Radioaktiver Abfall soll in die Tiefe
Die Mehrheit der Teilnehmer unserer aktuellsten Umfrage ist sich einig: Radioaktiver Abfall soll in der Tiefe und nicht oberirdisch gelagert werden.
Die Lagerung von radioaktivem Abfall wird kontrovers diskutiert. Bei unserer August-Umfrage wollten wir also wissen, wo nach Meinung der User dieser Abfall zukünftig gelagert werden soll.
54 Teilnehmer haben uns ihre Beurteilung abgegeben. Knapp drei Viertel finden, die Abfälle sollen in geeigneten Tiefenlagern deponiert werden. 26 Prozent befürworten eine überirdische Variante.
Damit teilt die Mehrheit der Teilnehmer die Meinung der Experten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen. Sie sind überzeugt, dass der in der Schweiz anfallende radioaktive Abfall aus der Energiegewinnung, Medizin und Industrie am sichersten in jenen Gesteinsschichten gelagert werden soll, welche eine Stabilität über Jahrmillionen vorweisen können.
Das Thema bleibt jedoch kontrovers. Im September finden nun in den von der Nagra bestimmten, potenziellen Regionen für ein Endlager diverse Informationsveranstaltungen für die Bevölkerung statt.
Die Energieversorgungsunternehmen in der Schweiz bieten verschiedene Naturstrom-Produkte an. Somit können die Strombezüger die Zusammensetzung ihres Stroms gemäss ihren Präferenzen zusammenstellen. Bei der aktuellen Umfrage möchten wir von Ihnen wissen, ob auch Sie bereits ein Naturstrom-Produkt beziehen?
Danke für die Teilnahme!
Weiterführende Informationen:


5. September 2010 um 12:35
Ob wir ab 2040 die „Abfälle“ aus KKW wirklich in einem Endlager einbetonieren wollen, anstatt sie aufzubereiten und in zukünftigen wesentlich effizienteren Reaktoren nochmals um ein Vielfaches zu nutzen, wissen wir heute noch nicht. Auch wenn die geplante Endlagerung in Opalinuston bereits im Juni 2006 vom Bundesrat grundsätzlich als Entsorgungsnachweis anerkannt wurde, wird man sich während den kommenden Jahrzehnten sehr wohl überlegen, ob man das noch nicht genutzte Isotop Uran-238 wirklich in Beton verpacken und im Boden vergraben will. Uran enthält 140 Mal soviel spaltbares Uran-238 wie Uran-235. Genau betrachtet, haben wir beim zwischengelagerten Uran erst etwa einen Fünfzigstel der zu gewinnenden Energiemenge genutzt. Natürlich entsteht auch so später radioaktiver Abfall, doch wird die zu lagernde Abfallmenge wesentlich kleiner sein und voraussichtlich weniger lang strahlen. Die weltweit koordinierte Entwicklung von Reaktoren der Generation 4 soll unter anderem die Nutzung von Uran-238 und Thorium-232 ab etwa 2030 möglich machen.
5. September 2010 um 21:12
Auch ich nehme an, dass es nicht sinnvoll sein wird, die hochaktiven Abfälle aus den Brennstoffkreislauf von Kernkraftwerken mit hohem Aufwand endzulagern.
Viele Menschen, darunter auch die Mehrheit der Politiker, wissen über die hochaktiven Abfälle aus Kernkraftwerken nur, dass sie gefährlich sind. Dass aus abgebrannten Brennelementen jedoch Brennstoff zurückgewonnen werden kann, wissen nicht viele. Ob und wann es möglich sein wird, hochaktive Spaltprodukte aus der Brennstoff- Wiederverwertung in Fortgeschrittenen Reaktortypen zu verwerten, ist heute schwer abzuschätzen. Als Optimist gehe ich aber davon aus, dass Chinesen und Inder in wenigen Jahrzehnten sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösungen finden werden.
Bei uns träumen “Energiepolitiker” von der “2000- Watt- Gesellschaft” und anderen Utopien, während in China und Indien die Zukunft geplant wird und grosse Investitionen getätigt werden
6. September 2010 um 21:14
Radioaktive Abfälle gehören in die Tiefe!
Uran, Radium und Thorium sind Teile der Schöpfung, die dem Menschen zur Verfügung gestellt sind. Radioaktive Abfälle müssen in die Erde zurückgebracht werden, das gebietet der Respekt vor der Schöpfung!
CVP!
19. Dezember 2010 um 13:04
Atommüll sollte umweltfreundlich in Schnelle Brütern wiederverwertet werden!
Wir sollten von den Tamilen lernen!
