möchte Ihnen aber vorschlagen, dass Sie diese ausdrucken und in einigen Jahren wieder hervorholen um festzustellen wie weit man schon gekommen ist mit dem “Totalumbau” und ob ich die Zukunft nicht doch einigermassen richtig vorausgesehen habe.

  14. Ach Brownie, du bist doch Burri – es ist einfach Hans was Heiri, lächerlich wie eh und je, total retro und uninspiriert.

  15. Die richtige Meldung lautet etwas anders als der Beitrag unseres Populisten glauben machen will!

    Schweiz: Atomausstieg soll 100 Milliarden kosten

    Mehr als 100 Milliarden Franken bis zum Jahr 2035, das hat die Schweizerische Energiestiftung SES gemeinsam mit den Umweltverbänden erhoben. Denn pro Jahr müssen mehr als vier Milliarden Franken für erneuerbare Energien ausgegeben werden, um das schrumpfende Stromaufkommen aus Kernenergie auszugleichen. Laut SES sollen aber mit zunehmenden Investitionen in die Photovoltaik auch die Gestehungskosten für Solarenergie insgesamt um 70 Prozent fallen – und sich damit langfristig der Strompreis auch für die Endverbraucher einpendeln.Kurzfristig kommen auf die Endverbraucher Mehrkosten von zehn bis 15 Franken pro Monat und Haushalt zu, um das Geld für die Neuinvestitionen in alternative Energien zusammenzukriegen, erklärt Rolf Wüstenhagen, Direktor des Instituts für Wirtschaft und Ökologie an der Universität St. Gallen. Und damit das Dreifache von dem, was bisher angenommen wurde. I

    Quelle: Schweizerische Energiestiftung SES

    Nehmen wir für die veranschlagten Mehrkosten den hohen Betrag (15 Franken) pro Haushalt/Monat an. Das heisst anders rum ausgedrückt, den Betrag von 4 Tassen Cafe/Monat. Bei einer vierköpfigen Familie muss also jedes Familienmitglied einmal im Monat von des Schweizers geliebten Kaffe Abstand nehmen. Brownie ist sicher mit mir der Meinung, dass solches nicht zumutbar ist!
    Um Brownie etwas zu schmeicheln, würde ich die Angaben sogar noch etwas grotesker aufschlüsseln, aber dazu brauchen wir natürlich einen (Solar)-Taschenrechner:
    100 Milliarden in 25 Jahren bei 8 Millionen Einwohnern ergibt 500Franken/Jahr also ca Fr.1.40/Tag. Also muss ich mir jeden dritten Tag das Cafe verbieten. Was mache ich nur, wenn ich infolge plötzlicher strotzender Gesundheit vielmehr an Gesundheitskosten einspare?

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