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Was bedeutet Biomasse?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Bio­masse bezeich­net die Gesamt­heit der Masse an orga­ni­schem Mate­rial in einem Ökosys­tem. Dazu gehö­ren bei­spiels­weise Holz, Pflan­zen, aber auch Gar­ten– und Haus­halt­ab­fälle bis hin zur sim­plen Bana­nen­schale. Sie ent­hält also die Masse aller Lebe­we­sen, der abge­stor­be­nen Orga­nis­men und die orga­ni­schen Stoffwechselprodukte.

Aus Bio­masse lässt sich Ener­gie gewin­nen. Die Axpo-Tochter Kom­po­gas gewinnt durch die Ver­gä­rung von Bio­masse welt­weit in über 40 Anla­gen CO2-neutrale Ener­gie, die in Form von Strom und Treib­stoff genutzt oder ins Erd­gas­netz ein­ge­spie­sen wird.

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Was sind die Vorteile von der Stromgewinnung aus Abfall?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Abfälle sind oft eigent­lich Roh­stoffe. Anstatt diese ener­ge­tisch unge­nutzt zu ver­bren­nen oder ver­fau­len zu las­sen, ist es sinn­voll, sie für die Strom– und Wär­me­er­zeu­gung ein­zu­set­zen. Einer­seits wer­den dadurch Roh­stoffe geschont, ande­rer­seits wird kein zusätz­li­ches CO2 in die Umwelt abge­ge­ben. Man spricht in die­sem Fall von einer CO2-neutralen Ener­gie­be­reit­stel­lung. Ein sorg­fäl­ti­ger Umgang mit Res­sour­cen und Umwelt for­dern somit gera­dezu die ener­ge­ti­sche Nut­zung von Abfäl­len. Dies wird bereits viel­fach in Keh­richt­ver­bren­nungs­an­la­gen, Klär­an­la­gen oder land­wirt­schaft­li­chen Bio­gas­an­la­gen gemacht.

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Wieso fördert die Axpo die Sonnenenergie nicht?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 12 Kommentare

Solar­strom wird zu Recht mit ’ein­hei­misch, erneu­er­bar, dezen­tral und CO2-frei’ gleich­ge­setzt. Es ent­ste­hen bei der Strom­pro­duk­tion keine Lärm-, Geruchs– und Luft­schad­stoff­emis­sio­nen und das theo­re­ti­sche Poten­zial ist unbe­grenzt. Aber Solar­strom hat wie jede andere Pro­duk­ti­ons­form auch Nachteile: ¨

Die Strom­ge­ste­hungs­kos­ten sind nach wie vor sehr hoch und wer­den auch auf abseh­bare Zeit nicht kon­kur­renz­fä­hig sein.

Die Strom­pro­duk­tion von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen (Solar­an­la­gen) ist unre­gel­mäs­sig und für den Netz­be­trei­ber schwer planbar.

Auf­grund der beschei­de­nen Ein­strah­lungs­werte im Schwei­zer Mit­tel­land, im Ver­gleich z.B. zur Sahara, sind die erreich­ba­ren Ern­te­fak­to­ren eher tief.

Es braucht Ersatz­kraft­werke als Reserve, um die schwan­kende Solar­pro­duk­tion sekun­den­ge­nau aus­zu­glei­chen und eine sta­bile Strom­ver­sor­gung zu gewährleisten.

Lei­der wird das Poten­zial von Solar­strom in der Öffent­lich­keit oft über­schätzt. Dies führt zu unrea­lis­ti­schen Erwar­tun­gen. Als Nischen­pro­dukt ist Solar­strom aller­dings eine sehr sinn­volle und umwelt­freund­li­che Energiequelle.

Die Axpo Gruppe benö­tigt rund 19 Mil­li­ar­den Kilo­watt­stun­den pro Jahr zur Strom­ver­sor­gung von 3 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und Tau­sen­den von Betrie­ben in der Nord­ost– und Zen­tral­schweiz. Mit der abseh­ba­ren alters­be­ding­ten Still­le­gung der Kern­kraft­werke Bez­nau I und II sowie dem schritt­wei­sen Aus­lau­fen der Import­ver­träge mit Frank­reich fällt vor allem sog Ban­d­en­er­gie weg. Strom also, der rund um die Uhr in gros­ser Menge güns­tig und CO2-frei pro­du­ziert wird. Axpo setzt daher auch bei den neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien auf Pro­duk­ti­ons­for­men, die Ban­d­en­er­gie her­stel­len: Klein­was­ser­kraft, Bio­gas, Bio­masse, län­ger­fris­tig auch Geothermie.