Tamil Nadu baut 6 russische Meiler und einen Super Schnellen Brüter!
19. Dezember 2010 um 13:47
Wo bitte sind die Schnellen Brüter? Da gibts bislang nur beerdigte Projekte, kein einziges läuft – und wird wohl auch in Indien nicht laufen. Aber toll, dass wir uns auf russische Technologie mit Tamil-Nadu-Touch freuen dürfen, der Fortschritt der Welt ist unermesslich.
19. Dezember 2010 um 19:24
Mit der Hartz IV- Mentalität läuft nichts, ausser vielleicht die hochintelligenten Programme deutscher Privatsender. Dabei geht vergessen, dass auch der Fernseher Strom verbraucht.
Auch ich traue den Chinesen und Indern bald mehr zu, als uns Europäern. Das stimmt mich aber sehr traurig. Waren nicht Deutschland, Frankreich, die USA und Russland einmal Pioniere der Kernenergie?
Heute restrukturiert Mittal die westliche Stahlindustrie, während Kalyani Schmiedewerke baut. Müssen sich die alten Industrieländer bald von Indern kolonisieren lassen?
http://www.cdp.de
Die USA gaben die Brütertechnologie schon früh fast völlig auf, Frankreich liess sich ebenfalls von kurzfristigen Rentabilitätsüberlegungen zu Kürzungen im Forschungsbereich hinreissen, die Russen liessen ihren Brüter krisenhalber verlottern, bleiben aber immerhin in der Forschung und Entwicklung dran.
In Deutschland musste der Schnelle Brüter wegen inkompetenter Politiker stillgelegt werden.
Indien konnte sich so mit Leichtigkeit in eine führende Position bringen, während China und Japan auf den Fersen folgen…. Die Japaner kauften schon in den 90ern in Frankreich und Russland ein, während nun auch China mit russischer Hilfe weiterforscht.
Die Brüter werden als Reaktoren der 4. Generation bei der besseren Ausnützung der Uranreserven sowie der Entsorgung hochradioaktiver Abfälle ihren Platz auf dem Markt haben.
Bei den Stromkosten werden die Leichtwassereaktoren aber noch einige Jahre führend bleiben, auch wenn der Rohstoffhunger der produktions- und investitionswütigen Chinesen und Inder den Uranpreis möglicherweise stark in die Höhe treibt.
Aber auch Eisenerz, Seltene Erden, Kupfer, Bauxit, Steinkohle, Erdöl, Erdgas, Phospate und andere Rohstoffe werden teurer…..
19. Dezember 2010 um 22:01
Genau! In 172 Jahren! Gratuliere!
19. Dezember 2010 um 23:24
Radioaktive Abfälle gehören rückholbar gelagert. Weg mit der fahrlässigen “Aus den Augen aus dem Sinn” – Ideologie!
In Asse (D) wurden aus prognostizierten hunderdtausend Jahren wenige Jahrzehnte. Nun muss alles wieder raus, und man weiss noch nicht recht wie…
Und man reibt sich die Augen ob der Dummheit und Ignoranz der damaligen Verantwortlichen.
21. Dezember 2010 um 19:20
Frankreich setzt nicht auf Salzstöcke und kennt diese Probleme im Endlager Aube nicht. Dort wird ganz unaufgeregt teilweise sehr sperriger Abfall endgelagert…..
21. Dezember 2010 um 21:28
Ja, die Franzosen machen das ja sowieso ganz unaufgeregt mit ihren AKW. Nur leider klappt es mit den Neubauten nicht, siehe Finnland und Frankreich selbst. Da würde ich lieber nicht fragen, wie das in diesem so genannten Endlager aussieht!
21. Dezember 2010 um 22:47
Wer skrupellos in der Südsee Atombomben testet, wird wohl auch die Endlagerung nicht allzu seriös angehen.
22. Dezember 2010 um 13:39
Ich lade alle Grünen und Studierstuben- Ideologen ein, an einer unserer nächsten Exkursionen nach Aube teilzunehmen.
Unter den zahlreichen Teilnehmern der sehr erfolgreichen Exkursionen waren Rechsteiner und Co. bisher nicht vertreten…. Zufall?
22. Dezember 2010 um 13:54
Grüne besuchen auch nie ein Kernkraftwerk und wissen doch besser Bescheid als die Mitarbeiter….
Sind wir denn alle blöd?
22. Dezember 2010 um 15:43
Ja!
22. Dezember 2010 um 18:03
Immer hin produziert die “blöde” Technik seit Jahrzehnten billig, umweltfreundlich und zuverlässig den benötigten Strom, während die Utopien hauptsächlich Kosten generieren. Strom der mit grosser Unsicherheit und gelegentlich zur falschen Zeit anfällt, destabilisiert allenfalls das Netz. Einen Nutzuen sehe ich jedenfalls nicht!
