. .

Wie effizient wäre die Windenergie in der Schweiz?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 11 Kommentare

Die Schweiz ist bezüg­lich Wind­en­er­gie eines der am wenigs­ten geeig­ne­ten Län­der. Wir haben in unse­rem Land wenig Wind und zudem bläst er sehr unre­gel­mäs­sig. Aus der Phy­sik ist bekannt, dass bei einer Ver­dop­pe­lung der Wind­ge­schwin­dig­keit sich der Wind­en­er­gie­er­trag um die 3. Potenz — also um das Acht­fa­che — ansteigt. Dies ist eine extrem wirk­same Hebel­wir­kung! An der Atlan­tik­küste oder der Ost­see­küste win­det es viel län­ger und viel inten­si­ver als bei uns in der Schweiz. Daher ist es eher sinn­voll, dort Wind­parks zu errichten.

Die Schweiz hat aber auch Trümpfe: näm­lich die Was­ser­kraft. Mit einem Anteil von rund 55 % ist sie neben der Kern­en­er­gie einer der zwei Haupt­pfei­ler der heu­ti­gen prak­tisch CO2-freien Strom­pro­duk­tion in der Schweiz. Somit ist sie die bedeu­tendste unter den erneu­er­ba­ren Ener­gien in der Schweiz. In ande­ren Län­dern ist dies nicht so. Jedes Land sollte in ers­ter Linie Ener­gie auf die­je­nige Art pro­du­zie­ren, wel­che in sei­ner Umge­bung am meis­ten Sinn macht.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Reichen die erneuerbaren Energien, um ohne AKW weiter zu machen?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 1 Kommentar

Die erneu­er­ba­ren Ener­gien allein rei­chen nicht aus, ein KKW zu erset­zen. Ab 2020 errei­chen die älte­ren Kern­kraft­werke das Ende ihrer Betriebs­dauer, zudem lau­fen ab 2017 wich­tige Strom­im­port­ver­träge mit Frank­reich schritt­weise aus. Um 2030 wer­den der Schweiz 30 bis 40 Pro­zent des nöti­gen Stro­mes feh­len.
Axpo wie das Bun­des­amt für Ener­gie rech­nen bis dann mit einem Anteil von rund 6 Pro­zent, der durch neue erneu­er­bare Ener­gien gedeckt wer­den kann. Axpo inves­tiert in diese neuen Pro­duk­ti­ons­for­men 3 Mil­li­ar­den Fran­ken bis 2030. Die Opti­mie­rung der Was­ser­kraft und der Aus­bau der neuen Ener­gien allein kön­nen die Strom­lü­cke nicht fül­len. Es braucht auch wei­tere Grosskraftwerke.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Wozu brauchen wir neue KKWs? Jetzt wäre doch eine gute Gelegenheit, um auf erneuerbare Energie zu setzen.

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Axpo ist bereits heute der grösste Schwei­zer Pro­du­zent von neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien (Bio­masse, Holz, Klein­was­ser­kraft u.a.). Axpo ist dar­über hin­aus auch der grösste Pro­du­zent von Ener­gie aus Was­ser­kraft in der Schweiz. Bis im Jahr 2030 wird Axpo rund 3 Mil­li­ar­den Fran­ken in neue Ener­gien inves­tie­ren. Das Poten­zial der neuen Ener­gien ist jedoch beschränkt. In ihrer Stu­die “Ener­gie­per­spek­ti­ven 2020 hat Axpo berech­net, dass der Anteil der neuen Ener­gien bis ins Jahr 2030 maxi­mal 6 % am künf­ti­gen Strom­mix betra­gen wird.

Ab 2020 kom­men die beste­hen­den KKW in Müh­le­berg sowie Bez­nau I und II ans Ende ihrer Betriebs­dauer. Zudem lau­fen die wich­tige Import­ver­träge mit Frank­reich ab 2017 schritt­weise aus. Diese Lücke kann nur geschlos­sen wer­den, indem auch neue Gross­kraft­werke bereit­ge­stellt wer­den. Dazu haben Axpo und die BKW eine gemein­same Gesell­schaft zur Pla­nung von der Ersatz-Kernkraftwerke gegrün­det und im Dezem­ber 2008 die ent­spre­chen­den Rah­men­be­wil­li­gungs­ge­su­che eingereicht. .

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Wie gross war der Anteil der Alternativenergien (erneuerbaren Energien) vom gesamten Energieverbrauch in der Schweiz?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Der Anteil der neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien wird in Zukunft stei­gen. Auch Axpo inves­tiert mas­siv in die Erneu­er­ba­ren: Bis 2030 wer­den drei Mil­li­ar­den Fran­ken in die­sen Bereich flies­sen. Das Schwer­ge­wicht liegt dabei auf der Klein­was­ser­kraft und der Bio­masse. Axpo will den Anteil der neuen erneu­er­ba­ren Ener­gien an der Strom­pro­duk­tion bis 2030 auf 6% stei­gern. Beim End­ver­brauch nach Ener­gie­trä­gern ergibt sich laut Sta­tis­tik des Bun­des­am­tes für Ener­gie 2007 fol­gen­des Bild:

Erd­öl­pro­dukte: 55,3%
Elek­tri­zi­tät : 23,9 %
Gas, Kohle, Holz, Fern­wärme, Indus­trie­ab­fälle: 19,7%
Übrige erneu­er­bare Ener­gien (Wär­me­pum­pen, Bio­gas, Solar­en­er­gie): 1,2%

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Wieso werden nicht mehr umweltfreundliche Energien benutzt?

2. April 2009 - Fragen, Neue Energien - 0 Kommentare

Es ist eine poli­ti­sche Frage, wel­che Ener­gien mit wel­chem Betrag geför­dert wer­den. . Um die neuen Ener­gien stär­ker zu för­dern, wird seit 1. Mai 2008 eine Gebühr von 0,45 Rap­pen pro kWh erhoben.

Axpo ist in der Schweiz bereits die grösste Pro­du­zen­tin von erneu­er­ba­ren Ener­gien. Diese Posi­tion soll in den kom­men­den Jah­ren kon­se­quent ver­stärkt wer­den. Bis 2030 inves­tiert Axpo 3 Mrd. CHF allein in den Aus­bau der neuen erneu­er­ba­ren Energien.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne