Den Glühbirnen geht das Licht aus
Seit Anfang September dürfen in der Schweiz keine Glühbirnen mit mehr als 75 Watt Leistung verkauft werden. Bald folgt die 60-Watt-Birne.
Den Glühbirnen geht’s an die ‘Fassung’: Bereits vor einem Jahr trat das Verkaufsverbot für 100-Watt-Birnen in Kraft, nun folgte das Aus für die 75-Watt-Birnen, per September 2011 folgen die 60-Watt-Birnen – und ab Januar 2012 dürfen überhaupt keine herkömmlichen Glühbirnen mehr im Handel vertrieben werden. Dies wird in der Schweizer Energieverordnung festgelegt, die sich in diesem Bereich stark an den in den EU-Ländern gültigen Vorschriften orientiert.
Die klassischen Glühbirnen gelten als grosse Stromfresser und sollen deshalb komplett durch Energiesparlampen ersetzt werden. Mit diesem Ersatz und weiteren Massnahmen wie sparsamere Haushaltgeräte will der Bund bis zu 960 Millionen kWh pro Jahr einsparen. Vom gesamten Stromverbrauch der Schweiz von rund 58 Milliarden kWh (2009) gehen rund 30 Prozent auf das Konto der Haushalte.
Energiesparlampen brauchen bedeutend weniger Strom als Glühlampen und halten auch viel länger. Nachteilig ist, dass sie Quecksilber enthalten und als Sondermüll entsorgt werden müssen. Der Nachteil des höheren Kaufpreises ist relativ: Dank der gegenüber Glühlampen wesentlich längeren Betriebsdauer werden die Sparlampen auch aus ökonomischer Sicht ihrem Namen vollauf gerecht. (es)



8. September 2010 um 21:48
Wieder so ein Blödsinn aus Brüssel.
Die Glühbirnen sind einfach, billig, geben warmes und gemütliches Licht ab und leisten dazu in der kalten Jahreszeit einen Beitrag zur Raumheizung. Zudem müssen sie nicht als Sondermüll entsorgt werden.
Dieser EU- Aktionismus ist unnötig.
Lieber ein paar tausen EU- Funktionäre in die Wüste schicken und neue Kernkraftwerke fördern!
10. September 2010 um 20:51
Keinen Rappen für Alternativenergien, Rauschgift und linke Parasiten! Aber sicher nicht!
10. September 2010 um 20:52
Keinen Rappen nach Brüssel schicken!
SVP wählen und AUNS gut finden!
16. September 2010 um 15:02
Energiesparlampen haben neben den bekannten Vor- auch einige Nachteile:
(1) Wenn eine Lampe bei Betriebstemperatur in Scherben geht, entstehen sofort hochgiftige Quecksilberdämpfe. Besonders für kleine Kinder und werdende Mütter sind diese offenbar alles andere als harmlos. Das Gefahrenpotential ist noch nicht endgültig abgeschätzt.
(2) Die Helligkeit nimmt nach wenigen Jahren sukzessive ab.
(3) Die im Handel zu kaufenden Lampen haben gemäss Tests sehr unterschiedliche Qualität.
Die im Vergleich zu Glühbirnen längere Lebensdauer muss sich beim täglichen Gebrauch der verschiedenen Produkte zuerst noch bestätigen.
Beim Vergleich des Energieverbrauchs mit Glühlampen muss wie immer auch die Produktion und die Entsorgung berücksichtigt werden. Allenfalls bereits existierende Vergleiche sind kritisch zu hinterfragen. Es darf nicht nur der direkte Energiebedarf bei der Produktion berücksichtigt werden. So wird z.B. bereits hinter jedem Aufwand bei der Erstellung und beim Unterhalt der Produktionsanlagen Energie verbraucht. Die sehr schwierige Abschätzung kann in erster Annäherung durch einen umfassenden Kostenvergleich der Glühbirne und der entsprechenden Energiesparlampe vorgenommen werden. Dabei ist bei der Energiesparlampe der langfristig zu erwartende Preis als Basis zu nehmen.
Die Verbesserung der Energieeffizienz sowie die Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien, der Kernspaltung und der Kernfusion ist ein langwieriger Prozess. Dabei ist es auch möglich, dass Erfahrungsphasen mit momentan zweifelhaftem Nutzen zu durchgehen sind. Es ist sogar denkbar, dass negative Erfahrungen zur Verwerfung eines Projektes führen können. Ohne die nicht ganz billige Grundlagenforschung, ohne die Subventionierung in der Einführungsphase und ohne staatliche Vorgaben ist der zu erwartende Fortschritt nicht im erforderlichen Tempo möglich. Vergessen wir nicht: Zwischen 80 und 85% unserer weltweiten Energieversorgung wird noch immer mit fossilen Brennstoffen abgedeckt. Schon in wenigen Jahrzehnten werden Erdöl und Erdgas knapp. Die weltweite Energieumstellung weg von den fossilen Brennstoffen ist unter Zeitdruck. Im Moment sieht es sehr schlecht aus für unsere zukünftige Energieversorgung!
17. September 2010 um 21:36
Egal, in welche Richtung geforscht wird und welcher Reaktortyp sich in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen wird; es gibt keine echten Alternativen zur Kernenergie.
Die Giftmüll- Problematik gibt es nicht nur bei den sog. Energiesparlampen, sie beschäftigt uns auch sehr stark bei den Solarzellen die nichts bringen und nur endlos kosten!
2. Oktober 2010 um 20:28
Hallo Jörmsi, es sieht doch nicht schlecht aus für die zukünftige Energieversorgung!
Es sieht nuklear aus; billiger Atomstrom soll teure fossile Brennstoffe ablösen. Nötig ist das Ende der Spekulation mit lebenswichtigen Rohstoffen wie Kupfer, Aluminium, Chrom und Zinn. Dann wird der Atomstrom auch weiter immer billiger.
Die Produktivkraft der Werktätigen muss durch die Vernichtung des neoliberalen Jochs vervielfacht werden!
Geht raus, schlagt die Bonzen, schafft Arbeitsplätze und treibt die Innovation voran.
Aber nicht mit Energiesparlampen made in China oder Japan!
Spekulanten und Abzocker treiben Energie- und Rohstoffpreise hoch; die Werktätigen müssen diese Machenschaften effizient abstellen!
3. Oktober 2010 um 20:20
Gute Überlegungen!
Arbeitsplätze erhalten, Kernkraftwerke bauen, Spekulation und Bürokratie abbauen.
3. Oktober 2010 um 23:02
Ach, diese weisen Beiträge im Oktober, da erinnert man sich unweigerlich:
Für die Dümmsten von der Schule gibt es heute das Internet!
4. Oktober 2010 um 07:26
Richtig rum für Naturstrom, Multikultur und gesunde Staatsfinanzen. Grünliberale Lösungen statt Atomlobby.
4. Oktober 2010 um 21:45
Jaja, diese Grünen und Linken aller Schattierungen…..
17. Oktober 2010 um 22:31
Auf jedem Scheiss-Produkt muss auf der Packung auf irgendwelche Gefahren hingewiesen werden. Wieso nicht bei den Energiesparlampen? Eine Birne, die am Boden zerschellt hinterlässt eine Menge giftigen Schwermetall-Staub! Mann, schlafen die Konsumentenschützer oder war der Scheck der Strom-Lobby grosszügig?
18. Oktober 2010 um 09:35
Für ein mal muss ich Euch in gewisser Hinsicht recht geben.
Ich bin auch kein glühender Freund dieser Leuchtstofflampen, obwohl ich “brav” fast alle Lampen damit bestückt habe.
Das Argument mit der Heizung im Winter durch Glühbirnen ist allerdings Quatsch. Strom gehört nicht direkt verheizt. Kurzschlussheizung sollte nun aber wirklich vorbei sein.
Aber warum halten wir uns noch bei solchen Dingen auf. –
Die LED kommt!
Unschlagbar langlebig, unschagbar effizient, ungiftig, stratschnell, flimmerfrei und angenehm. Noch etwas teuer und schwachbrüstig, aber wartet mal noch ein paar Monate ab…
2. Dezember 2010 um 20:07
LEDs Made in China werden sich durchsetzen. Ebenso wie chinesische Elektrofahrzeuge, chinesische Kernkraftwerke, chinesische Werkzeugmaschinen und chinesische Computer.