23. Dezember 2010 um 22:52
@Richtig rum: Falsch rum! Ich bin ein “Grüner” und war schon in einem AKW zu Besuch. – Eben darum bin ich ja ein “Grüner”. Die konnten mich nicht überzeugen. Ich habe dort nämlich Menschen gesehen. Menschen wie ich, und ich mache ab und zu Feler.
24. Dezember 2010 um 20:10
Ein Grüner mit PC!
So ein Widerspruch in sich. Die ganze konumlinke Antirassismus- Schickeria ist eine Zumutung für uns Normalbürger, die jeden Tag arbeiten gehen!
25. Dezember 2010 um 20:52
Die ganzen Grünen sind eine Zumutung für uns Steuerzahler!
Fallen uns nur zur Last und leisten nichts.
Blödsinn mit Windrädern und Sonnenkollektoren, ist doch Kinderspielzeug!
25. Dezember 2010 um 22:27
scheinst ein einfacher Geist zu sein! Trotzdem kannst versuchen zu überlegen, warum Staaten wie z.B China sich mit deinen erwähnten Kinderspielzeugen, sich dein ach so erstrebenswertes Wirtschaftswachstum sichern?
Vielleicht sind das alles auch nur grüne Spinner, die für die “büne”s aus der Schweiz nur ein mitleidiges Lächeln aufbringen.
http://seekingalpha.com/a…-2010-year-in-review
25. Dezember 2010 um 23:31
Es kann doch nicht sein, in Europa Billigware aus Fernost mit Subventionen fördern zu müssen! Eher schicken wir unsere Grünen, Aussteiger, Reithallen- Ideologen und Haschbrüder nach Japan in eine Sonnenkollektor- Fabrik, wo sie einmal richtig arbeiten müssen!
26. Dezember 2010 um 06:57
@büne (Kommentar Nr. 17
Ein Grüner hat gefälligst im Wald in einer Hütte zu leben, von Beeren und Wurzeln und so. Na ja, ein Körnchen Wahrheit steckt darin. Wir sind aber auch Kinder unserer Zeit und in Strukturen gefangen, die sich nicht so leicht durchbrechen lassen. Ich bin überzeugt davon, dass die Zukunft nicht im “Zurück zur Natur”, sondern im “Vorwärts zur Natur” liegt. Wenn Lebensqualität nicht einfach mit hemmungslosem Konsum gleichgesetzt wird, ist ein nachhaltiger Lebensstil bei gesteigerter Lebensqualität möglich. Nicht nur möglich, sondern sogar unumgänglich. Ansätze dazu sind vorhanden, und sie müssen erweitert und gefördert werden. Wie lange wollen wir denn noch auf “Pump” leben, d.h. unseren Planeten auspumpen bis nichts mehr kommt? Wie vielen Generationen nach uns gewähren wir noch ein Lebensrecht?
26. Dezember 2010 um 17:25
Eher wird mein Hund das Einmaleins auswendig lernen als dass “büne alias Richtig rum” entsprechende Zusammenhänge nachvollziehen lernt! Darum nehme ich deren Argumentationen immer wieder mit Verwunderung zur Kenntnis und bin stolz, dass mein Hund mit mehr Schlauheit ausgestattet scheint als diese Partei-Papageien.
26. Dezember 2010 um 22:31
Grüne Waldmenschen? Auch eine Idee! Für den Hanfanbau wird gerodet, Holz wird für Hüttenbau, Kochen und Heizen ohnehin gebraucht. Aber- so richtig unideologisch arbeiten, noch dazu mit den eigenen Händen….. da ist es doch einfacher, von einem Bundesamt oder vom Kanton die Besoldung zu beziehen und in einem gut geheizten Büro zu träumen…..
Lieber reine Studierstuben- Ideologie statt schmutzige Hände….
27. Dezember 2010 um 20:01
Wohin mit dem rotgrünen Ideologie- Abfall?
28. Dezember 2010 um 09:43
Huch – da versechselt einer Denken mit Ideologie!
Die Zusammenhänge sind halt komplex, und wer sich exponiert wird schnell zur Zielscheibe. Da werden ganz andere Massstäbe angesetzt als bei sich selber. Wer sich als “Grün” zu erkennen gibt, sollte sich also am besten in Luft auflösen. Das ist grundfalsch. Es gibt einen Massstab, der logisch begründbar ist: der ökologische Fussabdruck. Jeder Mensch hat seinen Anteil an den Früchten dieses Planteten zu gut, aber nicht mehr. So zu leben, dass eine nachhaltige Zukunft gewährleistet ist und es nicht mehere Erden bräuchte, um unseren Lebensstil zu gewährleisten, ist das Ziel. Was ist denn bitte dagegen einzuwenden, wenn sich jemand darum bemüht?
28. Dezember 2010 um 19:20
Am liebsten Rotgrüne, die ihren Offroader auf dem Radstreifen parkieren.
Selbst gesehen.
Seither glaube ich Politikern -egal welcher Couleur- kein Wort mehr!
29. Dezember 2010 um 21:49
Erstaunlich nur, dass einer der immer über Politiker schimpft während Jahren versuchte in der Politik Fuss zu fassen!
Inzwischen hat er scheinbar selber eingesehen, dass seine “Fähigkeiten” nicht dazu ausreichen.
Nun ich glaube den Politikern auch vieles nicht. Aber, dass mir die Lemminge der Atomlobby glaubwürdiger sind trifft noch weniger zu!
1. Januar 2011 um 20:39
@Markus Alder
Welcher “rotgrüne” Politiker soll das denn bitte gewesen sein?
Ihre Pauschlanschuldigung sind ziemlich durchsichtig, Herr Alder. Der Namenlose, gleichzeitig “rote” und “grüne” Politiker soll wohl für alle stehen, die politisch anders denken als Sie. Hätte er ein Gesicht, könnte man ihn ja als bedauerlichen Einzelfall abtun oder nachforschen, ob die Anschuldigung überhaupt stimmt.
Ich glaube Ihnen erst, wenn Sie sich trauen, Namen zu nennen. Bis dahin betrachte ich Ihre Aussagen als taktische Erfindung.
7. Februar 2011 um 08:33
Wieso sollte ich gegenüber einem Anonymen den Namen einer unterdessen zurückgetretenen Politikerin bekanntgeben???Solange sich Korona nicht outet, werde ich die unterdessen unpolitisch glückliche Offroaderin auch nicht öffentlich blossstellen. Ist doch eigentlich logisch!
Es ist leider für viele Rotgrüne typisch, dass sie selbst auf Kosten der Steuerzahler ein bequemes Leben führen, dabei aber der Allgemeinheit die Lasten ihrer verfehlten Politik aufhalsen wollen.
Wenn ein Grüner grün sein soll, dann bitte schön, Steinzeitideologie vorleben….
Wenn ein Rotgrüner die Asylanten doch so innig liebt, dann soll er doch in einem “multkulturell belasteten” Quartier leben……..
Aber eben, wieviele dieser Heuchler “müssen” im Winter in den Süden jetten, brauchen wegen ihres Ferienhauses ein grosses Auto, können “aus gesundheitlichen Gründen” nicht auf Fleisch verzichten (dabei sind sie viel zu dick!)!?!
Ich kann es einfach nicht mehr hören, habe so richtig die Nase voll davon.
Ein typisches Beispiel für steinzeitkommunistische Verlogenheit ist die Berner Regierungsrätin (und BKW- Verwaltungsrätin) Barbara Egger, die Kanton und BKW schädigen will, dabei aber schön Sitzungsgelder abkassiert!
Bern kassiert Finanzausgleich, aber ist das wirklich ein Grund, um gegen die Interessen der BKW, die immerhin Geld in die Staatskasse abliefern, zu handeln?
Mir ist nicht bekannt, dass sie selbst auf Geld von Kanton und BKW verzichtet!
Zu Korona allgemein : Warum suchen sie den Schutz der Anonymität? Sind sie etwa ein vermummter Steinwerfer?
Joschka Fischer, das rotgrüne Idol, konnte immerhin unvermummt Polizisten verprügeln!
7. Februar 2011 um 11:51
Zu meiner Motivation für einen Nick folgende Erklärung:
Der Energiedialog ist mein erstes Forum, in dem ich schreibe. Anfänglich dachte ich, es sei üblich und gehöre zu den Spielregeln, sich einen “Nickname” zuzulegen. Und so habe ich es halt gemacht. Es gibt – zugegeben – auch eine gewisse Narrenfreiheit. Es liegt mir aber nicht viel daran. Ich habe nichts zu verstecken.
Meine Angaben:
Name: Alexander Stebler-Winiger
Wohnort: Meltingen (SO)
Jahrgang: 1971
So. Von nun an ist Korona gestorben.
7. Februar 2011 um 20:47
Japan kennt auch kein Problem mit dem Atommüll.
Gibt doch Schnelle Brüter, die noch Strom aus dem Zeug gewinnen.
Weniger diskutieren, mehr produzieren!