Dossier: So wird Europas Strom produziert
Die Produktionsarten für elektrische Energie sind mannigfaltig: Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke, Kernenergie, Wasserkraft, Wind, Sonne und andere neue erneuerbare Energien stehen zur Wahl. Hier sehen Sie, auf welche Quellen Europa bzw. die einzelnen europäischen Staaten bei der Stromerzeugung setzen.
Die obige Reihenfolge ist nicht zufällig gewählt. Sie entspricht genau den Anteilen der verschiedenen Energieträger bei der Stromproduktion in Europa. Kohle-, Öl- und Gaskraftwerke dominieren und liefern mit 53% den Löwenanteil. Die Kernenergie und die erneuerbaren Energien – Wasserkraft sowie Wind und andere neue Energien – teilen sich den Rest zu fast gleichen Portionen. Im Vergleich dazu präsentiert sich der schweizerische, extrem CO2-arme Produktionsmix mit anderer “Gewichtsverteilung“. Hier belegt die Wasserkraft mit 54% den Spitzenplatz, gefolgt von der Kernenergie mit 41%. Die neuen Energien steuern rund 2% bei (bfe, 2010).
In lockerer Reihenfolge zeigt unser Dossier, wie sich der Strommix in den einzelnen Staaten Europas zusammensetzt:
Finnland baut die Kernenergie aus – trotz Fukushima. Überzeugt von der Sicherheit seiner Reaktoren, will das Land dank Atomstrom unabhängiger von Importen werden und den CO2-Ausstoss verringern.
Österreich sichert seinen Energiebedarf ohne Kernenergie. Das bezahlt das Land mit einer hohen Auslandabhängigkeit bei der Energieversorgung und mit einem hohen CO2-Ausstoss.
Frankreich ist in Europa das Land, das Kernenergie am meisten fördert. Das ermöglicht es den Franzosen, Strom in grossem Umfang zu exportieren. Dennoch ist die Lage für den grössten Stromexporteur Europas nicht so komfortabel.
Weiterführende Informationen:



2. November 2009 um 07:12
Diese Fakten zeigen klar, dass teure Alternativenergien trotz hoher Subventionen nicht zur Sicherung der öffentlichen Stromversorgung geeignet sind.
3. November 2009 um 21:11
Tatsache ist, dass weltweit inzwischen mehr Strom aus Wärmekraftkopplung, Kleinwasserkraft, Geothermie, Wind und Photovoltaik als mit KKWs produziert wird, obwohl diese Technologien bei weitem nicht die gewaltigen Subventionen, welche an die KKW-Energie geflossen ist, erhalten haben.
http://www.iea.org/files/CHPbrochure09.pdf
ren21.net/pdf/RE_GSR_2009_Update.pdf
Und selbstverständlich ist Windenergie in Europa und der USA die Nummer 1 was den Zubau von neuer Kraftwerkskapazität betrifft.
Wäre gut, wenn die Schweiz in diesem zukunftsfesten, erneuerbaren Bereich nicht noch mehr den Anschluss verliert und so weiterhin die Arbeitslosigkeit in der Schweiz fördert.
11. November 2009 um 10:58
Bei dieser “Kleinwasserkraft” handelt es sich anscheinend um ganz normale Wasserkraftwerke, wie sie seit Jahrzehnten von den “Grünen” und “Obergrünen” erbittert bekämpft werden!
Es ist typisch für die Kernenergiegegner, Fakten und Behauptungen zu vermischen, um etwas zu “beweisen”.
In der Schweiz ist die Wasserkraft seit Jahrzehnten weitestgehend ausgebaut. Selbst wenn noch das letzte Bächlein turbiniert würde, könnte -ausser hohen Kosten und Protesten der Umweltschützer- kaum mehr produziert werden.
In Brasilien gibt es immer noch grosses Potential- aber zu weit weg von den Städten und teils ökologisch bedenklich, daher setzt der linke Präsident Lula auf neue Kernkraftwerke!
27. November 2009 um 16:08
Zu Markus Alders Artikel. Die Grünen haben heute zu wenig politisches Gewicht. In der erneuerbaren Energieversorgung bewegt sich wenig. Zu wenig. Grünliberal. Alle sind heute liberal. Etwas grün, etwas rot etwas von diesem und jenem. Für alles und nichts. Wo sind die Kämpfer? Es sind gar keine Obergrüne. Es sind die Untergrünen.
Grüne Politik wie bis anhin hat nichts gebracht ausser viel Gerede
um nichts.
Brasilien hat grössere, unverbaute Landstriche. Die Atomkraftwerke
stehen nicht neben den Städten wie bei uns. Auch die nationale
Atommüllentsorgung ist eher zu verwirklichen, mit viel weniger
oder gar keinen sozioökonomischen Folgen wie sie bei der Entsorgung
in nur einer Region zwischen Kleinstädten eingeklemmt verwirklicht
werden soll. Was Präsident Lula für Brasiien vorhat gilt natürlich
noch lange nicht für die beengten Verhältnisse wie sie in der
Schweiz vorherrschen.
Trotz weitgehend ausgebauter Wasserkraft und Atomenergie darf die erneuerbare Energie nicht marginalisiert werden. Minergiestandard
der Neubauten auch Umbauten, Geothermie, Solaranlagen und Windenergie müssen vorangetrieben werden. Die Atomenergie
ist problematisch (Gefahrenpotential, Uranimportabhängigkeit,
Entsorgung radioaktiver Müll etc.) Sie schafft auch nicht direkt Arbeitsplätze. Im Gegenteil. Mann- und Frauenpower werden weniger
gebraucht. Automatisierung, Produktionsprozessbeschleunigung, Robotisierung.
Das Resultat des Atomstromüberflusses sind Stromverschleiss. Strassenlampen die die ganze Nacht brennen. Reklameschilder. Jedes und alles ist beleuchtet. Überall Lichtermeere. Stromverschleiss wie nie zuvor. Um zu merken, dass es in der Schweiz mit erneuerbaren Energien mit Sparprogrammen, mit einer vernünftigen, besseren Energiepolitik – teilweise wie jetzt in Indien –
zu wenig vorwärts geht für das brauche ich kein Obergrüner zu sein.
29. November 2009 um 08:20
Japan ist besser und billiger als Brasilien!
Brasilianer reden viel und sind konsumgeil. Japaner arbeiten an neuen AKW und bauen die billigeren Autos.
29. November 2009 um 08:21
Japan ist besser und billiger als Brasilien!
Brasilianer reden viel und sind konsumgeil. Japaner arbeiten an neuen AKW und bauen die billigeren Autos.
Japan hat bald mehr AKW als Frankreich und schon mehr als Russland!
Schnelle Brüter und ABWR sind nötig.
29. November 2009 um 13:04
TINA = Totally Insane Nuisance Answer
30. November 2009 um 07:30
Machen wir doch nach 30 JAhren “Anders rum” Terror der Linken wieder einmal eine vernünftige Politik, die der Mittelschicht nützt!
Weg mit Leuenberger, Drogenabgaben und Alternativenergien, hin zur Politik der Zukunft mit Kernkraftwerken, Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätzen und guten Schulen für unsere Kinder!
1. Dezember 2009 um 22:06
Das war sicher ein Verschreiber, hätte wohl Mittelmass-Schweizer heissen sollen! Die meisten von der Mittelschicht sind schon etwas weiter.
20. Januar 2010 um 21:46
Linke und grüne Politik können wir uns in der Krise einfach nicht mehr leisten. Also weg damit. Wir brauchen Politiker wie in Japan und China, die endlich Atomkraftwerke bauen und das Wirtschaftswachstum voranbringen!
20. Januar 2010 um 23:29
Das japanische Wirtschaftswachstum der letzten 20 Jahre möchten wir doch wohl der Schweiz ersparen!
und zu glauben Politiker jedwelcher couleur wären der Grund für Wirtschaftswachstum ist etwa so absurd wie wenn wir glaubten “Tina” würde einen Bachelor degree of Economics schaffen.
26. Mai 2010 um 14:53
Abfall vermeiden, Abfälle wiederverwerten, Energie sparen, Ressourcen schonen!
12. August 2010 um 20:49
Die Welt brauch einen neuen “New Deal” von Rooseveltschen Ausmassen!
13. August 2010 um 20:15
@13
Der Roosevelt’sche “New Deal” ist in Relation zu den Geldmengen, die die US- und Europpäische Zentralbank in den letzten 2 Jahren geschöpft hat, ein höflicher Witz. Selbst dann, wenn man es inflationskorrigiert. Ein Taschenrechner ist stets hilfreich!
13. August 2010 um 21:35
Im Gegensatz zur heutigen Inflationspolitik, welche nur den Banken und Spekulanten nützt, Investierte Roosevelt in die produktive Wirtschaft!
14. August 2010 um 08:22
Sie sollten nachlesen, Richtig rum, in was die Investitionen wirklich flossen. Es gab, und das sollten Sie eigentlich selbst googeln können, einen First und Second New Deal. Im Rahmen des 1. ND wurden einige größere Investitionsmaßnahmen auf Kredit finanziert (u.a. Eisenbahnprojekte). Der Hoover-Staudamm wurde übrigens nicht damit finanziert, das war vielmehr unter Präsident Hoover, der gegen Roosevelt verlor. Die primäre Wirkung des New Deal war die Abkehr vom Goldstandard hin zum an die Wirtschaftsleistung gekoppelten Geldstandard. Zusätzlich gab es Bankenreformen unter dem New Deal und die Einführung von Sozialsystemen wie der Arbeitslosenversicherung und Hilfssysteme für Wander- und Pachtarbeiter. Also bitte nicht dauernd irgendwelches Zeug schreiben, dass mit der Realität nichts zu tun hat. Einfach vorher googeln, wäre sehr hilfreich. Vielen Dank.
16. August 2010 um 20:14
Hat jemand geschrieben, Franklin Delano Roosevelt hätte Herbert Hoovers Staudamm zu Ehren seines Rivalen fertig gebaut?
Tatsache ist, dass unter Roosevelt die US- Industrie eine Blüte erlebte, wie auch später und Kennedy und sogar noch unter Clinton.
Demokraten sind offensichtlich besser für die Wirtschaft als Republikaner.
Barack Hussein Obama, der mit seinem Stabschef Rahm Israel Emanuel offensichtlich andere Prioritäten verfolgt, als das Wohl der US- Bevölkerung. Er tanzt anscheinend aus der Reihe.
Spekulanten und Halunken haben einen zu grossen Einfluss!
20. August 2010 um 16:21
Nötig sind gewaltige Investitionen in neue Kernkraftwerke, das Übertragungsnetz, das Schienennetz und die Autobahnen. GM kommt auch wieder auf die Beine, wenn eine vernünftige Energie- und Wirtschaftspolitik wieder Arbeitsplätze und Wohlstand schafft.
Weiter muss das Bildungswesen in den USA gewaltig verbessert werden, allenfalls müssen Lehrkräfte aus Kuba importiert werden, um die vielen Hispanics zu unterrichten und die USA wieder auf ein vernünftiges Bildungsniveau zu bringen.
19. Dezember 2010 um 19:58
Die Zukunft der Stromversorgung erfordert auch in der Schweiz grosse Investitionen; man denke nur an die neuen Kernkraftwerke, über die wir in einigen Jahren abstimmen.
Ob alle diese Kernenergie- Gegner, die so dagegen wüten, wirklich weniger Strom verbrauchen?
Schade, die meisten verweigern jede Diskussion.
19. Dezember 2010 um 21:57
Die Atomkraft-Gegner setzen aufs Sparen einerseits und die Nutzung der Erneuerbaren andrerseits. In der Stadt Zürich beziehen über 5000 BürgerInnen freiwillig teilweise oder gänzlich (wie ich) den (noch) teuren Solarstrom.
Dieser kostete vor 10 Jahren 1.20/kWh, unterdessen 65 Rp. und bald noch viel weniger. Dann gute Nacht Atomstrom – der immer teurer wird.
20. Dezember 2010 um 11:26
@axpo
Mir fällt auf, dass die Dossiers, über die hier diskutiert wird, immer tendenziöser werden. – Von neutraler Sprache kann keine Rede mehr sein. Die pro-AKW-Retorik ist immer offensichtlicher. Das sind keine Berichte mehr, sondern verkappte Kommentare. Damit disqualifiziert sich die AXPO selbst.
20. Dezember 2010 um 17:22
Ich wundere mich seit langem. Wie dumm und naiv – unter dem Einfluss von rot und grün – sind wir eigentlich in den westlichen Industriestaaten, dass wir wirtschaftliches Wachstum und Produktion (nicht nur von Massengütern, sondern langsam auch von qualitätsmässig höher gestellten Produkten !) immer mehr den asiatischen Staaten überlassen ??
Diese wiederum haben in der Folge einen Verbrauchszuwachs beim Strom, dass einem langsam hören und sehen vergeht. Sie verbrauchen alles was vorhanden ist (immer mehr Kohle und importierte fossile Energieträger trotz massivem Zubau von Kernenergie), mit dem Resultat, dass man auf globaler Basis (die Schweiz spielt dabei wahrlich keine grosse Rolle) ja schliesslich die CO2-Emissionen überhaupt nie mehr wird reduzieren können, obwohl dies überall das erklärte Ziel ist. Dies nenn ich einfach nur total schizophren.
Leute, hört doch auf mit irgendwelchen Aktionen ! Seien wir einfach endlich realistisch. Was wir vielleicht einsparen wird von anderen um ein vielfaches an zusätzlichen Emissionen übertroffen. Die jährlichen Klimakonferenzen bringen rein gar nichts, wenn Länder wie China, Indien, USA nicht mitmachen. Man kann sie ruhig abschaffen. Dann würden wenigstens viele Tausende von Journalisten kein CO2 auf den vielen Tausend Flugmeilen mehr ausstossen !!
20. Dezember 2010 um 21:48
Und wer konsumiert denn das Zeugs in Massen?
Wir!
gerade auf Weihnachten wäre Konsumverzicht angesagt. Wie wärs mit Ökostrom statt dem ganzen Plastikschrott aus Fernost?
20. Dezember 2010 um 22:30
Die Rotgrünen konsumieren einfach asiatische Produkte und schonen damit die Umwelt bei uns- Arbeitslosigkeit trifft die Privatwirtschaft.
Ökostrom ist eine Täuschung; durch den hohen Materialaufwand ist der “ÖKOSTROM” aus den besonders “edlen”
Alternativenergien alles andere als sauber….
Atomstrom aus Leistungserhöhungen der Kernkraftwerke (z. B. höhere Reaktorleistung, neue Turbine, verbesserte Kühlturmeinbauten) ist der sauberste Strom. Braucht sehr wenig Material (das KKW steht schon), reine Wirkungsgradverbesserungen brauchen nicht einmal zusätzlichen Brennstoff!
Aber da haben die Grünen, wie bei der Geothermie, ein ideologisches Problem.
20. Dezember 2010 um 22:38
Genau, und der strahlende Atommüll kommt auf den Komposthaufen!
21. Dezember 2010 um 17:50
Von wegen günstigem und sauberem Atomstrom. Heute zeigt die folgende Meldung über eines der grössten Windprojekte, wo die Post abgeht – übrigens wird es fertig gestellt sein, wenn wir grad mal über neue AKW abgestimmt (und diese dann hoffentlich auch abgelehnt) haben.
