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Herausforderung Stromspeichern (Teil III)

16. Mai 2011 | Wissen | Versorgung

Strom aus erneuerbaren Energien fällt nicht immer dann an, wenn er gebraucht wird. Es braucht Speicher. Eine Herausforderung für die Wissenschaft.

Wind bläst nicht immer dann, wenn wir Strom brauchen. Und wenn wir die Nachttischlampe mit Solarstrom betreiben wollen, muss dieser Strom irgendwo zwischengespeichert werden. Weltweit wird nach verschiedenen Lösungen gesucht.

Mit dem Verfahren der Elektrolyse kann herkömmliches Wasser (H2O) in seine Bestandteile Wasser- und Sauerstoff gespalten werden. Dieser chemische Prozess benötigt Energie – beispielsweise aus Wind- oder Solarkraftwerken. Wird Strom benötigt, kann der Wasserstoff über eine Brennstoffzelle wieder in Strom verwandelt werden. Wahlweise könnte der Wasserstoff auch dazu benutzt werden E-Mobile zu betreiben. Leider geht bei der Umwandlung zu Wasserstoff und wieder zurück zu Strom viel Energie verloren. So lohnt sich der Einsatz nur bedingt. 

Eine weitere Möglichkeit ist die Speicherung von Strom in einem magnetischen Feld. Was wie Science Fiction tönt, ist mit heutiger Technologie bereits möglich. Dazu benötigt man tiefgekühlte Supraleiter-Spulen. Lässt man durch diese Gleichstrom fliessen, entsteht ein Magnetfeld. Durch die Kälte und die sehr guten Leiteigenschaften der Spulen kann der Strom so praktisch verlustfrei gespeichert und später wieder abgeleitet werden. Das Kühlen der Spule braucht allerdings viel Energie. Das senkt den Wirkungsgrad und hebt den Preis. (lk)

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7 Kommentare

  1. Diese ganzen grünen Utopien sind teure Luftschlösser.
    Wasserkraft und Kernenergie sind die Hauptzutaten für den bewährten und nachhaltigen Strommix der Schweiz!

    Baut Grimsel West für gute Speicherkapazitäten, Beznau 3, Mühleberg 2 und Gösgen 2-4 für eine gesicherte Bandstrom- Versorgung in der Grundlast!

    Die Antikernenergie- Welle durch den Tsunami wird nicht ganz so schnell verebben, wie die Tsunami- Wellen selbst, aber sie wird verebben und so können wieder neue Kernkraftwerke und Übertragungsleitungen gebaut werden, so wie es für ein solides Wachstum günstig ist!

  2. [Edit: Wegen Ver­stoss gegen unsere Kom­men­tar­re­geln gelöscht]

  3. Der neue Strommix wird zu einem guten Teil auf Photovoltaik abstellen. Kaum ein Land hat bessere Voraussetzungen, 100 Prozent erneuerbare Energien zu erzeugen: Der grosse Teil stammt von der Wasserkraft – und bereits an zweiter Stelle kommt die Solarenergie, deren Potential sowohl für die Wärme- wie für die Stromerzeugung gigantisch ist. Realisierbar, noch bevor ein nächstes Mal irgendwelche Phantasten auf die Idee kommen, es noch mit der 27. Generation von AKW zu probieren.

  4. Diese Experimente mit Brütern, Fusion und co. verschlingen seit Jahrzehnten unmengen von Steuergeldern, die dringend anders rum gebraucht würden. Rausgekommen ist dabei weniger als nichts. Das heisst: Heisse Luft, Strahlenmüll und waffenfähiges Plutonium. Energiebilanz negativ. Schluss damit!

  5. @ 1 (Richtig rum)

    Ohne Utopien könntest Du zum Beispiel nicht im Internet rummüllen! Die Utopie steht in den meisten Fällen ganz vorne bei einer Entwicklung.
    Der folgende Link befasst sich auch mit Utopie, wer weiss schon, wann oder ob die Realität wird? Aber gut beschrieben, oft stehe wahrer Entwicklung der Kommerz im Wege. Wer da nicht eine Parallele zu den Erneuerbaren sieht!

    http://mmnews.de/index.ph…-geheimnis-der-natur

  6. Wandeln wir doch vorläufig Energie mit den den Methoden, die wir verstehen und beherrschen, und erforschen wir mit angebrachter Vorsicht die 90%(?)der Natur, die noch im Dunkeln liegt. Die Kernspaltung verstehen wir zwar halbwegs, von beherrschen kann jedoch keine Rede sein. “Muss der Mensch denn alles, was er meint zu können?”, fragte ein deutscher Bischof kürzlich retorisch. Je mehr unsere Möglichkeiten als Menschheit wachsen, umso mehr müssen wir unsere Handlungen einschränken, um auf diesem Planeten überleben zu können.

  7. Erneuerbare Energien sind keine grünen Utopien und teure Luftschlösser. Es ist richtig, AKWs liefern Bandenergie. Die Erneuerbaren Energien liefern nicht zuverlässig gleiche Mengen. Deshalb muss das Netz dem entsprechend ausgebaut werden. Teure Luftschlösser werden aber in Zukunft neue Kernkraftwerke. (höhere Sicherheitsstandards). Die Kosten für Kernenergie werden gesamthaft stark ansteigen. Milliardenteurer Rückbau der alten Meiler, höhere Versicherungssummen als bis heute nur 1.8 Milliarden. Gleichzeitig werden die erneuerbaren Energien günstiger.

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