Für die Kernenergie sprechen viele Argumente. Die Produktion aus Kernkraftwerken ist – neben Wasser-Laufkraftwerken jene Energieproduktion, die am wenigsten CO2 ausstösst.
Kernkraftwerke produzieren auf kleinem Raum riesige Strommengen. Sie produzieren Tag und Nacht, über das ganze Jahr günstige Bandenergie. Sie sind nicht den wechselnden Launen der Natur (Wind, Sonne) ausgesetzt.
Der Brennstoff, Uran aus verschiedenen Quellen, ist noch für mehrere hundert Jahre erhältlich und wird aus politisch stabilen Regionen bezogen.
Kernenergie gilt heute als eine sichere Produktionsart, nachdem weltweit rund 440 Kernkraftwerke bereits über 10‘000 Betriebsjahre Erfahrung aufweisen und sich stetig weiterentwickelt haben.
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Wie steht die Schweiz im internationalen “Stromverbrauch pro Kopf” da? Wie sieht es aus mit dem CO2?
Antwort: Beim Stromverbrauch pro Kopf liegt die Schweiz im europäischen Mittelfeld. Massgeblich für die Höhe des Pro-Kopf-Konsums ist der Anteil der elektrischen Energie am gesamten Energiekonsum eines Landes. So macht diese Quote 2004 in Norwegen 44,5% aus, in der Schweiz beträgt sie 23%, wogegen die Niederlande nur 14,0% ihres Energieverbrauchs mit Strom decken (IEA-Statistics, Energy Balances of OECD Countries, 2003–2004).
Die Schweiz liegt bei den CO2-Emissionen mit 6 Tonnen CO2 pro Einwohner weit unter dem Schnitt aller EU-25 bzw. Industrieländer (9.4 Tonnen CO2 pro Einwohner). Die Schweiz erreicht einen praktisch CO2-freien Strommix, dank 60% Wasserkraft und 40% Kernenergie. Wenn die Schweiz eine weitere CO2-Reduktion erreichen will, ist dies über die Stromproduktion nicht mehr möglich. Die Reduktion müsste im Verkehrs- und/oder Haushaltbereich (Heizungen) erfolgen.
Infoblatt:
http://www3.energie-dialog.ch/_upload/_pdf/Stromkopf.pdf
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Antwort: Bei der Erzeugung von Elektrizität in der Schweiz haben die Wasserkraftwerke im Jahre 2006 mit 32’557 GWh insgesamt 52,4 % an die gesamte Landeserzeugung beigetragen. Weitere 42,2 % stammten aus Kernkraftwerken und 5,4 % aus konventionell-thermischen Kraftwerken (z.B. KVA) und aus anderen Quellen (Industrie-WKK, Fernheizwerke, Klein-WKK, Photovoltaik, Wind).
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Antwort: Für die Kernenergie sprechen viele Argumente. Die Produktion aus Kernkraftwerken ist – neben Wasser-Laufkraftwerken – jene Energieproduktion, die am wenigsten CO2 ausstösst. Kernkraftwerke produzieren auf kleinem Raum riesige Strommengen. Sie produzieren Tag und Nacht, über das ganze Jahr günstige Bandenergie. Sie sind nicht den wechselnden Launen der Natur (Wind, Sonne) ausgesetzt. Der Brennstoff, Uran aus verschiedenen Quellen, ist noch für mehrere hundert Jahre erhältlich und wird aus politisch stabilen Regionen bezogen. Kernenergie gilt heute als eine sichere Produktionsart, nachdem weltweit rund 440 Kernkraftwerke bereits über 10‘000 Betriebsjahre Erfahrung aufweisen und sich stetig weiterentwickelt haben.
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Antwort: Die Endpreise für z.B. Haushaltstrom variieren von Verteilwerk zu Verteilwerk. Davon gibts in der Schweiz über 800! Entsprechend sind auch die Tarif-Philosophien recht unterschiedlich. Generell kann gesagt werden, dass der Strom tagsüber teurer ist als nachts. Im Schnitt dürfte das Verhältnis etwa 2 : 1 sein. Nachtstrom, oder Niedertarif-Strom, ist traditionell günstiger wegen des niedrigeren Verbrauchs nachts und auch an Wochenenden. Die Niedertarifzeiten schwanken je nach Verteilwerk zwischen 20.00 h und 07.00 h. An Wochenenden gilt vielfach bereits ab Samstag 12.00 h der Niedertarif bis Montag früh 07.00 h. In diesen Zeiten fällt der in Laufwasserkraftwerken und Kernkraftwerken (im Ausland auch in Kohle-, Oel- oder Gaskraftwerken) als sogenannte Bandenergie produzierte Strom durchgehend an. Bei der Preisgestaltung spielt daher auch ein gewisses Marktmomentum mit.
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