Am Dienstag haben 34 Gesellschafter aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz auf der TWB Gesellschafterversammlung den Baubeschluss für den ersten Bauabschnitt des Offshore-Windparks gefällt, in Frankfurt wurden am Dienstag die Finanzierungsvereinbarungen unterzeichnet. Der 56 Quadratkilometer große Windpark liegt rund 45 Kilometer nördlich der Borkumer Küste. Er grenzt unmittelbar an Alpha Ventus, den ersten deutschen Offshore-Windpark. Trianel Borkum West II ist das größte Windprojekt in der deutschen Nordsee und der erste rein kommunale Offshore-Windpark Europas, der vollständig projektfinanziert ist.
Ab kommenden Sommer werden vor Borkum in 30 Meter Wassertiefe die Gründungsstrukturen für die ersten 40 Areva Wind M5000-Windräder aufgebaut, die mit einer Gesamtleistung von 200 MW rund 200.000 Haushalte mit umweltfreundlichem Strom versorgen werden. Die fast 150 Meter hohen Windräder werden ein Jahr später zunächst probeweise und zur Jahreswende 2012/2013 im „Regelbetrieb“ ans Netz gehen. Weitere 40 Anlagen, so die Planung, werden im anschließenden zweiten Bauabschnitt realisiert. Die Investitionssumme für den ersten Bauabschnitt beträgt über 700 Mio. Euro. Der planmäßigen Fertigstellung des Windparks steht nun nichts mehr im Weg.
Um Wetterunbilden aus dem Weg zu gehen, wird bis zum Sommer 2011 mit den Arbeiten für die Gründung der Tripods gewartet. Diese werden mit Stahlrohren (Piles) am Meeresboden „festgenagelt“, die Verbindung zwischen Pile und Tripod wird durch Beton hergestellt. Ebenfalls auf hoher See wird in ähnlicher Bauweise das 400-MW-Umspannwerk für den gesamten Trianel Windpark Borkum West II errichtet. Erledigt werden alle Arbeiten von Errichterschiffen aus, die Bauteile werden per Cargo-Barge vor Ort gebracht. Die eigentlichen Windräder werden Stück für Stück an Land in Eemshaven südlich von Borkum zusammengefügt und dann per Barge zum Einsatzort gebracht und mittels Kran auf hoher See zusammengefügt.
Quelle: oekonews.at
21. Dezember 2010 um 19:18
Ob diese Anlagen jemals Strom liefern werden …. oder nur Pleiten……
Vorteilhafterweise baut man Windräder an windstillen Orte, da die Bauarbeiten durch hohe Windgeschwindigkeiten gestört werden….. ebenso leidet die Lebensdauer unter Stürmen und Salzgischt……
Bin gespannt, wie viel “Graue Energie” in Form von Beton und Stahl sowie Transportleistungen für diese maximal 400 MW aufgewendet werden…..
Interessanterweise werden Windenergie- Projekte unabhängig von ihrer Untauglichkeit immer grossartig angekündigt, die Entsorgung der Bauwerke, die teilweise gefährlich sein können, wird dagegen in unseren Zeitungen so gut wie nie erwähnt…..
http://www.windtoons.com zeigt auf eine lustige Weise am Beispiel der USA diese Widersprüche auf. Grüne Utopien müssen nicht todernst sein!
21. Dezember 2010 um 21:30
Was soll das? Weltweit liefern bereits zehntausende von Windrädern anstandslos Strom! Jahraus, jahrein und viele schon seit mehr als zehn Jahren.
22. Dezember 2010 um 13:53
Wer bezahlt für die Entsorgung der Windräder nach über 10 Jahren…. Auf Windtoons sind viele Ruinen zu sehen…
22. Dezember 2010 um 15:48
Niemand muss nach zehn Jahren für die Entsorgung der Windräder bezahlen, weil sie erwiesenermassen noch mindestens weitere zehn Jahre einwandfrei drehen.
Abgesehen davon, dass bekanntlich die Entsorgung von Windrädern die vermutlich 1000fach einfachere Sache ist als jene von alten Atomkraftwerken. Siehe dazu folgende Meldung des Nuklearforums vom 20.12.10:
Die Stilllegung des Kernkraftwerks Berkeley im Süden Grossbritanniens hat einen weiteren Meilenstein erreicht. Am 15. Dezember 2010 gab die Nuclear Decommissioning Authority (NDA) bekannt, dass die zwei Reaktorgebäude in einen passiven Status gesetzt werden. Das Stilllegungsprojekt ist gemäss NDA somit einen entscheidenden Schritt vorwärts gerückt. Als erstes kommerzielles Kernkraftwerk Grossbritanniens hat Berkeley den sogenannten Safestore-Status angenommen. Der Standort wird nun während rund 65 Jahren überwacht und unterhalten. Voraussichtlich im Jahr 2074, wenn die Radioaktivität der restlichen auf der Anlage gelagerten Bauteile genügend abgeklungen ist, soll der definitive Rückbau erfolgen. Bis zu diesem Zeitpunkt soll das geplante geologische Tiefenlager Grossbritanniens seinen Betrieb aufgenommen haben.
Na, was ist denn nun einfacher?
22. Dezember 2010 um 17:59
Immerhin wird die Entsorgung von Kernkraftwerken durch die Stromkonsumenten im Voraus berappt.
Wer die Entsorgung von Subventionsruinen bezahlen muss, ist weiterhin unklar.
Solarzellen und Windräder sind auch Rohstoff- Verschwendung, ein riesiger Materialaufwand für keinen wirklichen Nutzen….
22. Dezember 2010 um 23:09
Die Organisation PV-Cycle sorgt schon heute für die vollständige Recyclierung von PV-Modulen – und das europaweit. Erneut ein Beispiel, wie viel einfacher alles geht mit den Erneuerbaren Energien!
22. Dezember 2010 um 23:12
Hier noch eine Verdeutlichung des PV-Recyclings:
Photovoltaikanlagen können recycelt werden! So ist beispielsweise neu eine kostenlose Annahme von Altmodulen in Handewitt möglich. Die EWS GmbH & Co. KG aus Handewitt, führender Solargroßhändler im Norden Deutschlands, ist eine offizielle Sammelstelle der Organisation PV CYCLE.
Gegen die solare Stromerzeugung via Solarzellen wird immer wieder mit dem Argument des Modulabfalls gekämpft – aber mit PV CYCLE ist ein Verbund von über hundert Herstellern und Wiederverkäufern von Photovoltaikmodulen mit dem gemeinsamen Ziel angetreten, ein freiwilliges, branchenweites Rücknahme- und Recycling-Programm für Altmodule einzurichten. Die Mitglieder repräsentieren inzwischen 85 Prozent des europäischen Marktes. Ab sofort also nimmt EWS am Standort in Handewitt bei Flensburg kostenlos Altmodule für PV CYCLE entgegen. Dies betrifft Module aller Hersteller bzw. Marken, die Mitglied bei PV CYCLE sind, sowie sämtliche Module mit Herstelldatum vor dem 1. Januar 2010. Die von EWS vertretenen Modulhersteller AVANCIS, BP Solar, KYOCERA, REC und Sovello gehören bereits dem PV CYCLE-Verbund an.
Mit dem Engagement als Sammelstelle für PV CYCLE zeigt EWS Verantwortungsbewusstsein und setzt ein klares Signal. „Wir sind bereits seit 25 Jahren im Photovoltaikmarkt tätig“, erklärt Gründer und Geschäftsführer Kai Lippert. „Mit der Teilnahme am Recyclingprozess von Modulen tragen wir dazu bei, dass der gesamte Lebenszyklus von Photovoltaikanlagen sauber und nachhaltig verläuft.“ Der Schritt von EWS ist konsequent und richtig: „Bisher sammelten wir bei PV CYCLE überwiegend Module aus Transport- oder Vandalismusschäden. Bereits in den kommenden Jahren erwarten wir jedoch einen steigenden Recyclingbedarf durch Anlagen, die vor 1990 in Betrieb genommen wurden.“
Liegt die nächste Sammelstelle mehr als 50 Kilometer entfernt, kann eine kostenlose Abholung der Altmodule veranlasst werden. Für größere Bau- und Sanierungsarbeiten mit Entsorgungsmengen ab circa 6 kWp ist nach Absprache eine temporäre Bereitstellung von Containern möglich. Die Sammlung erfolgt getrennt nach kristallinen und Dünnschichtmodulen. Mit der Wiederverwertung der verwendeten Stoffe wird nicht nur Abfall vermieden. Es werden auch wertvolle Stoffe wie Glas, Aluminium und Halbleitermaterialien zurückgewonnen, die sich in neuen PV-Modulen oder anderen Produkten verwenden lassen. Auf diese Weise werden die natürlichen Ressourcen geschont und dadurch Kosten sowie Umweltauswirkungen verringert.
Was belegt: Erneuerbare sind nicht nur in der Entstehung und im Betrieb, sondern auch in der Entsorgung der Atomtechnologie haushoch überlegen!
22. Dezember 2010 um 23:48
@¨Richtig rum”
Um Ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen bezüglich dem Gejammer über die angeblichen Entsorgungsprobleme bei Windturbinen: An der Infoveranstaltung der IWB in Röschenz (BL) über die geplante Anlage auf dem “Chall” bei Basel wurde aufgezeigt, dass die Rückbaukosten bereits eingeplant sind.
Scheint also Standard zu sein, zumindest in der zivilisierten Welt. Die Turbinen lassen sich übrigens genauso schnell und einfach wieder entfernen, wie sie aufgebaut werden. – Im krassen Gegensatz zu einem AKW.
23. Dezember 2010 um 17:46
Die Entsorgung der ausgedienten Solarzellen sollte genau so seriös gehandhabt werden, wie beim anderen Elektronikschrott, der Anteilmässig weniger Arsen, Germanium usw. enthält. Sonst kommt bald die gleiche Überraschung wie in Würenlingen.
Was die Entsorgung der Windräder betrifft, wäre die einfachste Lösung doch der Verzicht auf etwas, das wir gar nicht brauchen.
24. Dezember 2010 um 07:09
Ich halte es für ein Armutszeugnis, wenn einer es nötig hat, ausgediente Windturbinen und Solarzellen gegen radioaktive Abfälle auszuspielen. Ausgediente Solarzellen müssen fachgerecht recycliert werden, das ist wohl klar. Das ist nicht nur möglich, sondern gängige Praxis. Offenbar lohnt es sich sogar. Bei radioaktivem Abfall kann man von “lohnen” nicht sprechen. Nur Terroristen haben reges Interesse daran.
Eine “Schmutzige Bombe” aus Solarzellenschrott hingegen wäre wohl höchstens zur Volksbelustigung am Silvester geeignet.
24. Dezember 2010 um 20:05
Der rote Altbundesrat Leuenberger hat das Brennstoff- REcycling für zehn Jahre verboten (!).
Die Gefahr des Giftmülls aus alten Solarzellen darf nicht verharmlost werden. Solange nur winzige Dinger in Photoapparate und Taschenrechner eingebaut werden, bleibt die Giftmenge relativ harmlos. Wenn aber-wie in Deutschland bereits möglich- ganze Landschaften verspiegelt werden, dann wird es kriminell.
Wer garantiert, dass das Zeugs auch wirklich eingesammelt wird? Was passiert, wenn so ein Ding runterfällt und beschädigt wird?
Demgegenüber fällt bei der Stromproduktion für eine Familie über Jahrzehnte nur eine winzige Menge radioaktiver Abfälle an- und dies auch nicht auf dem Hausdach, sondern zentral im Kernkraftwerk, dass für über eine Million Menschen Strom produziert.
Wie viele Tonnen Solarzellen müssten für eine Million Menschen aufgestellt werden? Wieviel davon fällt jährlich als Abfall an?
Zehntausende Tonnen Gift müssten in der Landschaft verteilt werden, davon muss gut 1 /20 jedes Jahr ausgetauscht werden, da die Dinger unter der Witterung leiden und an Leistung verlieren!
So wie beim Brennstoffrecycling die Hüllrohre aus Zirkaloy bisher nicht wiederverwerte werden, ist die Wiederverwertung gewisser ungeeigneter Solarzellen- Mischungen auch wenig sinnvoll. Diese werden dann mit anderen Rückständen aus den Raffinierhütten deponiert.
Solarzellen sind energieaufwendig in der Herstellung und wegen der Mischung verschiedener Stoffe auch heikel bei der Entsorgung. Einfach verbrennen ist nicht optimal.
Wegen des gigantischen Materialaufwandes und der Entsorgungsproblematik ist die Stromerzeugung für die öffentliche Versorgung mittels Photovoltaik nicht zu verantworten!
Das sieht sogar Rechsteiner ein, daher propagiert er neuerdings Solarthermik in der Sahara.
Die Wüstensöhne wissen jedoch, dass in der Nacht auch über den Oasen keine Sonne scheint und wollen sich auch nicht auf den Mond verlassen. Daher planen die Ägypter Kernkraftwerke. Tunesien, Algerien und Maroko setzen auf Kohle und Gas, Libyen auf Oel und Gas.
Nicht einmal Gaddaffi glaubt an Rechsteiner!
25. Dezember 2010 um 01:43
All den Nonsens zu kommentieren, lohnt gar nicht. Nur so viel aus einer Pressemitteilung zu Ägypten aus diesen Tagen:
In Kuraymat, rund 1000 Kilometer südlich von Kairo, wird erstmals in Ägypten eine große solarthermische Anlage in Betrieb genommen. Das Solarfeld besteht aus Parabolrinnen-Kollektoren mit einer Gesamtfläche von 1300‘000 Quadratmetern und ist Teil eines Hybridkraftwerks, das sowohl Solarenergie als auch Erdgas zur Stromerzeugung nutzen wird.
25. Dezember 2010 um 20:54
Also auch in Ägypten: voller Nonsens, hohe Kosten und gar keinen Nutzen. Baut doch AKW wie die Emiraten Araber. Aber nicht Atombomben wie die Israeliten!
25. Dezember 2010 um 22:43
Für unsere beiden Abseits-Spieler
„Von Abu Dhabi bis Marokko haben fast alle arabischen Regierungen inzwischen ehrgeizige Pilotprojekte zum Aufbau regenerativer Stromerzeugung gestartet.
http://bdi.eu/Vereinigte-…ate_Meldung-GAEF.htm
26. Dezember 2010 um 22:30
@Richtig rum post18
GM baut weiter Stellen ab
Schöne Bescherung: Der gerade erst an die Börse zurückgekehrte US- Autohersteller General Motors streicht schon wieder Arbeitsplätze. 2000 bis 3000 Facharbeiter sollen nach den Plänen des Managements um Konzernchef Daniel Akerson gehen – allerdings freiwillig.
http://handelsblatt.com/u…r-stellen-ab;2712077
Deine Ankündigung hatte wie immer kurze Beine! Aber in deinem Fall ist das schon ein Erfolg.
27. Dezember 2010 um 16:04
Nicht nur Europa, auch die USA müssen rotgrün überwinden!
27. Dezember 2010 um 19:54
Neue Kernkraftwerke statt alte Diskussionen!
28. Dezember 2010 um 09:58
Argumenmte statt Parolen!
28. Dezember 2010 um 19:23
Vielleicht könnte in der Reitschule Bern tatsächlich Alternativenergie produziert werden…. aber wie?
Der Wind streikt bei Flaute und Sturm, Sonne geht nur am Tag, Nebel bringt zu wenig? Biogas? Antimaterie? Stromerzeugung durch reden?
31. März 2011 um 16:25
was denkt ihr zum Thema Bioenergie sprich Bioethanol, meiner Meinung nach wäre das eine gute Idee für die Zukunft
31. März 2011 um 23:00
Tank einmal E10 und du darfst zu Fuss gehn……
Kein Brot in den Tank, keine fossilen Brennstoffe verstromen!
Oelprodukte für den Verkehr, Atomstrom für die Heizung, Windräder für die Grünen!
