. .

Im Internet sind überwiegend Contra Argumente zur Kernenergie zu finden. Was spricht eigentlich dafür?

10. März 2009 - Fragen, Kernenergie - 0 Kommentare

Ant­wort: Für die Kern­en­er­gie spre­chen viele Argu­mente. Die Pro­duk­tion aus Kern­kraft­wer­ken ist — neben Wasser-Laufkraftwerken — jene Ener­gie­pro­duk­tion, die am wenigs­ten CO2 aus­stösst. Kern­kraft­werke pro­du­zie­ren auf klei­nem Raum rie­sige Strom­men­gen. Sie pro­du­zie­ren Tag und Nacht, über das ganze Jahr güns­tige Ban­d­en­er­gie. Sie sind nicht den wech­seln­den Lau­nen der Natur (Wind, Sonne) aus­ge­setzt. Der Brenn­stoff, Uran aus ver­schie­de­nen Quel­len, ist noch für meh­rere hun­dert Jahre erhält­lich und wird aus poli­tisch sta­bi­len Regio­nen bezo­gen. Kern­en­er­gie gilt heute als eine sichere Pro­duk­ti­ons­art, nach­dem welt­weit rund 440 Kern­kraft­werke bereits über 10‘000 Betriebs­jahre Erfah­rung auf­wei­sen und sich ste­tig wei­ter­ent­wi­ckelt haben.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Von wann bis wann (Wochentage und Uhrzeit) ist der Strom günstiger?

10. März 2009 - Fragen, Sonstiges - 0 Kommentare

Ant­wort: Die End­preise für z.B. Haus­halt­strom vari­ie­ren von Ver­teil­werk zu Ver­teil­werk. Davon gibts in der Schweiz über 800! Ent­spre­chend sind auch die Tarif-Philosophien recht unter­schied­lich. Gene­rell kann gesagt wer­den, dass der Strom tags­über teu­rer ist als nachts. Im Schnitt dürfte das Ver­hält­nis etwa 2 : 1 sein. Nacht­strom, oder Niedertarif-Strom, ist tra­di­tio­nell güns­ti­ger wegen des nied­ri­ge­ren Ver­brauchs nachts und auch an Wochen­en­den. Die Nie­der­ta­rif­zei­ten schwan­ken je nach Ver­teil­werk zwi­schen 20.00 h und 07.00 h. An Wochen­en­den gilt viel­fach bereits ab Sams­tag 12.00 h der Nie­der­ta­rif bis Mon­tag früh 07.00 h. In die­sen Zei­ten fällt der in Lauf­was­ser­kraft­wer­ken und Kern­kraft­wer­ken (im Aus­land auch in Kohle-, Oel– oder Gas­kraft­wer­ken) als soge­nannte Ban­d­en­er­gie pro­du­zierte Strom durch­ge­hend an. Bei der Preis­ge­stal­tung spielt daher auch ein gewis­ses Markt­mo­men­tum mit.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne  

Aus was wird in der Schweiz Energie gewonnen?

10. März 2009 - Fragen, Sonstiges - 0 Kommentare

Ant­wort: Die Frage zielt nach den Ener­gie­trä­gern. Zu die­sen zählt man Erdöl, Elek­tri­zi­tät, Gas, Kohle, Holz, Fern­wärme, Indus­trie­ab­fälle und übrige erneu­er­bare Ener­gien (Erd– und Umge­bungs­wärme, Bio­gas, Solar­wärme). Die schwei­ze­ri­sche Gesamt­en­er­gie­sta­tis­tik gibt umfas­send Aus­kunft über den Ein­satz der ver­schie­de­nen Ener­gie­trä­ger und den Ener­gie­ver­brauch.  Im phy­si­ka­li­schen Sinn kann Ener­gie nicht gewon­nen, son­dern ledig­lich von einer Erschei­nungs­form in eine andere umge­wan­delt wer­den. Ziel ist meist, eine beson­ders hoch­wer­tige Erschei­nungs­form von Ener­gie wie elek­tri­schen Strom zu erhal­ten, diese zu trans­por­tie­ren und dann in die gewünschte Form (z. B. mecha­ni­sche Ener­gie) umzu­wan­deln. Bei der elek­tri­schen Ener­gie beträgt die gesamte Lan­des­er­zeu­gung der Schweiz rund 58 000 GWh (2006). Davon stam­men rund 57 % aus Was­ser­kraft, 42% aus Kern­kraft und 5% aus ther­mi­schen und ande­ren Quellen.

Bewertung: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne