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Könnten Sie mir sagen, wieviele Haushalte man mit einer Gigawattstunde Strom versorgen kann?

11. Januar 2010 | Fragen | Sonstiges | 3 Kommentare
Frage von Beat Waldmeier: Könnten Sie mir sagen, wieviele Haushalte man mit einer Gigawattstunde Strom versorgen kann? Antwort: Bei den Verbrauchswerten der einzelnen Haushalte gibt es – abhängig u.a. von Wohnfläche, Personenzahl und elektrischen Einrichtungen und Geräten – markante Unterschiede. Man muss also bei diesen Berechnungen Durchschnittswerte zu Hilfe nehmen. In der Schweiz ist dabei die Annahme eines durchschnittlichen Jahresverbrauchs von rund 5000 kWh pro Haushalt üblich. Somit würde eine GWh (= 1 Mio. kWh) reichen, um ca. 200 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Interessant übrigens, dass der durchschnittliche Stromverbrauch pro Kopf höher liegt als derjenige eines Haushalts, nämlich in der Schweiz bei rund 7800 kWh. Dies deshalb, weil Strom ausser im Haushalt ja auch in Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbetrieben, im Verkehr und im öffentlichen Bereich verbraucht wird.

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Sind bereits Tankstellen für Elektrofahrzeuge geplant?

30. Juli 2009 | Fragen | Sonstiges | 0 Kommentare
Frage von Emmanuel Ullmann: Verschiedentlich habe ich auf Werbeplakate gesehen, dass Auto Elektrizität “tanken”. Da die elektrischen Autos in absehbarer Zeit kommen, wollte ich fragen, ob solche Tankstellen geplant sind und wo ich ergänzende Informationen hierzu erhalten kann. Antwort: Die erwähnte Werbung nimmt den Trend auf, wonach Elektromobilität künftig einen wesentlichen Teil am Stromverbrauch der Schweiz haben wird. Es wird damit gerechnet, dass die Elektroautos ab 2030 einen Anteil von 50 % oder mehr einnehmen können. Das ist jedoch noch Zukunftsmusik. Derzeit verkehren in der Schweiz lediglich ca. 1400 Elektroautos. Stromtankstellen sind hingegen schon etliche in Betrieb. Infos zum Tankstellennetz gibt untenstehende Website. Weiterführende Informationen: Tankstellennetz der Schweiz

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Elektrofahrzeuge bei der Axpo-Markenkampagne

4. Mai 2009 | Fragen | Sonstiges | 0 Kommentare
Frage von Raphael Fringeli: In Ihrem neusten TV-Spot wird als Werbelement ein MINI-E, der an einer “Axpo-Steckdose” aufgeladen wird, verwendet. Bis anhin dachte ich, dass der MINI-E im Moment nur in Berlin, London und den USA getestet wird. Ihre Werbung suggeriert, dass der MINI-E (oder andere ähnliche Elektroautos) bereits in der Schweiz verfügbar, oder bald verfügbar seien. Wie rechtfertigen Sie diesen Gedanken? Antwort: Dieser Spot ist keineswegs als Werbung für den E-Mini gedacht. Vielmehr weisen wir mit der dargestellten Szene auf die Tatsache hin, dass Elektromobilität künftig einen wesentlichen Anteil am Stromverbrauch haben wird und dass angesichts der Klimagefährdung durch Treibhausgase eine CO2-arme Stromproduktion enorm wichtig ist. Dank der Konzentration auf Wasserkraft, Kernenergie und neue Energien produziert Axpo ihren Strom in der Schweiz nahezu CO2-frei. Wasserkraft und Kernenergie haben im Vergleich aller Energieträger den niedrigsten CO2-Ausstoss pro erzeugte Kilowattstunde Strom. (serw)

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Axpo bietet “Naturstrom” an; gleichzeitig wollen Sie KKWs bauen? Sie predigen Wasser und trinken Wein

2. April 2009 | Fragen | Sonstiges | 6 Kommentare
Ein breiter Strommix ist die wichtigste Grundlage für die Sicherstellung der künftigen Stromversorgung. Die Axpo-Strategie baut auf dieser Basis auf. Zur Diversifikationsstrategie zählen bei Axpo auch die neuen Energien. Daher werden wir bis ins Jahr 2030 voraussichtlich rund 3 Mia. CHF in diese Energien investieren. Wir die Marktführerschaft weiter ausbauen. Trotz dieses ehrgeizigen Zieles dürften die neuen erneuerbaren Energien lediglich einen Anteil von etwa 6 % am Stromverbrauch 2030 erreichen. Ein wichtiger Eckpunkt unserer Diversifikationsstrategie ist die Wasserkraft. Sie ist die umweltverträglichste Form der Stromproduktion in Grosskraftwerken und die Axpo Tochtergesellschaft NOK ist die grösste Schweizer Produzentin von Strom aus hydraulischen Kraftwerken. Zur Erhöhung der Leistung plant die NOK den Umbau des Kraftwerks Linth-Limmern. Weitere Ausbauprojekte sind in Prüfung. Zur Sicherung der langfristigen Versorgungssicherheit wird auch die Kernenergie eine bedeutende Rolle spielen. Für den Ersatz des Kernkraftwerk Beznau hat Axpo im Dezember 2008 ein Rahmenbewiligungsgesuch eingereicht. Das gleiche hat die BKW für das Kernkraftwerk Mühleberg getan.

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Wie wird die Schweiz in Zukunft mit Strom versorgt?

2. April 2009 | Fragen | Sonstiges | 12 Kommentare
Heute beruht die Stromversorgung in der Schweiz zum überwiegenden Teil auf Wasserkraft (53 % Anteil an der Gesamtproduktion) und Kernkraft (42 %), ein kleinerer Teil (ca. 5%) stammt aus konventionell-thermischen Kraftwerken sowie aus neuen erneuerbaren Energien. Auch die künftige Stromversorgung unseres Landes wird sich auf diese Pfeiler stützen. Dabei werden die neuen erneuerbaren Energien massiv stärker gefördert werden als bis anhin – dennoch werden sie noch für längere Zeit keinen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgungssicherheit leisten können. Axpo als grösstes Stromversorgungsunternehmen der Schweiz setzt im Interesse der Versorgungssicherheit auf einen realistischen und praktisch CO2- freien Strommix aus Wasserkraft, Kernkraft und neuen erneuerbaren Energien (vor allem Biomasse und Kleinwasserkraft, längerfristig auch Geothermie). Hierzu plant Axpo, bis zum Jahr 2020 gegen 10 Mrd. Franken zu investieren. Die Mittel sollen in den Ausbau und die Erneuerung von Wasserkraftwerken, in den Ersatz der älteren Kernkraftwerke, in die neuen erneuerbaren Energien (drei Milliarden Franken bis 2030) sowie in den Ausbau der Netzinfrastruktur fliessen.

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