China ist für den dekadenten Westen viel gefährlicher als Japan und Taiwan, weil die Rotchinesen auch in Forschung und Entwicklung sehr stark sind und nach Höchstleistungen streben. Die Kernenergie ist neben der Luft- und Raumfahrt ein sehr gutes Beispiel.
China ist einfach eine ganz grosse Industrienation, die über 500 Millionen Tonnen Stahl im Jahr erzeugt. Das ist eine Bedrohung für den Wohlstand des Westens. Die Chinesen produzieren fast alles, was bei uns auch produziert wird, aber in viel grösserer Menge und in einer immer besseren Qualität und viel billiger. Da muss der Westen erwachen und investieren. Aber nicht in Alternativenergien, Integrationsprogramme für Asoziale und Drogenabgaben, sondern in Investionen und Innovationen.
Die Kernenergie- Branche hat sehr viel zu bieten, es geht keineswegs nur um billigen und ökologischen Strom!
Kernenergie und Raumfahrt stellen immer wieder neue technologische Herausforderungen, welche den Fortschritt so schön voranbringen. Davon profitieren auch andere Branchen und letztlich die ganze Gesellschaft. Leider sind eingefleischte rotgrüne Ideologen, aber auch viele Spekulanten und Abzocker total dagegen.
Die Welt braucht Kernenergie und die Kernenergie braucht kluge Köpfe. Grüne Dummschwätzer brauchen wir alle nicht!
2. Dezember 2010 um 21:38
Ein noch besseres Beispiel für die Dominanz Chinas ist allerdings die Photovoltaik. Bei Wafern, Zellen und Modulen hat das Reich der Mitte einen Weltmarktanteil von runden 50%. Jetzt überlege man/frau mal, warum die Chinesen in der Solarenergie (Solarthermie eingeschlossen) noch dominanter sind als in der Atomenergie?
Und übrigens – unterdessen entstehen laufend neue PV-Anlagen in China – also ist die chinesische Produktion nicht einfach ein trojanisches Pferd für den doofen Westen….
Gleiches gilt für die Windbranche – hier schicken sich die Chinesen an, mit ihren Unternehmen zu den weltwichtigsten zu werden – beim Anlagenbau im eigenen Land sind sie’s schon.
Atomenergie als chinesischer Entwicklungspfad ist also eine schlichte Lüge!
3. Dezember 2010 um 00:22
Sind richtig rum braune Ideologen besser als Rotgrüne?
Schon erstaunlich, was verwirrte …köpfe für obstruse Zusammenhänge erfinden wollen!
Den Vogel schiesst einer allerdings komplett ab, wenn einer behauptet Kernenergie sei gleichzusetzen mit ökologischen Strom!
“Dummschwätzer brauchen wir alle nicht!” Da bin ich gleicher Meinung egal welche politische Färbung die aufweisen.
11. Februar 2011 um 21:26
Hört auf mit diesen Schikanen gegen Autofahrer und Mieter. Für billigen Strom, tieferen Benzinpreis und zahlbare Mieten!
Gegen rotgrüne Fundis!
12. Februar 2011 um 18:34
Quecksilber- Lampen, die weniger Strom verbrauchen und die Umwelt mehr belasten. Atomausstieg für Kohlekraftwerke.
Verstecktes Gaskraftwerk wie in Bern- Forsthaus?
Finde ich voll destruktiv!
13. Februar 2011 um 11:36
Wer heute immer noch nur Kohle und Gas als Alternative zu Atom sieht, muss ein unverbesserlicher Ignorant sein. Wahrhaftig voll destruktiv, so etwas!
Ich bin übrigens auch kein Fan der Quecksilberlampen. Aber was solls, die LED wird das Problem lösen: Noch effizienter, ungiftig, lange Lebensdauer und bald wohl auch preiswerter.
Vielleicht sollten wir unsere Beleuchtungsgewohnheiten auch mal überdenken: weniger und dafür mit Stil ist oft mehr.
14. Februar 2011 um 07:47
Die LED`s kommen und sie kommen aus China. Das muss uns nachdenklich stimmen. Wir haben immer mehr Beamte und Sozialarbeiter, aber immer weniger produktive Industrie.
Kernenergie, Raumfahrt und Robotik müssen massiv gefördert werden, damit wir konkurrenzfähig bleiben.
14. Februar 2011 um 08:22
Verkehrt rum! Wenn wir dranbleiben wollen, müssen wir auf die “Rösslein” der Zukunft setzen, nicht auf den lamenden Ackergaul Atomindustie mit seinen Eiterbeulen. Warum kommen denn die Photovoltaikpanels, die LED, die vielversprechendsten Elektromobile usw. aus Fernost? Genau! Weil wir den Anschluss verpasst haben.
Sieben Jahre lang war das “TWIKE” mit der Seriennummer 107, ein smartes, hocheffizientes Elektrofahrzeug aus Gelterkinden (BL), mein einziges Fahrzeug. Es hat mich überall hingetragen, auch auf die gebirgige Insel Korsika. Die kleine Herstellerfirma hat kaum Unterstützung erhalten für ihr vielversprechendes Projekt. Die Entwicklungskosten mussten die Kunden aus dem eigenen Sack bezahlen. Nun werden die Fahrzeuge in Deutschland produziert.
TWIKE hätte eine Erfolgsgeschichte für die Schweiz werden können, wenn unsere Politik ein klein wenig vorausschauender und innovativer gewesen wäre. Doch wie kann man von einer Politik, die so wenig zukunftsorientiert ist, dass sie heute den Neubau von AKW ernshaft in Betracht zieht, Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt der ökonomischen und ökologischen Lebensgrundlagen kommender Generationen erwarten?
14. Februar 2011 um 20:07
Womit fährt das TWIKE?
Mit Methadon aus der Gratis- Drogenabgabe?
Mit “Gras” aus der Reitschule?
Oder mit dem Nebel am Rheinknie?
Wohl kaum! Ich tippe eher auf den “Saft” der für Weltverbesserer aus der Steckdose kommt!
Man kann den Nutzen der Kernenergie technisch und wissenschaftlich korrekt und sehr ausführlich erklären.
Das wird aber keinen Grünen überzeugen, weil die sich gar nichts für die Details interessieren.
Ich will es daher anschaulich machen: Wenn man das Uran und Thorium, das in amerikanischer Kraftwerkskohle reichlich vorhanden ist, in Brutreaktoren verwerten würde, wäre die erzeugte Strommenge grösser, als bei der Verbrennung der Kohle. Zudem würde weniger Radioaktivität freigesetzt.
Kohle besteht hauptsächlich aus Kohlenstoff, Uran und Thorium sind “nur” Spurenelemente.
Die Verbrennung von Kohlestoff setzt jedoch viel weniger Energie frei, als die Kernspaltung. Die Energiedichte des Kernbrennstoffes ist also viel höher, als bei fossilen Brennstoffe. Entsprechend muss weniger Material transportiert werden, als bei Öl, Kohle und Gas. Ein Kernreaktor ist viel kompakter, als ein Ofen / mehrere Öfen mit einer vergleichbaren Leistung. Während ein Ofen ständig oder doch alle paar Minuten neuen Brennstoff benötigt, ist ein Leistungsreaktor für Monate oder gar Jahre ausgerüstet.
15. Februar 2011 um 01:09
Dann erkläre mal einer, warum man denn das Uran und Thorium aus amerikanischer Kraftwerkskohle nicht in Brutreaktoren verwertet! Weil es wieder eines der Hirngespinste der Atomlobbyisten ist!
15. Februar 2011 um 19:04
… ganz einfach, weil die Investitionen höher wären. Es ist billiger, CO2 und Radioaktivität in die Luft zu blasen, als in wesentlich teurere aber ökologischere Kraftwerke zu investieren.
Heute wird das Kapital an der Börse zur Kurspflege gebraucht, während die Staaten sich um die Rettung von Banken kümmern müssen. Für Investitionen in die Realwirtschaft bleibt immer weniger Geld.
Die Chinesen uns Inder werden es schon richten…….