3. April 2011 um 19:48
Blocher, Bortoluzzi, Mörgeli, Erfigen und andere Hardliner müssen alle Strahlungen beseitigen!
3. April 2011 um 22:50
@SVP gegen AKW
ziemlich verwandt mit Richtig rum!
“kreative Fantasielosigkeit” verbindet wohl.
5. April 2011 um 20:29
Ganz einfach die Atomgegner nach Tokio und Seoul schicken. Japaner und Koreaner würden optimal aufräumen.Wir brauchen den Atomstrom und die ganzen Arbeitsplätze in der Schweiz!
5. April 2011 um 22:30
Wieder Fantasielosigkeit, diesmal kann das Attribut “kreativ” leider nicht vergeben werden. Die mehrmalige Wiederholung des gleichen Satzes lässt vermuten, dass es sich bei Joggeli um einen Papagei handelt.
16. Mai 2011 um 21:30
[Edit: Wegen Verstoss gegen unsere Kommentarregeln gelöscht]
5. September 2011 um 10:44
“Unerschüttert ist das Vertrauen in die Sicherheit der eigenen Kernkraftwerke (KKW). 85 Prozent sind überzeugt, dass Finnlands Kernreaktoren absolut sicher sind.”
Haben die Finnen sicherere Kraftwerke als wir? Warum haben sie ein solches Vertrauen in die Technologie? Sind sie schlicht dümmer als wir? Oder wir dümmer als sie?
Ich denke, sie sind einfach weitsichtiger und objektiver als die Schweiz. Jedes Land sollte die eigenen Vorteile nutzen – in Finnland sind es die Wälder & Winde, in der Schweiz das Wasser. Diese Vorteile in Verbindung mit Kernenergie ergibt den perfekten Strommix. Meiner Meinung nach…
5. September 2011 um 15:40
Ein Energiemix, der die gefährliche Atomenergie beinhaltet, kann niemals perfekt sein – siehe Fukushima!
7. September 2011 um 22:48
@ Olivier Steger
Werter Freund des Nuclear Forum, Sie sollten sich nicht diese alten überlebten Umfragen (von wem wohl erhoben?) reinziehen!
ich zitiere:
“Die Meinungsumfrage beruht auf den Daten von 1378 erwachsenen Einwohnern Finnlands, die zwischen dem 20. Oktober 2009 und 7. Januar 2010 einen schriftlichen Fragebogen über ihre Haltung zu Energiefragen ausgefüllt haben.”
40% dafür, 25% dagegen, 35% will sich nicht äussern
Der Schein trügt. Auch in Finnland ist die Anti-AKW-Bewegung im Aufwind. Bereits im März 2010 – lange vor Fukushima – ergab eine Umfrage, dass rund die Hälfte der Finnen gegen die Errichtung neuer Kernkraftwerke ist, während sich nur etwa ein Drittel ausdrücklich dafür ausspricht. Dass eine ähnliche Umfrage heutzutage eine noch deutlichere Sprache sprechen würde, dürfte mit Blick auf den europaweit zu beobachtenden Vertrauensverlust gegenüber der Atomkraft mehr als wahrscheinlich sein.
Sie sollten tatsächlich etwas objektiver werden!
9. September 2011 um 16:08
Nicht ganz korrekt, lieber Anders rum. Noch immer ist der Grossteil der Finnen von der Kernenergie überzeugt, da die grosse Papier-, Metall- und Chemieindustrie Unmengen an Energie verschlingt und die Winter zudem einiges härter sind als bei uns. Auch in Eurajoki, direkt neben dem weltweit ersten Tiefenlager, nimmt die Bevölkerung nicht etwa ab sondern zu. Im Vergleich zur Schweiz ist das Vertrauen in die Behörden und Fachleute einiges grösser…
Bezüglich Ihrer Anti-AKW-Bewegungen: Mal abgesehen von ca. 150 Demonstranten, welche ein wenig auf der Zufahrtsstrasse zum KKW Olkiluoto spielten, ist der Widerstand nicht wirklich gross. Eine Demonstrantin monierte übrigens das grosse Polizeiaufgebot und die damit verbundenen Kosten. Das die Kosten ohne ihre eigene Anwesenheit gar nicht entstanden wäre, begreift sie anscheinend nicht.
10. September 2011 um 00:08
Interessant, wie der Olivier Steger plötzlich Farbe bekommt, ist bei seinen ersten Postings unter diesem Namen sicher fast verstickt.
Zur Sache:
Aktuelle Meldungen aus Finnland: 25.03.2010
“Lag die Zahl der Atomkraftgegner vor vier Jahren noch bei 33 Prozent, ist ihr Anteil inzwischen um zehn Prozent gestiegen, wie eine aktuelle, von der Tageszeitung Helsingin Sanomat in Auftrag gegebene, Umfrage zeigt.”
http://finn-land.net/finn…tomkraft-2503101.htm
Am 25.03.2010 also 40%
dazwischen war Fukushima
Dauer-Negativmeldungen über ihre “Vorzeigebaustelle”, ein Debakel
etc.
Vielleicht glaubt ja Herr Steger dass die jüngere Vergangenheit bei den Finnen keinen Meinungsänderung bewirkte.
Bevor Sie weiter vom weltweit ersten Tiefenlager fabulieren, bitte besonders diesen Teilausschnitt tief reinziehen:
Derzeit werden in Suomi 1.745 Tonnen Atommüll zunächst 40 Jahre wassergekühlt.
Mit der Endlagerung in 420 Meter Tiefe wird man voraussichtlich im Jahr 2020 beginnen.
Und die Autorin rechnet vor: Erteilt man die Genehmigung für alle drei neu beantragten Reaktoren, würde man eine Endlagerfläche von 150 Hektar und das für 250.000 Jahre benötigen.
11. September 2011 um 10:31
Spott und Hohn für Menschen, die gewaltlos Widerstand leisten also. Doch was, wenn eintrifft, was nicht eintreffen darf?
Auf welcher Seite wollen Sie dann gestanden haben, Herr Steger?
Was sagen Sie dann Ihren Kindern?
Was mag dann in den Polizisten vorgehen, die z.B. am 4. September vor dem Schrottreaktor bei Bern gewaltlos demonstrierende Männer und Frauen weggetragen haben?
Ich weiss, sie haben nur ihre Pflicht getan. – Wie so viele vor ihnen. Ich habe Respekt vor allen Menschen. Auch vor jenen, die ihre Pflicht tun. Bewunderung hege ich jedoch für jene, die selber denken und persönliche Nachteile und massive Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen, um ihrem Gewissen zu folgen und ihren Forderungen gewaltlos Nachdruck zu verleihen. Sich hinsetzen und notfalls wegtragen lassen ist das stärkste symbolische Mittel um auszudrücken: Ohne mich!
Mögen Zehntausende ihrem Beispiel folgen, wenn die Politiker nun ihrer Verantwortung nicht nachkommen.
11. September 2011 um 20:59
Baut endlich Mühleberg 2, statt diesen ganzen Fuku- Blödsinn weiter zu propagieren.
Wir brauchen sichere KKW!
11. September 2011 um 21:23
Helle Dunkelheit, kaltes Feuer, trockenes Wasser, sichere KKW.
11. September 2011 um 23:20
Betreffs “Fuku-Blödsinn”
Höchste Strahlenwerte
Fünf Monate nach dem Unglück hat TEPCO die bislang höchsten Strahlenwerte vor Ort gemessen: Am Montag und am Dienstag teilte die Betreiberfirma mit, dass man 10.000 Millisievert (bzw. 10
Sievert) pro Stunde in verschiedenen Lüftungsschächten zwischen den Reaktorblöcken 1 und 2 gemessen habe. Über die Schächte war unmittelbar nach dem Unglück radioaktive Luft abgelassen worden. Um die gemessenen Werte mal in Relation zu setzen: Für Menschen gibt es praktisch keine Überlebenschancen mehr, sobald sie eine Dosis von sieben Sievert abbekommen haben.
Da das verwendete Messgerät maximal zehn Sievert erfassen kann, ist die Befürchtung nicht unbegründet, dass die tatsächliche Strahlung in dem Schacht sogar noch höher lag. Gleichwohl hat nach TEPCOs Angaben die Strahlendosis für den Arbeiter selbst “nur” etwa 40 Millisievert pro Stunde betragen. TEPCO erwägt nun, die Lüftungsschächte mit Bleimatten abzuschließen. Letzten Dienstag hat TEPCO außerdem erklärt, dass ebenfalls innerhalb eines Reaktorgebäudes Rekordwerte gemessen wurden und zwar 5.000 Millisivert pro Stunde in einem Raum im zweiten Stockwerk von Reaktorblock 1.
Gefährdung für die Bevölkerung
Heinz Smital: “Mit einer Explosion ist nicht mehr zu rechnen. Aber noch immer werden pro Stunde einige Tonnen Wasser zur Kühlung in den Reaktor gekippt, die Wiederaufbereitungsanlage für kontaminiertes Wasser macht Probleme. Die Lage ist stabilisiert, aber durch ein Erdbeben oder einen Einsturz kann es jederzeit Überraschungen geben. Es liegen noch immer einige hundert Tonnen Kernbrennstoff in undefinierter Form herum, für deren Bergung es noch kein Konzept gibt. Man braucht nur wenig von diesem Kernbrennstoff und hat binnen kürzester Zeit eine tödliche Dosis. Man muss damit rechnen, dass man bei der Ausmessung des Reaktors immer wieder auf sehr stark verstrahlte Stellen stoßen wird. Für die Bevölkerung haben diese Werte im Kraftwerk aber keine Bedeutung.”
http://news.at/articles/1…ima-unterwegs-gebiet
Für die Richtig rum verspielten der richtige Link zu einem BLÖDSINNIGEM SPIEL!
http://drops67.blogspot.c…/fukushima-game.html
2. November 2011 um 21:29
[Edit: Wegen Verstoss gegen unsere Kommentarregeln gelöscht]
2. November 2011 um 23:45
Und siehe da, offenbar hat es in Fukushima schon wieder geklöpft (weitere Kernschmelze wahrscheinlich in Block 2)!
6. November 2011 um 13:02
Europa braucht neue, sichere und zuverlässige KKW. Rotgrün ist total unerwünscht!
6. November 2011 um 14:54
Und wohl auch Grünliberal, CVP, BDP, CDU,…
Wer ist denn für Sie überhaupt noch erwünscht?
Was wollen Sie denn mit der grossen Mehrheit tun, die für Sie “unerwünscht” ist?