Solarstrom wird zu Recht mit ’einheimisch, erneuerbar, dezentral und CO2-frei’ gleichgesetzt. Es entstehen bei der Stromproduktion keine Lärm-, Geruchs- und Luftschadstoffemissionen und das theoretische Potenzial ist unbegrenzt. Aber Solarstrom hat wie jede andere Produktionsform auch Nachteile: ¨
Die Stromgestehungskosten sind nach wie vor sehr hoch und werden auch auf absehbare Zeit nicht konkurrenzfähig sein.
Die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen (Solaranlagen) ist unregelmässig und für den Netzbetreiber schwer planbar.
Aufgrund der bescheidenen Einstrahlungswerte im Schweizer Mittelland, im Vergleich z.B. zur Sahara, sind die erreichbaren Erntefaktoren eher tief.
Es braucht Ersatzkraftwerke als Reserve, um die schwankende Solarproduktion sekundengenau auszugleichen und eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten.
Leider wird das Potenzial von Solarstrom in der Öffentlichkeit oft überschätzt. Dies führt zu unrealistischen Erwartungen. Als Nischenprodukt ist Solarstrom allerdings eine sehr sinnvolle und umweltfreundliche Energiequelle.
Die Axpo Gruppe benötigt rund 19 Milliarden Kilowattstunden pro Jahr zur Stromversorgung von 3 Millionen Einwohnern und Tausenden von Betrieben in der Nordost- und Zentralschweiz. Mit der absehbaren altersbedingten Stilllegung der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie dem schrittweisen Auslaufen der Importverträge mit Frankreich fällt vor allem sog Bandenergie weg. Strom also, der rund um die Uhr in grosser Menge günstig und CO2-frei produziert wird. Axpo setzt daher auch bei den neuen erneuerbaren Energien auf Produktionsformen, die Bandenergie herstellen: Kleinwasserkraft, Biogas, Biomasse, längerfristig auch Geothermie.
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In der Öffentlichkeit gilt Solarstrom als die erneuerbare Energiequelle der Zukunft. Solarstrom wird zu Recht mit “einheimisch, erneuerbar, dezentral und CO2-frei” gleichgesetzt. Es entstehen bei der Stromproduktion keine Lärm-, Geruchs- und Luftschadstoffemissionen und das theoretische Potenzial ist unbegrenzt. Aber Solarstrom hat auch Schattenseiten:
Die Stromgestehungskosten sind nach wie vor sehr hoch und werden auch auf absehbare Zeit nicht konkurrenzfähig sein.
Die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen (Solaranlagen) ist unregelmässig und für den Netzbetreiber schwer planbar.
Aufgrund der bescheidenen Einstrahlungswerte im Schweizer Mittelland, im Vergleich z.B. zur Sahara, sind die erreichbaren Erntefaktoren eher tief.
Es braucht Ersatzkraftwerke als Reserve, um die schwankende Solarproduktion sekundengenau auszugleichen und eine stabile Stromversorgung zu gewährleisten.
Leider wird das Potenzial von Solarstrom in der Öffentlichkeit oft überschätzt. Dies führt zu unrealistischen Erwartungen. Als Nischenprodukt ist Solarstrom allerdings eine sehr sinnvolle und umweltfreundliche Energiequelle. An abgelegenen Orten (z.B. Alphütten) kann Solarenergie eine sinnvolle Alternative zu teuren Netzbauten sein.
Mit der absehbaren altersbedingten Stilllegung der Kernkraftwerke Beznau I und II sowie dem Auslaufen der Importverträge mit Frankreich wird vor allem sog Bandenergie wegfallen. Strom also, der rund um die Uhr in grosser Menge günstig und CO2-frei produziert wird. Dieser Verlust an Produktionskapazität kann nur mit Grossanlagen (Gas, Kernenergie) für Bandenergie gedeckt werden. Axpo setzt daher auch bei den neuen erneuerbaren Energien auf Produktionsformen, die Bandenergie herstellen: Kleinwasserkraft, Biogas, Biomasse, längerfristig auch Geothermie. Zu beachten ist aber, dass das Potential dieser Energien beschränkt ist und die Produktionskosten hoch sind. Der Anteil der neuen erneuerbaren Energie wird im Jahr 2030 bei rund 6% liegen. Für dieses ehrgeizige Ziel plant Axpo Investitionen von 3 Milliarden Franken.
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Die Schweiz ist bezüglich Windenergie eines der am wenigsten geeigneten Länder. Wir haben in unserem Land wenig Wind und zudem bläst er sehr unregelmässig. Aus der Physik ist bekannt, dass bei einer Verdoppelung der Windgeschwindigkeit sich der Windenergieertrag um die 3. Potenz – also um das Achtfache – ansteigt. Dies ist eine extrem wirksame Hebelwirkung! An der Atlantikküste oder der Ostseeküste windet es viel länger und viel intensiver als bei uns in der Schweiz. Daher ist es eher sinnvoll, dort Windparks zu errichten.
Die Schweiz hat aber auch Trümpfe: nämlich die Wasserkraft. Mit einem Anteil von rund 55 % ist sie neben der Kernenergie einer der zwei Hauptpfeiler der heutigen CO2-freien Stromproduktion in der Schweiz. Somit ist sie die bedeutendste unter den erneuerbaren Energien in der Schweiz. In anderen Ländern ist dies nicht so. Jedes Land sollte in erster Linie Energie auf diejenige Art produzieren, welche in seiner Umgebung am meisten Sinn macht.
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Die Schweiz ist bezüglich Windenergie eines der am wenigsten geeigneten Länder. Wir haben in unserem Land wenig Wind und zudem bläst er sehr unregelmässig. Aus der Physik ist bekannt, dass bei einer Verdoppelung der Windgeschwindigkeit sich der Windenergieertrag um die 3. Potenz – also um das Achtfache – ansteigt. Dies ist eine extrem wirksame Hebelwirkung! An der Atlantikküste oder der Ostseeküste windet es viel länger und viel intensiver als bei uns in der Schweiz. Daher ist es eher sinnvoll, dort Windparks zu errichten.
Die Schweiz hat aber auch Trümpfe: nämlich die Wasserkraft. Mit einem Anteil von rund 55 % ist sie neben der Kernenergie einer der zwei Hauptpfeiler der heutigen praktisch CO2-freien Stromproduktion in der Schweiz. Somit ist sie die bedeutendste unter den erneuerbaren Energien in der Schweiz. In anderen Ländern ist dies nicht so. Jedes Land sollte in erster Linie Energie auf diejenige Art produzieren, welche in seiner Umgebung am meisten Sinn macht.
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Die erneuerbaren Energien allein reichen nicht aus, ein KKW zu ersetzen. Ab 2020 erreichen die älteren Kernkraftwerke das Ende ihrer Betriebsdauer, zudem laufen ab 2017 wichtige Stromimportverträge mit Frankreich schrittweise aus. Um 2030 werden der Schweiz 30 bis 40 Prozent des nötigen Stromes fehlen.
Axpo wie das Bundesamt für Energie rechnen bis dann mit einem Anteil von rund 6 Prozent, der durch neue erneuerbare Energien gedeckt werden kann. Axpo investiert in diese neuen Produktionsformen 3 Milliarden Franken bis 2030. Die Optimierung der Wasserkraft und der Ausbau der neuen Energien allein können die Stromlücke nicht füllen. Es braucht auch weitere Grosskraftwerke.
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