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Der Uranabbau produziert ja auch Unmengen an CO2. Warum sagt Axpo, Kernkraft sei CO2-frei?

2. April 2009 | Fragen | Klimafragen | 1 Kommentar
Beim Uranabbau, vor allem aber bei der Anreicherung von Uran und bei den Transporten, fällt selbstverständlich CO2 an. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch, dass Kernenergie bei Berücksichtigung der gesamten Stoffflüsse markant weniger CO2 pro kWh erzeugten Strom abgibt als z.B. die Photovoltaik (www.psi.ch). Dem Kernkraftwerk Beznau bescheinigt die Ökobilanz sogar einen CO2-Ausstoss von lediglich 3,04 Gramm pro kWh. Strom aus Beznau ist ISO-zertifiziert und gehört somit zur klimafreundlichsten Energie der Schweiz.

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Im Internet sind viele Kontra Argumente zur Kernenergie zu finden. Was spricht eigentlich für Kernenergie?

2. April 2009 | Fragen | Klimafragen | 0 Kommentare
Für die Kernenergie sprechen viele Argumente. Die Produktion aus Kernkraftwerken ist – neben Wasser-Laufkraftwerken jene Energieproduktion, die am wenigsten CO2 ausstösst. Kernkraftwerke produzieren auf kleinem Raum riesige Strommengen. Sie produzieren Tag und Nacht, über das ganze Jahr günstige Bandenergie. Sie sind nicht den wechselnden Launen der Natur (Wind, Sonne) ausgesetzt. Der Brennstoff, Uran aus verschiedenen Quellen, ist noch für mehrere hundert Jahre erhältlich und wird aus politisch stabilen Regionen bezogen. Kernenergie gilt heute als eine sichere Produktionsart, nachdem weltweit rund 440 Kernkraftwerke bereits über 10‘000 Betriebsjahre Erfahrung aufweisen und sich stetig weiterentwickelt haben.

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Wie steht die Schweiz im internationalen “Stromverbrauch pro Kopf” da? Wie sieht es aus mit dem CO2?

2. April 2009 | Fragen | Klimafragen | 2 Kommentare
Wie steht die Schweiz im internationalen “Stromverbrauch pro Kopf” da? Wie sieht es aus mit dem CO2? Antwort: Beim Stromverbrauch pro Kopf liegt die Schweiz im europäischen Mittelfeld. Massgeblich für die Höhe des Pro-Kopf-Konsums ist der Anteil der elektrischen Energie am gesamten Energiekonsum eines Landes. So macht diese Quote 2004 in Norwegen 44,5% aus, in der Schweiz beträgt sie 23%, wogegen die Niederlande nur 14,0% ihres Energieverbrauchs mit Strom decken (IEA-Statistics, Energy Balances of OECD Countries, 2003–2004). Die Schweiz liegt bei den CO2-Emissionen mit 6 Tonnen CO2 pro Einwohner weit unter dem Schnitt aller EU-25 bzw. Industrieländer (9.4 Tonnen CO2 pro Einwohner). Die Schweiz erreicht einen praktisch CO2-freien Strommix, dank 60% Wasserkraft und 40% Kernenergie. Wenn die Schweiz eine weitere CO2-Reduktion erreichen will, ist dies über die Stromproduktion nicht mehr möglich. Die Reduktion müsste im Verkehrs- und/oder Haushaltbereich (Heizungen) erfolgen. Infoblatt: http://www3.energie-dialog.ch/_upload/_pdf/Stromkopf.pdf

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