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Wie viel könnte man in der Schweiz mit Sonnenenergie sparen?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

In der Öffent­lich­keit gilt Solar­strom als die erneu­er­bare Ener­gie­quelle der Zukunft. Solar­strom wird zu Recht mit “ein­hei­misch, erneu­er­bar, dezen­tral und CO2-frei” gleich­ge­setzt. Es ent­ste­hen bei der Strom­pro­duk­tion keine Lärm-, Geruchs– und Luft­schad­stoff­emis­sio­nen und das theo­re­ti­sche Poten­zial ist unbe­grenzt. Aber Solar­strom hat auch Schattenseiten:

Die Strom­ge­ste­hungs­kos­ten sind nach wie vor sehr hoch und wer­den auch auf abseh­bare Zeit nicht kon­kur­renz­fä­hig sein.

Die Strom­pro­duk­tion von Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen (Solar­an­la­gen) ist unre­gel­mäs­sig und für den Netz­be­trei­ber schwer planbar.

Auf­grund der beschei­de­nen Ein­strah­lungs­werte im Schwei­zer Mit­tel­land, im Ver­gleich z.B. zur Sahara, sind die erreich­ba­ren Ern­te­fak­to­ren eher tief.

Es braucht Ersatz­kraft­werke als Reserve, um die schwan­kende Solar­pro­duk­tion sekun­den­ge­nau aus­zu­glei­chen und eine sta­bile Strom­ver­sor­gung zu gewährleisten.

Lei­der wird das Poten­zial von Solar­strom in der Öffent­lich­keit oft über­schätzt. Dies führt zu unrea­lis­ti­schen Erwar­tun­gen. Als Nischen­pro­dukt ist Solar­strom aller­dings eine sehr sinn­volle und umwelt­freund­li­che Ener­gie­quelle. An abge­le­ge­nen Orten (z.B. Alp­hüt­ten) kann Solar­en­er­gie eine sinn­volle Alter­na­tive zu teu­ren Netz­bau­ten sein.

Mit der abseh­ba­ren alters­be­ding­ten Still­le­gung der Kern­kraft­werke Bez­nau I und II sowie dem Aus­lau­fen der Import­ver­träge mit Frank­reich wird vor allem sog Ban­d­en­er­gie weg­fal­len. Strom also, der rund um die Uhr in gros­ser Menge güns­tig und CO2-frei pro­du­ziert wird. Die­ser Ver­lust an Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tät kann nur mit Gross­an­la­gen (Gas, Kern­en­er­gie) für Ban­d­en­er­gie gedeckt wer­den. Axpo setzt daher auch bei den neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien auf Pro­duk­ti­ons­for­men, die Ban­d­en­er­gie her­stel­len: Klein­was­ser­kraft, Bio­gas, Bio­masse, län­ger­fris­tig auch Geo­ther­mie. Zu beach­ten ist aber, dass das Poten­tial die­ser Ener­gien beschränkt ist und die Pro­duk­ti­ons­kos­ten hoch sind. Der Anteil der neuen erneu­er­ba­ren Ener­gie wird im Jahr 2030 bei rund 6% lie­gen. Für die­ses ehr­gei­zige Ziel plant Axpo Inves­ti­tio­nen von 3 Mil­li­ar­den Franken.

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Wird in der Schweiz die Windenergie genügend benutzt und beachtet?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Die Schweiz ist bezüg­lich Wind­en­er­gie eines der am wenigs­ten geeig­ne­ten Län­der. Wir haben in unse­rem Land wenig Wind und zudem bläst er sehr unre­gel­mäs­sig. Aus der Phy­sik ist bekannt, dass bei einer Ver­dop­pe­lung der Wind­ge­schwin­dig­keit sich der Wind­en­er­gie­er­trag um die 3. Potenz — also um das Acht­fa­che — ansteigt. Dies ist eine extrem wirk­same Hebel­wir­kung! An der Atlan­tik­küste oder der Ost­see­küste win­det es viel län­ger und viel inten­si­ver als bei uns in der Schweiz. Daher ist es eher sinn­voll, dort Wind­parks zu errichten.

Die Schweiz hat aber auch Trümpfe: näm­lich die Was­ser­kraft. Mit einem Anteil von rund 55 % ist sie neben der Kern­en­er­gie einer der zwei Haupt­pfei­ler der heu­ti­gen CO2-freien Strom­pro­duk­tion in der Schweiz. Somit ist sie die bedeu­tendste unter den erneu­er­ba­ren Ener­gien in der Schweiz. In ande­ren Län­dern ist dies nicht so. Jedes Land sollte in ers­ter Linie Ener­gie auf die­je­nige Art pro­du­zie­ren, wel­che in sei­ner Umge­bung am meis­ten Sinn macht.

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